News Analysten erhöhen Kursziele für die Aktie von AMD auf bis zu 180 US-Dollar

hoschi_tux

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Die 2% sollen dafür sorgen, dass man das Geld nicht hortet.

Die dient eher dazu, dass Deutschland morgen nicht insolvent ist. Inflation sorgt dafür, dass die Schulden von gestern morgen leichter zu tilgen sind als heute. Eine länger anhaltende Deflation wäre der Todesstoß. Würde mich nicht wundern, wenn die Schuldenuhr in Berlin gar nicht rückwärts zählen kann..
 

pipin

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Würde mich nicht wundern, wenn die Schuldenuhr in Berlin gar nicht rückwärts zählen kann..
Wir werden zwar sehr offtopic.

Aber ja das kann sie. Was aber ja eher den günstigen Anleihen geschuldet ist denn den ausgewogenen Ein- und Ausgaben.
 

sompe

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@sgthawk
Na sicher doch.
Die Herstellungskosten und viele Nebenkosten (Löhne, Steuern usw.) entstehen nunmal am Standort und berechnen sich mit dessen Währung, wird deren Wert durch die Inflation reduziert. Das verbilligt über die Wechselkurse die Produkte, entwertet aber auch die Spareinlagen und Verteuert letztendlich auch die Importe. Genau deshalb muss sie auch unter Kontrolle bleiben. Wer also die Rohstoffe importiert, die weiterverarbeiteten Produkte zum entsprechenden Aufpreis exportiert denn man nimmt am Ende mehr ein als man beim Einkauf ausgibt. Wer bei den Löhnen zumindest für einen Inflationsausgleich sorgt profitiert davon durchaus, erst recht bei einer Konsumgesellschaft wie wir sie nunmal haben bei der das Geld nicht gehortet sondern ausgegeben werden und damit im Fluss bleiben soll.

Das was du meinst ist wieder ein anderes Thema. Der Markt wurde mit billigen Geld geflutet um die Banken und damit das Finanzsystem nicht kolabieren zu lassen denn das war zu dem Zeitpunkt einfach das geringere Übel. Die Zeche wird am Ende über Neuverschuldung gezahlt die dann aber auch wieder erwirtschaftet und damit zurückgezahlt werden kann und genau deshalb sollte auch ein Auge auf den Verlauf der Verschuldung gehalten werden.
Die Aktion hatte am Ende aber auch den Nebeneffekt das es sich ganz einfach nicht lohnt zu sparen. Die billigen Kredite verleiten einen über seine Verhältnisse zu leben, zu sparen kostet am Ende nur Geld und jeder will seine Kröten irgendwo anders in Sicherheit bringen. Damit werden letztendlich auch Spekulationsblasen gezüchtet weil durch die ungewöhnlich hohe Nachfrage die Kurse steigen und die Gier dafür sorgt das noch mehr Geld reingepumpt wird, gern auch mit Krediten (die ja gerade eh billig sind) weil man sich ach so große Gewinne davon erhofft. Ist man aus der Nummer nicht raus bevor der Einbruch kommt ist das Gejammer dann groß weil die Umverteilung des Geldes (auf die sich jeder in seiner Gier eingelassen hat) abgeschlossen ist, die letzten Beißen eben wie immer die Hunde.
 

MagicEye04

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die Gier dafür sorgt das noch mehr Geld reingepumpt wird, gern auch mit Krediten (die ja gerade eh billig sind) weil man sich ach so große Gewinne davon erhofft.
Kredite waren beim crash 1929 mit schuld an dem tiefen Fall. Eigentlich sollte danach sowas nie wieder möglich sein. Aber der Mensch vergisst zu schnell und wirft alte Erkenntnisse einfach über Bord.
 

sompe

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Als 2000 die Spekulationsblase an der Börse platzte gab es auch genug die vorher Kredite aufnahmen um davon Aktien zu kaufen und dann dicke Backen machten weil die Kurse den Abgang machten und die Kredite nicht mehr von den erhofften Gewinnen zurückgezahlt werden konnten.
Ziemlich ähnlich lief es dann auch später bei der Immobilienblase ab die bei deren Abgang durch die platzenden Kredite in die Bankenkriese mündete.
 

MagicEye04

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Aber welche Bank gibt denn Kredite für Aktien oder ohne Sicherheiten?

Die Immobilienkrise war in der Tat auch eher eine Kreditbasierte Krise. Aber im Gegensatz zu Aktien sind Immobilien ja immer was wert, notfalls wartet man ein paar Jahre, dann ist die Pleitewelle durch. Eine Aktie, die in den Keller rauscht, lässt das Unternehmen hingegen schnell mit in den Abgrund rutschen und sei es nur, indem es die Konkurrenz einfach für wenig Geld aufkaufen kann.
 

sompe

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Du kannst prinzipiell viele Sachen als Sicherheit angeben. Neben Klassikern wie Immobilien geht es auch um Lebensversicherungen, Wertpapiere, Sparguthaben und natürlich das Einkommen an sich. zu wieviel % diese als Sicherheit gewertet werden ist wieder ein anderes Thema. Bei Wertpapieren war das meines erachtens nach nur ein Bruchteil deren Wertes.
Gibt man also beispielsweise Sparguthaben an die man auch für die Bedienung anderer Kredite als Reserve benötigt weil man ach so fest mit dem Ausgleich durch spekulativen Gewinnen rechnet kann es ganz schnell eng werden weil durch den Verkauf der Kredit nicht mehr getilgt werden kann, die Raten dafür bleiben oder die Sparguthaben futsch sind, welche man wiederum für unvorhergesehene Ausgaben wie Reparaturen benötigt.
Lasse ein paar Sachen zusammenkommen, beispielsweise dass in dem Zeitraum das Auto kaputt geht oder eine Reparatur am Haus fällig ist und schon ist das Gejammer groß.
 

sgthawk

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@sompe
Alles richtig, was du sagst, ich sage nur Inflation nutzt was für die Reichen, für die anderen ist es ein Wohlstandsverlust. Es gibt kein Vorteil dadurch, als eben Deutschalnd nich die Mark hatte, hatten wir eine harte Währung, waren aber trotzdem im Export gut konkurrenzfähig. Also der € hat D. nur geschadet für die breite Bevölkerung und hat nur der Export Industrie genutzt, wobei die jetzt durch den niedrigen Konkurrenzdruck jetzt das Nachsehen hat.
@MagicEye
Auch Immobilien unterliegen Schwankungen, die siehst du nicht wie bei den Aktien, weil eben kein Kurs jeden Tag für Immoblien gestellt wird :-)
Immobilien sind eben ein Asset wie jedes andere auch, als Sicherheit hat sie ja gerade in die Immokrise 2007 geführt, dadurch das die Immobilien beliehen wurden für neue Kredite.
 

MagicEye04

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Es gibt kein Vorteil dadurch, als eben Deutschalnd nich die Mark hatte, hatten wir eine harte Währung, waren aber trotzdem im Export gut konkurrenzfähig.
Die Export-Wirtschaft hat früher regelmäßig unter der starken D-Mark zu leiden gehabt. Klar, ihr wart trotzdem noch einigermaßen konkurrenzfähig. Aber in diesen Zeiten, wo die D-Mark besonders stark war, ging die Nachfrage immer zurück. Gerade unsere Nachbarländer mit den weichen Währungen hätten sich dann die deutschen Produkte gar nicht leisten leisten können, hätten aber ihrerseits die besseren Exportpreise zu bieten gehabt.
 

sompe

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@sgthawk
Da machst du dir aber so einiges viel zu einfach.
Natürlich wird auch deren Kohle entsprechend entwertet solange sie im Raum der Währung bleibt und Deutschland als Export Nation dürfte aufgrund des Wegfalls diverser Wechselkursverlußte recht deutlich vom € profitiert haben. Na wer erinnert sich bespielsweise noch an die früheren Wechselstuben Verlußte im Urlaub wenn man innerhalb der EU verreiste und das anschließend rumliegende Restgeld? Auch beim Abheben am Automaten wurde meiner Erinnerung nach eine Wechselgebühr eingefordert.
Zudem dürften große Teile der Bevölkerung in eben jener Industrie oder bei davon abhängigen Firmen arbeiten.
 
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