Acsess Points, Mesh, Hausplanung

lessie

Admiral Special
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Moin,

Sohn baut. Gedacht wurde: FritzBox im Keller von da aus Kabel in erste und zweite und dritten Stock zu Lan Dose. Da AccessPoint anschließen und gut. Sollte doch reichen, wenn man später mit Wifi 6 bzw. 7 Fenrsehen schauen will (in 12 Jahren werden die Kinder wohl evtl in ihrem Zimmer sitzen) und zocken will?
Warum Fritz Boxim Keller? Da dort das Büro sein wird. Schön großes Fenster -nicht, dass ihr meint: dunkles Loch :)

Welchen AcessPoint kann man nehmen? Der Fritz Repeater 3000AX ist das ne Art AcessPoint? Man kann ja hinten Lan anschließen und dann sollte der doch als AP dienen?
Es geht ja auch darum, wenn man im Haus umhergeht, dass das Handy im selben Netz ist. (Mesh)

Ich weiß ist ne günstige Lösung, aber einige Sachen muss man später machen. Das Gute ist.: Innerhalb des Hauses sind es Trockenbauwände :)

Danke
 
Es geht ja auch darum, wenn man im Haus umhergeht, dass das Handy im selben Netz ist. (Mesh)
Das geht auch ohne Mesh solange die SSID überall gleich ist. Mit Mesh könnte die Umschaltung aber zuverlässiger klappen und es können mehrere Frequenzbänder gleichzeitig genutzt werden.
So günstig ist der 3000AX gar nicht und er hat kein echtes Wifi6 weil 5GHz fehlt.
Alternativ könnte auch xiaomi ax3000t nehmen, die haben auch Mesh und kosten 1/3. Da sollte man dann aber Wifi an der FB ausmachen weil die nicht zueinander kompatibel sind.
 
Plane es so das die Fritzbox am zentralsten Ort angebaut werden kann. Das mit FB im Keller habe ich auch erst falsch gemacht. So ersparst du dir WLAN und DECT Repeater Blödsinn. Das vermeidet auch unnötig viele aktive Geräte.
Ich würde drei CAT Kabel zur zentral angebrachten FB legen, besser noch Leerrohre. Damit kannst du AMT, LAN und Gastnetz einzeln über die CAT Leitungen zurück in den Keller führen und dort ggf. per VLAN Switch gezielt verteilen.
Für die Leehrrohre habe ich damals schlanke 12mm außen / 10mm innen Pneumatikschläuche genommen.
 
Alt- oder Neubau?
Beim Altbau mit der typischen Balkenkonstruktion könnte sogar eine zentrale Platzierung des Routers innerhalb des Gebäudes reichen, es sei denn die Schüttung im Fußboden besteht aus eisenhaltiger Schlacke die zwischen den Etagen schon ziemlich dämpfend wirken kann. Gleiches gilt auch bei den Stahlbeton Decken und Wänden von Neubauten, sowie den typischen Trockenbau Elementen der Wände. In jedem Fall kann kann ein Empfangstestlauf mit einem Router helfen.
Bei meinem Keller (Altbau) habe ich hingegen grundsätzlich WLAN Empfangsprobleme, was an den Eisen/Stahl Elementen in der Kellerdecke liegen dürfte. Dort würde ich nach Möglichkeit direkt über LAN gehen.

In meinem speziellen Fall habe ich den Router im Flur des Obergeschosses (Dachgeschoss, Obergeschoss, Erdgeschoss, Keller) untergebracht um mit dessen WLAN die 3 Etagen abzudecken. Im Keller ist die LAN Verteilung und ein WLAN Repeater für die Heizungsanlage weil diese den Router nicht fand und damals noch kein LAN Modul verfügbar war. Da es das inzwischen gibt wird sie bei der nächsten Wartung umgerüstet und der Repeater fliegt raus.

Der Router bekommt wiederum die Internetverbindung über die WAN Verbindung Glasfasermodem das seinerseits neben der Hauseinführung im Keller platziert ist.

Da ich für stationäre Geräte wiederum die LAN verbindung bevorzuge findet auch die LAN Verteilung im Keller statt und zum WLAN Router gehen nur 2 LAN Kabel. 1x WAN zum Glasfasermodem und 1x LAN zum Switch im Keller.
Da bei Radar Messungen in der Nähe idR. auch zumindest das 5 GHz Band vom Router abgeschaltet wird würde ich zumindest mal das Log vom Router checken wie oft das bei dir passiert. Nicht das der WLAN lastige Aufbau dann allso oft auf das meist recht stark belastete 2,5 GHz Band runtergeschaltet wird. Ein Problem das man bei einer LAN Verbindung ganz einfach nicht hat.
 
Hey, danke danke für die Tipps. Ist ein Neubau.
ax3000t werde ich mir mal ansehen. Habe auch was von TP Link gefunden, Deco X50 3 Pack für 159. Ist ja schon nen Unterschied zu Fritzbox. Also wenn ich die Teile nehme, dann WLAN Fritz Box ausschalten. Ein Teil in den Keller, andere in Erdgeschß und erste Etage. Vielleicht reicht das ja auch für Schlafzimmer in der 3 Etage (Reihenhaus).
So, mal die von Xiaomi angeschaut. Meine Güte sind die günstig. Die AX3000NE Box. Sieht bisschen schicker aus?
 
Wichtig ist erst einmal, wie das Internet ins Haus kommt. Telefonleitung? Kabel-TV? LWL? Dort sollte dann der erste Knotenpunkt für die Verteilung sein.

Nichts spricht gegen die FB im Keller - habe ich auch so. Geht dann per Kabel nach oben. Ein Kabel für Internet, eins für die Telefonie. So lassen sich problemlos vier Stockwerke abdecken (ging jedenfalls bei mir so). Das WLAN aus dem Keller hat das EG noch mit versorgt.

Hängt natürlich alles von den verwendeten Materialien ab, von der Signalstärke und wie viele Geräte was am Ende machen sollen.

Wichtig ist IMHO nur eins: mindestens 2x RJ45 pro Zimmer. Darauf kann man später noch immer aufbauen.
 
Hi, in jedes Zimmer zwei Lan Dosen, wird aber ne Menge. 3 Kinderzimmer, Schlafzimmer, Flur usw. (Würde an die 20 Dosen ergeben) Deswegen in jedem Stockwerk mind 1 Lan Dose und weiter alles per WLan angedacht. Sind halt auch Kosten. Steckdosen mehr +60 Euro, Lan Dose zusätzlich+70 Euro. Da läppert sich eines nach dem anderen. Irgendwann muss man überlegen: Badzimmerupdate oder Dosen. Treppe X oder y. Y Aufpreis. Andere Tür: Aufpreis. usw. Warum noch Telefonie? Die Telefonieren doch eh mit dem Handy und wenn dann DECT-Telefone.

Und Telefon kommt zunächst per Kuperkabel...tädää. Ist nicht zu glauben. Hier liegt Glasfaser in jeder Straße, aber nur irgendwie bis zu einem gewissen Punkt und von da gehts weiter mit Kupfer. Dann wollte Westconnect jedes Haus mit Glasfaser beglücken, schon seit Oktober, bisher nichts und jetzt heißt es wohl 2027. Andere Geschicht.

Nun wurde aber weiter oben gesagt, dass zum Beispiel die anderen Meshgeräte sich nicht mit FritzBox vertragen und deswegen W Lan der Firtz Bos ausgeschaltet werden soll?!
 
Die Kupferleitungen kosten fast nichts. Dafür hast du damit die bestmögliche Übertragung.

Habe bei zwei Freunden entsprechend beraten. Das eine war ein entkerntes Haus, welches in jedes Zimmer zwei Leitungen bekommen hat im Wohnzimmer sogar noch mehr.

Die ersten zwei Jahre hat er versucht mit WLAN zu arbeiten. Inzwischen ist er froh, dass er alles per Kupfer verkabelt hat, denn das Haus hat zwar die schnelle Anbindung, aber per WLAN konnte er nicht mal vernünftig per VPN im Homeoffice arbeiten.

Und das bei Holzdecken und einem AP auf jedem Stockwerk....

Im anderen Fall ist es ein Neubau, alles aus Stahlbeton was irgendwie trägt, auch die Decken.

Zum Testen haben wir mal eine Fritzbox aufgestellt und getestet wie weit das Signal reicht. Da auch tragende Wände als Stahlbeton ausgeführt worden sind, reicht ein AP nicht mal für das ganze Stockwerk.

Auch er hat mindestens zwei Dosen pro Zimmer Wohnzimmer und Arbeitszimmer noch mehr.

Du musst wissen was du ausgeben möchtest und was verlegt werden soll, vor rund 15 Jahren war ich in einem großen Gebäude in dem alles mit WLAN versucht wurde, ich möchte nicht wissen dass da alleine an Stromkosten inzwischen zusammenkommt. Sicherlich über 1 kW Dauerlast aufgrund der gesamten WLAN-Infrastruktur.
 
Leerrohre und Dosen in jedes relevante Zimmer wären noch eine Idee.

Prinzipiell hat eine Fritzbox auch jede Menge Power um ein Haus zuvernetzen, da braucht man lediglich einen guten Standort für die FB und evtl einen weiteren Access Point. Ich Habe eine FB 7590AX im Erdgeschoss, die funkt somit Wohnzimmer, Flur und Küche, sowie den ersten Stock mit allen Schlafzimmern und den Keller ab und unterm Dach habe ich einen per LAN angebundnenen Fritz!Repeater 6000 (da dort auch 2 Home Office Plätze stehen). Das würde bei mir ausreichen. Habe allerdings noch mehr Fritz!Repeater am Start. Für Garage und Terrassenabdeckung und ein wenig Spieltrieb.

Im Endeffekt muss man scharf überlegen, ob man wirklich überall Top-Speed/Top WiFi im Haus benötigt, wenn man "nur" DSL 100 hat. Meine Familie bräuchte es im Moment nicht, denn Nichts muß im Haus schneller als besagtes DSL100 transportiert werden.
 
Wenn man das WLAN der FB nicht nutzt kann man auch genauso eine 7510 nehmen und dann Mesh Access Points von anderen HErstellern.
Die 7590AX hat zusätzlich 160MHz für theoretisch mehr Geschwindigkeit, ist aber auch sehr störanfällig sobald weitere Access Points in der Nähe sind.
Habe selber die 7530AX und die 40MB/s über 80MHz Wifi waren mir nicht genug, dachte ich stellste noch einen bessere AP mit 160MHz hin aber Pustekuchen. Das Wifi ist in der Umgebung zu stark verseucht, weil ja mittlerweile auch jeder 5GHz hat. Richtig Geld würde ich erst ab 6GHz investieren.
 
"Sobald weitere AP in der Nähe sind..."

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Und das ist erst die Spitze des Eisbergs. :D
 
Ist ja bei 2,4GHz nichts neues aber seit ca. 5 Jahren hat wirklich jeder Router 5GHz und die Bänder sind viel zu begrenzt. Geheimtipp ist Kanal 100 aber reicht halt auch nur für 1 Gerät.
 
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