AMD - Zen 5 /5c - 4 nm/3 nm - Turin, Granite Ridge, Strix Point

Ich habe ja andere Beschaffungskanäle, aber die Auswahl, der magere Support und die z.T. extremen Kosten haben fast alle potentiellen Nutzer hier abgeschreckt. Aber sich Retail nur Board und CPU zu holen scheiterte meist am fehlenden Support. Man schaue sich mal die BIOS Updates bei den AsrockRack Boards an. SuperMicro ist da nicht viel besser.
 
Das ja unschön aber was heißt fehlender Support. Es fehlen BIOS Updates für 8005er CPUs?
 
Kommen die BIOS Updates später, oder kommen zu wenig?

Im STH-Artikel findet sich viel Lob. Die Nachfrage sollte dann auch entsprechend da sein. Aber vielleicht fließt das eher in fertige OEM-Geräte?
 
@eratte
Man bekommt meist nur ein Initial-BIOS für die neue CPU-Serie und dann eher nichts mehr. AGESA-Updates bzw. CVEs werden nicht so regelmäßig gefixt, wie man es im geschäftlichen Umfeld erwarten würde. Auch gibt es durchaus krasse Bugs, die tlws. nie gefixt wurden. Da ist Gigabyte Server z.B. besser, auch wenn es da Systeme gibt, die nie auch nur ein zweites BIOS erhalten haben.

@derDruide
Das sind ohne Frage top notch Boards, aber das Ökosystem ist für den Endkunden, der nicht gleich das ganze OEM-System ordert, schlecht. Und Patrick hat ja auch Recht, dass die Nachfrage groß ist, aber der geneigte private Endkunde kauft seltenst so ein komplettes System. Aber - und das muss man auch akzeptieren - sind solche Endkunden nicht die Hauptkunden solcher Hardware. Mir geht es nur darum, dass der fixe Gedanke "So ein System stell ich mir selbst zusammen nach meinen Bedürfnissen" nicht ohne Hürden ist.

Bei Gigabyte und SM gibt es z.B. öfters mal neue Board-Revisionen, von denen dann abhängt, ob und welche CPU voll unterstützt wird. Das ist als Endkunde aber meist nicht steuerbar. Neue Rev. veröffentlicht, versiegt selbst der spärliche Support meist zügig. Wie geschrieben; ist alles nicht so einfach wie man denken würde.
 
Zuletzt bearbeitet:
WOW in dem Bereich hätte ich ja eher das Gegenteil vermutet - das schon traurig. Danke für den Einblick.
 
Man bekommt meist nur ein Initial-BIOS für die neue CPU-Serie und dann eher nichts mehr. AGESA-Updates bzw. CVEs werden nicht so regelmäßig gefixt, wie man es im geschäftlichen Umfeld erwarten würde.

Danke für deine Einblicke, was mich aber interessiert:

Sind solche CVE bzw. Agesa updates in dem Umfeld überhaubt wichtig? Diese Updates sollten doch, bei den verwendeten Maschienen, über ( Linux ) Kernelupdates kommen oder nicht?
 
Wenn nicht in diesem Umfeld (Server) wo dann?
 
Hi,
also ich kenne das aus verschiedenen Bereichen, ein Bios update ist eigentlich in dem Bereich die letzte Option, und das betrifft auch die OEMs.
Natürlich muss man wissen wie man sich beim Support gehör verschaffen kann das ist grade bei GB finde ich etwas traurig.
Klar ein Support Ticket bei Dell/HPE usw. aufmachen ist einfach, aber die Geben alle nur Bios Versionen raus wenn es sein muss.

Wenn man sich mal diese Liste der Boards anschaut, ist es erstaunlich das das erste Asus bekommt scheinbar Jährlich ein Bios, das Asrock Rack bekommt scheinbar aller 6Monate ein Bios (nebenbei sogar mit angaben der Inhalte Agesa und PSP) das untere GB ist vom Bios Support schon so bei 2-4Monate und gibt zwar wenig an aber die CVE stehen drinnen).
Bei den OEMs kommst du meistens nicht umher dich zu registrieren und anzumelden, dazu grade bei HPE sind die Infos teilweise sehr schwer zu finden ohne eine KI zu bemühen, das zum glück hilft.
lg
 
Hi,
also ich kenne das aus verschiedenen Bereichen, ein Bios update ist eigentlich in dem Bereich die letzte Option, und das betrifft auch die OEMs.
Das ist korrekt. Zumal viele dieser System ausgerollt werden und dann laufen müssen. Meist sind die Validierungsphasen sehr lang.
Natürlich muss man wissen wie man sich beim Support gehör verschaffen kann das ist grade bei GB finde ich etwas traurig.
Also bei GB habe ich auf Nachfrage/Ticket meist etwas bekommen, z.T. sogar Beta-Versionen die bestimmte Sonderfälle bei mir löste. Gefühlt steht und fällt das aber mit dem jeweiligen Supportmitarbeiter.
Klar ein Support Ticket bei Dell/HPE usw. aufmachen ist einfach, aber die Geben alle nur Bios Versionen raus wenn es sein muss.
Kommt auch ein bisschen auf deinen Wartungsvertrag an, wenn Du einen hast. Bei Dell habe ich aber keine Erfahrungswerte.
Wenn man sich mal diese Liste der Boards anschaut, ist es erstaunlich das das erste Asus bekommt scheinbar Jährlich ein Bios, das Asrock Rack bekommt scheinbar aller 6Monate ein Bios (nebenbei sogar mit angaben der Inhalte Agesa und PSP) das untere GB ist vom Bios Support schon so bei 2-4Monate und gibt zwar wenig an aber die CVE stehen drinnen).
Da hast Du Recht, die Lage ist deutlich besser als in der Vergangenheit und wir von mir oben beschrieben. Die Kernproblematik bleibt aber, dass man da sehr schnell in die Röhre guckt und bei Wendell und STH in den Foren nach Leidensgefährten sucht. Die Systeme - zur Ehrenrettung der Hersteller - sind aber teilweise auch wild unterschiedlich (im Serverbereich), so dass ich mir vorstellen kann, dass es nicht mit "Ich update mal die AGESA" so einfach getan ist. Stell Dir vor da wird ein BIOS veröffentlicht, dass System brickt an den aktive Wartungs- und Garantieverträge hängen.
Bei den OEMs kommst du meistens nicht umher dich zu registrieren und anzumelden, dazu grade bei HPE sind die Infos teilweise sehr schwer zu finden ohne eine KI zu bemühen, das zum glück hilft.
lg
Das trifft auf die Security-Updates bei Lenovo auch zu, da such' ich mir auch immer einen Wolf. FrüherTM gab es noch den Support, der einen anrief, wenn wichtige Updates für eigene Systeme verfügbar oder in der Pipeline waren. Dann wurde der Rollout geplant. Aber vielleicht war ich auch immer in merkwürdigen Kreisen unterwegs.

@Cross-Flow
Ich kenne genügend Systeme, die einmal ausgerollt und dann nie wieder angefasst wurden. Diese set&forget-Systeme hängen aber auch nicht im Netz, sondern in abgesicherten Umgebungen.
 
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