AMD APUs (Strix Halo, Strix Point, Krackan Point, Hawk Point, Phoenix, Rembrandt)

Mesa 23.3 unterstützt RDNA 3.5 (und damit Strix Point-APUs) unter Linux:
 
Tuxedo rüstet eine Notebook-Reihe auf Phoenix auf, und bringt beim Stellaris 16 zusätzlich eine AMD-Variante (mit Ryzen 7840HS).
Das würde ich nicht extra schreiben, wenn es nicht eine Besonderheit gäbe: die AMD-Variante wird bei sonst gleicher Ausstattung um 410 € günstiger angeboten als die Intel-Version. Da wäre es einfach dumm, noch eine Intel-CPU zu kaufen:

 
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Ich warte ja immer noch auf die Desktopversionen...
Die entsprechenden BIOSe sind ja schon ein paar Tage draußen.
 
AMD hat Phoenix 2 jetzt offiziell vorgestellt. Von 178 mm² runter auf 137 mm² ergibt eine hübsche Flächenersparnis.

Phoenix 2 ist eine Low cost-Variante mit 6 Kernen und 4 CUs, hat aber auch Vorteile gegenüber Phoenix. Die ZEN4c-Kerne können bei wenig Powerbudget (15 W) noch ein bisschen höher takten als die leistungsfähigeren ZEN4-Kerne. Im Gegensatz zu Intel verfügen sie über die volle Funktionalität und damit die volle IPC eines ZEN4-Kerns, während Intel gezwungen war, AVX-512 zu streichen und es mit späteren CPUs wieder einführen will.

Zwei Modelle wurden zum Start genannt:
Ryzen 5 7545U: 6 Kerne bestehend aus 2 ZEN4 + 4 ZEN4c
Ryzen 3 7440U: 4 Kerne bestehend aus 1 ZEN4 + 3 ZEN4c

Die größere APU ersetzt dabei den Vorgänger 7540U aus 6 ZEN4-Kernen. Theoretisch würde (gegenüber diesem Vorgänger) neben dem Stromverbrauch auch die Leistung leicht sinken, aber laut AMD taktet das Notebook bei 15 W TDP und Last auf mehreren Kernen ohnehin herunter. In diesem Szenario ist Phoenix2 etwas besser, da die im niedrigen Watt-Bereich effizienteren ZEN4c-Kerne ihre Stärke ausspielen können. Oberhalb von 20 W TDP sollen dann wieder die großen ZEN4-Kerne besser sein.


Phoenix 2 soll auch in den Desktop kommen. Auf einer OPN-Liste wurden der Ryzen 3 7300G (4 Kerne) und der Ryzen 5 7500G (6 Kerne) für den AM5-Sockel gesichtet. Der 7600G und 7700G werden dann wohl die großen ZEN4-Kerne enthalten.

 
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Der ASRock Jupiter X300 mit 1,1 Liter Volumen ist jetzt als Barebone verfügbar. Er misst 17,8 x 17,8 x 3,4 cm und nimmt AM4-APUs auf. Da fragt man sich natürlich, warum ASRock dieses Gerät jetzt noch auf den Markt bringt. Ist das ein schlechtes Omen für Phoenix?

Wohl nicht, denn bei Geizhals war der Barebone schon seit Januar 2021 gelistet. Offensichtlich war er nicht für den deutschen Markt bestimmt und Mindfactory konnte jetzt einen Posten davon einkaufen. Bisher ist MF auch der einzige Anbieter.


WLAN-Antennen sind schon eingebaut, die beiden USB-C Anschlüsse liefern USB 3.0.
 
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Im Moment ja, aber würde ein Hersteller Ende 2023 noch neue AM4-Barebones entwickeln? Das ist ja der "erste Eindruck", wenn so ein Gerät auftaucht. Mit Phoenix 2 hat AMD eine Lösung gebracht, um die Kosten zu senken. AM4 läuft zwar noch etwas weiter (bestimmt auch, um die freien Kapazitäten der alten Fertigung zu nutzen), aber irgendwann ist damit Schluss. Bis dahin können die Barebone-Hersteller ihre alten Geräte weiter laufen lassen. Neue Mainboards wird es wohl trotzdem geben, weil sie zum Ende des Produktzyklus immer auf einem (fast) baugleichen Vorgänger basieren und der Aufwand für ein neues Brett erstaunlich gering zu sein scheint, was man an den vielen Varianten sieht.

PS: Für mich ist AM4 spätestens dann "tot", wenn nur die APU (Phoenix 2) ein besseres P/L hat als eine AM4-APU, obwohl die Gesamtrechnung (mit Platine und Speicher) vielleicht noch für AM4 spräche. Ich sehe da auch den Treibersupport. Dem Durchschnittskäufer ist das wahrscheinlich egal, falls er sich überhaupt Gedanken macht.
 
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Und schon isser wieder weg (der Barebone), bei Mindfactory "nicht mehr lieferbar". Nur, damit sich niemand wundert.
"Seit dem 01.11.2023 im Sortiment" kann aber heißen, dass noch etwas nachkommt. Es schaut halt die ganze Welt in dieses Forum .... 8))

Die Golem-Artikel über CPUs sind ja immer ziemlich gut, zu Phoenix 2 haben sie jetzt auch etwas: https://www.golem.de/news/notebook-...-prozessoren-mit-c-cores-vor-2311-179086.html

Das "c" in ZEN4c steht für "Cloud".
 
Ich dachte das "+1" bei den APUs hätten sie aufgegeben. *idee*
Zen 1 = 2400G (statt 1XXX)
Zen + = 3400G (statt 2xxx)
Zen 2 = 4xxxG (statt 3xxx)
Zen 3 = 5xxxG (hier passte das endlich)
 
Ich dachte das "+1" bei den APUs hätten sie aufgegeben.
Da die Desktop-APUs jetzt im Januar kommen, schreibt das Schema eine 8000er Nummer vor (8000 = Jahr 2024).

Man kann beide Varianten vertreten (7000G wäre aus rein technischer Sicht), und neulich gab es ja noch die Meldung über den 7300G und 7500G. Aber ich glaube, AMD sieht es aus Endkunden-Sicht und wird die 8000er-Serie (=aktuelle Chips) einheitlich benennen. Sie werden bestimmt auch wieder länger im Markt bleiben als die CPUs, was auch für eine höhere Nummer spricht. Die 7000er parallel zu den 9000ern zu verkaufen wirkt ja irgendwann komisch.

Das Lineup laut wccftech:

8700G (8 Kerne, 12 CUs, Phoenix)
8600G (6 Kerne, 8 CUs, Phoenix)
8500G (6 Kerne, 4 CUs, Phoenix 2)
8300G (4 Kerne, 4 CUs, Phoenix 2)
 
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Gigabyte hat den endgültigen Termin bestätigt: die APUs erscheinen Ende Januar, womit die Gerüchte bzgl. Januar doch Recht hatten.
Das überrascht mich schon etwas, wegen der frühen A620-Vorstellung hatte ich mit einem früheren Termin gerechnet. Ich frage mich, wer die A620-Boards jetzt schon kauft? Habe allerdings auch nicht mehr im Kopf, wie lange es sonst von der AGESA-Vorstellung bis zum Release gedauert hat. Die 1.1.0.0 mit APU-Unterstützung soll Ende November final sein, die 1.0.8 bereitete wohl noch Probleme. Mit 2024 wird es jetzt auch zwingend eine 8000er APU, und nicht nur (wie ich schrieb), damit die Chips nicht nach "Altware" aussehen. AMD hat sein Nummernschema ja so aufgebaut, dass die erste Ziffer den Veröffentlichungszeitpunkt angibt (2024 = 8000er Generation).

 
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Das ist doch mal eine andere Form von Mini-PC!

Das Framework-Laptop besteht bekanntermaßen aus austauschbaren Modulen. Damit man bei einem Mainboard-Upgrade nicht sein altes Board wegwerfen muss, bietet Cooler Master ein Gehäuse dafür an. Wer es ganz eilig mit Phoenix hat, könnte sich damit jetzt schon eine "flache Flunder" mit Phoenix-APU bauen. Und offenbar sieht Framework auch vor, dass Leute sich das Board einzeln kaufen, um einen Mini-PC zu bauen (wobei ich das nicht empfehlen würde. Aber für Umrüster ist es ne tolle Sache). Lest mal den Artikel, er enthält auch viele Bilder.

PS: Die AMD-Version des Mainboards hält im Akkubetrieb zwei Stunden länger durch als die Intel-Version! Wenn ich da an Intels arrogante Auftritte denke....




Das neue Steam Deck bekommt nicht "nur" ein OLED-Display, stattdessen wird es grundlegend überarbeitet!

- Neue APU in 6 nm-Fertigung statt 7 nm. Das dürfte heißen, dass Van Gogh durch Rembrandt ersetzt wird (auch wenn der Chip aus Kompatibilitätsgründen wohl gedrosselt wird, damit die Leistung etwa gleich bleibt)
- schnellerer RAM (6.400 statt 5.500 MT/s)
- 2 statt 4 RAM-Bausteine
- OLED statt LC-Display
- 90 statt 60 Hertz
- Display etwas größer (7,4")
- Akku mit 50 statt 40 Wh (=> 3 bis 12 Stunden Spielzeit)
- kleinere Platine
- leiserer Lüfter

 
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Durch den Shrink und vor allem dem schnelleren Speicher dürften sich aber dennoch sehr leichte Leistungsgewinne erzielen lassen. Der Großteil dürfte aber eher der Akkulaufzeit zu gute kommen.
Die Display Aussparung des Gehäuses der OLED Variante soll lt. Computerbase gleich groß sein, die etwas größere Anzeigefläche kommt nur durch einen schmaleren Display Rahmen. Ein weiteres interessanter Zusatz der OLED Modelle könnte vielleicht auch der schnellere WLAN Standard sein

Da wurde übrigens die gesammte Modellauswahl überarbeitet. Die bisherigen Top- und EInsteiger Varianten sollen auslaufen und die Mittelklasse nimmt die Einsteiger Rolle ein. Im direkten Vergleich sieht man auch das im Inneren recht viel überarbeitet wurde.
 
Meint Ihr echt, die treiben diesen Aufwand für einen Spezialchip, der exklusiv ins Steam Deck wandert? Ich wüsste ad hoc nicht von weiteren Geräten mit der Van Gogh-APU (auch wenn das mal angekündigt war). Das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, vor allem in der 2. Hälfte der Lebenszeit nicht, wo der große Bedarf schon gedeckt wurde.
 
Die Maske für Medocino gibt es ja, da muss halt "nur" eine stärkere iGPU rein.
Vielleicht gibt es auch keine Fertigungskapazitäten mehr für 7nm und sie mussten daher umsteigen? *noahnung*
 
Damit sind die Masken von Medocino aber ziemlich nutzlos für den Shrink Chip weil so oder so alle neu erstellt werden müssen. ;)
Ich denke eher dass das Ziel des Shrinks und Redesigns vor allem die längere Akku Laufzeit war.
 
Oder in Mendocino sind schon 8CUs vorhanden und nur 6 deaktiviert. ;)
 
Der X600-Chipsatz ist jetzt offiziell, damit steht dem DeskMini /DeskMeet X600 nichts mehr im Wege.
Auf einer Folie bezeichent AMD den Chip als "Knoll3 Activator".


[UPDATE]
In der PCI Device-ID-Datenbank listet AMD 483 Phoenix 1-Varianten (die sich aber unter den verschiedenen OEMs aufteilen, also insgesamt mehrfach vorhanden sind), und 19 Phoenix 2-Varianten. Demnach ist der kleine Phoenix vorerst eher die Ausnahme.

Außerdem hat AMD schon IDs für "Phoenix 3 und 4" hinzugefügt, hinter denen laut einer anderen Open Source-Quelle (AMD GPU Open) Hawk Point steckt. Hawk Point ist der Nachfolger von Phoenix und verfügt über eine deutlich gesteigerte AI-Performance, ist also nicht nur ein Refresh.

 
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Die beiden Phoenix-Barebones von ASRock Industrial aus der Serie "4x4-Box", die ich im Post 314 näher beschrieben habe, sind jetzt lieferbar, zunächst nur bei Mindfactory. In den 11 x 11,8 cm kleinen Kästchen stecken neben einer Phoenix-APU (7840U oder 7640U) auch zwei Schnittstellen im neuen USB4-Standard.
Im Vergleich der Generationen fallen die Taktsteigerungen auf: Auf so kleinem Raum sind 600 MHz mehr Basistakt (2,7 => 3,3 GHz, + 22 %), 300 Mhz mehr Turbo und 500 MHz mehr GPU-Takt (2,2 => 2,7 GHz bzw. + 23 %) schon ordentlich.

 
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Golem über die 8000er APUs: "Laut Leaks doppelt so schnell in Spielen"


Von Videocardz gibt es auch eine Meldung. Die iranische Quelle ist nicht sehr bekannt, aber die Angaben sind plausibel im Vergleich zu den bekannten Notebook-APUs, und dem bisherigen Vorgehen von AMD. Demnach gibt es auch noch GE-Varianten mit 35 W und PRO APUs. Letztere lasse ich in der Auflistung weg, wenn sie identisch zur Consumer APUs sind:

65 W Varianten:
8700G (8 Kerne, 12 CUs, Phoenix 1)
8600G (6 Kerne, 8 CUs, Phoenix 1)
8500G (6 Kerne, 4 CUs, Phoenix 2)
8300G (4 Kerne, 4 CUs, Phoenix 2)

35 W-Varianten:
PRO 8700GE (8 Kerne, 12 CUs, Phoenix 1)
PRO 8600GE (6 Kerne, 8 CUs, Phoenix 1)
8500GE (6 Kerne, 4 CUs, Phoenix 2)
8300GE (4 Kerne, 4 CUs, Phoenix 2)

Der Takt des Flaggschiffs Ryzen 8700G soll 4,2 / 5,1 GHz betragen und damit um 400 - 500 MHz höher liegen als beim Vorgänger 5700G.
Andere Taktraten können dem Link unten entnommen werden.

Zum Launch am 31. Januar werden mindestens der 8700G, 8600G und 8500G vorgestellt. Der 8300G soll später folgen, was auch gut nachvollziehbar ist. Schon bisher war der 4-Kerner 4300G angesichts minimaler Preisunterschiede zum 4600G für Privatkunden kaum sinnvoll. Zudem muss AMD für den 8300G funktionierende Kerne abschalten, oder über längere Zeit sammeln, bis genügend teil-defekte Chips zusammen kommen, die man verwerten kann.

Für den Sockel AM4 soll es im 1. Quartal auch noch neue Modelle geben: den Ryzen 5600GT und 5500GT. Worin sie sich vom 5600G unterscheiden, ist noch nicht bekannt.

 
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AMD hat die Hawk Point-APU schon heute vorgestellt!

Hawk Point ist ein Refresh von Phoenix mit 40 % mehr KI-Leistung. Das soll vor allem Windows 12 zu Gute kommen, was im Juni 2024 auf den Markt kommt und verstärkt Gebrauch von KI machen wird. AMD nennt seine KI-Beschleunigung, in die auch die Technologie von Xilinx eingeflossen ist, XDNA.

Außerdem wurden zwei neue APUs eingeführt, die in der Mitte des Leistungsfelds zusätzliche Alternativen bieten sollen. Bisher gab es Notebook-APUs mit 15 - 30 W und 35 - 54 W, nun kommt die Klasse mit 20 - 30 Watt dazu. Das Gute an diesem Refresh ist, dass die Marktverfügbarkeit dieses Mal deutlich schneller sein wird. Während Phoenix dieses Jahr erst in Q2 ausgeliefert wurde, läuft die Hawk-Point-Lieferung an Notebook-Hersteller schon jetzt. Neue Geräte werden deshalb (und wegen der Kompatibilität zu Phoenix) zum Jahresanfang verfügbar sein.


Schon im Laufe des nächsten Jahres soll mit Strix Point dann der richtige Nachfolger starten: mit dreifacher AI-Leistung (XDNA 2), 12 Kernen (ZEN5 & ZEN5c) und 16 CUs in RDNA 3.5-Technik wird das ein ziemlich großes Upgrade. Für Desktop-Käufer ist aber davon auszugehen, dass Strix Point zuerst in Notebooks eingeführt wird, und mit Verzögerung in Desktops kommt. Ich werde meinen Kauf von Phoenix deshalb nicht aufschieben.

 
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