Der "Was macht ihr gerade?"-Thread - Part XLII

Gestern oder vorgestern las ich im Schwarzen Brett einen angepinnten Post, der vor kompromittierten Altaccounts warnte....
 
Gestern oder vorgestern las ich im Schwarzen Brett einen angepinnten Post, der vor kompromittierten Altaccounts warnte....
Das Betraf User, die ihre Zugangsaten dort auch woanders verwendet hatten. Der Hack war irgendwo anders, nicht im Luxx. Muss auch kein einzelner Hack gewesen sein sein. Können durchaus auch einfach von usern auf mehreren Seiten genutzte Anmeldeinformationen gewesen sein, die über die Jahre mal hier und mal dort irgendwie kompromittiert wurden. Wie gesagt, kein Hack des Luxxes.

Luxx hat das dann so gelöst, dass man sich bevor man wieder ins Forum konnte einen neues Passwort geben musste. Ergo: Wer die alten Zugangsdaten hatte (woher auch immer), hat sich eben ein neues Passwort gegeben. Nix mit 2FA oder so. lol.

Deswegen bin ich ja gerade etwas gehässig.

Wird auch nix mit der aktuellen Downtime zu tun haben. Weiß denn jemand was aktuell los ist?
 
Das „Hängende-CD“-Dilemma:
Warum Kybernetiker über alte CD-Player lachen und wie man sie mit einem Multiplexer rettet


Wer kennt es nicht? Eine leicht verkratzte CD verfängt sich in einer scheinbar unendlichen Musik-Schleife. Für den Laien klingt es wie die hängende Nadel einer Schallplatte. Für den Kybernetiker und Informatiker ist es ein Offenbarungseid systemischen Versagens: Dem Gerät fehlt die übergeordnete Rückkopplungsschleife. Es merkt nicht einmal, dass es im Kreis läuft.

Das Problem: Blinde Servos ohne Gedächtnis
Die Entwickler der Compact Disc standen in den 1980er Jahren vor einem Hardware-Dilemma. Um die Spur auf der glänzenden Scheibe rein optisch zu halten, bauten sie einen lokalen Regelkreis (Servo-Loop). Verliert der Laser durch einen Kratzer die Spur, springt er ein Stück zurück und versucht es erneut.
Das Problem: Dieser Hardware-Ebene fehlt jegliches Gedächtnis. Sie weiß nicht, dass sie denselben unlesbaren Sektor vor einer Millisekunde schon einmal erfolglos angesteuert hat. Ein deterministischer endlicher Automat (DEA) auf digitaler Ebene verarbeitet zwar die Daten perfekt, wird aber von den defekten, analogen Eingangssignalen der Hardware blind im Kreis geschickt. Die Folge ist eine logische Endlosschleife.

Die Lösung: Mustererkennung nach menschlichem Vorbild
Wie löst ein Mensch das Problem? Wir hören die Wiederholung einmal, stutzen, und spätestens beim zweiten Mal wissen wir: Das System hängt. Wir vergleichen die Gegenwart mit dem unmittelbaren Kurzzeitgedächtnis.
Um diese menschliche Kognition in eine hocheffiziente Schaltung zu übersetzen, benötigt man keine astronomische Anzahl an neuen Zuständen im Automaten, sondern lediglich ein Differenz-Gedächtnis aus zwei Registern:
  1. Register A (Gegenwart): Speichert die aktuelle Sektor-ID, bei der die Spur verloren ging.
  2. Register B (Vergangenheit): Speichert die Sektor-ID des unmittelbar vorherigen Spurverlusts.
Der Logik-Multiplexer als kybernetischer Weichensteller
Tritt ein Fehler auf, vergleicht ein digitaler Komparator die beiden Register. Beim ersten Kratzer sind sie ungleich (A ≠ B). Das System darf es regulär noch einmal versuchen. Beim zweiten Mal jedoch detektiert der Komparator Identität (A = B) – der mathematische Beweis für eine Endlosschleife ist erbracht.
An dieser Stelle schlägt die Stunde des Logik-Multiplexers (MUX). Gesteuert durch das Identitäts-Signal des Komparators schaltet er blitzschnell den Systempfad um:
  • Pfad 0 (Normalbetrieb/Erster Versuch): Wird bei A ≠ B durchgeschaltet und erlaubt den normalen Rücksprung des Lasers.
  • Pfad 1 (Flucht-Routine): Wird bei A = B sofort aktiviert. Er blockiert den fatalen Rücksprung und zwingt den Laser zu einer Escape-Aktion – dem Überspringen des defekten Sektors (z. B. Sprung zu Sektor A+1).
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Für den Hörer bedeutet das: Ein ultrakurzer Knackser statt minutenlangem Hängenbleiben. Das System fängt sich selbst ab.

Der saubere Abschluss: Das Reset-Problem
Damit das System nach erfolgreicher Flucht nicht dauerhaft im Escape-Modus blockiert, muss das Gedächtnis-Register B sauber zurückgesetzt werden. Hier treffen zwei klassische Schulen der Informatik aufeinander:
  • Die diskret-mathematische Methode: Register B löscht sich autonom, sobald die aktuelle Leseadresse einen definierten Sicherheitsabstand (z. B. A > B + 5 Sektoren) erreicht hat.
  • Die angewandte Systemsteuerung: Ein Timer prüft den fehlerfreien Datenstrom. Läuft die Musik für zwei Sekunden flüssig durch, wird ein hartes RESET-Signal an Register B gesendet.
Fazit
Mit zwei simplen Registern, einem Komparator und einem Logik-Multiplexer lässt sich ein kognitives Prinzip mit minimalem Hardware-Aufwand auf Chiplevel abbilden. Ein glänzendes Beispiel dafür, wie elegante Systemtheorie ein analoges Ärgernis mit eiskalter digitaler Logik bezwingt.

Und wieder Punktsieg für die Informatik ? :-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Wer kennt es nicht? Eine leicht verkratzte CD verfängt sich in einer scheinbar unendlichen Musik-Schleife.
Kenne ich tatsächlich noch nicht. Ich habe eher das Problem, dass meine CD-Player irgendwann angefangen haben, die CDs gar nicht mehr zu erkennen. Erst Einzelne, dann alle.
 
Ich lese die CDs einfach auf dem PC ein und spiele dann die MP3s ab. Hat den Vorteil, dass die Silberscheiben keine weiteren Kratzer bekommen.

@T: mich erst gefreut, dass mal wieder eine Mail von der Bahn kam mit angekündigten günstigen Preisen ab 6,99€.
Aber auf meiner Rennstrecke Fehlanzeige. Da sind 37€ in der 2. Klasse das Günstigste, was ich finden kann. Und das entspricht den üblichen Preisen bei 4 Wochen vorlauf.
 
Ich lese die CDs einfach auf dem PC ein und spiele dann die MP3s ab. Hat den Vorteil, dass die Silberscheiben keine weiteren Kratzer bekommen.

@T: mich erst gefreut, dass mal wieder eine Mail von der Bahn kam mit angekündigten günstigen Preisen ab 6,99€.
Aber auf meiner Rennstrecke Fehlanzeige. Da sind 37€ in der 2. Klasse das Günstigste, was ich finden kann. Und das entspricht den üblichen Preisen bei 4 Wochen vorlauf.
So mach ich das ja auch - OHNE Komprimierung - direkt als WAV gespeichert. Leider fehlt die Tag-Möglichkeit
 
Noch mal zur Erinnerung der Bedeutung dieses Fehlers. Er hat ganze Live-Radio-Sendungen zum Einsturz gebracht. Er hat also durchaus eine gewisse Geschichte in der Kultur- und vor allem Pop-Historie der 80er und 90er :-)
 
Wird auch nix mit der aktuellen Downtime zu tun haben. Weiß denn jemand was aktuell los ist?
Es hackt im Moment auf vielen Webseiten: Lange Wartezeiten, keine Verbindung usw,,,
Woran mag es wohl liegen? *kopfkratz*suspect*
 
So mach ich das ja auch - OHNE Komprimierung - direkt als WAV gespeichert. Leider fehlt die Tag-Möglichkeit
Da ich die hohen Töne inzwischen eh kaum noch höre, kann ich mir den Aufwand sparen.
 
Und wie findet ihr die Idee nun so? So vom logisch/technischen her. :-)
Ich dachte mir so; die müssen doch irgendwie geschlampt haben mit der Entwicklung der Lesegeräte, dass diese Fehler passieren. Und irgendwie MUSS es doch eine Lösung dafür geben?! scheiß die Wand an! 🤪
 
Es hackt im Moment auf vielen Webseiten: Lange Wartezeiten, keine Verbindung usw,,,
Woran mag es wohl liegen? *kopfkratz*suspect*
hmm wenns bei mehreren seiten ist, router mal ne weile ausmachen ? testweise vpn für die jeweilige seite benutzen ob es damit auch probleme gibt....
 
Nachdem ich nun mal das Thermometer im Tiefkühlschrank genauer unter die Lupe genommen habe, hat sich das Problem wohl in Luft aufgelöst. Das Thermometer ist so ein rundes mit einer Spirale aus Federstahl. Und bei ca. -10°C ist eine Delle im hinteren Teil, wo die Skala draufgedruckt ist. Da geht der Zeiger dann einfach nicht weiter. Also heute 2 neue Thermometer gekauft, mit Flüssigkeitsröhrchen. Und siehe da, das Tiefkühlfach schafft doch locker -22°C. Der irrwitzige Stromverbrauch kommt sicherlich durch die 30°C in der Küche und die Tatsache, dass der Kühlschrank viel höher gedreht war (Stufe 2 von 6) als es eigentlich sein müsste (Stufe 1 reicht offenbar). Na dann auf die nächsten 24 Jahre oder so.
 
Und nebenbei stelle ich noch fest, dass Amazon beim Erzwingen von DHL als Versanddienstleister die Pakete wohl intern erst mit Amazon zu einer DHL Sammelstelle schickt und nur der letzte Rest dann mit DHL zu erfolgen scheint. Anders kann ich das mir nicht erklären:

Mittwoch, 5. August
19:20
Das Paket ist an einem Amazon-Standort eingetroffen.
Schönefeld, Brandenburg DE

6:58
Das Paket hat einen Amazon-Standort verlassen.
Gernsheim, Hessen DE

1:31
Das Paket ist an einem Amazon-Standort eingetroffen.
Gernsheim, Hessen DE

Montag, 3. August
Paket hat die Einrichtung des Versandunternehmers verlassen
 
@gruenmuckel:
Hallo liebe Foren-User und Hardwareluxx-Leser,

das waren harte Stunden für uns! Gegen 01:00 Uhr hat am 05.08. ein - wohl automatisierter - Einbruch auf einem vSphere-Server unseres Hosters stattgefunden. Ziel: Alles verschlüsseln, Bitcoin betrügen. Der Angriff führte dazu, dass auf den angeschlossenen ESX-Servern Daten verschlüsselt worden sind. Trotz relativ frühem Entdecken während des Angriffs hatten wir Pech: Unter den verschlüsselten VMs waren leider auch noch VMs von Hardwareluxx - die dummerweise auch noch ohne Snapshots vorhanden waren, weil wir just zu dieser Zeit alles auf unseren PMXX umziehen wollten. Eine Woche später wäre vielleicht gar nichts mehr passiert...

... aber so haben wir die letzten Stunden richtig gelitten. Wir mussten aus einem Backup die kompletten Daten ziehen - und das von einem Backup-Server, der natürlich nicht zig SSDs besitzt, sondern nur ein RAID-Array aus Festplatten. Das hat gedauert, inkl. Portierung auf Proxmox, was wir aufgrund des Umstandes gleich mitgemacht haben. Glücklicherweise ist der letzte Backup-Stand sehr nah an der Verschlüsselung (4h), insofern sollten kaum Posts oder ähnliches verloren gegangen sein.
Quelle.
 
hmm wenns bei mehreren seiten ist, router mal ne weile ausmachen ? testweise vpn für die jeweilige seite benutzen ob es damit auch probleme gibt....
Danke, danke. Das hab ich schon gemacht. Brachte nix. Und nun kommt's: Nach einem großflächigen Stromausfall von ca. 30 Minuten ging es wieder... 🤔
 
Dann hatte sich vielleicht der Port der Gegenstelle "verklemmt" und bekam beim Stromausfall einen hard resen? *noahnung*

Erstmal meine Hütte zur Abkühlung und Senkung der Luftfeuchtigkeit durchlüften....
 
Mal wieder eine Entschädigung beantragen. Ich hätte die Bahn am Samstag nicht so sehr loben sollen. Heute früh hieß es erst noch: ein anderer Zug wird eingesetzt. Später dann: Gar kein Zug wird eingesetzt. Damit ging es erst 2 Stunden später los als geplant. Zum Glück war ich noch nicht unterwegs zum Bahnhof und konnte die Zeit ausgiebig nutzen.
 
Danke, danke. Das hab ich schon gemacht. Brachte nix. Und nun kommt's: Nach einem großflächigen Stromausfall von ca. 30 Minuten ging es wieder... 🤔
also lags doch an der adressierung der "eigenen" verbindung wie auch immer. ich hatte das nämlich mal und bemerkte das der planet hier lahm lief und es bei ebay und anderen seiten ständig gehakt hat. allerdings zeigte ein test mit dem kostenlosen vpn von opera (hab den browser nur dafür geladen) komischerweise, das es damit schneller bzw überhaupt.
ich nutze allerdings immer noch den ccleaner und lass den mal drübersäbeln um den ganzen cache zu löschen... auch wenn das programm ja mittlerweile als eher nicht mehr so "positiv" eingeschätzt wird. aber ich hab damit keine werbung, man muss blos bei der installation aufpassen nicht irgendwelchen extra käse mitzuinstallieren.
so nebenbei bemerkt hab ich noch malwarebytes drauf.... das programm geht mir tierisch auf die ketten mit den popups.
 
Da ich keinen Laptop dabei habe, wollte ich den Antrag übers iPad stellen. Aber ich hatte vergessen, dass bei iOS jede App ihren eigenen Dateibereich hat und man standardmäßig nix hochladen kann, was andere Apps heruntergeladen haben. Irgendwie habe ich es dann doch noch geschafft, einen der vielen Download-Ordner zu finden, wo Firefox und die Bahnapp Zugriff haben.
 
Für heute vom Fußbodenverlegen im oberen Flur Feierabend machen.
Seitliches Gefälle mit über der Anzahl der Lagen der Trittschalldämmung ausgeglichen, OSB Platten zurechtgesägt, auf die Trittschalldämmungsmatten gelegt und mit Schrauben seitlich fixiert (nicht festgeschraubt) damit sie bei der kleinen Fläche nicht wegwandern. Die Türrahmen sind auch schon gekürzt damit die Bretter vom Vinylboden darunter passen.
Morgen ist das Verlegen des endgültigen Bodens und ev. auch schon die Montage der Scheuerleisten dran.
 
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