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PuckPoltergeist

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das somit aber jeder konsument einen höheren preis zahlen muß (nämlich zusätzlich die schuldenlast), ist ja wohl schon ein problem, oder etwa nicht?
Es ist die Konsequenz aus diesem (kapitalistischen) System. Das lässt sich auch nicht ändern.

wenn andauernd die rede ist von lohn(neben)kosten und produktionkosten, aber der zinsanteil an einem produkt schon lange höher ist, ja, dann muß man sich auch ohne verschwörungstheorie doch mal fragen, wer hier eigentlich (durch propaganda) wen hinters licht führt. siehst du das anders?
Wenn die Zinskosten dauerhaft einen Großteil der Produktkosten ausmachen, läuft in der Tat etwas falsch. Aber es geht auch nicht ohne. Zeig mal das Unternehmen, das ohne Fremdkapital auskommt. Das können sich nur Leute leisten, die schon Multimillionär sind. Zumindest die Anfangsinvestitionen gehen nur mit Hilfe von Fremdkapital. Und das trifft auf Banken wiederum auch zu. Auch die müssen für gewisse Investitionen auf zusätzliches Kapital zurückgreifen. Es muss halt in einem verantwortungsbewussten Rahmen bleiben. Was die BayernLB da abgezogen hat, ist schon kriminell. Generell ist es aber sinnvoll, möglichst viel Fremdkapital ran zu holen. Mehr Kapital heißt mehr Gewinn. Und was man selber nicht stemmen kann, nimmt man von anderen. Und, was man selber in ein Projekt nicht investieren muss, weil man Fremdkapital dafür hat, kann man in andere Projekte stecken.
 

Treverer

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Internationaler Handel ist ein geschlossenes System. Handel mit Außerirdischen ist mir nicht bekannt. ;)

geil, ist lustig mit dir. nein!, meine ich nicht abfällig sondern vielmehr, ich las dieses satz und dachte, der hat's verstanden und bringt es auf den punkt...

also, mein erwiderung:

1. wenn dieser handel mit gütern eben nicht nur besteht aus dem, was menschen aus sich selbst erschafffen, sondern vielmehr aus dem, was menschen aus dem rest der welt, der nicht-menschlichen welt, ziehen, zeugen, erzeugen, ja dann ist dieser internationale handel eben kein geschlossenes system, sondern abhängig von der quelle, der erde. sag' mir, wie sonst sollte neues gut, neue güter erschaffen werden, die man handeln können sollte? wäre es geschlossen, dann würde fortwährend nur ein und derselbe wert hin und herfluten von einem mächtigen zum jeweils nächsten...

2. ich weiß ja genau, was du damit sagen willst, mit "Handel mit Außerirdischen ist mir nicht bekannt." dumm an der ganzen geschichte ist nur: ohne diesen handel mit der außerirdischen welt wäre hier NICHTS. natürlich beruht unser ganzer handel am ende tatsächlich nur darauf, daß die sonne auf unser haupt scheint. nun gut: sie scheint auf die erde, aber ich denke ich habe schon zu genüge klar gemacht, daß ich die menscheit nur als teil dieser mutter erde sehe. also: welche weltwährund haben wir heute eigentlich? ist es gold? ist es dollar oder euro? nein, es ist, wie es immer war: energie. nur durch den ständigen energiezufluß von außen, kann das (irrtümlicherweise als abgeschlossen geltende) system neuen wert generieren (was der ausweg aus den in punkt eins erwähnten fluten, fluktuieren ist). jede mais- und weizen- und reis-ernte, welche das leben milliarder menschen mehr erhält, als das börsengemurmel der ökonomie-priester, ist die ernte solchen energiezuflusses in ein system, welches eben nicht begrenzt ist auf menschen. du weißt genau, daß selbst der profit, der vorteil aus fossilen brennstoffen, die ernte ist aus dem, was die energiezufuhr durch die sonne im laufe der millionen unserem system hinzu schoß. also, ist dein internationaler handel ein (geschossenes) system, welches die sonne umschloss? glaube ich nicht... der lustige clou der geschichte: durch wind und sonnenenergie versucht die menschheit sich genau da einzuklinken. nur: welcher ökonom hat denn dies auf den schirm seiner intelligenz: das der (welt.)markt den energiezufluß der sonne auf die erde beinhaltet? ne, es sind nur ökologen, die das drauf hatten... *buck*
 

Oi!Olli

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Es ist die Konsequenz aus diesem (kapitalistischen) System. Das lässt sich auch nicht ändern.


Wenn die Zinskosten dauerhaft einen Großteil der Produktkosten ausmachen, läuft in der Tat etwas falsch. Aber es geht auch nicht ohne. Zeig mal das Unternehmen, das ohne Fremdkapital auskommt. Das können sich nur Leute leisten, die schon Multimillionär sind. Zumindest die Anfangsinvestitionen gehen nur mit Hilfe von Fremdkapital. Und das trifft auf Banken wiederum auch zu. Auch die müssen für gewisse Investitionen auf zusätzliches Kapital zurückgreifen. Es muss halt in einem verantwortungsbewussten Rahmen bleiben. Was die BayernLB da abgezogen hat, ist schon kriminell. Generell ist es aber sinnvoll, möglichst viel Fremdkapital ran zu holen. Mehr Kapital heißt mehr Gewinn. Und was man selber nicht stemmen kann, nimmt man von anderen. Und, was man selber in ein Projekt nicht investieren muss, weil man Fremdkapital dafür hat, kann man in andere Projekte stecken.



Zu Punkt 1. Es lässt sich schwerlich ändern aber es gäbe Möglichkeiten.

Zu den restlichen Punkten. Gibt genug Selbständige die ihr Unternehmen aus ihrem ersparten Kapital gegründet haben.

Richtig ist das viele Unternehmen hin und wieder Kredite brauchen, sei es weil ein Kunde nicht zahlt oder neue Investitionen anstehen.

Wirtschaftlicher ist es aber einen eigenen Kapitalstock aufzubauen.
 

PuckPoltergeist

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Zu Punkt 1. Es lässt sich schwerlich ändern aber es gäbe Möglichkeiten.
Nicht mit diesem System. ;) Es wäre wahrscheinlich nicht mal mehr Kapitalismus.

Zu den restlichen Punkten. Gibt genug Selbständige die ihr Unternehmen aus ihrem ersparten Kapital gegründet haben.
Kommt auf das Unternehmen an. Wenn es um "einfache" Dienstleistungen geht, mag das funktionieren. So bald es alleine zum Start entsprechende Maschinen, Fuhrpark etc. braucht, geht es bei kaum einen noch alleine mit dem eigenen Gesparten.

Richtig ist das viele Unternehmen hin und wieder Kredite brauchen, sei es weil ein Kunde nicht zahlt oder neue Investitionen anstehen.

Wirtschaftlicher ist es aber einen eigenen Kapitalstock aufzubauen.
Nein, wirtschaftlicher ist es, mit fremden Kapital zu arbeiten. Das hab ich oben versucht zu erklären. Was ich nicht selber bereit stellen muss an Kapital, kann ich in andere Projekte investieren. Natürlich kommt es dabei auf das Verhältnis Fremdkapitalzins:Eigenkapitalzins an. Muss ich mehr für die Fremdkapitalzinsen aufbringen, als ich herein bekomme, wird es ein Verlustgeschäft. Das geht vor den Baum.
 

Oi!Olli

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Kommt auf das Unternehmen an. Wenn es um "einfache" Dienstleistungen geht, mag das funktionieren. So bald es alleine zum Start entsprechende Maschinen, Fuhrpark etc. braucht, geht es bei kaum einen noch alleine mit dem eigenen Gesparten.


Nein, wirtschaftlicher ist es, mit fremden Kapital zu arbeiten. Das hab ich oben versucht zu erklären. Was ich nicht selber bereit stellen muss an Kapital, kann ich in andere Projekte investieren. Natürlich kommt es dabei auf das Verhältnis Fremdkapitalzins:Eigenkapitalzins an. Muss ich mehr für die Fremdkapitalzinsen aufbringen, als ich herein bekomme, wird es ein Verlustgeschäft. Das geht vor den Baum.


Es geht auch bei komplizierteren Dienstleistungen. Was meinst wohl warum viele kleienre Firmen mehr als einen Gründer haben.

Und nein es ist nicht effektiver mit fremdem Geld zu arbeiten. Das würde stimmen wenn man keine Zinsen zahlen müsste. Oder wenn du deine Arbeiter schelcht bezahlst. Dann ist es auch effektiver das Geld lieber in die Löhne zu investieren als es anzusparen.
Geliehenes Geld ist natürlich praktischer weil ich dann als Besitzer mehr Geld zur Verfügung habe weil ich es ja nicht ansparen muss.
 

idontknow

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merkst du eigentlich, daß du nie auf die angesprochenen probleme eingehst? vielmehr weichst du immer schön geschmeidig aus. beispiel? hier erneut:

ich - oder ein anderrer? - sage doch gar nicht "die wirtschaft" sei "schuld"; du drehst es so. meine aussage ist: unsere art des wirtschaften, unsere art der ökonomie schafft probleme, die dafür sorgen, daß es menschen, tieren, dieser erde schlecht geht. weswegen ich sowas eben auch nicht als win-win situation sehen mag.

für dich scheint "die wirtschaft" (und "der freie markt") echt was heiliges es zu sein, welches du schützen mußt vor kritik und eingriffen. noch nicht einmal habe ich hier von dir hier irgendwas in die richtung vernommen "ja, das ist ein problem - und man muß es lösen".

immer nur verteidigungsreden für die menschliche ökonomie. null problembewußtsein. im grunde wie ein fundamentalistischer verteidiger seines glaubens. eben genau so, wie es z.b. anhänger des kommunismus machten und machen, wenn sie nie zugeben können, daß ihr modell auch unvollkommen ist. verstehe ich nicht, diese engstirnigkeit...

sage doch bitte mal in deinen worten und wenigen sätzen:

1. was sind die ursachen für die jetztige krise

2. welche lösungswege siehst

3. wie kann man sowas zukünftig verhindern?

p.s.: da es mir erst jetzt auffällt: höre doch bitte endlich auf, kompetenz und überlegenheit beweisen zu wollen, indem du begriffe einwirfst, die kein normaler mensch hier kennt. wo erneut? nun: "CSR / compliance"; so ein verhalten ist kindisch, peinlich, nur schaumschlägern angemessen. irgendwann zu beginn sagte hier jemand, dein nickname "idontknow" sei bezeichnend; finde ich als philosoph ganz und gar nicht, denn hättest du einen hauch des sokratischen nicht-wissens wirklich jemals geschmeckt, dann würdest du nicht andauernd mit diesem deinem "wissen" prahlen. "CSR / compliance " - man rede deutsch, rede mit uns dummen - oder scheige...

oh, weiter geht's:



ne, du machst hier den geschmeidigen apologeten "der ökonomie", willst die aber zugleich nicht festnageln lassen...heh, kommt mir bekannt vor: das gleiche verhalten, welches gerade die manager an den tag legen, die uns in die jetztige krise rein geritten haben...

es würde dir gefallen, die "Themen sauber" zu trennen. werde ich nie machen - den menschen und realität findet in einem system statt, wo das alles eben nicht trennbar ist. ich muß da gar keinen unterschied begreifen. vielmehr müssen jene, die diese trennungen machen, endlich begreifen, daß sie nur künstlich ist, von menschen geschaffen, zu ihrem eigenen vorteil. warum? um z.b. ihr ding durchziehen zu können, ihren profit, ihren gewinn, ihre macht - ohne verantwortlich gemacht zu werden für die folgen. denn diese folgen, die halten sich nämlich auch nicht an deine künstlichen trennungen. vielmehr wird doch (mal wieder!) gerade an dieser krise klar, daß man z.b. einen zügellosen finanzmarkt vielleicht in der theorie ohne probleme durchziehen kann (weil es eben ein schönes, in sich geschlossenes system ist - in der theorie!), daß sowas aber real zu verwerfungen und folgen führt, die in der summe schädlicher sind, als der kurzfristige gewinn der akteure in diesem (scheinbar!!!) abgeschotteten system. der fehler liegt eben m.e. darin, im (ökonomischen) handeln einem system und modell zu folgen, welches schon per se (um auch mal ein fremdwort einzufügen *lol*) die realität der restlichen welt als unerheblich ausgrenzt. sowas kann nur schief gehen...

was nun dein "vorwurf" betrifft, ich würde deine postings auf die goldwaage legen (und dann auch noch verdrehen, wie es mir paßt): ich versuche zu verstehen, was du eigentlich sagst. dazu begebe ich mich nicht nur einfach in dein denkmodell hinein, sondern versuche vielmehr zu schauen, welche folgen m.e. für die realität dein art zu denken (und entsprechend zu leben) hätte. wenn ich die folgen mir anschaue, dann sehe ich eben, daß sie eben fatal sind, daß sie probleme machen. du dagegen blendest die negativen folgen komplett aus, behauptest "freihandel" (=manchester kapitalismus?) sei eine win-win situation und dort, wo du nicht mehr bestreiten kannst, daß probleme da sind, da sind diese eben keine ökonomischen, sondern politischer, gesellschaftlicher natur, ja mehr noch, solche dinge gehörten angeblich getrennt. das finde ich - gelinde gesagt: arm :]


nur eine kurze Antwort, ist ja schon spät.

Was hier die meisten nicht kapieren: ES GIBT NICHT UNSERE / DEREN / IRGENDEINE ANDERE ÖKONOMIE !

auch gilt : Ökonomie != Politik != Wipo

Die Tatsachen sind immer die selben !
oder meint ihr wirklich das es für andere, nur weil sie es wollen, 1+1=3 ergibt ?

Wenn du irgendwelche Wörter / Abkürzungen nicht verstehst und trotzdem meinst mitreden zu wollen .... dann schlag es halt nach.
Meine Güte !
Die einzigen die verblendet sind , sind diejenigen die meinen 1+1=3 ist.

Na willst du wieder persönlich werden ? naja wegen mir.....
im übrigen , nachfühlendes Verstehen (ja es gibt auch ein Fremdwort, konnte es mir gerade noch verkneifen) hat methodische Schwächen. Lese mal ein paar ökonomische Grundlagenbücher, dann klappt es auch besser mit dem Verstehen. (ich kann dir sogar ein paar empfehlen)

Im übrigen habe ich auf genügend Autoren verwiesen, die die grundlegenden Fragen sehr gut bearbeitet haben. Und genau da ist da Problem, ökonomische
Sachverhalte kann man im Gegensatz zum Office Anwenderkurs leider nicht an einem WE begreifen.
Die meisten Zusammenhänge die ich u.a. auch hier schon erklärt habe werden einfach nicht verstanden bzw. wollen nicht verstanden werden weil sie vermutlich nicht ins Weltbild passen.

Wenn du was wissen willst, dann frag ordentlich. Ich gebe mir auch mühe zu Antworten, aber vermutlich gefallen dir die Antworten nicht.
z.B. Rohstoffe --> Hotelling (nein, das ist kein Fremdwort, sonder ein Stichwort für dich zum Nachschlagen)
Was soll das Geschwätz über die Sonne eigentlich ? Sollen wir jetzt die Sonne anbeten oder was ? oder ihre Kosten internalisieren ?

@Oi!Olli
kann schon sein, u.a. wegen einem Leverage Effekt.
 
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PuckPoltergeist

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Es geht auch bei komplizierteren Dienstleistungen. Was meinst wohl warum viele kleienre Firmen mehr als einen Gründer haben.
Das heißt doch nicht automatisch, dass diese ohne Fremdkapital auskommen.

Und nein es ist nicht effektiver mit fremdem Geld zu arbeiten. Das würde stimmen wenn man keine Zinsen zahlen müsste. Oder wenn du deine Arbeiter schelcht bezahlst. Dann ist es auch effektiver das Geld lieber in die Löhne zu investieren als es anzusparen.
Geliehenes Geld ist natürlich praktischer weil ich dann als Besitzer mehr Geld zur Verfügung habe weil ich es ja nicht ansparen muss.
Ok, ich versuchs nochmal am Beispiel.

Ich habe 100.000 Euro an Eigenkapital zur Verfügung. Es stehen verschiedene Projekte zur Auswahl, in die ich investieren könnte. Projekt 1 erfordert 50.000 Euro und bietet 3% Gewinn. Projekt 2 erfordert 100.000 Euro und bietet 5% Gewinn und Projekt 3 bietet 15% Gewinn bei 200.000 Euro Einsatz. Nach deinem Ansatz kann ich maximal Projekt 2 verwirklichen, da ja Projekt 3 mehr Geld erfordert, als ich zur Verfügung habe. Ich müsste also mindestens 50% von Projekt mit Fremdkapital finanzieren. Und das ist ja nach deiner Ansicht per Definition schlecht.
Nur, wieso sollte ich das nicht machen, wenn ich z.B. das Fremdkapital zu 10% Zinsen bekomme? Dann nehme ich die notwendigen 100.000 Euro als Kredit, und finanziere damit das Projekt. Ich mache damit mehr Gewinn, als mit den anderen Projekten. Ich könnte sogar noch weiter gehen. Ich nehme noch mehr Fremdkapital hinzu, und finanziere damit Projekt 3 zu 75%, also mit 150.000 Euro. Damit habe ich noch 50.000 Euro Eigenkapital übrig, was ich zusätzlich in Projekt 1 stecken könnte.

Wird es so ersichtlich, wieso Fremdkapital wirtschaftlich ist? So lange ich das richtige Verhältnis zwischen Fremdkapital und Eigenkapital finde, bringt mir das eine Menge Gewinn.
 

FalconFly

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Wenn man die Augen ganz fest vor den Risiken verschliesst und die massive Ueberschuldung ausblendet - ja dann ist das oekonomisch.

Es bleibt jedoch ein finanzielles Himmelfahrtskommando auf Treibsand gebaut, mit exakt dieser Strategie wurde Tschernobyl betrieben und mit exakt dieser Strategie hat die Hochfinanz es geschafft, Billionen $ zu versenken.

Als Oekonom wuerde ich dieses Hochrisiko-Geschaeftsmodell jedenfalls nochmal ueberdenken, als Normalbuerger nennt sich sowas quasi-Vollfinanzierung; die mit ausreichend gesundem Menschenverstand vermeiden so etwas.

-------------------------
@idontknow

In der Tat... you really don't know...
auch gilt : Ökonomie != Politik != Wipo

Fuer 6-jaehrige Buerger... Ja, da gilt das, denn die wissen es nicht besser.
In der grauen Theorie eines Ideologen... Ja, da gilt das, denn er kennt es nur in der Theorie.

In der fuer dich scheinbar nebensaechlichen Realitaet : Unsinn

Oekonomie = Politik = WiPo.... Alles unmittelbar miteinander verflochten.

Lese dir mal das aktuelle Weißbuch zur Sicherheitspolitik Deutschlands durch. Lesen bildet !
Nicht deutlich genug, dann schaue dir einmal die der USA an.
Nicht deutlich genug, dann recherchiere mal, wie oft Kanzler mit Wirtschaftsminister + Unternehmensvertreter in welche Laender gereist sind, wie oft sie das getan haben und zu welchem Zweck... Dann ueberdenke deine Aussage noch einmal, denn das war mal wieder gar nichts.

Und worum ging es urspruenglich im Thema ? Richtig, die Bereitstellung von Finanzmitteln des Steuerzahlers durch die Politik, welche (deiner Aussage nach ja angeblich vollkommen peripher vom Thema tangiert) wochenlang international auf Hochtouren rotierte. Gestatten, Zufall, Rainer Zufall, sehr angenehm... oder was ?

Aber was rede ich, der ist fuer Argumente der Realitaet ohnehin offentlichtlich nicht zugaenglich. *plonk*
 
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Oi!Olli

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Ich kenne dieses Beispiel aber mal ernsthaft wie oft kommt das vor?

In den meisten Fällen ist man zwar auf Fremdkapital angewiesen aber nicht weil man es möchte oder weil die Investitionen den meisten Gewinn versprechen sonder weil das Eigenkapital nicht reicht.


Die Bankenkrise liefert übrigens ein weiteres Argument sich nicht langfristig von Krediten abhängig zu machen.

Nicht zu vergessen das beliebte Verkaufen von Krediten. Im übrigen eine Frechheit sondergleichen.
 

PuckPoltergeist

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Wenn man die Augen ganz fest vor den Risiken verschliesst und die massive Ueberschuldung ausblendet - ja dann ist das oekonomisch.

Es bleibt jedoch ein finanzielles Himmelfahrtskommando auf Treibsand gebaut, mit exakt dieser Strategie wurde Tschernobyl betrieben und mit exakt dieser Strategie hat die Hochfinanz es geschafft, Billionen $ zu versenken.

Als Oekonom wuerde ich dieses Hochrisiko-Geschaeftsmodell jedenfalls nochmal ueberdenken, als Normalbuerger nennt sich sowas quasi-Vollfinanzierung; die mit ausreichend gesundem Menschenverstand vermeiden so etwas.
Wenn sich damit jemand überschulden würde, wäre er ein Fall für den Insolvenzrichter. Und die Hochfinanz hat es geschafft, Billionen zu versenken, weil die Risiken falsch eingeschätzt wurden und sie sich verspekuliert haben. An meinem Beispiel ist noch garnichts Hochrisiko.
.
EDIT :
.

Ich kenne dieses Beispiel aber mal ernsthaft wie oft kommt das vor?
Dieses Beispiel kommt in der realen Welt garnicht vor. Das war extrem vereinfacht dargestellt, um zu zeigen, dass Fremdfinanzierung durchaus sinnvoll ist.

In den meisten Fällen ist man zwar auf Fremdkapital angewiesen aber nicht weil man es möchte oder weil die Investitionen den meisten Gewinn versprechen sonder weil das Eigenkapital nicht reicht.
Teils teils, es ist beides der Fall.

Die Bankenkrise liefert übrigens ein weiteres Argument sich nicht langfristig von Krediten abhängig zu machen.
Hm, was hat das eine jetzt mit dem anderen zu tun? Das wäre doch erstmal nur insofern relevant, dass man keine weiteren Kredite mehr bekommt oder nur zu äußerst schlechten Konditionen. Aber wenn ich davon abhängig bin, und eine Kreditlinie mit der nächsten finanzieren muss, läuft in der Tat etwas nicht sonderlich gut.

Nicht zu vergessen das beliebte Verkaufen von Krediten. Im übrigen eine Frechheit sondergleichen.
Was tangiert mich das? Ich habe einen Kredit zu den von mir abgeschlossenen Konditionen. Wer den am Ende hält, ist mir doch egal. Was daran jetzt eine Frechheit ist, ist mir rätselhaft.
 

idontknow

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Wenn man die Augen ganz fest vor den Risiken verschliesst und die massive Ueberschuldung ausblendet - ja dann ist das oekonomisch.

Es bleibt jedoch ein finanzielles Himmelfahrtskommando auf Treibsand gebaut, mit exakt dieser Strategie wurde Tschernobyl betrieben und mit exakt dieser Strategie hat die Hochfinanz es geschafft, Billionen $ zu versenken.

Als Oekonom wuerde ich dieses Hochrisiko-Geschaeftsmodell jedenfalls nochmal ueberdenken, als Normalbuerger nennt sich sowas quasi-Vollfinanzierung; die mit ausreichend gesundem Menschenverstand vermeiden so etwas.

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@idontknow

In der Tat... you really don't know...


Fuer 6-jaehrige Buerger... Ja, da gilt das, denn die wissen es nicht besser.
In der grauen Theorie eines Ideologen... Ja, da gilt das, denn er kennt es nur in der Theorie.

In der fuer dich scheinbar nebensaechlichen Realitaet : Unsinn

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Nicht deutlich genug, dann recherchiere mal, wie oft Kanzler mit Wirtschaftsminister + Unternehmensvertreter in welche Laender gereist sind, wie oft sie das getan haben und zu welchem Zweck... Dann ueberdenke deine Aussage noch einmal, denn das war mal wieder gar nichts.

Und worum ging es urspruenglich im Thema ? Richtig, die Bereitstellung von Finanzmitteln des Steuerzahlers durch die Politik, welche (deiner Aussage nach ja angeblich vollkommen peripher vom Thema tangiert) wochenlang international auf Hochtouren rotierte. Gestatten, Zufall, Rainer Zufall, sehr angenehm... oder was ?

Aber was rede ich, der ist fuer Argumente der Realitaet ohnehin offentlichtlich nicht zugaenglich. *plonk*


nur weil man was häufig schreibt wird es immer noch nicht besser........

ok ganz einfach : was ist für dich Ökonomie ?

*Nein, es ist nicht das was du dir drunter vorstellst. Ansonsten ist die Diskussion hier zunehmend sinnbefreit, weil den meisten hier die Grundbildung in diesem Bereich vollkommen fehlt. Und wenn was nicht verstanden wird, gleich gemeint wird man wäre unsozial etc.
naja dann träum mal lieber von deinen Fliegern .
 

Chip-Ripper

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Mir ist das völlig egal, ob das Geld für diese Aktion geliehen, geschenkt oder extra gedruckt ist.
Mich stört es, daß diejenigen die sich durch maßlose rücksichtlose Gier in diese Situation reinmanövriert haben, welches diesselben sind die uns erzählen wir sollen mit weniger zufrieden sein, nun nicht die Konsequenzen mit voller Härte tragen sollen!8-(

So wird sich nie etwas ändern. Die Regierung hat ein Signal gesetzt, einen Präzidenzfall geschaffen, der die Gierschlünder dieser Erde dazu ermutigt so weiter zu machen wie bisher. Erst mal ein bisschen Gras über die Sache wachsen lassen und dann geht's munter weiter.
 

Markus Everson

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CPURaucher schrieb:
Auszug ........
"LBBW - ein sicherer Kandidat"
[...] Einer großen Bilanzsumme von 500,4 Mrd. Euro zum Ende des 1. Halbjahres stehen nur lausige 8,65 Mrd. Euro an Eigenkapital gegenüber.

Dazu fehlt mir
a) die Quellenangabe (für das Zitat) und
b) die Aussage eines Fachmannes, wie dieses Verhältnis zu bewerten ist.

Hat jemand die entsprechenden Studiengänge zu Ende gebracht?


Mit großen Tönen und fett/rot gedrucktem Text kannst Du grundsätzlich jeden Unsinn an das leichtgläubige Publikum bringen. Ich selbst habe mal auf ARTE eine Reportage über UFOs gesehen. Und ich kann nur sagen: beeindruckend, selbst für mich, der ein minimum an Wissen mit bringt war nicht jede Dehnung der Wahrheit sofort erkennbar.
 

Treverer

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nur eine kurze Antwort, ist ja schon spät.

Was hier die meisten nicht kapieren: ES GIBT NICHT UNSERE / DEREN / IRGENDEINE ANDERE ÖKONOMIE !

auch gilt : Ökonomie != Politik != Wipo

Die Tatsachen sind immer die selben !
oder meint ihr wirklich das es für andere, nur weil sie es wollen, 1+1=3 ergibt ?

Wenn du irgendwelche Wörter / Abkürzungen nicht verstehst und trotzdem meinst mitreden zu wollen .... dann schlag es halt nach.
Meine Güte !
Die einzigen die verblendet sind , sind diejenigen die meinen 1+1=3 ist.

Na willst du wieder persönlich werden ? naja wegen mir.....
im übrigen , nachfühlendes Verstehen (ja es gibt auch ein Fremdwort, konnte es mir gerade noch verkneifen) hat methodische Schwächen. Lese mal ein paar ökonomische Grundlagenbücher, dann klappt es auch besser mit dem Verstehen. (ich kann dir sogar ein paar empfehlen)

Im übrigen habe ich auf genügend Autoren verwiesen, die die grundlegenden Fragen sehr gut bearbeitet haben. Und genau da ist da Problem, ökonomische
Sachverhalte kann man im Gegensatz zum Office Anwenderkurs leider nicht an einem WE begreifen.
Die meisten Zusammenhänge die ich u.a. auch hier schon erklärt habe werden einfach nicht verstanden bzw. wollen nicht verstanden werden weil sie vermutlich nicht ins Weltbild passen.

Wenn du was wissen willst, dann frag ordentlich. Ich gebe mir auch mühe zu Antworten, aber vermutlich gefallen dir die Antworten nicht.
z.B. Rohstoffe --> Hotelling (nein, das ist kein Fremdwort, sonder ein Stichwort für dich zum Nachschlagen)
Was soll das Geschwätz über die Sonne eigentlich ? Sollen wir jetzt die Sonne anbeten oder was ? oder ihre Kosten internalisieren ?

@Oi!Olli
kann schon sein, u.a. wegen einem Leverage Effekt.

erneut ein beispiel dafür, daß du NULL auf argumente eingehst, NULL fragen beantwortest und fast nur NULL selber argumente bringst, sondern fortwährend nur plattitüden. neues beispiel? 1+1 != 3

und diese grandiose erkenntnis (die sogar nur folge von prämissen ist *buck* ) "beweist" jetzt, daß

a) mit unserer ökonomie alles in ordnung ist?

b) an unserer ökonomie nichts zu ändern sei?

da bleibt einem nur noch eines als ergebnis der diskussion mit dir: :]

p.s.: was die sonne betrifft, es war die erwiderung auf die behauptung, der internationale handel sei ein geschlossenes system. jede ernte eines bauern beweist das gegenteil. wieso du daraus schließt, ich spräche hier für das anbeten der sonne *noahnung*

p.p.s: natürlich kann man zuweilen vielleicht fremdwörter verwenden, die ein anderer nicht versteht; aber so wie du das machst, unterstelle ich dir absichtsvolles backenaufblasen, d.h. abkkürzungen und fachbegriffe ersetzen argumente, verstecken probleme und erwecken den schein von kompetenz. der grund für dieses urteil? sagte ich bereits. du gehst null auf argumente ein...

ciao dann
 

idontknow

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Ich habe hier einige Dinge wirklich erklärt, aber das wurde weder gelesen noch verstanden !

Wie schon gesagt, wenn du mitreden willst dann arbeite dich ein. Ich habe genügend Stichworte gepostet die sich auch in Wikipedia finden lassen.
Die Abkürzungen und Fachbegriffe beziehen sich auf die dahinterliegenden Fragestellugen/Hypothese/Theorien/Theoreme .

Wenn du über Autos diskutierst sagst du ja auch "PS" oder "KW" , oder erklärst du erstmal wie ein "KW" definiert ist, woher es kommt und wohin es geht ?

in dieser Diskussion wurden ja auch die Beispiele Puck nicht verstanden, obwohl dieses Beispiel sehr gut ausgearbeitet wurde.

Also was willst du jetzt genau wissen ?
 

Oi!Olli

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PuckPoltergeist;3758709 Dieses Beispiel kommt in der realen Welt garnicht vor. Das war extrem vereinfacht dargestellt schrieb:
Ja ich weiß das es so gut wie nie vorkommt dieses Beispiel hatten wir bei uns in BWL nämlich auch (ok mit anderen Summen).

Was das eine mit dem anderen zu tun hat? Was machst du beruflich? Es ist bei vielen Unternehmen üblich das man auch öfters mal einen Kredit aufnimmt. Bzw. Grade bei Dispos sehr beliebt das Kreditvolumen kurzzeitig erhöht. Was passiert dann wohl wenn man plötzlich keinen Kredit mehr bekommt trotz guter Bilanzen und diesen dringend braucht? Und das kann recht schnell passieren selbst wenn man sich überall abgesichert hat.Nehmen wir einen Betriebsausfall. Oder den Ersatz einer Maschine die die ausgefallen ist.


Der Verklauf ist übrigens nicht egal. Da können einige Häuserbauer ein Lied von singen. Lone Star ist ja inzwischen schon berüchtigt wie sie mit ihren Kunden umgehen.
 

PuckPoltergeist

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Was das eine mit dem anderen zu tun hat? Was machst du beruflich?
Student (Informatik mit Nebenfach Wirtschaft) und arbeite Nebenberuflich als Systemadministrator.

Es ist bei vielen Unternehmen üblich das man auch öfters mal einen Kredit aufnimmt. Bzw. Grade bei Dispos sehr beliebt das Kreditvolumen kurzzeitig erhöht. Was passiert dann wohl wenn man plötzlich keinen Kredit mehr bekommt trotz guter Bilanzen und diesen dringend braucht? Und das kann recht schnell passieren selbst wenn man sich überall abgesichert hat.Nehmen wir einen Betriebsausfall. Oder den Ersatz einer Maschine die die ausgefallen ist.
Das wird auf Dauer bei einer großen Finanzkrise tatsächlich zum Problem. Aber wie ich schon schrieb, wer darauf dauerhaft kalkuliert, macht eh was falsch. Ich kann meine Liquididät nicht dauerhaft auf Basis von Krediten sicher stellen.
Außerdem, mit guten Bilanzen bekomme ich auch in schwierigeren Zeiten noch Kredite. Die Konditionen werden zwar schlechter, aber an das Geld komme ich meist trotzdem noch. In Deutschland ist das erst recht nicht so drastisch zu sehen, weil für diese Art der Finanzierung die Sparkassen da stehen. Die tangiert diese Finanzkrise relativ wenig, weil die eben auf dem amerikanischen Markt nicht mit diesen Summen jonglieren.
Nicht zuletzt widersprichst du damit auch der These, dass man alles per Eigenkapital finanzieren muss. Deine Beispiele legen doch recht deutlich nahe, dass das unmöglich ist.

Der Verklauf ist übrigens nicht egal. Da können einige Häuserbauer ein Lied von singen. Lone Star ist ja inzwischen schon berüchtigt wie sie mit ihren Kunden umgehen.
Du redest hier von geplatzten Krediten. Das ist was deutlich anderes. Es ist ein Unterschied, ob ich egal wem meinen Kredit zurückzahle, oder ob plötzlich ein anderes Unternehmen sehr viel rabiater meine Ausstände eintreibt.
 
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Ball

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2. ich weiß ja genau, was du damit sagen willst, mit "Handel mit Außerirdischen ist mir nicht bekannt." dumm an der ganzen geschichte ist nur: ohne diesen handel mit der außerirdischen welt wäre hier NICHTS. natürlich beruht unser ganzer handel am ende tatsächlich nur darauf, daß die sonne auf unser haupt scheint. nun gut: sie scheint auf die erde, aber ich denke ich habe schon zu genüge klar gemacht, daß ich die menscheit nur als teil dieser mutter erde sehe. also: welche weltwährund haben wir heute eigentlich? ist es gold? ist es dollar oder euro? nein, es ist, wie es immer war: energie. nur durch den ständigen energiezufluß von außen, kann das (irrtümlicherweise als abgeschlossen geltende) system neuen wert generieren (was der ausweg aus den in punkt eins erwähnten fluten, fluktuieren ist). jede mais- und weizen- und reis-ernte, welche das leben milliarder menschen mehr erhält, als das börsengemurmel der ökonomie-priester, ist die ernte solchen energiezuflusses in ein system, welches eben nicht begrenzt ist auf menschen. du weißt genau, daß selbst der profit, der vorteil aus fossilen brennstoffen, die ernte ist aus dem, was die energiezufuhr durch die sonne im laufe der millionen unserem system hinzu schoß. also, ist dein internationaler handel ein (geschossenes) system, welches die sonne umschloss? glaube ich nicht... der lustige clou der geschichte: durch wind und sonnenenergie versucht die menschheit sich genau da einzuklinken. nur: welcher ökonom hat denn dies auf den schirm seiner intelligenz: das der (welt.)markt den energiezufluß der sonne auf die erde beinhaltet? ne, es sind nur ökologen, die das drauf hatten... *buck*

Soweit so gut. Nur handelt es sich nicht um einen Handel als Tauschprozess. Die Sonne spendet einfach so Licht. Sie handelt es nicht gegen andere Güter.
 

Oi!Olli

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Student (Informatik mit Nebenfach Wirtschaft) und arbeite Nebenberuflich als Systemadministrator.


Das wird auf Dauer bei einer großen Finanzkrise tatsächlich zum Problem. Aber wie ich schon schrieb, wer darauf dauerhaft kalkuliert, macht eh was falsch. Ich kann meine Liquididät nicht dauerhaft auf Basis von Krediten sicher stellen.
Außerdem, mit guten Bilanzen bekomme ich auch in schwierigeren Zeiten noch Kredite. Die Konditionen werden zwar schlechter, aber an das Geld komme ich meist trotzdem noch. In Deutschland ist das erst recht nicht so drastisch zu sehen, weil für diese Art der Finanzierung die Sparkassen da stehen. Die tangiert diese Finanzkrise relativ wenig, weil die eben auf dem amerikanischen Markt nicht mit diesen Summen jonglieren.
Nicht zuletzt widersprichst du damit auch der These, dass man alles per Eigenkapital finanzieren muss. Deine Beispiele legen doch recht deutlich nahe, dass das unmöglich ist.


Du redest hier von geplatzten Krediten. Das ist was deutlich anderes. Es ist ein Unterschied, ob ich egal wem meinen Kredit zurückzahle, oder ob plötzlich ein anderes Unternehmen sehr viel rabiater meine Ausstände eintreibt.


Ah danke das habe ich mir fast gedacht.


Übrigens jetzt widerspricht du dir vorher hast gesagt Fremdkapital gehört rein. Jetzt auf einmal nicht? Ausserdem bekommst manchmal auch trotz guter Bilanzen keinen Kredit. Frag mich nicht wieso frag die Banken ich weiß es nicht.


Lone Star macht ja mehr als nur die Kredite eintreiben die geplatzt sind. Auch alufende Kredite bei denen die Raten bezahlt wurden haben sie schon aufgelöst.
 

Chip-Ripper

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. Aber wie ich schon schrieb, wer darauf dauerhaft kalkuliert, macht eh was falsch. Ich kann meine Liquididät nicht dauerhaft auf Basis von Krediten sicher stellen.
Außerdem, mit guten Bilanzen bekomme ich auch in schwierigeren Zeiten noch Kredite. Die Konditionen werden zwar schlechter, aber an das Geld komme ich meist trotzdem noch.

Eben!
So kann sich die Spreu vom Weizen trennen.
Wenn die Konditionen für Kredite schlechter werden würden, wären ja alle davon betroffen. Die Wettbewerbsfähigkeit würde dadurch nicht beeinflußt.
 

Treverer

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Soweit so gut. Nur handelt es sich nicht um einen Handel als Tauschprozess. Die Sonne spendet einfach so Licht. Sie handelt es nicht gegen andere Güter.

ja, echt nett von ihr, gell? sollten wir doch dankbar sein (=anbeten?). ;) na, im ernst jetzt: wenn dir jemand fortwährend ohne gegenleistung essen, geld, nahrung schenkt - dann lebst du offensichtlich nicht in einem geschlossenem system. um mehr ging es mir doch dabei nicht, als um diese behauptung von dir, der internationale handel sei ein geschlossenes system. ist er offensichlich nicht.

@idontknow

da du wissen möchtest, welche fragen ich an dich habe, zitiere ich mich selbst aus einem posting:

sage doch bitte mal in deinen worten und wenigen sätzen:

1. was sind die ursachen für die jetztige krise

2. welche lösungswege siehst

3. wie kann man sowas zukünftig verhindern?

gerade wenn du - im gegensatz zu mir :-* - dich in dieses thema "hineingearbeitet hast", müßten deine antworten auf diese fragen doch leicht in worte zu fassen sein. unsere antworten findest du ja nicht angemessen...

und:

Wie schon gesagt, wenn du mitreden willst dann arbeite dich ein. Ich habe genügend Stichworte gepostet die sich auch in Wikipedia finden lassen.
Die Abkürzungen und Fachbegriffe beziehen sich auf die dahinterliegenden Fragestellugen/Hypothese/Theorien/Theoreme .

Wenn du über Autos diskutierst sagst du ja auch "PS" oder "KW" , oder erklärst du erstmal wie ein "KW" definiert ist, woher es kommt und wohin es geht ?

das problem ist nicht, daß deine "abkürzungen" und deine "fachbegriffe" von uns/mir nicht verstanden werden, sondern das deine behauptungen dadurch auch nicht überzeugender wurden. wie sollten sie auch? *noahnung* aber es läßt sich so schon der eindruck von kompetenz und wissen vorgauckeln - so wie es ja jeder sales-mitarbeiter auch macht, wenn er von der technik null ahnung hat, aber von der rechten verwendung einiger schlagwörter dagegen viel. ich hätte natürlich auch - deinem beispiel angemessen! - einen autoverkäufer nennen können ... ;)

so, und jetzt mache ich mir mal den spaß und schaue den ganzen thread erneut nach deinen beiträgen durch und werde mal....

2. post:
Angebot <--> Nachfrage --> Preisfindung.
[...]
s. z.B: "Vorsichtsprinzip" im Bilanzierung/HGB

3.post
solltest du Derivate meinen, erst Informieren dann Denken und dann posten.

oha die pöhse pöhse Niedrigzinspolitik, jetzt wirds aber wirklich lustig

4.post
die Aktienmärkte / Finanzmärkte sind zwar als Indikator sehr Interessant, haben aber für die Realwirtschaft eine andere Bedeutung .

Im Prinzip sind die sekundären Finanzmärkte für vieles sogar relativ unwichtig.
Auch wird hier nichts "vernichtet" sondern einfach nur anders bewertet.


Das Hauptproblem ist die Sicherung der Liquidität und das hat aber nur eingeschränkt mit dem sekundären Aktienmarkt zu tun.
[....]

Natürlich kann eine Bankkrise wie 1837 große Schäden hervorrufen. Genau das soll ja verhindert werden. Dieser Dominoeffekt wie 1837 soll verhindert werden.

5. post
so einfach wie sich hier manche die (Welt-)wirtschaft vorstellen ist sie leider nicht.

übrigens Köhler war selbst "Banker" also ist das auch nur dummes geschwätz.


Wie süss :-)

wollen "wir" das mit dem Denken nochmal üben ?
Das immer mehr haben wollen ist überall verbreitet, gerade auch bei den privaten Haushalten.
Auch wenn die Wahrheit nicht besonders in dein Weltbild reinpasst, die ökonomie bzw. die mathematik die dahintersteht lügt nicht. So einfach ist das.

dann sollte der kleine Unternehmer sich mal etwas mit Forderungsausfallrisiken / Delkredere usw. beschäftigen , würde ihm helfen.
[...]

Ansonsten ist der Post eine Frechheit, bzw. hast du eigentlich irgendeinen Satz den ich geschrieben haben im Ansatz verstanden ?

So als Tip : das SED Parteibuch eignet sich nicht als Nachschlagewerk, wenn man was nicht checkt

6.post
tja wie es aussieht bist du merkbefreit und lernresistent , wie süss.

Du hast kein einziges Wort aus meinen postings verstanden. Das ist traurig, für dich.
Das deine Zeit kostbar ist glaub ich eher nicht, wie hoch ist den der Stundenlohn bei HartzIV ?

7.post
Mich regt nur auf das hier einem die Wörter im Mund umgedreht werden und das die einfachsten ökonomischen Sachverhalte nicht bekannt sind bzw. manche Sachen einfach nicht begriffen werden. (s Roy)

8.post
Das Problem einer falschen Risikobewertung bei Banken ist leider der Dominoeffekt der sich daraus entwickeln kann. Aber auch die juristischen Unterschiede zwischen USA und DE sollten beachtet werden. Im übrigen trifft die volle härte des Gesetzes auch viele Firmen (berechtigterweise) vor allem bei Insolvenzverschleppung und Betrug. Das Finanzamt hat schon einigen Unternehmungen wegen Steuerschulden das Licht ausgemacht (obwohl ansonsten das Unternehmen relativ gut da stand und ein "Deal" wie z.B. Stundung abgelehnt wurde).

10.post
Probleme:
- Krise könnte sich ausweiten --> niedrigere Bewertungen
- In den Bilanzen steckt noch andere Sprengstoff
- evt. Weltrezession


Chancen:
- Unternehmen stark unterbewertet, Ziel für Übernahmen /corp. raiders
- Kurse teilweise unter dem Wert des Unternehmens

Andererseits gab es ja in den letzten 2 Tagen einen starken rebound.

Wenn, dann würde ich , da die Märkte sehr volatil sind, eine abgesicherte (hedge covered) Derivatelösung bevorzugen

11.post
dann setze mal die Bilanzsumme von HRE oder anderen Banken usw. in das Verhältnis zu den Gehältern, da sind ein paar Potenzen dazwischen.

Durch die überkreuz Verschuldung ist es leider auch nicht sehr einfach solche Risiken immer richtig zu bewerten.

12.post
Porsche hat imho einen wirklich interessante Erfolgsstory hinter sich, vor allem wenn man sich überlegt das die Mitte / Anfang der 90er quasi pleite waren.

13.post
ich will keinesfalls irgendwelche KMUs vom Markt fegen, gerade die KMUs sind relativ wichtig.
Man kann aber als Verantwortungsvoller Geschäftsführer eines KMU diese Risiken auch minimieren, klar kostet halt was, aber für sowas gibt es z.B. Versicherungen (beispiel : atradius)

14.post
Nein, man kann auch von fallenden Kursen profitieren bzw. sich absichern.

15.post
Die Kurse spiegeln den zukünftig erwarteten Wert bzw. die Entwicklung eines Unternehmens wieder. Wenn Kurse fallen geht erstmal nichts verloren, nur die Bewertung ist eine andere.

16.post
Die Automobilindustrie hätte jetzt auch ohne Finanzkrise große Probleme.
U.a, weil in den letzten 5 Jahren über 0% Leasing / Finanzierungsraten vermutlich bis zu 4-5 MIO (!) Fahrzeuge allein in den USA in den Markt gepresst worden sind.....
und teilweise kommen nun die Autos als Leasingrückläufer zurück bzw. es gibt einfach keinen Bedarf, da der Markt gesättigt ist.

17.post
http://de.wikipedia.org/wiki/Modigliani-Miller-Theorem

an 0Ahnung:
das liegt dann wohl eher an der Substitution (bzw. deren Rate) , und imho gar nicht an der Finanzierungsform, die s. link ziemlich egal ist.

19.post
Das Verhältniss von EK zu FK ist prinzipiell egal, natürlich wenn nur Verluste gemacht werden , dann geht eine Firma natürlich Pleite.

kann nicht mehr zählen... :]*buck*
also weiter:

Auch viele KMUs sind / werden über Fremdkapital finanziert.
schaut euch halt nochmal den modgiliani-miller an....

Zum Automobilmarkt.
Die Zahlen hatte ich mal gelesen, aber viele Probleme sind in diesem Bereich eben selbstgemacht , natürlich hat die Finanzkrise einen Anteil, jedoch hätten die Hersteller auch ohne Finanzkrise Probleme, z.B: falsches Produktprogramm, nicht funktionierendes Produktionssystem, evt. Sättigung, Veränderung der rechtlichen Umwelt usw...

Toyota steht mit seinem TPS ziemlich gut da, auch haben die als einer der wenigen (mit lexxus ?) einen Hybriden im Angebot.
Vor 10 Jahren war auch schon klar das die Energiepreise steigen werden, aber interessiert hat es keinen und genau das recht sich jetzt.
s. GM und die Abschreibung auf die Hummer Tochter.


z.B. das von volvo, jedoch ist das TPS sicherlich auch kein Wundermittel und hat sogar imho immanente Schwächen.

volvo = gruppenarbeit etc... (also stark verkürzt)

zum TPS:
naja, es ist sicherlich ein sehr gutes System und hat tatsächlich viel positive Veränderungen gebracht.

Manche Fragen beantwortet Ohno aber selbst nicht vollständig (imho das Buch von Ohno ist beschissen), z.B. was passiert wenn der Virtualisierungsgrad steigt, oder die Komplexität der Prozesse (z.B. SMT) zunimmt ?
Auf jede Frage mit den immer gleichen Phrasen zu antworten (Rüstzeitminimierung, kein waste, kanban, JIT usw.) muss nicht immer die richtige Antwort sein.
rein gefühlsmäßig kommt mir das TPS manchmal sehr "alt" vor.

Jedoch haben JIT und Kanban auch über das TPS hinaus großes bewegt.

keine Notenbank der Welt , bzw. alle schaffen es (auf dauer ) die Märkte wirklich zu manipulieren.
Evt. könnte das in sehr illiquiden Märkten funktionieren, aber auch hier würde es sofort Trittbrettfahrer anziehen... bzw. sogar das Gegenteil.

Das wäre Merkantelismus... und den gibt es aber nicht mehr.

Schon Smith* und Ricardo haben gezeigt das ein allgemeiner Wohlstand sehr wohl möglich ist.

*Anmerkung: ich vereinfache etwas, auch bei Smith gibt es Kritikpunkte.

Im allgemeinen hat die Marktwirtschaft in den letzten 200 Jahren beweisen können das es vielen Menschen besser gehen kann.
Der Wohlstand in Europa war noch nie auf so einem hohem Niveau.

Problematisch ist natürlich die Verteilung, s. Gini. oder auch die Ineffizienz von Märkten. Z.B. verursachen Monopole Probleme (geringere Konsumentenrenten)

schön geschrieben....

geht aber an der ökonomischen Realität sowie an der Theorie grundlegend vorbei.
Korruption ist auch Gift für den Wettbewerb, genauso wie Monopole , Kartelle und Kollusion.
Egoismus hat auch seine Grenzen , s. Spieltheorie z.B. Gefangenendilemma.

Natürlich ist der Mensch schlecht (Brecht ?), aber gerade hier hilft die Marktwirtschaft. Die negativen Auswirkungen der Globalisierung treten vor allem in der dritten Welt auf. Diese Problem resultieren nicht aus dem Freihandel an sich, sondern in erster Linie aus der Unfähigkeit der dort herrschenden Regime.
Marktwirtschaft und eine freie Gesellschaft / Demokratie gehen Hand in Hand und daraus resultiert Wohlstand.
Eine reine Ausbeutung von Faktoren führt langfristig zu gar nichts.

Hayek hat sehr gut darüber geschrieben.

der allerbeste *lol*:

Das ich es schaffe alle deine Weltmodelle mit Einfachheit zu zerstören indem ich sie ohne Probleme widerlege ?

2.) Das sehe ich etwas anders, ein freier Markt und eine freie Gesellschaft gehen Hand in Hand. (s. v. Mises,Hayek usw.)

Für Firmen ist CSR / compliance natürlich ein großes wichtiges Thema.

Natürlich spreche ich mich gegen einen starken Staat aus der sich in die Märkte einmischt. (z.B. das man nicht shorten darf, warum, wenn es spass macht ?)
[...]
ich glaube du hast den Zusammenhang zwischen bzw. die Unterschiede von Politik , Wirtschaftspolitik und Mikro/Makroökonomie nicht begriffen.
Bitte diese Themen sauber trennen. Die betriebene Politik hat oft wenig mit der echten WiPo oder Ökonomischen Theorie gemeinsam.

Lese mal ein paar ökonomische Grundlagenbücher, dann klappt es auch besser mit dem Verstehen. (ich kann dir sogar ein paar empfehlen)

Im übrigen habe ich auf genügend Autoren verwiesen, die die grundlegenden Fragen sehr gut bearbeitet haben. Und genau da ist da Problem, ökonomische
Sachverhalte kann man im Gegensatz zum Office Anwenderkurs leider nicht an einem WE begreifen.
Die meisten Zusammenhänge die ich u.a. auch hier schon erklärt habe werden einfach nicht verstanden bzw. wollen nicht verstanden werden weil sie vermutlich nicht ins Weltbild passen.
[...]
z.B. Rohstoffe --> Hotelling (nein, das ist kein Fremdwort, sonder ein Stichwort für dich zum Nachschlagen)
[...]

@Oi!Olli
kann schon sein, u.a. wegen einem Leverage Effekt

ok ganz einfach : was ist für dich Ökonomie ?

*Nein, es ist nicht das was du dir drunter vorstellst. Ansonsten ist die Diskussion hier zunehmend sinnbefreit, weil den meisten hier die Grundbildung in diesem Bereich vollkommen fehlt. Und wenn was nicht verstanden wird, gleich gemeint wird man wäre unsozial etc.
naja dann träum mal lieber von deinen Fliegern .

ch habe hier einige Dinge wirklich erklärt, aber das wurde weder gelesen noch verstanden !

Wie schon gesagt, wenn du mitreden willst dann arbeite dich ein. Ich habe genügend Stichworte gepostet die sich auch in Wikipedia finden lassen.
Die Abkürzungen und Fachbegriffe beziehen sich auf die dahinterliegenden Fragestellugen/Hypothese/Theorien/Theoreme .

meine erwiderung, nun auch ein zitat, aber aus meinem metier:

"Ach, es gibt so viel große Gedanken, die tun nicht mehr als ein Blasebalg: sie blasen auf und machen leerer."

f.nietzsche, "Also sprach Zarathustra", vom wege des schaffenden
 

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@Markus Everson


Dazu fehlt mir
a) die Quellenangabe (für das Zitat) und
b) die Aussage eines Fachmannes, wie dieses Verhältnis zu bewerten ist.

Zu bewerten ist das so, das alles im grünen Bereich ist und jede Bank erst am Wochenende umfällt nachdem unsere Herren am Freitag erzählen das es keine Probleme gibt.



ähmm,...... das ist kein Zitat, sondern es steht so in ihren Büchern.......,da brauch ich nix beweisen .....

Fettgedruckt deshalb, weil es bereits eine Seite vorher gepostet wurde und man anzweifelte, das Banken mit Geld arbeiten, welches sie nicht unmittelbar als eigenes zur Verfügung haben.
 

PuckPoltergeist

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Übrigens jetzt widerspricht du dir vorher hast gesagt Fremdkapital gehört rein. Jetzt auf einmal nicht?
Wo widerspreche ich mir denn hier selbst? ??? Meine Aussage, dass derjenige etwas falsch macht, der (nahezu) ausschließlich auf Fremdkapital angewiesen ist, etwas falsch macht, schließt doch in keiner Weise die Nutzung dessen aus. Es funktioniert nur nicht, wenn ich zur Bedienung eines Kredits wiederum Kredite benötige, und das dauerhaft.

Ausserdem bekommst manchmal auch trotz guter Bilanzen keinen Kredit. Frag mich nicht wieso frag die Banken ich weiß es nicht.
Bilanzen sind sicherlich nicht der einzige Punkt dabei. Und das Banken hin und wieder äußerst vorsichtig mit ihrem Geld sind, ist nun auch nicht neu. Daraus jetzt gleich abzuleiten, dass man kein Fremdkapital nutzen darf, ist allerdings mehr als gewagt.

Lone Star macht ja mehr als nur die Kredite eintreiben die geplatzt sind. Auch alufende Kredite bei denen die Raten bezahlt wurden haben sie schon aufgelöst.
Sorry, so richtig kann ich dir nicht folgen. Formulier mal bitte nochmal korrekt. ;)
 

Oi!Olli

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Wo widerspreche ich mir denn hier selbst? ??? Meine Aussage, dass derjenige etwas falsch macht, der (nahezu) ausschließlich auf Fremdkapital angewiesen ist, etwas falsch macht, schließt doch in keiner Weise die Nutzung dessen aus. Es funktioniert nur nicht, wenn ich zur Bedienung eines Kredits wiederum Kredite benötige, und das dauerhaft.


Bilanzen sind sicherlich nicht der einzige Punkt dabei. Und das Banken hin und wieder äußerst vorsichtig mit ihrem Geld sind, ist nun auch nicht neu. Daraus jetzt gleich abzuleiten, dass man kein Fremdkapital nutzen darf, ist allerdings mehr als gewagt.


Sorry, so richtig kann ich dir nicht folgen. Formulier mal bitte nochmal korrekt. ;)


Ganz einfach du hast gesagt Fremdkapital gehört hinein. Und Fremdkapital sind meistens Kredite.

Übrigens habe ich nicht gesagt das die Unternehmen einen weiteren Kredit aufnehmen. Viele bezahlen ihren Kredit ab und nehmen wenn es nötig ist neue Kredite auf. Die Neuaufnahme wird durch die Bankenkrise erschwert. Und natürlich bekommen die meisten letztendlich doch einen Kredit. Aber das kann dauern. Und schon einige Tage können je nachdem für was der Kredit gebraucht wird auch einen wirtschaftlichen Schaden verursachen.


Das man kein Fremdkapital nutzen darf habe ich nie behauptet. Nur das es wirtschaftlicher ist sich darauf nicht zu verlassen.


Zu Lone Star formuliere ich es nochmal neu.

Lone Star kündigt auch gerne Kredite von Leuten die ihre Raten brav bezahlen.
 

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ja, echt nett von ihr, gell? sollten wir doch dankbar sein (=anbeten?). ;) na, im ernst jetzt: wenn dir jemand fortwährend ohne gegenleistung essen, geld, nahrung schenkt - dann lebst du offensichtlich nicht in einem geschlossenem system. um mehr ging es mir doch dabei nicht, als um diese behauptung von dir, der internationale handel sei ein geschlossenes system. ist er offensichlich nicht.

Wenn man Handel, wie ich, als Tausch von Waren/Leistungen definiert ist es ein geschlossenes System.

Deine Position hat was für sich, aber passt meiner Meinung nach nicht zum Thema Handel. Lasse mers gut sein.

Gruß Ball
 
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