Der Uhrenthread - Bilder eurer Uhren (nur eigene Aufnahmen)

Ok. Hab gerade mal rein gezoomt. Das stehen ja Ziffern 😬

Ich finde, das geht klar mit dem Zifferblatt. Für mich keine große Umgewönung.

Und Case geht auch klar. Egal woher die Inspiration auch kommen mag. Irgendwann ist eh alles mal da gewesen.

Gerade weil die aber so massiv daher kommt, würde ihr ein schönes dickes Metallarmband auch gut stehen.

Viel Spaß mit dem Stück👍
 
Das Stahlband ist irgendwo zwischen China und Deutschland in der Luftpost. ;)
 
Dann zeig mal die Uhr, wenn sie ihr Kleid trägt und in vollem Glanz erscheint!

Ich find das Konzept des 24h Ziffernblatt richtig sinnig, je länger ich darüber nachdenke. So zeichnet sich der Fortschritt des Tages viel besser ab, im Gegensatz dazu dir Variante, wo der Tag am Mittag neu beginnt.
 
@M

Die Mythen und Geschichten sind vielfältig. Die 24-Stunden-Anzeige war angeblich wegen des Einsatzes im All notwendig. Denn dort gab es ja keinen klaren Sonnenauf- und Sonnenuntergang. Daher wusste man (angeblich) nicht, ob's gerade Vormittag oder Nachmittag ist. *noahnung*

Die erste Uhr auf einem Flug im All: 12. April 1961 - eine Sturmanskie am Handgelenk von Gagarin. Nicht speziell dafür entwickelt, sondern er hatte sie bereits. Normales 12-Stunden-Blatt. https://sturmanskie.com/de/#

Die erste schweizerische Uhr auf einem Flug im All (sie mussten sich was einfallen lassen, um im Gespräch zu bleiben :D): 24. Mai 1962. Die Navitimer hatte ein 24-Stunden-Blatt. Funny fact: Breitling, Schweiz, man spricht französisch, daher ist die Uhr des Astronauten eine »Cosmonaute«. :D https://de.watchpro.com/breitling-prasentierte-die-erste-schweizer-armbanduhr-im-weltraum/ . Weil sie nicht wasserdicht war, wurde sie bei der Landung zerstört. 3 Stunden im Salzwasser waren zuviel für das High-End-Produkt aus der Schweiz.

Die erste Uhr, die tatsächlich im All war (Weltraumspaziergang): 18. März 1965 - eine Strela 3017 (Chronograph, 12-Stunden-Blatt).

Die bekannteste Uhr ist und bleibt aber wohl die Omega Speedmaster: 21. Juli 1969 auf dem Mond. Von Swatch erfolgreich in den letzten Jahren zur Cashcow geprügelt, inklusive Bio-Plastik-Swatch für Sammler (als nicht limitierte Edition - also irgendwie so als würde man Nudeln im Supermarkt zu überteuerten Preisen verkaufen, weil sie gerade hip sind?).

Wenn man tiefer gräbt, findet man noch weitere Modelle, welche (angeblich) für den Flug ins All vorgesehen und daher dafür entwickelt wurden. So ganz genau bekommt man das aber wohl nicht mehr heraus. Angeblich wurde im Auftrag der Sowjetführung auch eine Uhr mit 24-Stunden-Blatt speziell für den Weltraum entworfen. Wo die aber sein soll, weiß keiner. Ich halte es für ein Gerücht. Der Pragmatismus des Ostens vs. der Aufwand des Westens mit großem Theater spricht eigentlich dagegen. Zumal sie ja schon 24-Stunden-Uhren im Cockpit von Flugzeugen hatten - und die wurden wohl eher für die Zeitmessung verwendet als irgendeine Armbanduhr?

Die 24-Stunden-Anzeige ist aber schon länger üblich gewesen, wenn auch irgendwie damals schon mit dem All verbandelt: https://de.wikipedia.org/wiki/Shepherd_Gate_Clock - von 1852.

24-Stunden-Uhren gab's auch schon während der Weltkriege, auch wenn 12-Stunden-Borduhren noch immer häufig waren. Ein Beispiel für eine 24-Stunden-Uhr aus der Zeit: https://aeroantique.com/de/products/aircraft-clock-jaeger-24-hour-8-day . Noch ein paar Bilder: https://airandspace.si.edu/collection-objects/clock-8-day-jaeger-10/nasm_A20030108000 .

In Deutschland ist die 24-Stunden-Zählung übrigens noch keine 100 Jahre alt. Wir müssen noch 2 Jahre warten. Am 15. Juli 1927 führte die Bahn die 24-Stunden-Zählung ein, die Regierung war übrigens dagegen. :D Davor gab's in Nürnberg schon mehrere Jahrhunderte lang eine 24-Stunden-Zählung, mit dem Verlust der Selbständigkeit von Nürnberg (die Stadt ging an Bayern) war damit Schluss. Dann gab's wieder die 2-mal-12-Stunden-Uhr. Mehr bekamen die Bayern wohl nicht hin? :D
 
Danke Dir für deine Ausführungen :) sehr interessant das Ganze!

Irgendwie schade, dass namhafte Hersteller damit zum Teil einen richtigen Wucher betreiben. Da wird man ja immer wieder gezwungen irgendwelche Hommages aus süd ost zu nehmen. So schön die Breitling auch sein mag, ich habe nicht den Drang 10 Scheine am Handgelenk tragen zu müssen.
 
Zumal die Vostok keine Hommage oder gar ein Plagiat ist, die haben sich den Scubadude selbst überlegt und gestalten die Blätter selbst.

Inzwischen haben sie auch die Angabe der Lagersteine richtig, auf meiner sind es schon 32 Steine, bei den ersten stand noch 31 Steine. Das betraf die gesamte Serie, also die Blätter 03B (teal), 04B (blau), 05B (schwarz/gold) und 06B (schwarz/weiß). Die Produktbilder haben sie auf den offiziellen Seiten aber nie aktualisiert. Wieso auch? Die Armbänder auf den Bildern sind häufig auch nicht das, was man bekommt. :D

Nachvollziehbar ist der Fehler eigentlich nicht, denn auf den älteren Vostok Komandirskie K65 mit dem gleichen Kaliber 2431 hatten sie die 32 Steine richtig angegeben. Ich vermute, dass sie - weil es das Gehäuse einer Amphibia ist - einfach die dort üblichen 31 Steine (Kaliber 2415 oder 2416b) für den Druck des Blatts angefertigt haben. Egal ob 24 Stunden mit 2431 oder nicht. :D
 
Das Stahlband ist dann auch schon mal da. Nur fehlt gerade die Zeit zum Anpassen, das mache ich dann morgen in Ruhe. ;)

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6 Tage zwischen Bestellung und Lieferung, sonntags bestellt, samstags geliefert.

Mit im gleichen grauen Beutel das hochwertige Werkzeug, welches ich mir schon vor 'nem Jahr hätte kaufen sollen:

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Armbandkürzwerkzeugset für horrende 4,39 Euro. Ein Set bestehend aus sagenhaften 39 Teilen (20 davon sind Federstege unterschiedlicher Größe :D).
 
Verarbeitung vom Band gut bis akzeptabel, die 22 mm Bandanstoß sind wirklich sehr exakt, es würde daher ohne klappern zur Vostok passen. Die Optik wäre auch in Ordnung. Keine scharfen Kanten, jedoch ein wenig viel Spiel zwischen den Gliedern. Keine Seiko-Rassel, aber eben doch ein 5 Euro Band (inkl. Versand und Zoll).

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Die Butterflyschließe ist allerdings etwas unangenehm. Außerdem hat sie recht viel Spiel, das wirkt nicht so vertrauenserweckend.

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Ärgerlich: Meine Befürchtung hat sich bewahrheitet. Ohne Microadjust ist eben nichts. Ich bräuchte ein halbes Bandglied. Der Abstand zwischen zwei Splitpins beträgt 11 mm. Entweder es ist so eng wie auf dem Bild oben (und schneidet sich schon in die Haut ein) oder aber es ist so locker, dass es mir über das Handgelenk rutscht. :(

Dann bleibt sie jetzt erst einmal am Nato in grau, dem Kater gefällt es auch. ;)

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On the bright side: das Set zum Kürzen von Armbänder funktioniert einwandfrei. Ich konnte es ausgiebig testen. :D

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Also eins mit normaler Schließe holen und noch mal die Schließe mit besserer Qualität (welche ich auch an der anderen Vostok verbaut habe) dazu? Die Kosten wären sehr human.



Oder ein BOR, das wäre dann natürlich fast 4x so teuer... ;)

 
Ich bin immer für Jubilee😉
 
Ich bin immer für Jubilee😉
Genau das Band, was ich nicht leiden kann. Wobei ich nur eins hatte. Das war aber prägend. :D

H-Link hatte ich an einer Swatch, das hatte mir eigentlich auch gut gefallen. Findet man aber leider nur selten. Jubilee, Oyster und natürlich Super Engineer ist ja weitaus häufiger zu finden.

BOR ist dafür wirklich das Reiskorn im Edelstahlhaufen. :D
 
Erfahrungen und Vorlieben sind halt sehr individuell.

Schau erstmal, ob du ein passendes Band mit Microadjust bekommst.

LG
 
Das Band lässt noch auf sich warten. Wird wieder China, Schließe separat dazu gekauft (habe schon eine von denen, die finde ich gut und daher wird die günstigere am Band damit sofort ersetzt.

Bis es so weit ist: Frühling am Nato! ;)

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Bin beim drüberstolpern wieder an den fiesen Tankstellenbesitzer erinnert worden der pro Uhr einen Sprit-Kauf von mindestens 40.-€ aufrief...

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@M

Ein Super Engineer II ist es geworden. Gebürstet. Wie es sich gehört. ;)

Vorher:

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Nachher:

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Neuzugang, am Montag aus der Paketstation befreit: NY0040-09W, 15 Jahre alt, mit deutschem Datum.

Das originale Kautschukband war schon etwas mitgenommen, daher - wie bei mir üblich - am Nato.

In USA bestellt: O-Style Stahlband von Long Island. Knapp über 60 Euro inkl. Versand - Einfuhrsteuer und DHL-Handling kommt noch oben drauf.
 
Normalerweise bin ich ja nicht der Typ für Fakes…
Aber hier konnte ich einfach nicht widerstehen!


Zum einen bekommste die echten MoonSwatches ja nur, wenn du echtes Glück hast, oder wenn du bereit bist ein kleines Vermögen für so eine Plastikuhr zu zahlen.

Und nur um mal so eine kleine Snoopy-Version zu tragen, war mir das zu blöde.

Aber es ist schon echt fies, wie sehr die Dinger dem Original ähnlich sehen…und die Chinesen packen sogar eine Swatch Papiertüte dazu.

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@dFeNsE

Spannend wäre was passiert, wenn du damit in den Swatch Store gehst von wegen »einmal gratis die Batterie wechseln, bitte«. ;)

Ach ja: Wenn man »mission to the moon fake« bei Google eingibt, bekommt man keine Uhren, sondern nur Verschwörungstheorien. :D
 
Jemand ne Idee, wie man Lume dunkler bekommt?
Die Sterne überstrahlen den Schriftzug „I can‘t sleep without a nightlight“ , was ich schade finde.
Evtl mit einem halbtransparenten Stift übermalen? zB etwas verdünnter Edding oder sowas?


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Btw., ich hatte den Verkäufer gefragt, warum die Zeiger nicht leuchten. Ob das bei den Nachbauten ab Werk so ist, oder bei meinem Exemplar ein Fehler vorliegt.
Der Kontakt war sehr nett…und jetzt will er mir eine neue Uhr zusenden.

Ob Swatch oder Omega sowas auch machen?! ;D

Mit der „Neuen“ werde ich wohl auch dazu kommen, das ganze in ein VK63 Edelstahlgehäuse mit Saphirglas und „Eyes on the Stars“ Rückdeckel zu verbauen.
Kostet bei Ali um die 30EUR, incl. allem Zubehör.
Und wozu ist mein Sohn Uhrmacher…muss ja für was gut sein :)

Der rollt zwar mit den Augen, weil er von sowas nix hält, aber das ist wohl Berufsbedingt.
 
Zuletzt bearbeitet:
30 Euro? Der Deckel kostet dann also einen 10er? ;)


Mich schrecken da immer die 3 bar Wasserdichtigkeit ab. Wobei die originale Swatch auch nicht mehr hatte. ;)

Bezüglich des Lume-Problems: Ich hatte mal ein Video mit einem Mod gesehen, in welchem Folien verwendet wurden. Das war dann aber für einen kompletten Totalisator. Das würde dann ja alles verdunkeln, was du nicht willst. :(
 
Das ganze Gehäuse mit Deckel, PE50 Adapterring und Welle/Krone.

Das Gehäuse enspricht dem der Pagani 1701….also ein Speedy-Klon.
Wird also am Ende eher so ne MoonAliSwatch Irony. Dazu noch ein Nasa-Velcrostrap.

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bei mir steht sogar 0,99EUR^^
Sobald es im Warenkorb ist, sind es aber wieder die 7,xxEUR.

Aber man kann ja immer nur ein Willkommensangebot nutzen^^


Die Gehäuse gibt es auch in Titan oder Edelstahl schwarz lackiert.....
Sieht alles ganz gut aus. KOstet dann aber etwas mehr.
 
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Die billige Lige Submariner ist optisch noch ok...fühlt sich aber klapprig an (vor allem das Band!) und ist mechanisch echt auf 10UR Niveau. Dafür ist das Ziffernblatt ganz nice und zweifarbige Lume (blaue Zeiger, grüne Indizes).
Immerhin sieht sie besser aus, als die Billigwecker, die man bei Mr. Minit und anderen Schuhreparaturen/Schlüsselmachern kaufen kann^^

Aber die ebenfalls in der unteren Preisklasse tanzende Mini Focus hat wunderschöne Lume zu bieten.
Das grüne Ziffernblatt mit Sonnenschliff gefällt mir ganz gut. Überhaupt ist sie optisch nicht übel.
Angeblich steckt ein Miyota Werk drin....aber ein Blick ins Innere bringt ein "Langexin LD53" zum Vorschein.
Wirklich schade, dass sie nur ein Alloy Gehäuse hat...da hätte man mehr draus machen können.


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Ich habe mir zur Abwechslung auch eine neue Uhr gegönnt. Da ich in den 80er Jahren aufgewachsen bin und an Elektronik interessiert bin sollte es natürlich eine Uhr mit Quartzwerk und digitalem LCD werden. Uhrenliebhaber würden mich allein schon dafür teeren und federn, aber dann wurde es obendrein noch eine Uhr von Timex. Ich habe mich für eine Q80 Continental entschieden. Das Design orientiert sich entfernt an der Tissot PRX Digital.

Ich wollte gern ein Gehäuse aus Edelstahl statt Kunstharz haben. Dadurch waren viele Uhren von Casio schon einmal außen vor. Außerdem sollte das Deckglas wenigstens Mineralglas sein und nicht aus Acryl bestehen. Bei der Wasserdichtigkeit war mir ein Wert von 5 Bar oder höher wichtig, damit sie sicher das Händewaschen oder Starkregen übersteht. Das bietet die Timex Q80 Continental zumindest auf dem Papier. Natürlich wäre Sapphirglas und eine Wasserdichtigkeit von 10 Bar noch schöner gewesen, aber das hätte die Auswahl zu sehr eingeschränkt.

Am Besten hätte mir eine Hamilton PSR gefallen, aber eine Uhr im Wert von ~ 800 Euro würde ich nur zu besonderen Anlässen am Handgelenk tragen, da ich mich oft in etwas rauerer Umgebung aufhalte. Also wollte ich keine Unsummen in die Uhr stecken. Bekanntlich gibt es sehr schöne Automatikuhren von Seiko oder Citizen für den schmalen Geldbeutel, aber ich wollte keine analoge Anzeige haben.

Mit der Timex Q80 Continental bin ich zufrieden. Mein Exemplar hat leider ab Werk auf dem Ziffernblatt einen bei bestimmten Lichtverhältnissen deutlich sichtbaren Kratzer, aber da es sich ohnehin nicht um eine "sammelwürdige" Uhr handelt, störe ich mich daran nicht sonderlich.
 

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