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13. Pentathlon 2022: Linux VM-Image
- Ersteller Nero24
- Erstellt am
Hallo liebe Gemeinde,
wie jedes Jahr gibt es auch beim diesjährigen Pentathlon wieder CPU-Projekte, die unter Linux wesentlich schneller laufen als unter Windows. Einige behelfen sich hier mit einem vollwertigen Desktop-Linux samt grafischer Oberfläche in einer VM und müssen sich dann mit dem unbekannten System herumschlagen.
Aber das geht wesentlich einfacher! Ein vorgefertigtes, schlankes Server-Linux ohne grafische Oberfläche, mit BOINC als einzigem Dienst installiert, den man von Windows aus mit dem BOINC-Manager steuert, ohne auch nur einen Linux-Befehl eingeben zu müssen. Und das geht so.
0. Bitte vorab sicherstellen, dass im BIOS die Virtualisierungsfunktion aktiviert ist.
Der Windows Taskmanager gibt darüber Auskunft, ob das der Fall ist:
1. Voraussetzung ist, dass die Virtualisierungssoftware VirtualBox in einer aktuellen Version auf dem Windows-PC installiert ist:
https://www.virtualbox.org/wiki/Downloads
2. Vorgefertigtes P3D-Linux-Image herunterladen
(Anfrage per PN an mich)
3. Heruntergeladenes Image in VirtualBox importieren.
4. Anzahl der CPU-Kerne anpassen
Das Muster-Image wurde für 4 Kerne ausgelegt. Bitte dem eigenen PC anpassen. Vorschlag: CPU mit HTT/SMT: Anzahl der echten CPU-Kerne. CPU ohne HTT/SMT: Anzahl der CPU-Kerne -1.
5. Netzwerk checken
Wichtig ist, dass die VM via Netzwerkbrücke über die reale Netzwerkkarte läuft, die mit dem Router verbunden ist, damit die VM eine IP-Adresse per DHCP bekommt und im LAN erreichbar ist.
6. VM starten
7. IP-Adresse der VM herausfinden
Sobald die VM hochgefahren ist, kann man im Router nachschauen, welche IP-Adresse sie bekommen hat.
8. Windows BOINC-Manager verbinden
Nun kann man den BOINC-Dienst in der Linux-VM über den Windows BOINC-Manager steuern, Projekte verbinden, stoppen, hochladen, usw., indem man sich mit der eben ermittelten IP-Adresse damit verbindet.
Wenn man den BOINC-Manager wieder auf den lokale BOINC-Dienst umstellen möchte, unter Datei / Computer auswählen... einfach wieder "localhost" klicken (Passwort wird automatisch übernommen).
Ach ja: bitte sicherstellen, dass im lokalen BOINC nicht auch noch Projekte laufen auf dem selben PC! Ansonsten bremsen sich die WUs in Windows und die in der VM gegenseitig!
Wie man sieht, muss man sich hier nicht eine Sekunde mit Linux-Befehlen in der Konsole aufreiben. Einfach runterladen, starten und per Windows-BOINC-Manager verwalten Nicht mal zum herunterfahren der VM braucht man Linux-Befehle, das geht ganz simple über das VM-Menü
Für Interessierte:
Es handelt sich dabei um ein Ubuntu 20.04.4 LTS out-of-the box mit folgenden Anpassungen: aktueller Stand mittels apt upgrade; Installation mc; Installation boinc-client mit Anpassung "allow_remote_gui_rpc 1" und "p3dn" in gui_rpc_auth.cfg. Es ist zwar nicht notwendig, aber falls sich doch jemand in der VM einloggen möchte, um etwas anzupassen (z.B. die cc_config.xml): Sowohl Benutzername, als auch Passwort lauten "p3dn". Nutzung auf eigene Gefahr!
wie jedes Jahr gibt es auch beim diesjährigen Pentathlon wieder CPU-Projekte, die unter Linux wesentlich schneller laufen als unter Windows. Einige behelfen sich hier mit einem vollwertigen Desktop-Linux samt grafischer Oberfläche in einer VM und müssen sich dann mit dem unbekannten System herumschlagen.
Aber das geht wesentlich einfacher! Ein vorgefertigtes, schlankes Server-Linux ohne grafische Oberfläche, mit BOINC als einzigem Dienst installiert, den man von Windows aus mit dem BOINC-Manager steuert, ohne auch nur einen Linux-Befehl eingeben zu müssen. Und das geht so.
0. Bitte vorab sicherstellen, dass im BIOS die Virtualisierungsfunktion aktiviert ist.
Der Windows Taskmanager gibt darüber Auskunft, ob das der Fall ist:
1. Voraussetzung ist, dass die Virtualisierungssoftware VirtualBox in einer aktuellen Version auf dem Windows-PC installiert ist:
https://www.virtualbox.org/wiki/Downloads
2. Vorgefertigtes P3D-Linux-Image herunterladen
(Anfrage per PN an mich)
3. Heruntergeladenes Image in VirtualBox importieren.
4. Anzahl der CPU-Kerne anpassen
Das Muster-Image wurde für 4 Kerne ausgelegt. Bitte dem eigenen PC anpassen. Vorschlag: CPU mit HTT/SMT: Anzahl der echten CPU-Kerne. CPU ohne HTT/SMT: Anzahl der CPU-Kerne -1.
5. Netzwerk checken
Wichtig ist, dass die VM via Netzwerkbrücke über die reale Netzwerkkarte läuft, die mit dem Router verbunden ist, damit die VM eine IP-Adresse per DHCP bekommt und im LAN erreichbar ist.
Falls die VM im LAN mehrfach zum Einsatz kommen soll, muss in Virtualbox / Netzwerk / Erweitert die MAC-Adresse verändert werden, weil sonst der Router durcheinander kommt, wenn ein Gerät scheinbar mehrfach im LAN vorhanden ist. Im ungünstigsten Fall kriegt dann nur eine VM eine IP-Adresse und die anderen sind offline Standardmäßig hat die VM die MAC-Adresse 080027D8460E. Man könnte einfach hochzählen für jede weitere VM im LAN: 080027D8461E, 080027D8462E, usw, zu ändern im VirtualBox-Manager.
Und in der VM muss auch jede einen individuellen Hostname bekommen. Wie man den ändert, ist hier zu finden.
6. VM starten
7. IP-Adresse der VM herausfinden
Sobald die VM hochgefahren ist, kann man im Router nachschauen, welche IP-Adresse sie bekommen hat.
8. Windows BOINC-Manager verbinden
Nun kann man den BOINC-Dienst in der Linux-VM über den Windows BOINC-Manager steuern, Projekte verbinden, stoppen, hochladen, usw., indem man sich mit der eben ermittelten IP-Adresse damit verbindet.
Wenn man den BOINC-Manager wieder auf den lokale BOINC-Dienst umstellen möchte, unter Datei / Computer auswählen... einfach wieder "localhost" klicken (Passwort wird automatisch übernommen).
Ach ja: bitte sicherstellen, dass im lokalen BOINC nicht auch noch Projekte laufen auf dem selben PC! Ansonsten bremsen sich die WUs in Windows und die in der VM gegenseitig!
Wie man sieht, muss man sich hier nicht eine Sekunde mit Linux-Befehlen in der Konsole aufreiben. Einfach runterladen, starten und per Windows-BOINC-Manager verwalten Nicht mal zum herunterfahren der VM braucht man Linux-Befehle, das geht ganz simple über das VM-Menü
Für Interessierte:
Es handelt sich dabei um ein Ubuntu 20.04.4 LTS out-of-the box mit folgenden Anpassungen: aktueller Stand mittels apt upgrade; Installation mc; Installation boinc-client mit Anpassung "allow_remote_gui_rpc 1" und "p3dn" in gui_rpc_auth.cfg. Es ist zwar nicht notwendig, aber falls sich doch jemand in der VM einloggen möchte, um etwas anzupassen (z.B. die cc_config.xml): Sowohl Benutzername, als auch Passwort lauten "p3dn". Nutzung auf eigene Gefahr!
Zuletzt bearbeitet:
seTTam
Vice Admiral Special
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Super Sache,
ich nutze deine "alte" VM schon seit Ubuntu 16.x und bin sehr zufrieden damit.
Zwischendurch musste ich mal manuell auf 18.x gehen, weil (glaube ich) ein BOINC Projekt was neueres brauchte.
Aber damit ist man schön flexibel - auch auf Arbeitsrechnern *hust*, wo man nur virtualbox installieren muss und darf.
ich nutze deine "alte" VM schon seit Ubuntu 16.x und bin sehr zufrieden damit.
Zwischendurch musste ich mal manuell auf 18.x gehen, weil (glaube ich) ein BOINC Projekt was neueres brauchte.
Aber damit ist man schön flexibel - auch auf Arbeitsrechnern *hust*, wo man nur virtualbox installieren muss und darf.
enigmation
Admiral Special
Warum nur Anzahl der echten CPU-Kerne einstellen und nicht inkl. der SMT-Threads?
eiernacken1983
Admiral Special
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Jap, ich geb der VM 30/32 Threads, aber nur weil meine Frau währenddessen noch eine Citrix-Sitzung laufen lässt.Warum nur Anzahl der echten CPU-Kerne einstellen und nicht inkl. der SMT-Threads?
Hm, also ich kannte das bisher nur so, dass, wenn man einer VirtualBox-VM mehr als die reale Anzahl an Kernen gibt, es zum einen furchtbar zäh wird für den Benutzer des Windows-Hosts, und zum anderen die WU-Laufzeiten überproportional länger werden. Es treffen hier schließlich zwei gänzlich unterschiedliche Taskscheduler aufeinander: der des Linux-Gastes in der VM und der des Windows-Hosts.Warum nur Anzahl der echten CPU-Kerne einstellen und nicht inkl. der SMT-Threads?
Daher checkt bitte anhand Eurer WU-Laufzeiten, @eiernacken1983 und @enigmation , ob es am Ende wirklich sinnvoll ist, so vorzugehen.
Zuletzt bearbeitet:
skelletor
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Kann der VM Scheduler nicht direkt auf die CPU als HW zugreifen, wenn diese Virtualisierungsdingens aktiv ist?
Habe mittlerweile schon eine VM aufgesetzt. Kernanzahl wäre ggf. noch anpassbar.
Habe mittlerweile schon eine VM aufgesetzt. Kernanzahl wäre ggf. noch anpassbar.
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