Ausbildungsverbot für Muslimas in Deutschland

Akanator

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Muslim-Markt, 30.8.2005 - Bisher galt es in Deutschland als "abgesprochen",
dass der Staat sein Ausbildungsmonopol nicht dazu missbrauchen durfte,
Lehramtsbewerberinnen wegen Kopftuch von der Ausbildung abzuhalten. So galt
zwar inzwischen in einigen Bundesländern ein echtes in anderen ein
faktisches Berufsverbot für praktizierende Muslimas, also
Kopftuchträgerinnen, aber an ein Ausbildungsverbot hatte sich noch niemand
herangetraut, nicht einmal die baden-württembergische Ministerin Schavan
(CDU), die das Berufsverbot durchgesetzt hatte. Schließlich könnte die
Muslima ja nach ihrer Ausbildung an einer privaten muslimischen Schule
unterrichten; auch mit Kopftuch. Das ist seit gestern anders.

Eine moslemische Referendarin muss nach einem vorläufigen Eilentscheid des
Oberverwaltungsgerichts Bremen ihr Referendariat als Lehrerin unverzüglich
abbrechen, weil sie nicht bereit ist, im Unterricht ihr Kopftuch
abzunehmen. Mit der Eilentscheidung gab das Gericht der Schulbehörde Recht.
Zur Begründung verwiesen die Richter vor allem auf das kürzlich von
Bildungssenator Lembke (SPD durchgedrückte Kopftuch-Gesetz in Bremen.

Ende Juni 2005 hatte die große Koalition in der Bürgerschaft das
Schulgesetz neu gefasst. Demnach darf das Erscheinungsbild von Lehrkräften
nicht geeignet sein, "Spannungen, die den Schulfrieden durch Verletzung der
religiösen und weltanschaulichen Neutralität gefährden, in die Schule zu
tragen". Die von Bürgermeister Scherf geführte Koalition wollte mit der
Formulierung zumindest gegenüber einigen wenigen verbliebenen naiven
Muslimen den Eindruck erwecken, dass es kein generelles Kopftuchverbot für
Lehrerinnen im Amt gibt. Scherf selbst hatte immer die Dialog-Karte mit
Muslimen und Muslimas gespielt und sogar zwei Islam-Wochen unter seiner
Schirmherrschaft in der Hansestadt initiiert.

Die gesamte Dialog- und Toleranzlüge liegt nun als Scherbenhaufen zwischen
Rathaus und Muslimen der Stadt. Denn jetzt ist es noch schlimmer gekommen,
als von der Landesregierung vorgeheuchelt. Die Richter entschieden - wenn
auch vorläufig - dass ein aus religiösen Gründen getragenes Kopftuch
Spannungen bewirken könne, die den Schulfrieden durch Verletzung der
religiösen und weltanschaulichen Neutralität gefährden.

Der Entscheid wird zudem nicht erst für jene Lehramtsanwärterinnen
angewandt, die jetzt anfangen wollen zu studieren, sondern ohne
Übergangszeit, ab sofort, für alle Lehramtsanwärterinnen, auch für die
Klägerin, die kurz vor ihrem Abschluss stand.

Eine zusätzliche Problematik erhielt dieser Präzendensfall dadurch, dass
die Referendarin auch im ihrem gelernten Fach biblische Geschichte lehren
wollte, was im religiös und weltanschaulich neutralen Bundesland Bremen mit
seiner besonderen Verfassungssituation eigentlich kein Problem sein sollte.
Bildungssenator Lemke, dessen Kinder übrigens auf Privatschulen gehen,
wollte hier aber ganz offensichtlich als Flaggenträger christlicher Mission
mit allem ihn zu Verfügung stehenden Mitteln, das christliche Abendland
retten und sich gleichzeitig als Nachfolger von Bürgermeister Scherf
profilieren, in einer gewandelten SPD, die immer mehr ihre Wählerschaft
Rechtsaußen sucht (siehe Schily).

Nach der Neufassung des Schulgesetzes entschied das Oberverwaltungsgericht
nun in einem Eilverfahren gegen die Muslima. Das Urteil in der Hauptsache
zwar steht noch aus. Für die muslimische Referendarin bedeutet das aber ein
Stop ihrer Ausbildung kurz vor dem Abschluss mit ungewissem Zeithorizont
und ungewissem Ausgang. Für ein halbes Dutzend Lehramtstudentinnen im
Bundesamt Bremen, bedeutet dies ein Hinweis darauf, dass sie Ihr Studium
wohl nie werden beenden können. Und für einige Dutzend muslimische
Lehramtsbewerberinnen im gesamten Bundesland dürfte die Sympathie für ihr
Heimatland, in dem sie Lehrerin werden wollten, nicht gerade gestiegen
sein. Noch gravierender dürfte die bundesweite Signalwirkung sein, denn
jetzt sind praktizierende Muslimas einen weiteren Schritt von der
Gesellschaft zwangsausgeschlossen worden. Nach Lehrerinnen in öffentlichen
Schulen und neuerdings auch in Kindergärten, kommt jetzt die Verbannung von
den Hörsälen in einigen Fächern; mal sehen, wer als nächstes dran ist. Naiv
wäre jeder Muslim und jeder Verband von Muslimen, der glaubt, dass dieser
Kampf gegen die Muslimas irgendwann ein Ende findet, denn mit jeder neuen
Ausgrenzung dürfte das nächste Verbotsplan bereits in den Schubladen liegen.

Prekär wirkt sich auch die Reaktion der Einheitsfront aus Politikern fast
aller Parteien und Journalisten in diesem Land auf Muslimas aus, denn
während bei den sogenannten Radikalenerlassen in den Sechzigern zumindest
ein Teil der Presse jenen Skandal benannte, gibt es für die Muslimas kaum
Fürsprecher.

Wenn aber Einzelpersonen oder eine Gesellschaft - sei es im kleinen oder im
Großen - so vehement darauf bestehen, dass andere sich gegen ihren Willen
entblößen, dann werden sie eines Tages selbst dafür entblößt werden; sei es
bereits im Diesseits oder "erst" im ewigen Leben.

Zeitungsartikel zum Thema siehe:

- Pressemitteilung des Bremer Senat dazu
http://www2.bremen.de/web/owa/p_anz_presse_mitteilung?pi_mid=116881

- Bremer Moslemin darf nicht Lehrerin werden

http://www.f-r.de/ressorts/nachrichten_und_politik/nachrichten/?cnt=718560

- Muslimin soll Referendariat abbrechen

http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,372098,00.html

- Studentin muss Referendariat abbrechen

http://www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=c&ressort=c&id=502947

- Moslemin soll wegen Kopftuchs Referendariat abbrechen

http://derstandard.at/?url=/?id=2157559
 

Low Rider

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Akanator schrieb:
...
Bildungssenator Lemke, dessen Kinder übrigens auf Privatschulen gehen,
wollte hier aber ganz offensichtlich als Flaggenträger christlicher Mission
mit allem ihn zu Verfügung stehenden Mitteln, das christliche Abendland
retten und sich gleichzeitig als Nachfolger von Bürgermeister Scherf
profilieren, in einer gewandelten SPD, die immer mehr ihre Wählerschaft
Rechtsaußen sucht (siehe Schily).
...
Selten so einen Schwachsinn gelesen... :]

In Deutschland gibt es Regeln, und wenn sich alle daran halten, dann sollte es keine Probleme geben. Und dazu gehört es, daß Lehrerinnen kein Kopftuch tragen, ebenso wie christliche Lehrer keine Kreuze offen tragen dürfen.
Der Schritt, der Referendarin die weitere Ausbildung zu verweigern ist aus meiner Sicht nur logisch.

Und so langsam habe ich das religiöse Gequatsche echt satt 8-(
 

Akanator

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Low Rider schrieb:
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In Deutschland gibt es Regeln, und wenn sich alle daran halten, dann sollte es keine Probleme geben. Und dazu gehört es, daß Lehrerinnen kein Kopftuch tragen, ebenso wie christliche Lehrer keine Kreuze offen tragen dürfen.
Der Schritt, der Referendarin die weitere Ausbildung zu verweigern ist aus meiner Sicht nur logisch.

Achjaa, und die Regeln stellt man so auf, wie es einem gerade passt......Da werden den Frauen Ihr Recht auf Weiterbildung und der Weg zu mehr Selbstbewusstsein genommen, und das im Namen für mehr Freiheit für die Muslimas.....was ein Schwachsinn.
 

Onkel Homie

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Egal welchem Glauben man anhängt, man muss/sollte andere nicht gleich missionieren. In welcher Form auch immer. Und gerade diese Kopftuchgeschichte ist so herrlich, wenn man bedenkt das in der Türkei kaum noch eine Frau damit rumläuft, es hier aber sehr oft noch Gang und Gebe ist.
 

Akanator

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Onkel Homie schrieb:
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Und gerade diese Kopftuchgeschichte ist so herrlich, wenn man bedenkt das in der Türkei kaum noch eine Frau damit rumläuft, es hier aber sehr oft noch Gang und Gebe ist.

Wo hast Du DAS bitte her ? Aus Deinem Urlaub in der Türkei ?? Klar das am Meeresstrand und in den Touristenregionen Frauen nicht mit Kopftüchern rumlaufen, die laufen da eher in Bikinis oder in Miniröcken rum....aber gleich auf die Türkei beziehen ist schon weit hergeholt.
 

Akanator

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Ausserdem hat es mit Missionierung doch gar nichts zu tun...es ist eine religiöse Pflicht für eine Muslima ihr Haare zu bedecken....aber die Muslimas fragt ja keiner, warum sie ihre Haare bedecken....

Wie ist es eigentlich um eine Nonne bestellt, die eine Ausbildung zur Lehrerin anstrebt...muss sie ihre Tracht auch ablegen, oder gibt es Ausnahmen für Christen und Juden ??
 

Desertdelphin

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Ne er hat schon recht mir sagen auch viele Türken das sogar auf dem Land das ganze recht locker wird. Aber sicher nicht 50% oder so...

Was ich scheiße finde. Kollegin bei mir im 400€ job (ich machs neben der schule) ist türkin, extrem nett und sie wurde nurnicht zur ausbildung zugelassen wegen dem Kopftuch. IN EINER APOTEKE. Sorres aber das ist etwas happig. Wos um schule und kindergarten geht ist es sogar meiner meinung nach in ordnung aber in normalen geschäften etc?!? NAja...
 

Onkel Homie

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Akanator schrieb:
aus diesem Posting

Wo hast Du DAS bitte her ? Aus Deinem Urlaub in der Türkei ?? Klar das am Meeresstrand und in den Touristenregionen Frauen nicht mit Kopftüchern rumlaufen, die laufen da eher in Bikinis oder in Miniröcken rum....aber gleich auf die Türkei beziehen ist schon weit hergeholt.

Ausserdem hat es mit Missionierung doch gar nichts zu tun...es ist eine religiöse Pflicht für eine Muslima ihr Haare zu bedecken....aber die Muslimas fragt ja keiner, warum sie ihre Haare bedecken....

Einige Kommlitonen von mir sind Türken und behaupten das mal ganz einfach :)
Ansonsten aus dem guten alten TV. Da gabs mal so ne lustige Sendung "Balkan TV" oder so auf RTL. Wenn man nachts nicht einpennen kann sehr zu empfehlen. Die türkische Moderatorin (gar nicht mal so schlecht aussehend, also ein weiter Grund zum amgucken) hat selbiges gesagt und in dem ganzen Bericht, der in der Türkei gedreht wurde war nicht ein Kopftuch zu sehen, egal ob am Strand, in der Disco oder auf dem Marktplatz.

Zudem darf ich mal an diese, ähnlich nette, Debatte in Frankreich zu dem Thema erinnern. Ähnliches Thema, ähnliche Argumente, wer hat am Ende gewonnen?
 

Akanator

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Desertdelphin schrieb:
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Was ich scheiße finde. Kollegin bei mir im 400€ job (ich machs neben der schule) ist türkin, extrem nett und sie wurde nurnicht zur ausbildung zugelassen wegen dem Kopftuch. IN EINER APOTEKE. Sorres aber das ist etwas happig. Wos um schule und kindergarten geht ist es sogar meiner meinung nach in ordnung aber in normalen geschäften etc?!? NAja...

Genau das sind die Probleme, die jetzt auf die Muslime hier zukommen....sie werden immer mehr ausgegrenzt und das Grundgesetz bleibt auf der Strecke.....bei Muslimen gilt das GG einfach nicht mehr.....es heisst doch, dass niemand wegen seiner religionszugehörigkeit benachteiligt werden soll.....dank der Medien und der Politiker haben die Muslime immer weniger Rechte....wer weiss wo das noch endet und ob es je eine Ende haben wird.
 

Akanator

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Onkel Homie schrieb:
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Einige Kommlitonen von mir sind Türken und behaupten das mal ganz einfach :)
Ansonsten aus dem guten alten TV. Da gabs mal so ne lustige Sendung "Balkan TV" oder so auf RTL. Wenn man nachts nicht einpennen kann sehr zu empfehlen. Die türkische Moderatorin (gar nicht mal so schlecht aussehend, also ein weiter Grund zum amgucken) hat selbiges gesagt und in dem ganzen Bericht, der in der Türkei gedreht wurde war nicht ein Kopftuch zu sehen, egal ob am Strand, in der Disco oder auf dem Marktplatz.

Aha, und Du bildest Dir ein Bild von einem Land aufgrund einer TV-Sendung......wenn ich mir das Türkische Privatfernsehen angucke, sehe ich auch keine Kopftücher,...ich sehe POPSTARS, jede Menge Alkohol, GELD, AUTOS; LUXUS...die ganzen Sendungen drehen sich nur um diese Leute und deren Luxusleben...aber das ist doch nur Augenwischerei.......Schau Dir z.B. mal Brasilianische Serien an, da sind auch nur gutaussehende Frauen, Reiche Leute usw. .....von der wirklichen Situation in dem Land hat das aber im geringsten was zu tun..

Ausserdem, wie schon gesagt an Strändern und in Discos findest Du keine Muslimas....auf Märkten schon....geh mal in Istanbul oder sonstwo auf einen Markt, wo sich durchschnittliche Bürger aufhalten, dann siehst Du was ich meine.....
 

migmicha

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die ganze Geschichte regt mich dermaßen auf
klare Gesetze und Normen müssen mal wieder her
Meinungsfreiheit und Glauben hat doch kaum etwas mit der Kleidung zu tun und wir sind in Deutschland, da ist es einfach nicht üblich innerhalb von Gebäuden eine Kopfbedekung zu tragen Punkt

egal wie, wenn jemand nach Dtl. zieht hat sich an die Gegebenheiten anzupassen, zieht ein Deutscher in die Türkei gilt das natürlich genauso
desweiteren würde ich auch stärker eine gewisse Kleiderordnung etc. in Schulen umsetzen, einen gewissen Benehmensunterricht eben, auch wenn es affig klingt, die Deutschen haben jede Selbstachtung und viele Tugenden verloren
zulassen von Regeln, von ein paar Familien aushecken und die Leute als "Glaubensfreiheit" interpretieren eingeschlossen
den es steht nirgens in den Glaubensbüchern das eine muslimische Frau soetwas tragen muß, es war eine Fehlinterpretation um die Leute zu unterjochen, was auch der Grund ist, weshalb die Dinger in der Türkei(ist ein muslimisch, europäisch orientierter Staat) abgeschafft wurden

MfG Micha
 

Onkel Homie

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Ähm..hast du den ersten Satz überlesen?
Ich bilde mir meine Meinung sicher nicht auf Grund irgend einer Fernsehsendung die mitten in der Nacht läuft. Aber vielleicht hätte ich die leichte Ironie kenntlich machen sollen. (Moderatorin sieht gut aus = so ziemlich der einzige Grund das zu gucken...) ;) .

Aber zurück zum Thema:
Es geht einfach ums Prinzip das man bei seiner Arbeitsstelle nicht einfach so auftacuhen darf wie es einem so passt. Ich finde das auch nicht sonderlich toll, aber wenn jemand, egal welcher Religion, Musikrichtung (für manch einen ist das ne Art Religion, ansonsten hinkt der Vergleich etwas ich weiß)oder was auch immer, an seinem Arbeitsplatz dies nicht offen zeigen darf, warum dann andere Leute?
Nehmen wir mal die üblichen Gothics, die man ja auch mal gerne fälschlicher Weise als Satanisten bezeichnet. Wenn es nun mal deren Überzeugung ist in schwarz rumzulaufen und sich mit irgendwelchen Symbolen zu behängen, die dürften auch so nicht in ner Schule/Apotheke oder sonstwo anfangen. Das liegt nun mal an der Gesellschaft. Und auch wenn wir viele ausländische Mitbürger haben, so gehört das tragen eines Kopftuches nun mal bei uns nicht dazu. Ich habe wirklich nichts gegen die Menschen an sich, dass liegt mir fern, aber wann immer ich diese Kopftuch oder gar diese komplette Verhüllung sehe, verfalle ich da ein wenig ins Klischeedenken (gebe ich ja zu): entweder die Familie will es so (gerade erst kürzlich ne Diskussion zwischen einer Türkin mit Kopftuch, einer ohne und zwei deutschen Schülerinnen mitbekommen die genau das ergeben hat); man will ein wenig "Aufmerksamkeit" erregen bzw. es ist eine Form der Provokation; man weiß es nicht besser; oder man glaubt wirklich daran. Aber selbst wenn es aus den nobelsten Glaubensgründen ist, geht es mir etwas zu sehr in Richtung Fanatismus wenn man meint, dass man nur durch das Tragen eines Kopftuchs seinen Glauben ausleben kann bzw. nicht mal für 8 Stunden der Arbeit am Tag das Tuch weglassen kann.

Ist nun mal meine Meinung. Nicht das ich jetzt sagen würde: Die hat ein Kopftuch, von der will ich keine Medikamente kaufen. Aber wenn dann sollen nun mal alle gleich behandelt werden. In der Bank stehen Leute mit etwas schickeren Klamotten, in der Apotheke nun mal mit wießem Kittel...usw. aber Kopftuch muss halt echt nicht sein.
 
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G

Gast10112013

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Akanator schrieb:
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Genau das sind die Probleme, die jetzt auf die Muslime hier zukommen....sie werden immer mehr ausgegrenzt

Hab dir schonmal gesagt, dass sie sich das selbst bzw der überwiegenden Anzal ihren Landsleuten hier zu verdanken haben. (hast es aber lieber ignoriert) So wie die sich hier aufführen braucht man sich nun wahrlich nicht über ausgrenzung beschweren.
 

migmicha

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was auch immer, an seinem Arbeitsplatz dies nicht offen zeigen darf, warum dann andere Leute?
weil das definitiv nicht so ist
auch andere Leute haben sich dem Arbeitsplatz unterzuordnen, gerade bei öffentlichen Ämtern etc.

geh mal zu deinem Chef und frage ihn, ob du deine Meditationspause aufgrund deines Glauben einlegen darfst
oder ganz einfach mal für die vielen Pseudokatholiken
gemeinschaftliches Beten in der Kantine vor dem Essen
mit so einer Idee wirst du sicher recht schief angeguckt, wär aber nach den Regeln des christlichen Glaubens völlig normal und für dich müsste eine Möglichkeit gewährleistet sein ohne das dich andere stören oder auslachen
Muslime dürfen beten, Christen wollen es schonmal nicht, aber düften die es überhaupt?

MfG Micha
 

Onkel Homie

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Wenn ich mich nach nem Studium irgendwo berwerbe und da so genommen werde wie ich halt im normalne Leben rumlaufe und man mir sagt: wir nehmen sie weil sie gut sind und uns ihr Charakter gefällt, na dann würde ich mich aber arg wunder.
Da kann man noch so gut sein, wenn ich da so auftauche wie man als Metaller nu mal rumläuft, dann nehmen die mich garantiert nirgends. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs.

Die Besipiele von migmicha mit dem Beten sind noch viel besser. Ich hab auch nen Kommilitonen der etwas extrem ist was seinen Glauben angeht. Er muss halt immer zu bestimmten Zeiten nach Mekka beten. Das hat dazu geführt das ein ganzes Projekt daran gescheitert ist, weil man einfach nicht mit ihm arbeiten konnte. Nix gegen den Kerl an sich, der ist ziemlich nett, aber ich möchte doch echt mal sehen wie er damit hier jemals nen Job kriegen will.

Wirklich es ist vielleicht nicht schön das hier so viel Wert auf das Äußere gelegt wird bzw. auf das Verhalten, aber wenn dann eben gleiches Recht für alle.
Entweder man darf mit Kopftuch arbeiten und ich mit irgendwelchen blutigen Bandshirts und Nieten, oder man lässt es eben. Ich passe mich da auch ungern an, aber ich mache es, weil ich es eben einsehe.
 

Akanator

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migmicha schrieb:
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den es steht nirgens in den Glaubensbüchern das eine muslimische Frau soetwas tragen muß, es war eine Fehlinterpretation um die Leute zu unterjochen, was auch der Grund ist, weshalb die Dinger in der Türkei(ist ein muslimisch, europäisch orientierter Staat) abgeschafft wurden

MfG Micha

Es ist sehrwohl ein Gebot, an das sich Muslimas halten sollen....eine breitere Diskussion dazu möchte ich jetzt nicht lostreten....Fakt ist, dass die meisten Muslimas ihre Haare deswegen bedecken, weil sie es als eine religiöse Pflicht sehen.....
 

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Ihr verwechselt etwas ganz gewaltig:

1. Das Beten ist für einen Muslim eine PFLICHT, es ist nicht etwas, was man macht, je nachdem ob man Lust dazu hat, oder nicht....es ist ein Gebot, an das sich ein Muslim halten soll...zu bestimmten Zeiten zu beten.

2. Dasselbe gilt auch für die Bekleidung........es ist doch blöd, das ganze mit den Satanisten oder Heavy-Metal-Fans zu vergleichen....die haben doch gar nicht die religiöse Pflicht, sich so zu kleiden..

3. Freiheit für alle kann es nicht geben, denn die Freiheit eines anderen, kann die Freiheit eines anderen einschränken.

Er muss halt immer zu bestimmten Zeiten nach Mekka beten. Das hat dazu geführt das ein ganzes Projekt daran gescheitert ist, weil man einfach nicht mit ihm arbeiten konnte

Ich glaube kaum, dass das Beten dazu führt, dass ein ganzes Projekt versagt.....das Beten beansprucht doch höchstens 10 minuten, und wenns hochkommt, dann muss er es max. 2 mal (Mittag, Nachmittag) während der Arbeitszeiten verrichten, da er an den anderen Gebetszeiten sehr wahrscheinlich nicht arbeitet, sondern zu hause ist (Morgens, Abends und Nachtgebet).....
 

migmicha

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Akanator schrieb:
aus diesem Posting

Es ist sehrwohl ein Gebot, an das sich Muslimas halten sollen....eine breitere Diskussion dazu möchte ich jetzt nicht lostreten....Fakt ist, dass die meisten Muslimas ihre Haare deswegen bedecken, weil sie es als eine religiöse Pflicht sehen.....
es steht "bedecke deinen Reichtum", früher waren allerdings die Haare einer Frau ein Symbol dafür
aber die Gesellschaft ändert sich nunmal, in Deutschland hat sich die Gesellschaft weg von relegiösen Pflichten, hin zu einem wirtschaftlichen Staat entwickelt
ob das gut oder schlecht ist, sei dahingestellt, aber die Deutschen haben so ihre Lebensgewohnheiten der Arbeit und des Wohlstandes angepasst
wenn jemand nicht nur Gast, sondern auch dauerhaft hier wohnen möchte, hat er sich der hiesigen Gesellschaft anzupassen und auch die Sprache zu akzeptieren

ebenso gilt das natürlich ausnahmslos für Deutschstämmige im Ausland

MfG Micha
 

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EDIT: Link wurde rausgenommen......ich distanziere mich von der Ahmadiyyat-Bewegung, zu dessen HP ich unwissentlich verlinkt hatte....
 
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migmicha

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das Beten beansprucht doch höchstens 10 minuten,
damit ich 10min extra von der Arbeit weg kann, dafür muß man Raucher oder Muslime sein
ich darf wohl von Mittag bis Feierabend am Band stehen, die Raucher werden geduldet und die Gläubigen

das nenne ich Diskriminierung am Arbeitsplatz
diese Leute machen weniger und bekommen das selbe Geld

MfG Micha
 

Akanator

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migmicha schrieb:
aus diesem Posting

es steht "bedecke deinen Reichtum", früher waren allerdings die Haare einer Frau ein Symbol dafür


Sag mal, bist Du ein Korangelehrter...du legst hier etwas aus, ohne ein Wort arabisch zu können (nehme ich mal an), den Koran nicht im geringsten auswendig gelernt hast usw....lass die Auslegung bitte den Islam-Gelehrten...mit Hobby-Recherchen im Internet ist es nicht getan...


aber die Gesellschaft ändert sich nunmal, in Deutschland hat sich die Gesellschaft weg von relegiösen Pflichten, hin zu einem wirtschaftlichen Staat entwickelt
ob das gut oder schlecht ist, sei dahingestellt, aber die Deutschen haben so ihre Lebensgewohnheiten der Arbeit und des Wohlstandes angepasst
wenn jemand nicht nur Gast, sondern auch dauerhaft hier wohnen möchte, hat er sich der hiesigen Gesellschaft anzupassen und auch die Sprache zu akzeptieren
ebenso gilt das natürlich ausnahmslos für Deutschstämmige im Ausland

Achja, anpassen bedeutet also seine Religion aufgeben, seine Werte ablegen, sich entblössen usw.....Das mit der deutschen Sprache ist doch ein Witz oder,.....die Muslima die nicht zum Referandariat zugelassen wurde konnte womöglich besser DEUTSCH als viele Deutsche, sonst hätte sie kaum ein Studium bis zum Ende durchziehen können....

Als die Gastarbeiter hier in Deutschland ankamen und die Frauen mit Kopftüchern nur KLOs putzten war es für niemanden ein Problem.........heutzutage studieren die Töchter dieser Frauen, sie rücken in der Gesellschaft immer weiter nach oben, es gibt mittlerweile viele Ärztinnen, Apothekerinnen, MTAler, Ingenieure....kurz gesagt immer mehr gebildete Muslimas, die ihr Kopftuch nicht hergben wollen, die DEUTSCH besser sprechen , als viele "echten" Deutsche.......und plötzlich sind diese Frauen ein Dorn im Auge......sie passen nicht mehr in das Klischee der KLOPUTZER....traurig, aber wahr..
 

Akanator

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migmicha schrieb:
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diese Leute machen weniger und bekommen das selbe Geld

MfG Micha

Ich habe meine verlorene Arbeitszeit immer nachgeholt ;D , von daher stimmt deine Aussage nicht ganz....ich nehme an, dass es bei Deinen Kollegen nicht anders sein wird...
 

Onkel Homie

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Akanator schrieb:
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Ihr verwechselt etwas ganz gewaltig:

1. Das Beten ist für einen Muslim eine PFLICHT, es ist nicht etwas, was man macht, je nachdem ob man Lust dazu hat, oder nicht....es ist ein Gebot, an das sich ein Muslim halten soll...zu bestimmten Zeiten zu beten.

2. Dasselbe gilt auch für die Bekleidung........es ist doch blöd, das ganze mit den Satanisten oder Heavy-Metal-Fans zu vergleichen....die haben doch gar nicht die religiöse Pflicht, sich so zu kleiden..

3. Freiheit für alle kann es nicht geben, denn die Freiheit eines anderen, kann die Freiheit eines anderen einschränken.



Ich glaube kaum, dass das Beten dazu führt, dass ein ganzes Projekt versagt.....das Beten beansprucht doch höchstens 10 minuten, und wenns hochkommt, dann muss er es max. 2 mal (Mittag, Nachmittag) während der Arbeitszeiten verrichten, da er an den anderen Gebetszeiten sehr wahrscheinlich nicht arbeitet, sondern zu hause ist (Morgens, Abends und Nachtgebet).....

Zur Bekleidung kann ich migmicha auch wieder nur zustimmen. Es ist eben nicht "vorgeschrieben". Wurde mir ebenfalls von mehrern muslimischen Kommilitonen besteätigt.

Und zu dem Projekt:
Es scheiterte daran, das die anderen Leute einfach genervt waren wenn sie da mit jemandem sitzen, es gerade um wichtige Dinge geht und er der Meinung ist nun mal eben beten zu müssen. Klar kann man das tollerieren, aber wenn man eben davon dermaßen genervt ist, dass kein vernünftiges Arbeiten möglich ist...und ich suche da wirklich nihct die Schuld bei denjenigen die es gestört hat.

Was dann die Klmaotte mit: "sich nicht gesellschaftskonform zu kleiden" angeht:
Genau darum geht es hier nun mal. Entweder man driftet hier in ganz krasse Glaubensfragen ab oder man sagt einfach: ich lebe mein Glauben so weit aus, wei es das Land und die Gesselschaft in der ich lebe, zulassen.
Wer jedoch dermaßen fanatisch seinem Glauben anhängt, der tut mir ehrlich leid. Wir alle (denke ich mal) verurteilen die Terroranschläge (ja ich sags doch ganz krasse Glaubensfragen), wo Leute ja auch "nur" ihren Glauben ausleben. Und ja sicher, ein Kopftuch tut keinem weh, im Gegensatz zu den anderen fanatischen Aktionen, aber warum bitte sage ich dann: ja das ist schon richtig wenn ich der Meinung bin mein Glaube zwingt mir so ein Kopftuch auf, auf der anderen Seite lehne ich aber ab was mein Glaube noch so sagt, z.B. vernichte die Ungläubigen.
Krass gesagt ja und ich ich kann es nur immer wieder betonen das ich nichts gegen die Menschen an sich habe oder auch noch denken würde das jeder Kopftuchträger jetzt ein Terrorist ist. Aber es sein eben gerade diese Dinge die nun mal fanatischen Glauben in Frage stellen. Hier ist es üblich, dass man sich in ein Kloster zurückzieht wenn man sich und sein Leben Gott widmen will. Man grenz sich also irgendwo aus der Gesellschaft aus und gehört auch nicht so ganz dazu. Eine Nonne ist vielleicht Lehrerin an einem christlichen Internat, sie ist auch vielleicht Krankenschwesetr in einem christlichen Krankenhaus. Aber es gibt nun mal keine muslimen Schulen oder ähnliches wo auch die Muslime ihren Glauben ausleben könnten, weil es nun mal dazu gehört.
Also sollen sie ihren Glauben im Stillen ausleben in ihre Mosche gehen und dort beten und fertig.

edit:
Was dann noch dein Argument bezüglich des Studiums angeht: Bei mir im Studium sind so viele Leute die kaum Deutsch können und ziemlich gut wegkommen. Gut bei einer Lehrerin mag das natürlich etwas anderes sein, aber generell ist dies auch kein Argument.

Zudem warte ich immernoch auf jemanden der dich mal unterstützt. Denn auch hier sieht man bisher doch recht deutlich das "die Mehrheit" (ist bei den wenigen Posts sicher noch nicht repräsentativ) nun mal dagegen ist und das nicht aus rassistischen Gründen, sondern aus völlig legitimen Gründen.
Es bleibt also dabei: die Gesellschaft will es nun mal so, also muss es nun mal so gemacht werden.

edit2:
Und bezüglich der wilden Internetrecherche: Geh mal auf Kopftuch.de wo Muslima (ist doch die korrekte Bezeichnung oder?) selber dazu Stellung nehmen. Dort wird auch geklärt warum man nun das Kopftuch tragen sollte, mit den jeweiligen Zitaten. Recht interesant muss ich sagen. Direkt auf der ersten Seite ist auch zu lesen:
In Deutschland gibt es zum Glück die Religionsfreiheit, so dass keine Muslima gezwungen werden kann, ein Tuch zu tragen.

Ich habe auch mal etwas weiter nachgelesen auf anderen Seiten, wo die entsprechenden Koranstellen zitiert werden, in denen steht, wann und warum sich die Frau "zu bedecken" hat. Aber auch für Männer gilt dies, zwar ohne Kopftuch, aber für den rest des Körpers. Womit wir dann auch gleich zur Gleichberechtigung kommen. Warum dürfen so viele muslime Fitnessstudiogänger dann in ihren Muskelshirts rumlaufen, die Frauen aber sollen Kopftücher tragen? Ach so ja richtig, die einen leben die Religion aus, die anderen nicht. Dann frage ich mich aber warum ich hier in DO noch nicht einen jüngeren Türken oder welcher Natinalität auch immer, gesehen hab der sich daran gehalten hat, aber recht viele Mädels. Sind die Frauen alle so gläubig?
 
Zuletzt bearbeitet:

migmicha

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Akanator schrieb:
aus diesem Posting

Sag mal, bist Du ein Korangelehrter...du legst hier etwas aus, ohne ein Wort arabisch zu können (nehme ich mal an), den Koran nicht im geringsten auswendig gelernt hast usw....lass die Auslegung bitte den Islam-Gelehrten...mit Hobby-Recherchen im Internet ist es nicht getan...
stimmt
aber du bist noch extremer, du möchtest, das die Deutschen noch mehr ihre letzten paar Werte ablegen ohne auch nur die geringste Ahnung davon zu haben
das die Deutschen ihre Identität überhaupt nicht wahren können, daran haben diese Leute keine Schuld, sie tragen aber zur Verschlimmerung der Situation bei
ich sage immer, man muß beide Seiten gleich gut kennen
meine Wenigkeit hat nichts mit der Bibel oder dem Koran zu tun, ich bin schlicht konvessionslos
ich habe nichts gegen Gläubige, aber alle müssen sich der Gesellschaft unterordnen, sie kann verändert werden, aber dafür gibt es ein Mehrheitsrecht, auch wenn sich Minderheiten zu Wort melden dürfen und auch nicht diskriminiert werden dürfen
Kleidung ist immer noch ein Symbol, hat in der normalen deutschen Arbeitsgesellschafft ihre Ordnung, man kann einfach nicht in einem Kopftuch vor einer Klasse stehen oder hinter einem Tresen
es gibt Nonnen, die ihr Gewand mit Würde tragen, das sollen sie auch, diese Leute leben aber nur für die Kirche und ihren Glauben und beinträchtigen die Arbeitskraft der freien Wirtschaft bzw. das allgemeine Mitteinander einfach nicht, sondern wirken sich sogar positiv aus

wie oben beschrieben, es soll mal jemand nach den Vorschriften der Bibel leben, der hat keine Chance bei einer normalen Arbeit, wenn er in Mönchskutte bzw. Schwesternkleid ankommt

MfG Micha
 
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Onkel Homie

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du schaffst es in wenigen Worten zu sagen, was auch auch sagen möchte migmicha :)

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Es geht zunächst um die politische Frage, in was für einer Gesellschaft wir leben und leben wollen. Unmittelbar damit verknüpft ist die rechtliche Seite: Das Grundgesetz verankert das Recht auf freie Religionsausübung. Zugleich schreibt es dem Staat und seinen Beamtinnen und Beamten religiöse Neutralität vor – ein unlösbarer Widerspruch?
 
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