Der AMD Ur-Athlon ist 25 Jahre alt

Zur Erinnerung der damaligen Preise des K7 Argon Modell 1 - ab Juni 1999 - 0,25nm
AMD K7 500 Mhz - 325 USD
AMD K7 550 Mhz - 479 USD
AMD K7 600 Mhz - 699 USD
AMD K7 650 Mhz - 850 USD / 1300 DM
AMD K7 700 Mhz -

K75 Pluto Modell 2 - ab November 1999 - 0,18nm
AMD K7 550 Mhz -
AMD K7 600 Mhz -
AMD K7 650 Mhz -
AMD K7 700 Mhz -
AMD K7 750 Mhz -
AMD K7 800 Mhz -

K75 Orion Modell 2 - ab November 1999 - 0,18nm
AMD K7 900 Mhz -
AMD K7 950 Mhz - 1000 USD
AMD K7 1000 Mhz - 1300 USD

Mein vorhandener AMD K7 800Mhz gehört zum Pluto Modell 2 mit 48W TDP und 1,7V V-Core. Derzeitiger Preis Ende 2025 (89€ - 119€), nach 25 Jahren. Produktion 23KW Jahr 2000. Also Sommer 2000 produziert.

Mein AMD K7 800 Mhz ist also Oberklasse. Da ist die GeForce 2 Ultra wahrscheinlich etwas zu stark. Eine etwas kleinere Geforce 2 GTS/Pro, Radeon 256 DDR und Kyro II 64MB würde also besser passen zum K7 800 Mhz.
Die vorhandenee GeForce 2 Ultra würde ich wahrscheinlich für die High-End AMD K7 900-1000 Mhz reservieren, falls ich überhaupt mal ran komme....
 
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Produktion 23KW Jahr 2000.
Bei dem würd sich der Blick unter die Haube lohnen. Nur kurz zuvor hat AMD vermehrt angefangen, höher gebinnte Kerne für kleinere Modelle zu verwenden. War bei meinem "selbstgebauten" 1000er auch so. Original ein 750er, aber ein 1000er-Kern unter der Haube. Hab dann noch schnelleren Cache drauf gelötet und den auf 1000 umgelötet. Ich meine, dass der Cache sogar 400MHz mit gemacht hat.
 
Die Dinger waren damals wie ne Wundertüte....meist aber mit lohnendem Inhalt und Nieten gabs keine.... ;D

Für diese CPUs habe ich AMD damals vergöttert. Schon von der gesamte K6 Reihe war ich riesen Fan, aber die ersten Athlon haben mich dann komplett verzaubert *heart*
 
@bschicht86

Was genau ist unter der Haube und woran erkenne ich den 1000Mhz Athlon? Gibs da ne Beschriftung, Markierung oder was?
800Mhz auf 1000Mhz wäre natürlich geil. Geht das per FSB OC oder Multiplikator? Hab da leider nicht die Ahnung vom Slot A Athlon.

Aber die Aussicht auf +25% Performance ist schon krass!
 
Das erkennenst du von Außen imho nicht.....da gibt es keine Merkmale für. Du musst das Gehäuse öffnen. OC geht dann mit Goldfinger Device, wo man per DIP-Switches den Takt, den Cacheteiler usw. einstellt.
Für den Cacheteiler gab es zumindest auch eine Software für Windows, aber dafür musste Win dann erstmal starten. Man konnte also den Cacheteiler auf einen niedrigen Wert einstellen, mit dem Windows auf jeden fall startet und dann im System einen Wert festlegen, der noch stabil lief.
Die Software brauchte man, wenn man zusätzlich zum Goldfinger-Device noch den FSB angehoben hat. Da musste man sich dann langsam an die beste Kombination aus den entsprechenden Werten (FSB/Cacheteiler/Multiplikator) herantasten.

Ohne GFD bleibt halt nur der FSB....aber da ist man idr. schnell an der Grenze dessen, was der Cache noch stabil mitmacht um Windows zu starten.
 
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Jein, ohne GFD bliebe immernoch das Umlöten der entsprechenden Widerstände, womit diese Einstellung dann auch fixiert ist.
Das ist aber im Schwierigkeitsgrad nochmal ne Nummer höher.
 
Ja schon klar, dass es die Möglichkeit auch gab.

Umlöten war halt die Ghettostyle Methode, wenn kein Geld für das GFD vorhanden war, oder aus der Zeit, als es die noch nicht zu kaufen gab. So war damals zumindest mein Eindruck.
Manche haben sich auch ein GFD selber gebastelt. Und dann kamen die Dinger recht schnell kommerziell auf den Markt.

Meine ersten OC Schritte hatte ich damals im Cooling-Systems Forum....keine Ahnung, wann das abgeschaltet wurde. Von dort bin ich dann hier her gekommen. Das muss um 1999/2000 gewesen sein.
Damals gab es auch so geile 1GHz Maschinen von Kryotech....die ersten Kommerziellen 1GHz Rechner mit Athlon.
 
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Jein, die erforderliche Lötausrüstung gibt es eben auch nicht für lau.
Für mich war es die beste Methode da man das CPU Gehäuse zwar ebenfalls öffnen mußte aber danach ohne weitere Beschädigungen wieder verschließen konnte und damit wieder richtig in der Slot Halterung saß. Dafür hätte man mit dem GFD zumindest die Ecke vom Kunststoff Gehäuse aussägen müssen unter der der Anschluss für das GFD saß.
Für mich war das einfach die sauberste Lösung.
 
Du weißt doch was ich meine ;)
Fast jeder mit nem Billo-Löteisen hat das damals selbst versucht, bevor es die GFDs gab.
Genau wie später mit dem Bleistift, dann mit Silberleitlack bei den Sockel-A CPUs.
 
@sompe

Also hältst du löten für die beste Lösung für den Athlon K7 800 Mhz auf 1000Mhz zu kommen?

@dFeNsE

Goldfinger ist also einfacher als löten, weil nur "draufstecken" halt. Und dann Spannung und Multiplikator umstellen per GFD?

Meint ihr der Athlon 800Mhz schafft auch 1100 Mhz? Oder lieber erstmal bei 1000 Mhz Zielfrequenz bleiben?

Beispiel:
(billiger) Athlon 700 Mhz OC -> 1000Mhz
Das sind ~42% mehr Takt bzw. Leistung. Krank was damals möglich war / ist mit Overclockingpotential.

Wird heutzutage niemals erreicht werden.
 
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1.1 GHz ist vermutlich unrealistisch
 
@sompe

Also hältst du löten für die beste Lösung für den Athlon K7 800 Mhz auf 1000Mhz zu kommen?
Jein
Zum ausprobieren vielleicht nicht unbedingt denn man kann die Widerstände nicht unbegrenzt umlöten. Irgendwann gehen einfach die Pads auf der Leiterplatte kaputt aber zum endgültigen fixieren der Werte durchaus. Das Ausloten der Zieleinstellung sollte man besser mit den anderen Methoden machen. Spätestens bei der Nutzung des GFD muss man das CPU Gehäuse ja so oder so öffnen.
 
Durch die Öffnung des Gehäuses verliert der Slot A Athlon 800Mhz sicherlich an wert. Aber durch OC auf 1000Mhz gewinnt der an Wert durch die 1Ghz Grenze.
Die magische 1000Mhz will ich schon erreichen mit dem Slot A.

Zum GFD "Goldfinger" Device. Wo kriegt man den heutzutage her für meinen Slot A AMD K7 800 Mhz?
 
Ich habe gestern mal geschaut, musst du vermutlich sehr viel Glück haben. Es gibt wohl auch Baupläne zum selber basteln.

Hier wurden mal welche nach produziert:

 
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Ab und zu landet die ein oder andere bei ebay oder Kleinanzeigen.
 
So ein Ding zusammenzulöten ist vermutlich nicht das Problem, die passende Buchse für die Steckverbindung zu finden vielleicht schon eher.
 
Ich hab gehört, das GFD harmonierte am besten mit dem Thunderbird. Da hatte man nicht das Problem, den Cache-Teiler einstellen zu müssen, der lief immer 1:1 (L2), da on-die. Es gab ja auch Thunderbirds für den Slot A, nicht nur Sockel A.
 
Ja...aber selten!!!

Als die TBs für Slot A rauskamen, gab es auf dem Markt zeitgleich auch schon Sockel A Boards und CPUs zu kaufen. Daher hat sich das zum einen nicht gelohnt solche CPUS zu kaufen und zum anderen hat sich die kaum ein Großhändler auf Lager gelegt, geschweige denn, ein Händler ins Verkaufsregal.


Ich hatte nie Probleme mit dem Cachteiler. Den hat man mit dem GFD auf einen konservativen Wert eingestellt und dann nach dem Windows start per Software so verändert, dass er maximal ausgereizt wurde. Und das klappt sehr gut und lief stabil.


WCPUA2:
 
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Was genau ist unter der Haube und woran erkenne ich den 1000Mhz Athlon?
Muss man wie geschrieben das Gehäuse öffnen. Der CPU-DIE ist ähnlich beschriftet wie bei den Thunderbirds für Sockel A.

Es gibt wohl auch Baupläne zum selber basteln.
Meine hab ich von einem Luxxer, der sich damals eine Hand voll Platinen zum selberlöten besorgt hatte. Man musste dann nur noch den Stecker und einen DIP-Switch besorgen und auflöten.

Irgendwann gehen einfach die Pads auf der Leiterplatte kaputt aber zum endgültigen fixieren der Werte durchaus.
Das passiert aber nur, wenn man mit zu heißem Lötkolben da drauf rum brät. Bzw. gehts dann schneller.
 
Die PCI oder die AGP Version der Voodoo 5 5500?
Mit der AGP Version gab es im späteren Verlauf ja einige Probleme mit der Spannung von neueren AGP Versionen, was bei uncodierten AGP Steckplätzen für die Hardware tödlich enden konnte.
Ich hatte 3 V5 5500 alle AGP. Es gab in ganz geringen Stückzahlen Karten die auch die 3,3 V Signalspannung konnten und auch so korrekt kodiert waren. Leider waren die meisten Boards oberhalb eines KT333 nicht mehr mit der V5 kompatibel. Die unkodierten Slots haben tatsächlich die V5 gegrillt.

Um das Maximum aus der V5 rauszuholen habe ich ja noch die bereits erwähnte Garnitur aus dem Epox 8K5A2, einem XP-M und der mitlerweile Arschteuren 3dfx Voodoo5 5500.
 
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