[Erfahrungsbericht] Kindle 3 WiFi

Onkel Homie

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Dies ist ein Erfahrungsbericht und kein wirklicher Test. Wer genaue Angaben zur Akkuleistung, Abmessung des Geräts oder irgendwelche technischen Details sucht, der möge sie bitte bei Amazon direkt nachschlagen, oder halt in anderen Tests gucken.

Wer es noch etwas ausführlicher will, kann den Bericht auch bei mir im Blog lesen. Aber alles Relevante findet sich auch hier.

Warum überhaupt einen eBook-Reader?
Ich mag Bücher.
Ich mag es viele im Regal stehen zu haben, ich mag es darin blättern zu können, ja ich gehöre sogar zu den Leuten die den Geruch von Büchern mögen.

Warum also dann so ein "kaltes und seelenloses" Gerät wie einen eBook-Reader?
Den letztendlichen Ausschlag gab eine Trekkingtour nach Rumänien. Schon im Vorfeld dachte ich, es sei vielleicht nett ein Buch dabei zu haben. Den Gedanken habe ich aber dann doch schnell verworfen. Einerseits war das zusätzliches Gewicht und andererseits sollte man sich mit 4 Mann ja schon beschäftigen können. Tja doch dann saßen wir gute 2 1/2 Tage bei schlechtem Wetter fest und man kann einfach nicht stundenlang UNO spielen, nicht jeden Tag.

Insofern war für mich klar, über kurz oder lang muss ich mir zumindest mal einen der neusten Reader angucken.

Warum Kindle 3?

Mein Favorit wäre an sich ein Barnes & Noble Nook bzw. das neuste Model Namens Nook Simple Touch Reader gewesen. Der lässt sich wohl relativ einfach rooten, mit Android ausstatten, ist technisch noch etwas ausgereifter...Aber den gibt es halt an sich nur in den USA, die Bestellung wäre umständlich und teuer gewesen und die Bücher dafür gibt es an sich auch eher auf dem US-Markt, von allerlei freien Büchern mal abgesehen.

Ein weitere Konkurrent zum Kindle kommt aus dem Hause Sony. Hier gibt es gleich 2 Modelle, den PRS-350 und den PRS-650. Das kleinere 350er Model ist preislich auf dem Niveau des Kindle 3 WiFi, diesem allerdings meiner Ansicht nach (und auch nach diversen Berichten die man findet) unterlegen. Interessant ist erst der große 650er, aber der ist deutlich teurer. Da werden schnell mal 250€ und mehr fällig, ein Preis der für mich deutlich zu hoch ist. Auch wenn der Sony einen Touchscreen zu bieten hat, was ich mir durchaus ganz nett vorstelle.

In einem ähnlichen Preisbereich wie der Kindle 3 WiFi spielt dann noch der Thalia (Buchhandlung) Reader von Oyo. Doch diverse Vergleichsreviews Reviews im Netz gaben dem Kindle 3 hier doch recht klar die besseren Noten.

Ein weiterer Kandidaten zum direkten Vergleich ist der Kobo eReader Touch. Doch auch der ist meines Wissens nur in den USA und Kanada verfügbar und das Bücherangebot ist auch noch nicht so groß. Gerüchteweise soll er auch nach Europa/Deutschland kommen, aber das scheint aktuell halt noch ein Gerücht zu sein.

Es gibt noch diverse andere Geräte auf dem Markt und man kann schnell die Übersicht verlieren. Letztendlich muss man für sich die wesentlichen Bereiche und auch einen Preisrahmen abstecken. Und hier schien für mich der Kindle 3 einfach die sinnvollste Wahl zu sein. Mit der neusten Firmware soll auch der Kindle endlich PDFs vernünftig darstellen, andere Formate wie z.B. ePub in das Kindle Format umzuwandlen ist dank Calibre kein Problem, nirgends ist das Angebot an Büchern größer, also war die Entscheidung gefallen.

Erfahrungen nach 2 Tagen

Nachteile

Ein Buch kann man knicken, es kann runter fallen, ja es kann sogar mal zu einem gewissen Grad Nass oder schmutzig werden. So ein elektronisches Spielzeug ist da einfach im Nachteil, da muss man halt aufpassen.

Ja ein solcher Reader ist ein teures Gerät das man nicht einfach am Strand liegen lassen kann. Ein Buch klaut in den seltensten Fällen jemand und selbst dann sind halt mal 15€ weg, ärgerlich aber nicht so wild. Wird der Kindle geklaut ist man gleich bei dem gut 10fachen Preis. Zudem ist das zugehörige Amazon Konto darauf gespeichert, was auch nicht gerade so toll ist.

So weit die allgemeinen Nachteile.

Beim Kindle stört es mich zur Zeit an sich nur, dass der Rahmen um das Display durchaus etwas dünner seien könnte. Daher fände ich einen Touchrader wie den Nook oder den PRS-650 auch sehr interessant. Da gibt es zwar wieder das Gegenargument der Fingerabdrücke auf dem Display, aber das mag Geschmacks-/Gewöhnungssache sein. Aktuell fühle ich mich auf jeden Fall etwas von der kleinen Tastatur des Kindle etwas gestört. Wobei man sagen muss das er nur etwas größer als ein US-Taschenbuch ist und das Gerät an sich wirklich sehr dünn ist. Mit meinen normal großen Händen lässt er sich so noch gerade bequem mit einer Hand bedienen. Viel größer dürfte er allerdings nicht sein, womit der Kindle DX für mich auf jeden Fall ausscheiden würde.

Ein weiterer Nachteil bzw. ein Aspekt an den man sich gewöhnen muss ist die Geschwindigkeit bei der Bedienung. Wenn man ein Buch einer Kategorie zuordnen will, dann dauert das eben schon mal ein paar Sekunden und ist nicht mit einem Mausklick oder einer Fingerbewegung erledigt. Aber mit den paar Sekunden die einige Aktionen so dauern, kann man locker leben. Es ist nur erst mal etwas seltsam, wenn man in der heutigen, schnelllebigen Zeit, so "gebremst" wird. Wenn man aber bedenkt zu welchem Zweck man das Gerät gekauft hat, nämlich zum Bücher lesen, dann ist dies kein wirklich Nachteil sondern der simple Gewöhnungseffekt.

Auch an das Umblättern bzw. Umschalten des eInk Displays muss man sich etwas gewöhnen. Die Geschwindigkeit ist aber absolut akzeptabel, es ist wieder einfach nur etwas ungewohnt. Aber schon nach 20-30min lesen bemerkt man es kaum noch muss ich sagen.

Weiterhin scheinen nicht alle Bücher Seitenzahlen zu haben. Ein einfaches "Go to..Pagenumber XY" ist dann nicht möglich. Mann kann oftmals nur an bestimmte Locations springen. Nur frage ich mich, was ich als Leser davon haben soll an Location 3458 von 759882 springen zu können? Das finde ich durchaus etwas nervig, insbesondere wenn es sich nicht um freie eBooks handelt. Bei denen könnte ich es verstehen, aber wenn man ein Buch kauft dann sollte es auch bitte Seitenzahlen haben.

Ein letzter Nachteil, zumindest im Bezug auf den Kindle, wäre dann natürlich noch die mögliche Überwachung durch Amazon. Nicht nur das Amazon weiß welche Bücher man liest, was sie ja an sich eh schon wissen wenn man dort einkauft, sie können nun auch das Leseverhalten an sich überwachen und fröhlich Daten sammeln. Für über vorsichtige Datenschützer sicher auch mal ein Grund nicht zum Kindle zu greifen, aber ich möchte bezweifeln das es bei anderen Herstellern groß anders ist.

Vorteile

Nun zu den Vorteilen, hier im Speziellen auf den Kindle 3 bezogen.

Die heutigen eInk Displays wie sie bei der 3ten Generation des Kindle verbaut werden, finde ich persönlich schon sehr gut. Auch bei stärkerer Lichteinfall kann man alles noch bequem lesen. Ein sehr großer Vorteil gegenüber den meisten Netbooks/Notebooks und Tablets (gab auch mal ne schöne Vergleichswerbung Kindle vs. iPad). Auch wenn das Umblättern wie erwähnt etwas gewöhnungsbedürftig ist, dass Lesen ist doch sehr angenehm. Auch meine Arbeitskollegen waren allesamt überrascht, lediglich meine Freundin fand die Darstellung etwas dunkel. Ich würde sie mit den Seiten eines US-Taschenbuchs vergleichen, die auch oft nicht so stark gebleicht sind die der Büchern aus Deutschland. Den Kontrast zwischen hellgrauem Hintergrund und schwarzer Schrift finde ich auf jeden Fall sehr angenehm zum lesen.

Das Gewicht des Kindle ist gerade noch an der Grenze mit seinen ~240g und er lässt sich, mit normal großen Händen, einhändig gut halten und zumindest zum lesen/blättern gut bedienen. Was er primär können soll, macht er also nahezu optimal. Auch hier käme ein schwerer Reader, wie z.B. der Kindle DX für mich somit absolut nicht in Frage.

Weiterhin ist das Gerät sehr gut verarbeitet. Klar ist die Tastatur etwas klein, aber die benötigt man auch nicht wirklich oft. Es klappert jedoch nichts, alles wirkt sehr solide, hier wurde gute Arbeit geleistet. Was jedoch nicht heißt das man sich nicht vielleicht doch eine Hülle zulegen sollte. In meinem Fall muss der Reader mal seinen Platz im Rucksack finden, andere stecken ihn vielleicht in die Handtasche, wo dann womöglich mal ein Schlüssel das Display verkratzen kann etc. Gegen „Gewalteinwirkung“ ist auch der Kindle machtlos. Aber der grundsätzliche Eindruck von dem Gerät ist für mich recht positiv.

Und natürlich war es selten so einfach und bequem Bücher zu kaufen. Gut ich muss auch nur 5min in die Stadt gehen und kann mir dort eine extrem große Auswahl angucken, was zugegebener Maßen auch mehr Spaß macht, aber wenn man mal wirklich dringend etwas sucht, womöglich noch ein Buch was auf dem deutschen Markt nicht mal verfügbar ist, kaum eine Minute vergeht und man kann es lesen.

Ein weiteres Feature ist die Möglichkeit Notitzen zu einem Buch hinzuzufügen. Ok bei einem Roman benötigt man das selten, aber bei einem Fachbuch durchaus mal interessant. Klar kann man auch ein echtes Buch mit Notitzen versehen oder Zettel reinkleben, ist halt nett das man es mit einem Reader auch kann.

Dann ist es noch ganz nett das man eine direkte Anbindung an den Duden oder auch das Oxford Dictionary hat. Liest man z.B. ein Englisches Buch und weiß gerade mit einem Wort nichts so recht anzufangen, genügt es einfach an die Stelle im Text zu gehen und die passende Erklärung aus dem Dictionary wird angezeigt. Eine durchaus sehr nützliche Funktion.

Ähnliches kann für die Recherche im Netz gelten. Gut dies mag eher auf die 3G Version zutreffen, denn wenn man WLan in der Nähe hat, ist meist auch ein Rechner nicht weit und man kann sicher dort schneller suchen. Dennoch ein vielleicht mal nützliches Feature.

Für die Reisefreunde gibt es noch die Möglichkeit direkt bei LonelyPlanet nachzuschlagen und sich Kurzinfos zu holen. Wie das genau mit dem Reader funktioniert muss ich mir noch angucken, habe bisher nur darüber gelesen. Und apropos Reisefreunde. Es soll ja Leute geben die nicht nur ein Land im Urlaub bereisen, sondern auch mal 3 o. 4. Und wer will dann schon 3 o. 4 Reiseführer mit sich rumschleppen? Auf dem Kindle kein Problem.

Das gilt auch für Nachrichten. Man kann diverse Zeitungen abonnieren, aber man kann auch über Calibre Nachrichten zeitgesteuert runterladen und auf den Reader überspielen. Also Beispielsweise entsprechende Feeds eintragen, um 6Uhr morgens synchronisieren und dann auf dem Weg zur Arbeit in der Bahn lesen. Geht natürlich auch mit dem Smartphone (zu klein, meines Erachtens) oder mit einem Netbook/Notebook (zu groß/zu schwer), aber der eBook Reader ist hier einfach das passendere Gerät. Im Bezug auf Zeitungen finde ich einen Reader auch sinnvoll. Wer mal mit etwas in der Größenordnung von "die Zeit" in der Bahn gesessen hat, der weiß wie blöd es oft mit dem Format ist. Ein kleiner Reader schont die eigenen Nerven und auch die der Mitreisenden, wenn man denen nicht immer die Zeitung ins Gesicht halten muss um umblättern zu können.

Die Akkulaufzeit des WiFi soll bei gut 3 Wochen liegen, bei eingeschaltetem WLan und täglich 1 Stunde lesen. Der Wifi+3G soll etwas darunter liegen. Insgesamt also ausreichend und einem anderen Gerät, wie beispielsweise einem Tablet, weit überlegen. Laut Userberichten kann man getrost 1 1/2 - 2 Wochen im Urlaub als Viel-Leser unterwegs sein, ohne das Gerät aufladen zu müssen.

Erwähnenswertes

Der Kindle ist noch immer an sich ein englisches Gerät. Die Software ist englisch und auch die Tastatur. Lediglich eine kleine Einstiegs Anleitung liegt dem Gerät in Deutsch bei. Warum das noch immer so ist, ist etwas schleierhaft. Mir persönlich ist es jedoch egal und ich möchte mal behaupten das man selbst mit wenigen Brocken Englisch das Gerät voll bedienen kann.

Weiterhin kann man auch MP3s mit dem Kindle hören, was ich jedoch noch nicht getestet habe und auch eher sinnlos finde.

Man kann sich auch einige Bücher vorlesen lassen. Diese Funktion ist jedoch nicht umsonst als "Experimental" gekennzeichnet. Ist eine Spielerei um 30 Sekunden drüber zu schmunzeln, mehr ist es meine Erachtens nicht.

PDFs auf dem Kindle
Abgesehen davon das man den Kindle natürlich direkt mit Amazon in Verbindung setzt, stößt man bei Berichten über das Gerät schnell darauf, das man keine PDFs darauf lesen kann. Und wo wir schon dabei sind, dass ePub Formt kann auch nicht genutzt werden.

Nach meinem aktuellen Kenntnisstand sind das eher Gerüchte bzw. wohl eher noch Berichte aus den Zeiten um Kindle 1&2. Ich kann nict beurteilen wie es andere Reader machen, kann aber sagen das ich vom Prinzip her keine wirklichen Probleme hatte. PDFs werden entweder sofort korrekr dargstellt, oder man kann die Darstellung etwas anpassen (Bildschirm drehen, Schriftgröße anders einstellen). Wem 2-3 Klicks mit dem Kindle hier zu viel sind, der muss wohl zu einem anderen Reader greifen. Bücher im ePub Format kann man problemlos übertragen. Dazu habe ich Calibre verwendet.

Was ich jedoch bestätigen kann ist, wenn das Ausgangsmaterial sehr schlecht formatiert ist, gehen schon mal Informationen verloren (z.B. Bilder) oder der Text wird falsch dargestellt. Hier zickt Calibre auch etwas rum bzw. es liefert kein zufriedenstellendes Ergebnis. Hier kann man auf den Mobipocket Creator ausweichen und erhält ein durchaus lesbares Ergebnis.

Abschlußmeinung / Gesamt(erst-)eindruck

Zwar kann ich keinen direkten Vergleich mit einem anderen Reader ziehen, aber nach meiner Meinung ist der Kindle 3 eine sehr gute Wahl. Zumindest solange es noch keinen Nook mit entsprechend großem Bücherangebot in Deutschland gibt, oder die Sony Reader nicht preislich attraktiver werden, erscheint mir der Kindle 3 nahezu konkurrenzlos zu sein. Hier mag ich mich irren, vielleicht ist der Kobo Reader ebenso gut (liegt auch bei ca. 130€), womöglich ist der Oyo Reader doch besser als sein Ruf.

Und so toll "echte" Bücher auch sind, meiner Meinung nach haben eBook-Reader durchaus ihre Daseinsberechtigung und sind mittlerweile sowohl preislich als auch technisch auf einem durchaus ansprechenden Niveau angelangt. Die Geräte sind mittlerweile absolut aus dem Stadium hinaus, wo sie nur für Technikfreaks interessant waren. Deutschland hinkt hier sowohl im weltweiten als auch im US Vergleich (mal wieder) extrem hinterher. Was aber auch nicht zuletzt an der Buchpreisbindung liegt. Daher kosten hier leider eBooks meist so viel, wie ihre gedruckten Pendants. Was an sich lächerlich ist, da diverse Kosten (Druckkosten, Lagerhaltung, Transport...) entfallen. Hier sollte sich mal zwingend etwas ändern, aber ich fürchte „die Mühlen werden hier wie üblich sehr langsam mahlen“.

Hinweis

Um den Kindle noch besser nutzen zu können, sollte man sich die frei verfügbare Software Calibre installieren. Eine Art iTunes für Bücher, nur ohne den lästigen „Apfel“ ;)

Weiterführende Links
- http://www.mobileread.com/ (engl.)
- http://www.lesen.net/
- Mobipocket Creator (Konverter Tool für PDFs, ggf. besser als Calibre)

Reader Bildvergleich
Quelle Lesen.net Ausnahme Kindle 3 hier Quelle Amazon.com

Spoiler


Calibre und die Nachrichten

Ein weiteres geniales Feature von Calibre was mit dem Kindle super genutzt werden kann. Für Datenschützer sei hier aber gleich gesagt das es am meisten Sinn mit der Kindle Mailadresse über Amazon macht.

Also wir gehen mal davon aus der Kindle soll genutzt werden um morgends in der Bahn Nachrichten zu lesen. Man nehme sich die üblichen Verdächtigen...also P3D und sonst nix ;D, als RSS Feed und trage diese bei Calibre ein als Nachrichtendienst. Dazu noch tägliche Synchronisierung, sagen wir mal um 6 Uhr. Dann muss jetzt um 6 nur der Rechner an sein und Calibre laufen, die News werden automatisch runtergeladen und an die Kindle Mailadresse, die einem jeden Kindle zugeordnet wird wenn dieser registriert ist. Dann eben den Kindle anschalten damit er ins WLan geht und schon hat man die Nachrichten auf dem Gerät. Mann kann die Nachrichten auch per 3G empfangen, das kostet aber ggf. etwas. Hier hat sich Amazon einen "Trick" einfallen lassen. Man hat 2 Mailadressen XYZ@kindle.com und XYZ@free.kindle.com. Letztere kann nur im Wlan Betrieb abgefragt werden, die reine kindle.com Adresse auch über 3G und das kann dann auch mal was kosten. Allerdings kann man auch einstellen wie hoch die Kosten maximal sein dürfen. Wird dieser Betrag überschritten, werden die Daten erst übertragen wenn man wieder im Wlan ist. Man kann den Betrag auch gleich auf 0 setzen und dann geht es immer nur im Wlan.

Insgesamt sehr bequem und ziemlich nützlich wie ich finde. Viele haben den Rechner eh 24/7 laufen ;) und so kann man glatt duschen gehen und kurz den Kindle vorher einschalten. Bei mir gehts so, das mein Notebook eh immer im Wohnzimmer steht. Ich habe ca. 15-20min (bin recht fix wach und brauche nicht lange), ergo krabbel ich aus dem Bett, klappe das Notebook auf wo Calibre eh noch läuft Ruhezustand sei dank, ab unter die Dusche, wieder raus Kindle anschalten, Sachen an, Kindle greifen, Notebook zuklappen und in der Bahn Nachrichten lesen ;D Die ganze Aktion Nachrichten abzurufen und auf den Kindle zu kriegen kostet mich so gesehen nicht mal 10 Sekunden, den Rest machen Notebook+Calibre und Kindle alleine.

Edit 1:
Wer noch Fragen hat, kann sich gerne melden. Diskussionen über das pro/contra eBook-Reader fände ich nur etwas unangebracht. Ich weiß das viele (deutsche) Leute die Geräte ablehnen und stoße auch in meinem Bekanntenkreis sehr oft oft ablehnende, ja beinahe schon aggreive Meinungen zu dem Thema. Da ist jedwede Argumentation sinnlos und ermüdend. Wer will kann seinen Senf dazu abgeben, aber meine "Rechtfertigung" zum Kauf findet sich im Bericht und ich werde mich dazu nicht mehr äußern ;)

Edit 2:
- Hinweis auf Mobilepocket Creator hinzugefügt

Weiterhin werde ich den Bericht ggf. nach längerer Zeit der Nutzung des Kindle updaten wenn nötig.

Edit 3:

- Reader Bildvergleichhinzugefügt
- Links zu den anderen Readern hinzugefügt

Edit 4:
- Erwähnenswertes hinzugefügt
- Anmerkungen zu PDF und Kindle ergänzt

Edit 5:
- Nachrichten/RSS auf den Kindle bringen mit Calibre
 
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G

Gast10112012

Guest
Mit der neusten Firmware soll auch der Kindle endlich PDFs vernünftig darstellen

Soll? Also solange der Kindle PDF-Dateien nicht ohne Einschränkungen darstellen kann, bleibt er für mich uninteressant. Wobei ich ohnehin lieber darauf warte, dass ein Android-Tablet mit farbigem e-Ink-Display auf den Markt kommt. Das wäre optimal.

Mittlerweile lese ich mehr Bücher elektronisch als aus Papier - allerdings eben auf meinem Netbook (mit immerhin mattem Display). Reine eReader als eigenständige Produktkategorie sind meiner Meinung nach nur eine Not- und Übergangslösung.
 

michi2006

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Vielen Dank für den informellen Bericht.Was mir etwas fehlt dabei sind (zumindest kleine) Bilder der drei hier verglichenen Geräte,oder zumindest Direktlinks um sie auch äusserlich vergleichen zu können.
 

Onkel Homie

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Darauf habe ich verzichtet weil es eben nur ein Erfahrungsbericht ist und man in wenigen Sekunden per Google Bilder finden kann ;)

Aber ich kann das gerne mal nachreichen damit man alles auf einen Blick hat.
.
EDIT :
.

Soll? Also solange der Kindle PDF-Dateien nicht ohne Einschränkungen darstellen kann, bleibt er für mich uninteressant.

Meldung von vor ~1 Jahr:
The new Kindle has enhanced PDF support. What does it mean to such enhanced support. In short, new Kindle now supports dictionary lookup, notes, and highlights. Please read here the details:

You can read any PDF file without loosing original formatting
Password protected PDFs are now supported
The white margins of PDFs are automatically cropped for maximum viewing
You can magnify PDFs by viewing them in landscape mode
You can zoom into any area of a PDF up to 300% and pan (by pressing down shift button and 5-way controller) to easily view small print and detailed tables and graphics
You can adjust contrast in PDFs – The options are lightest, lighter, default, darker, and darkest.
You also have the option to have your PDF document converted to the Kindle format so that it reflows.
Place Cursor in Page — displays a blinking cursor on the page. Use this option when you are zoomed in to a PDF page and you want to create a note or highlight, or use the dictionary lookup. Move the cursor to a location on the page, then begin typing to create a note or click to start a highlight.
To take advantage of functionality such as variable font size, Text-to-Speech, you must need to convert the PDF documents. To do so, use the conversion service provided by amazon: type “Convert” in the subject of the e-mail when you submit your personal document to “name”@free.kindle.com

Quelle

Welche Einschränkungen es noch gibt kann ich nochmal nachgucken. Aber die meisten Einschränkungen sind afaik nicht mehr vorhanden. Das war sonst die große Schwäche des Kindle gegenüber der Konkurrenz. Aber die Foren sind voll von Leuten die sagen, dass sie keinerlei Probleme mehr mit PDFs haben.

Bei den Berichten über Probleme sollte man daher immer auf das Datum des Beitrags achten und ggf. auf die Firmware. Aktuell ist 3.1 und Amazon soll da wohl Einiges gemacht haben. Da ich das Gerät erst ein paar Tage habe, konnte ich mich noch nicht in allen Einzelheiten damit auseinandersetzen. Aber ich habe noch ein paar PDFs die ich mir rüberziehen möchte, ergo werde ich darüber wohl bald auch etwas sagen können.

Ein Android mit farbigem eInk wäre wirklich optimal. Daher ja Barnes&Noble Nook. Aber in Deutschland werden wir da noch lange warten müssen. Auf meinem 13" Notebook habe ich sonst auch immer mal was gelesen, aber das ist lange nicht so komfortabel wie ein Reader.

Ich mache hier mal einen etwas abwegigen Vergleich:
Ein Handy mit Kamera ist auch nie so gut wie eine echte Kamera. Der MP3 Player eines Handy bietet nie so gute Klangqualität wie ein guter MP3 Player usw. Mit anderen Worten: spezialisierte Geräte sind an sich immer besser als diese "All-in-one" Geräte. Ein Tablet ist sicher eine tolle Sache und kann quasi alles, aber nichts richtig so nach dem Motto. Sehe ich zumindest so. Ich könnte mich schlapp lachen über die Leute, die alles mit ihrem Handy knipsen. Damit meine ich nicht die 2 Girlies die Fotos machen und sie dirket auf Facebook posten. Aber die Leute die ernsthaft am Kölner Dom stehen und den mit ihrem iPhone knipsen...Und in punkto MP3 Player höre ich auch viele Podcasts und Hörspiele mit meinem Smartphone, für richtigen Musikgenuß muss aber ein echter Player her. Klar machen die Kopfhörer viel aus, aber der Player hat auch seinen Anteil. Und der Unterschied ist, für mich, deutlich hörbar.

So ist es auch mit dem Lesen. Am Notebook kann ich lesen, aber damit kann ich mich nicht in die Bahn stellen. Und es ist auf Dauer, bei über 15min, schon anstregend. Das mag jeder individuell anders empfinden, aber ich kenne niemanden der nicht auch sagt "lange lesen am Rechner kann ich nicht". Jeder kann stundenlang surfen, aber wirklich ein Buch lesen finde ich persönlich unmöglich.

Kritisch ist in meinen Augen da vor allem noch die Akkulaufzeit. Ja klar kann man jeden Abend mal eben aufladen, mache ich mit meinem Smartphone auch. Aber damit entfernt man sich doch wieder deutlicher von einem Buch, als mit einem normalen Reader.
 
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Onkel Homie

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Die Funktion wirds kaum geben ;)

Ich kann auf jeden Fall schon mal sagen das ein einfaches: "In PDF umwandeln -> Klick" nicht so gut funktioniert. Als Testobjekt fungiert Das elektronische Whisky-Buch Version 4. Beim ersten Versuch es mal eben mit Calibre zu konvertieren und zu übertragen sind diverse Bilder verloren gegangen und es war unlesbar, weil irgendwie alles durcheinander geflogen ist. Dann habe ich es mit Mobipocket Creater 4.2 probiert und es ist jetzt schon klar lesbar.

Wobei man aber auch sagen muss, dass hier das Ausgangsmaterial nicht sonderlich prickelnd ist und ich von daher keine besseren Ergebnisse erwartet. Ds PDF an sich ist schon etwas grausig formatiert. Da kann dann auch der Kindle bzw. ein Konverter nix dafür.

Ich gucke mal was ich noch an freien PDFs habe die ich konvertieren kann. Dann kann hier ggf. jemand das besser mit nem anderen Reader vergleichen. Ich weiß aber nicht ob ich heute noch dazu komme.
.
EDIT :
.

@michi2006:
Habe ein paar Bilder der Reader unten angefügt. Zumindest die Reader die ich namentlich aufgeführt habe. Es gibt noch mehr, aber für eine komplette Marktübersicht solte man dann doch eine spezialisierte Seite aufrufen. Entsprechende Links zu den Hertellern habe ich auch noch ergänzt.
 
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LordAndrax

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Apropos Akku, ich bin mal gespannt wie lange der halten wird, und was es dann mit dem Ersatz wird.
Kann man eigentlich die " Bücher" dann auch auf CD oder anwertig speichern?
Ich würde mich nicht wundern wenn es dann wegen einer DRM Verseuchung Problöeme gibt.
Mich kotzt schon heruntergeladene Musik ( AOL) und die DRM Verseuchung an, zumindest auf dem Pc.
 

Onkel Homie

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Zu den Büchern:
Man kann auf den Kindle wie auf nen USB Stick zugreifen. Per Calibre kann man die Bücher halt auch immer auf der Platte speichern/synchronisieren. Ähnlich halt iTunes, nur ohne Apfel Mist dabei ;)

Bezüglich DRM:
Da ist es meine oich so, dass einige Bücher halt an den Amazon Account gebunden sind, andere wiederum getauscht werden dürfen. Das ist dann durchaus ärgerlich, denn ein Buch kann man ja auch mal eben verleihen.
 

Markus Everson

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Also habe ich das jetzt richtig verstanden - Du hast einen Kindle und hast diesen direkt, ohne weiteren Umweg, ohne Onlineverbindung und ohne ein installiertes Programm mit einem PDF und einem ePub befüttert?
 

Onkel Homie

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Nein nicht ganz.
Ich habe Calibre, sprich ein Open Source Programm genutzt.
Aber da geht nix über Amazon. Man kann PDFs an Amazon schicken und sie konvertieren lassen, aber man muss nicht. Eine weitere Option zum Konvertieren wäre der Mobipocket Creator, abre auch dann muss man das Buch noch mit Calibre übertragen.

Meines Wissens kann man nur Bücher im Amazon Format dirket auf den Reader packen, sprich den Reader wie eine ext. Festplatte nutzen. Alles andere muss vorher umonvertiert werden.

Ich kann natürlich nicht so 100pro beurteilen wie es bei anderen Readern ist, aber afaik nutzen die Meisten Calibre unabhängig vom Reader und auch für Reader die von sich aus nicht ganz so limitiert sind wie der Kindle, sprich PDFs an sich direkt anzeigen können, muss man hier und da mal was umkonvertieren.

Beim Sony muss man meines Wissens Software von Adobe nutzen, bin mir aber nicht sicher.

Eine gute Anlaufstelle für dich wäre vielleicht noch http.//www.lesen.net oder http://www.mobileread.com/ (größtenteils Englisch).

Und immer die Firmware bedenken. Beim Kindle hat sich da wohl so Einiges getan, mag auch bei anderen Readern so sein. Oft findet man nämlich etwas veraltete Infos und Reviews und muss sich dann erst mal auf einen aktuellen Stand bringen.

Nachtrag:
Noch zur Onlienverbindung. Meines Wissens kann man den Kindle jedoch nicht vollständig ohne Amazon Account nutzen. Ähnlich wie auch bei nem iPad oder iPhone, was man ja auch 1 Mal aktivieren muss, muss man den Kindle auch mal verbinden um ihn voll zu nutzen.

Ich hatte ihn erst im Büro und war da komplett offline, konnte da also nur mal etwas reingucken und die mitgelieferten Wörterbücher bzw. das Oxford Dictionary angucken. Ob man auch Bücher übertragen kann ohne ihn registriert zu haben weiß ich gerade nicht. Ich meine da gäbe es Einschränkungen. Kann ich nochmal nachgucken. Kann halt auch durchaus sein das man halt logischer Weise nix von Amazon draufpacken kann, wenn man ihn nicht über Amazon nutzt.

edit:
Ok es ist wohl so das man ohne Registrierung keine Collections (Thriller, SciFi, Liebesromane *g* etc.) anlegen kann und somit die Bücher irgendwann recht unübersichtlich rumfliegen. Der Grund ist der, dass an sich der Inhalt ja mit Amazon synchronisiert wird und man im Falle des Falles, bei einen defekten Gerät hat man dann alle seine Settings wieder und die über Amazon bezogenen gekauften/freien Bücher.

Ansonsten gibts wohl auch nen Jailbreak für den Kindle, aber weitere Infos darüber wie auch Scripte zum DRM entfernen sind hier sicher nicht erwünscht und ich habe mich dazu auch noch nicht schlau gemacht. Hab um die 100 freie Bücher (alleine 40 Karl May *g*) drauf und dazu Game of Thrones und Perry Rhodan Hefte hehe.
.
EDIT :
.

Hab noch etwas weiter gelesen und es bleibt wohl dabei:
Ohne Registrierung kein Kauf von DRM Büchern bei Amazon bzw. halt auch keine freien/kostenlosen Bücher von Amazon und keine Collections. Weitere Einschränkungen scheint es nicht zu geben.

Angaben ohne Gewähr ;)
 
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Markus Everson

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Der Kindle (hab die 2. Generation) ist ein tolles Gerät und mit den PDFs liegst du völlig falsch, man kann sie sowohl einfach auf das Gerät schieben via USB

Das ist doch mal ne Aussage. Danke.

mit der 3. Generation afaik dann auch über WLAN oder für das ganze das schon genannte Calibre verwenden, ein wirklich gutes Programm, welches so ziemlich alles was man mit einem E-Book-Reader machen kann komfortabler macht.

Komfortablere Methoden finden sich immer wieder. Letztlich zählt für mich als Linuxer aber das was das Gerät nicht von vornherein vernagelt. Im Falle Amazon war das (Vergangenheitsform, bin lernfähig) die Benutzung ohne Amazon.

Der Kindle kann halt kein ePub und wird es nie können

Das zu bewerten brauche ich nen Augenblick. Welche Formate kann er denn mittlerweile überhaupt "nativ" also ohne Internetverbindung?

, d.h. bei den deutschsprachigen E-Books ist man an Amazon gebunden, da eigentlich alle anderen Anbieter auf ePub (oder DRM-geschützte PDF, kann der Kindle auch nicht) setzen.

DigitalRestrictionManagement kommt mir nicht ins Haus. Wenn ich für digitale Inhalte Geld ausgebe, dann ohne so nen Krüppelkram. Heises Ct-ROM ist ein Positivbeispiel.

Aber du machst einem die Empfehlung mit deiner Einstellung zu den Geräten nicht wirklich einfach.

Du hast was falsch verstanden. Ich wollte keine Empfehlung sondern ich wollte ganz konkret fragen wer einen E-Reader besitzt und welche Macken der hat. Die theoretischen Vorzüge werden viel zu oft, die ganz realen und im alltag so unglaublich nervigen Macken leider viel zu selten besprochen.

Du empfindest Amazon als Datenkrake und unseriös, du empfindest Sony als Datenkrake, unseriös und unsicher.

Selbstverständlich ja und ja. Als Konsequenz werde ich niemals einen Ereader akzeptieren der nach hause telefonieren muß bevor ich ihn benutze, der mich zwingen will irgendwelche Software (und damit auch Betriebssysteme) als Voraussetzung fürs lesen von Büchern zu akzeptieren oder der es irgendeinem durchgeknallten Content-Taliban erlaubt meine bereits legal erworbenenen Bücher einfach so per Knopfdruck aus meinem Bücherschrank zu entfernen.

Bei so ner Einstellung kann man dir eigentlich nur empfehlen, die PDFs auf fair gehandeltem Papier mit einem Drucker den du moralisch vertreten kannst auszudrucken.

Glaubst Du das wirklich? Du Ärmster...
 

Onkel Homie

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Der Kindle kann afaik ePub. Nur nicht mit DRM. Falls nicht -> Calibre. Oh und btw ein Kollege. Von mir nutzt den Kindel ausschließlich unter Linux.

Ansonsten guck mal hier durch:
http://www.lesen.net/ebook-reader-vergleich/

Ist zwar etwas älter, aber vielleicht ist was dabei. Bookeen und Pocketbook werden gerne mal empfohlen.

Die Diskussion über das für und wieder von Amazon oder irgendwelchen anderen Konzernen denen man sein Geld und ggf. seine Daten in den Rachen wirft ist mühseelig und wird eh zu ner Kreisdiskussion. Ich kann die Einstellung grundlegend nachvollziehen, stimme aber nicht in allen Punkten damit überein. Man kann damit aber wohl sagen das der Kindle wohl eher raus ist und womöglich auch die Sony Reader da man hier gge. auf Adobe Software setzen muss (?). Der Oyo wird wohl an Thalia gebunden sein (?) und die Barnes&Noble Geräte logischer Weise an B&N.
.
EDIT :
.

Unterstützte Anzeigeformate sind Kindle (.azw), Text (.txt), HTML (.html), Microsoft Word (.doc), Bild (.jpeg, .gif, .png, .bmp), Portable Document Format (.pdf) und Mobipocket (.mobi, .prc).
Der Kindle kann auch Audiodateien (MP3 (.mp3), Audible Audio (.aa)) abspielen und hat neben einem eingebauten Lautsprecher auch einen 3,5-mm-Klinke-Stereo-Ausgang.
Die Software des Kindle basiert auf GNU/Linux; der Quelltext ist von Amazon schon vor der Veröffentlichung des Produktes veröffentlicht worden.[4]

Quelle Wikipedia

Bücher in ePub ohne DRM dann halt über Calibre, mit DRM gehts dann wohl nur in der Schweiz denn afaik darf man da DRM legal entfernen.

edit:
Noch zu den, im "Alltag nervigen Macken".
Bisher bleibt bei mir noch immer im Hinterkopf "nicht den Back Button zu oft drücken, sonst darfst du bei Game of Thrones wieder lange blättern". Ist echt ärgerlich wenn man sich Bücher kauft und die dann nicht mal Seitenzahlen haben. Von daher setze ich mir immer mal Bookmarks damit ich zurückspringen kann. Ja ich weiß es soll auch Leute geben die Eselsohren in Buchseiten knicken *grusel* und genau das macht man hier ja auch. Ich finde es dennoch nervig das nicht jedes Buch Seitenzahlen hat.

Ansonsten ist mir nichts negativ aufgefallen.
Man könnte halt noch erwähnen das Zubehör gerne mal recht teuer ist. Hab mir jetzt mal diese "Schutzhülle" bestellt: Tuv Luv Apocalypse, war preislich noch vertretbar. Mal gucken wie die so ist. Wenn die nix ist wird es wohl eine M-Edge Latitude sofern auf Lager.
 
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SILen(e

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Hab die Tasche in der Version für den Kindle 2, selbst mit dem selben Baum-Design^^

Ist nicht das beste Kunstleder, man merkt schon, dass es aus einem geschlachteten Polyester besteht^^, aber sieht doch insgesamt sehr gut aus, schützt das Gerät sehr gut und ist bei der Benutzung nicht zu störend.

Sofern die da in der neuen Version nichts groß geändert haben sollte die eigentlich eine sehr gute Wahl sein.
 

Onkel Homie

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Bin gerade vom Festival zurück und konnte die Tasche gerade erst auspacken. Macht aber einen grundsoliden Eindruck. Wie du schon sagst ist das Kunstleder nix Besonderes, aber das Ding sieht auf den ersten Blick ganz nett aus, der Kindle sitzt fest drin. Bei dem Preis kann man nicht meckern. Gibt ja auch Taschen für 60-70€, aber das ist mir deutlich zu viel.
 

Wafer

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Ich bin sehr interessiert am Kindle. Speziell hier das Lesen von Tageszeitungen.
Leider ist die Süddeutsche Zeitung aus Preisgründen nicht im Kindle-Store von Amazon erhältlich.

Hat hier jemand Erfahrungen in Sachen Kindle und Süddeutsche im Abo iVm Calibre und Co?
 

Onkel Homie

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Ich überlege noch mir die Zeit zuzulegen, aber vorher wollte ich auch mal den RSS Reader bzw. die Möglichkeit mit calibre Nachrichten auf den Kindle zu packen testen. Werde mich melden wenn ich das gemacht habe. Muss heute erst mal noch den Festival Dreck loswerden und entspannen ;)
 

SworDfisH

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Weiterhin scheinen nicht alle Bücher Seitenzahlen zu haben. Ein einfaches "Go to..Pagenumber XY" ist dann nicht möglich. Mann kann oftmals nur an bestimmte Locations springen. Nur frage ich mich, was ich als Leser davon haben soll an Location 3458 von 759882 springen zu können? Das finde ich durchaus etwas nervig, insbesondere wenn es sich nicht um freie eBooks handelt. Bei denen könnte ich es verstehen, aber wenn man ein Buch kauft dann sollte es auch bitte Seitenzahlen haben.
edit:
Noch zu den, im "Alltag nervigen Macken".
Bisher bleibt bei mir noch immer im Hinterkopf "nicht den Back Button zu oft drücken, sonst darfst du bei Game of Thrones wieder lange blättern". Ist echt ärgerlich wenn man sich Bücher kauft und die dann nicht mal Seitenzahlen haben. Von daher setze ich mir immer mal Bookmarks damit ich zurückspringen kann. Ja ich weiß es soll auch Leute geben die Eselsohren in Buchseiten knicken *grusel* und genau das macht man hier ja auch. Ich finde es dennoch nervig das nicht jedes Buch Seitenzahlen hat.
Ist mir zunaechst auch eigenartig vorgekommen, nach kurzer Ueberlegung fand ich es jedoch sinnvoll, da Faktoren wie Schriftart/-groesse, Zeilenabstand und Ausrichtung vom Nutzer selbst nach Belieben modifiziert werden koennen, was in voellig sinnfreien (da nicht konstanten) Seitenzahlen resultieren wuerde.
 

Onkel Homie

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Grundsätzlich ja richtig.
Aber wenn ich mir ein Buch aus dem regal greife und Seite 350 aufschlage, dann lande ich ja auch beim ersten Satz dieser Seite.

Und egal wie man die Schriftgröße etc. beim Kindle einstellt könnte man da eben auch auf Seite 350 landen. Nur kann man im Buch halt direkt auf Seite 351 weiter blättern, beim Kindle muss man vielleicht 3-4 mal "blättern", da eine reale Buchseite auf mehere Kindleseiten gebracht wird.

Ich fände das durchaus nützlich.
Was halt nicht geht ist ein "geh auf Seite 350 in die Mitte", weil das je nach Schriftgröße etc. variieren kann. Aber zum Anfang einer Seite springen sollte möglich sein.
 

SworDfisH

Lt. Commander
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Dann wuerden sich aber total nervige zusaetzliche Effekte beim normalen Umblaettern ergeben, da ja nicht jede Seite gleich viele Zeilen enthaelt. Bei der einfachen (fiktiven und voellig willkuerlich angenommenen) Umrechnung von 1 realen Buchseite zu 3 virtuellen Kindleseiten muesste das ja fuer JEDE Seite gelten, auch wenn selbige moeglicherweise nur ein Hurenkind ist, das auf - dann ja ueberfluessige - 3 leere Seiten gestreckt wird. Mit der statischen Umrechnung ergibt sich also ein erheblich groesserer Klick-Aufwand, oder habe ich einen Denkfehler im System?

edit:
Achso...oder meintest du nur das Hinzufuegen von virtuellen Sprungmarken entsprechend der Seitenzahlen des realen Buches? Das waere natuerlich eine interessante Idee, allerdings sind ja auch die Seitenzahlen realer Buecher nicht konsistent, wenn beispielsweise Paperbacks und Hardcover nicht im gleichen Format gedruckt wurden.
 
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Onkel Homie

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Ja virtuelle Sprungmarken kann man es nennen.
Wobei du im Bezug auf Taschenbuch/Hardcover schon Recht hast.
Fraglich halt dennoch warum es im Menü die Option gibt, diese aber nicht bei jedem Buch funktioniert *noahnung* Wenn ich ein Buch kaufe, dann würde ich da schon das volle Paket erwarten.

Ansonsten bin ich aber weiterhin sehr zufrieden mit dem Kindle.
 

Onkel Homie

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Habe im Eingangspost noch ergänzt wie man News auf den Kindle bekommt und das "direkt aus dem Leben gegriffen", also so wie es gestern Morgen bei mir gelaufen ist.
 

Markus Everson

Grand Admiral Special
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Ich war gerade dabei zu akzeptieren das man den Kindle auch direkt betanken kann und nun kommst Du an und erzählst schon wieder das man seine (seine!) Daten an Amazon senden muß damit die sie dann an den Kindle schicken.

Was denn nun? Mal unabhängig von der Bewertung hätte ich gerne einfach mal die Fakten geklärt. Also was geht direkt vom PC zum Kindle und was geht nur über Amazon.
 

Onkel Homie

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Du musst es nicht, du kannst ;)

Ich versuche mal ggf. vorhandene Mißverständnisse zu bereinigen:
- den Kindle direkt mit Büchern/PDFs etc. füllen geht nur per USB und da dann halt wie mit ner ext. Platte. Allerdings nur mit Formaten die der Kindle direkt lesen kann. Alles andere muss vorher umkonvertiert werden z.B. mit Calibre
- das Füttern per WiFi/3G geht nicht direkt weil man den Kindle nicht im Netz freigeben kann

--> Ergo muss man die Daten irgendwie Online verfügbar haben um sie auf den Kindle zu kriegen. Und das funktioniert per Mail. Am einfachsten geht es mit der kindle mail-Adresse die einem jeden Kindle zugeordnet wird wenn man sich bei Amazon registriert. Registriert man den Kindle nicht, kann man sich die Sachen auch an eine andere Mail-Adresse schicken, über den Kindle dann online gehen und die Sachen "in Empfang" nehmen. ich habe z.B. gelesen das Leute da ihre Google Mail Konten nutzen. Wie/ob das so einfach klappt habe ich nicht ausprobiert, da ich mein gerät ja eh registriert habe und ich nix dagegen hab wenn Amazon weiß das ich Heise News *öhm hust* P3D News lese.

Ob man einfach so was von einer Seite runterladen kann ist mir gerade nicht bekannt.

Für noch genauere Infos kannst du aber sicher mal im Mobi-Reader Forum reingucken bzw. nachfragen. Die haben sogar einen Kindle Developers Bereich, da lässt sich sicher was finden. Ob nun positiv für dich oder negativ sei mal dahingestellt.

Weiterhin noch die Info das meiens Wissens die Auslieferung des neuen Kobo Reader in den USA wohl nun angelaufen ist. Wann der nach Europa kommt ist noch nicht so ganz raus, aber womöglich ist der (eher) was für dich.

Ich will hier jetzt keien riesen Debatte über Datenschutz, (un-)nötiges Sicherheitsdenken etc. lostreten. Das wurde oft genug gemahct, ist eh im Endeffekt ne Kreisdiskussion usw.

Aber ich glaube einfach das der Kindle für dich nicht so ganz das Richtige wäre, weil du einfach eine andere, durchaus nachvollziehbare, nicht zum grundlegenden Anwendungsprofil das hinter dem Kindle steckt passt. Amazon will viele Sachen sehr einfach für die Kunden machen und im Gegenzug für eine gewisse Bequemlichkeit sowie die größtmögliche Auswahl (abgesehen von "Raubkopien" *g*), muss man halt dummerweise Daten rausrücken. Wenn man das nicht möchte, muss man eben mit gewissen Einschränkungen leben. Das kann bedeuten das man ein qualitativ schlechteres Gerät nimmt, versucht den teureren Sony Reader zu kriegen (der aber auch wohl nicht so offen ist wie er zunäcjhst zu seien scheint) usw.

So oder so gibt es leider noch keine Lösung die ein wirklicher Allrounder ist, zumindest meiner Meinung nach nicht. Der B&N Nook kommt dem ziemlich nahe, zumal man den wohl rel. einfach rooten und mit einem vollwertigen Android ausstatten kann. Aber das Ding gibts halt nur in den USA und es ist entsprechend teurer und auch nicht perfekt ;)

Aber wie üblich ist das nicht nur bei eBook Readern so.
Jeder "Kunde" hat so seine speziellen Ansprüche. Und die muss man eben hier und da etwas zurückschrauben/ändern, oder eben auf das Produkt verzichten. Es wird kaum passieren das ein Produkt für einen Privatkunden nach dessen Wünschen angepasst wird. Und ich persönlich habe mich halt dazu entschieden jetzt lieber einen guten Reader haben zu wollen. Bin halt eh schon lange Amazon Kunde, die wissen was ich lese, welche Brettspiele ich so zocke und welche Musik ich höre. Da ich nicht vor habe den Kindle "illegal" zu nutzen, ist es mir an sich auch recht egal das sie die Möglichkeit haben Bücher zu löschen. Das ist eine gewisse Bequemlichkeit und Datenschützer können/werden da durchaus aufschreien auf Grund meiner viel zu simplen Haltung mich einfach dem "Konzern zu unterwerfen", aber so ist das nun mal. Sie haben mich halt mit nem tollen Produkt "gekauft" ;) Soll ja auch Leute geben die Apple Produkte kaufen habe ich mir sagen lassen hehe.
 
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Markus Everson

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Danke für die Klarstellung. Und ja, ich teile Deine Auffassung. Wenn das verdammte Ding nur nicht so preiswert und ausgereift wäre - so bin ich halt zerrissen zwischen Anspruch und Angebot.
 

Onkel Homie

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Ich hab schon fast 2 (oder waren es gar 3) Jahre drüber nachgedacht weil ich ein ähnliches Problem hatte ;)
Der Kindle war mir an sich auch zu "geschlossen" und halt an Amazon gekoppelt, aber bis heute sind die Alternativen dürftig oder zu teuer. Erst war es nur der Technikfreak in mir der so ein Ding wollte, dann aber auch mal die Leseratte hehe.

Dann gab die Trekking Tour halt den Ausschlag, ich hab das Ding und jetzt lese ich jeden Tag damit, ist einfach klasse das Gerät.
 
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