Islamismus, Salafismus und Integrationspolitik - Was geht ab in diesem Land???

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kuppi

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KGBerlin schrieb:
Damit meint er doch bestimmt, Pegida usw.?
Nein damit meint der selbstverständlich nicht Pegida. Aber wenn man alles falsch verstehen will, dann kann einem eh nicht mehr geholfen werden.

Dem Postillon ist angesichts der Tat die Satire ausgegangen (obwohl die öfter mal näher an der Wahrheit sind, als die normalen Medien)
http://www.der-postillon.com/2015/01/anschlag-auf-charlie-hebdo-ganz.html

Postillon schrieb:
"Allah ist groß!", ruft ein IS-Sympathisant (24) aus Bochum, der die Nachricht gerade im Internet gelesen hat und es nicht verstörend findet, dass die Attentäter seinem Gott bei Karikaturen das rachsüchtige Gemüt eines jähzornigen Dreijährigen unterstellen. "Diese Tat wird noch viele weitere Märtyrer ermutigen und den Ungläubigen zeigen, was wir von ihren westlichen Werten halten."
Ähnlich zufrieden sind Islamhasser und Rechtspopulisten: "Da sehen diese Gutmenschen endlich, dass der Islam Europa überrollt!", erklärt etwa ein leidenschaftlicher PEGIDA-Demonstrant (33) aus Dresden. "Und dann werde ich auch noch als Nazi beschimpft! Am Montag werden wir jetzt bestimmt noch mehr sein."
Einen weniger guten Tag hatte heute die überwältigende Mehrheit derjenigen Menschen, die einfach in Frieden leben und nichts mit derartigen Extrempositionen zu tun haben wollen – darunter Muslime, Christen, Anhänger anderer Religionen, Agnostiker und Atheisten.
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Und wie hier wieder das gekloppe los gegangen ist, da krieg ich das kalte kotzen. Bei solchen Aussagen wie der von dir da oben KGB, kann man sich echt nur noch an den Kopf fassen. Selbst bei einem Anschlag mit 12 Toten, kommt sofort der Beißreflex gegenüber dem anderen politischen Lager, wie auch immer das heisst. Anstatt mal inne zu halten, der Opfer zu Gedenken, einen Gang zurückzuschalten und die Pauschalisierungen zu lassen. Aber nein, dass würde ja evtl. das eigene Feindbild erschüttern.

Niemand sollte sich vor den Karren spannen lassen und pauschalisierenden, populistischen und ideoligisierten Aussagen folgen. Auf diese Weise werden islamische Terroristen herangezüchtet (radikalisiert), aber auf diese Weise ist die NSDAP '33 auch zum Wahlsieg gekommen.


EDIT:
CadillacFan77 schrieb:
Was aktuell hier aber passiert ist das pure Gegenteil. Es wird mehr Macht zugesprochen, mehr Privilegien vergeben
Das stimmt nicht! Auch wenn es gelegentlich Gefassel von der Anerkennung muslimischer Feiertage etc. gibt, so sind das nach wie vor immer nur Einzelstimmen die danach meist einen ordentlichen Shitstorm erfahren.

Staatlich institutionalisierte Vorteile haben in Deutschland nachwievor nur die christlichen Kirchen. Kirchensteuer usw. Es gibt keine vollständige Trennung zwischen Kirche und Staat hier. Dafür muss man nicht nach Nordirland schauen.

Alle anderen Religionen (inkl. Islam natürlich) haben im Vergleich nur sehr geringe Unterstützung vom Staat und niemand redet darüber diese zu erhöhen.
Was hier passiert hat nichts mit religiösen Privilegien zu tun (die ich auch nicht unterstütze). Es sind radikalisierte Einzelgruppen. Fundi-Christen gibt es ja auch ein paar (gut mehr in US und A und Co.)

Man könnte mal drüber nachdenken ob man nicht die Privilegien für die christlichen Kirchen zurück fahren sollte und gleichzeitig die für _alle_ anderen Religionen ein wenig erhöhen sollte um alle gleich zu stellen. Das könnte u.U. die Kirche weiter vom Staat trennen und den moderaten Islam aus der Schmuddelecke holen und integrieren und auf diese Weise den Extremisten den Nährboden entziehen. Nur ein Gedanke, den ich gerade hatte. ATM bin ich mir nicht sicher, ob er gut ist.

Aber puh, dass hieße ja vernünftig zu handeln, anstatt populistisch zu schreien. Lautstark schreien scheint aber wohl beliebter zu sein. Ob der Schrei nun "Allah u Akbar", "Wir sind das Volk!" (und ihr nicht) oder das Gefassel unserer Politiker ist. Keine ernstzunehmende Auseinandersetzung mit der Situation. Nur Geschrei.
 
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Gast03032015

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Nein damit meint der selbstverständlich nicht Pegida.
So, wie er das formuliert hat, und im Hinblick, dass er 2012 gezielt den Verdacht vom Islam hin in die "rechte Ecke" abgelenkt hat, ist das alles andere als "selbstverständlich".
Das zeigt alleine schon diese mißverständliche gewählte Formulierung seiner Stellungnahme zum aktuellen Anschlag, der vom Islam ausging.
Er versucht wieder, das Aggressionspotenzial des Islams reinzuwaschen, indem er andere extremistische Gruppen mit in die Verantwortung einbezieht.

Aber wenn man alles falsch verstehen will, dann kann einem eh nicht mehr geholfen werden.
 

kuppi

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Hm, das ist jetzt aber wild interpretiert.

Es sei zu befürchten, dass der Anschlag "neues Wasser auf die Mühlen von Extremisten" gießen werde, sagte der ZMD-Vorsitzende Aiman Mazyek. "Wir rufen alle dazu auf, dem perfiden Plan der Extremisten nicht auf den Leim zu gehen." Deren Ziel sei es, die Gesellschaft zu spalten und Hass sowie Zwietracht zwischen den Religionen zu schüren.

Er meint Extremisten. Er sagt nicht ob muslimische oder rechte Extremisten, das ist richtig. Aber das finde ich vollkommen richtig. Siehe Postillon. Beide Extremisten-Lager freuen sich. Die normalen haben das Nachsehen. Ob Pegida extremistisch ist, muss jeder selbst entscheiden. Einige Braune werden dabei sein, Einige mit guten Ansichten auch. Die Masse besteht m.E. aus Hinterherläufern. Aber gerade letztere sind die größte Gefahr.
 
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Gast03032015

Guest
Ne, da ist nix interpretiert. Auf seiner Internetseite schreibt er ja, dass er alle Extremisten meint.
Das ist ja das scheinheilige. Den Anschlag in Frankreich haben islamische Extremisten zu verantworten, auch, wenn es ihm nicht passt.
 

kuppi

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Hä what? Das er bei der von dir zuerst zitierten (und von mir wiederholten) Aussage alle Extremisten meint ist klar. Und es ist vollkommen legitim! Ich bin seiner Meinung. Natürlich gießt das Wasser auf die Mühlen aller Extremisten. Bei radikalen Islamisten gibt es Jubelschreie wegen der Rächung der Karikaturen und bei radikalen Rechten oder Islamhassern gibt es die Aussage, "seht ihr haben wir euch ja gesagt. Den Moslems ist nicht zu trauen." Hier wie da in ihrer Generalität oder Grundausrichtung zu verachtende Reaktionen, weil pauschalisierend, populistisch und der Masse an normalen Menschen gegenüber inhuman.

Zum fürchten ist das hier. Immer nur Anfeindungen gegen die andere Seite, nur schwarz und weiß. Nur "das waren die da drüben." Sandkastenniveau. Das Problem ist, dass von vielen vielen Leuten auf Sandkastenniveau gespielt wird. Aber das wollen die Islamisten und auf der anderen Seite die politische Rechte ja auch. Super! "Lasst uns doch mit Fakten in Ruhe. Unsere Meinung steht fest."

Edit:
SPON schrieb:
In französischen Gemeinden sind eine Moschee und ein Gebetsraum beschossen worden. Zudem kam es in einem Kebab-Laden zu einer Explosion. Verletzt wurde niemand.
http://www.spiegel.de/politik/ausla...ungen-in-frankreich-attackiert-a-1011875.html
So und jetzt verrate mir mal, wieso die Aussage, dass das Attentat auf Charlie Hebdo Wasser auf die Mühlen aller Extremisten ist, falsch ist?
Ist das jetzt eine Reaktion die zu begrüßen ist?
 
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Gast03032015

Guest
Er hat es später auf der Seite des ZMD veröffentlicht, wo er deutlicher schreibt, dass er alle Extremisten meint.
Das ist nichts anderes als ein scheinheiliger Versuch den islamischen Hintergrund dieses Attentats vom Islam weg hin zum Extremismus zu schieben. Darüber hinaus ist es falsch. Was hat ein extremer Leistungssportler oder extrem religiöser Christ mit dem einzig und allein islamistisch zu begründenden Attentat zu tun? Wieviele Morde im Namen des Islams müssen denn noch geschehen?
 
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kuppi

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Also jetzt komm ich nicht mehr mit. Du willst also damit sagen, dass das Attentat passiert ist, weil die Täter Muslime sind und nicht weil sie Extremisten/Funtamentalisten/Radikale/Terroristen sind?

Wenn das so ist: Grandios, ich bin raus. Wenn du tatsächlich diese Meinung hast, ist jede Diskussion mit dir verschwendete Zeit. Das würde bedeuten für dich ist jeder Muslime ein potentieller Terrorist einfach aufgrund seiner Religionszugehörigkeit. O.k. lass uns den Leuten gelbe Halbmonde auf die Jacke kleben und weil wir gerade dabei sind: Wenn die alle so gefährlich sind wieso treiben wir sie nicht zusammen und sperren sie in Internierungslager...

Edit:
Ist dir eigentlich klar, was du da schreibst? Du verurteilst einfach mal so pauschal 2,2 Mrd. Menschen als potentielle Attentäter. Gratulation!

Noch eine Gegenfrage: Was hat denn der türkische Dönerverkäufer von nebenan damit zu tun, dass die IRA Bomber Christen waren?
 
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CadillacFan77

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Niemand sollte sich vor den Karren spannen lassen und pauschalisierenden, populistischen und ideoligisierten Aussagen folgen. Auf diese Weise werden islamische Terroristen herangezüchtet (radikalisiert), aber auf diese Weise ist die NSDAP '33 auch zum Wahlsieg gekommen.

Richtig. Die NSDAP wurde mächtig, weil niemand etwas gegen diese Extremisten unternommen hatte. Zuerst belächelt, dann nicht ernst genommen, am Schluss keine Möglichkeit mehr gehabt, dagegen vorzugehen, da zu mächtig und zu viel Rückhalt in weiten Teilen der Bevölkerung.
Ersetze NSDAP durch Islamisten, und man ist wieder an der gleichen Stelle. Ein paar Spinner, die zwar noch keinen grossen Einfluss haben, aber daran arbeiten. Ein paar Mitläufer einer grossen Masse (Muslime), viele die nix dagegen unternehmen (Muslime & andere Europäer).
Zugeständnisse hat man der NSDAP bereits gemacht, sie "akzeptiert" und nicht bekämpft. Was dabei rauskam wissen wir und ich würde es vorziehen, das nicht nochmal zu erleben.
Siehe Beispiel des Feuers.

Es ist genau die gleiche Ausgangslage wie bei Hitler. Nur die Flagge hat gewechselt.


Das stimmt nicht! Auch wenn es gelegentlich Gefassel von der Anerkennung muslimischer Feiertage etc. gibt, so sind das nach wie vor immer nur Einzelstimmen die danach meist einen ordentlichen Shitstorm erfahren.

Staatlich institutionalisierte Vorteile haben in Deutschland nachwievor nur die christlichen Kirchen. Kirchensteuer usw. Es gibt keine vollständige Trennung zwischen Kirche und Staat hier. Dafür muss man nicht nach Nordirland schauen.

Nunja, ich bin mit den Details in Deutschland nicht vertraut. Hier in CH gab und gibt es aber einige Zugeständnisse an den Islam:

- Schächten von Tieren (für andere Religionen, inkl. Judentum, wegen Tierschutz verboten)
- Befreiung vom Schwimm- und Religions/Ethikunterrichts für Muslime.
- Freiestellung bei muslimischen Feiertagen von der Schule

gibt sicher noch mehr, was mir aber nicht bekannt ist.


Betreffend Trennung von Kirche und Staat bin ich absolut bei dir (ich selbst gehöre keiner Religion an).
 
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Gast03032015

Guest
Und ja, so perfide und taktlos, wie ich diese Person einschätze, hat er die Pegida und deren Organisatoren gemeint.

--- Update ---

(Bin hier mit dem Smartphone zugange)
Ja, andere Gruppierungen sind in ihrer extremen Ausprägung nicht so tödlich wie der Islam.
Oder meinst du wir sollten hier bei P3d mal islamkritische Karikaturen veröffentlichen.
Warum müssen hier in D denn einige Menschen unter Polizeischutz gesrellt werden?
Ich sags dir, weil DER ISLAM kritisiert oder karikiert wurde.
 

CadillacFan77

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Also jetzt komm ich nicht mehr mit. Du willst also damit sagen, dass das Attentat passiert ist, weil die Täter Muslime sind und nicht weil sie Extremisten/Funtamentalisten/Radikale/Terroristen sind?

Gegenfrage: Bist Du der Meinung, dass kein Attentat passiert wäre, wenn es keine Muslime wären? Was hätten diese beiden Täter für ein Motiv, wenn es nicht der Islam wäre und sie keine Moslems wären?

Es waren fundamentalistische Muslime, die das Attentat für den Islam durchgeführt haben und es überdies auch so propagiert haben.
Der Grund dafür waren Karikaturen über Mohammed.

Dass dies nichts mit Muslimen zu tun haben soll, verstehe ich jetzt auch nicht ganz. Somit, ja, das Attentat ist passiert, weil die Täter Muslime sind. Sonst hätten sie wohl über die Karikaturen von Mohammed gelacht, weil es ihnen schlicht egal gewesen wäre. Selbst wenn sie Hitler & Goebels (die beiden schlimmsten Extremisten der Welt) hiessen.


Die Zusatzfrage wäre dann, wieso es noch keinen Anschlag von radikalen Christen, Juden, Buddhisten und Hinduisten gab. Bei all diesen Gruppen gibt es auch Extremisten.
Die betreffende Agentur hat schon jeden Propheten/Gott/Würdenträger sämtlicher Religionen karikiert. Was ist der Grund, wieso wir nie von einem radikalen Juden hören, der eine Agentur/Zeitung oder was der Geier was überfällt?

Mit Deiner Argumentation war also die Inquisition kein christliches Verbrechen, sondern nur das Werk von Fanatikern? Die Christen, also auch ein grosser Teil der hier lebenden Bevölkerung, hat und hatte niemals nie rein gar nix damit zu tun?

In dem Fall hat auch Deutschland, respektive die Deutsche Bevölkerung bei '39 keinerlei Schuld. Sie waren zwar alle in der NSDAP, aber die Verbrechen haben nur die Fanatiker zu verantworten. Mit der Mitgliedschaft bei dieser Partei hatte alles nix zu tun?
 
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kuppi

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Hm, wieso es noch keine Anschläge von radikalen Christen gab? Erinnert ihr euch noch an Nordirland? Da haben sich sogar Protestanten und Khatoliken gegenseitig zu einem nicht unerheblichen Teil wegen der Religion weg-gebombt.

Ja es waren fundamentalistische Muslime. Aber die Betonung gehört auf fundamentalistisch, nicht auf Muslime. Das ist doch keine Frage der Religion, sondern der Radikalisierung.

OMG wenn ihr das tatsächlich so meint, wie ihr schreibt. Das ist von der Ideologie fast genauso Menschenverachtend wie die islamistischen Terroristen.

Wie weiter oben schon geschrieben:
Es liegt also daran, dass die Täter Muslime sind? Sagt ihr.
Also sind alle Muslime potentielle Terroristen.
Altesocke fragt weiter oben: Wieviele Islamische (wohlgemerkt schreibt er nicht islamistische) Morde noch passieren müssen? Er fragt also nach einer Lösung.
Was machen wir jetzt, wenn wir 2,2 Mrd. muslimische Glaubensanhänger pauschal verurteilen und sagen, Attentate passieren nur weil die Täter Muslime sind (nicht weil sie kranke, radikale Bastarde sind)? Wie können wir also die Anschläge stoppen, wenn eurer Meinung nach potentiell 2,2 Mrd. Attentäter auf unserem Planeten rumlaufen?

Brauchen wir eine Endlösung in der Muslime-Frage?

Ich hoffe, ich verstehe euch irgendwie total falsch. Weil wenn nicht, dann ist euer Gedankengut so menschenverachtend, zynisch und ultra-ultra-ultra-rechts. Gegen die Implikationen die sich aus euren Verurteilungen und Pauschalisierungen ergeben und die im Raum schwebenden Antworten zu z.B. Altesockes Frage. Mensch, der alte Adolph war ja ein Chorknabe gegen euch.

So ich bin raus.

Mit Deiner Argumentation war also die Inquisition kein christliches Verbrechen, sondern nur das Werk von Fanatikern? Die Christen, also auch ein grosser Teil der hier lebenden Bevölkerung, hat und hatte niemals nie rein gar nix damit zu tun?

In dem Fall hat auch Deutschland, respektive die Deutsche Bevölkerung bei '39 keinerlei Schuld. Sie waren zwar alle in der NSDAP, aber die Verbrechen haben nur die Fanatiker zu verantworten. Mit der Mitgliedschaft bei dieser Partei hatte alles nix zu tun?
Hm, klar haben sie die Verbrechen gestützt, oder zumindest nicht angeprangert. Bemerkenswert wie wenig heroisch Otto-Normal-Mitläufer ist, wenn er in einem diktatorischen System (ja dazu zähle ich auch die katholische Kirche zur Inquisitionszeit) selbst Represalien befürchten muss, wenn er das Maul aufmacht. So sind wir Menschen nunmal. Das Eigene Wohl steht oftmals über dem von Anderen.
Aber es hat doch einen Grund wieso man in den Nürnberger Prozessen nur die Führungskräfte verurteilt hat und nicht prophylaktisch, das ganze Deutsche Volk exikutiert hat...
 
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KGBerlin

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Das hat mit Meinung nichts zu tun, und deswegen sollten wir dem ein Handwerk legen.
Mazyek, Vorsitzender des Zentralrat der Muslime
http://www.welt.de/politik/deutschland/article109289736/Muslime-warnen-vor-Strassenschlachten.html

Und genau das, ist jetzt passiert.

Also jetzt komm ich nicht mehr mit. Du willst also damit sagen, dass das Attentat passiert ist, weil die Täter Muslime sind und nicht weil sie Extremisten/Funtamentalisten/Radikale/Terroristen sind?
...
Falsch. Die Täter nicht sind Muslime ODER Terroristen.
Es sind muslimische Terroristen.
Und ja, diese 3 Personen sind Terroristen, weil sie Muslime sind.
Die haben dies höchst wahrscheinlich, wegen ihrem Glauben getan.

Ansonsten krankt irgendwie alles an der Schizophrenie.

Nein damit meint der selbstverständlich nicht Pegida. Aber wenn man alles falsch verstehen will, dann kann einem eh nicht mehr geholfen werden.
[/QUOTE
Und 1 Posting weiter, meint er dann alle, einschließlich Pegida.

Nein damit meint der selbstverständlich nicht Pegida. Aber wenn man alles falsch verstehen will, dann kann einem eh nicht mehr geholfen werden.

Dem Postillon ist angesichts der Tat die Satire ausgegangen (obwohl die öfter mal näher an der Wahrheit sind, als die normalen Medien)
http://www.der-postillon.com/2015/01/anschlag-auf-charlie-hebdo-ganz.html
...
Der Postillion kennt nur einer Seite der Satire.
Auch wenn er in einiges Sätzen Recht hat, so ist es auch nur ein gefärbtes Polittheater.

..
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Und wie hier wieder das gekloppe los gegangen ist, da krieg ich das kalte kotzen. Bei solchen Aussagen wie der von dir da oben KGB, kann man sich echt nur noch an den Kopf fassen. Selbst bei einem Anschlag mit 12 Toten, kommt sofort der Beißreflex gegenüber dem anderen politischen Lager, wie auch immer das heisst. Anstatt mal inne zu halten, der Opfer zu Gedenken, einen Gang zurückzuschalten und die Pauschalisierungen zu lassen. Aber nein, dass würde ja evtl. das eigene Feindbild erschüttern....
Welche Stelle meinst du?
Zitate ohne Zitate, sind schwer.
Was den Beißreflex betrifft, so werfe der den ersten Stein....
Und damit meine ich die letzten brennenden Moscheen und Asylantenheime in Deutschland.

Es widerstrebt mir wirklich den Verglich zu bringen, aber anders geht es wohl nicht.
Dieses von dir gewünschte Verhalten, möchte ich gerne erst einmal von der "anderen Seite" sehen, bevor diese eingefordert wird.

...
Niemand sollte sich vor den Karren spannen lassen und pauschalisierenden, populistischen und ideoligisierten Aussagen folgen. Auf diese Weise werden islamische Terroristen herangezüchtet (radikalisiert), aber auf diese Weise ist die NSDAP '33 auch zum Wahlsieg gekommen....
1. Niemand sollte pauschalisieren?
2. Niemand sollte populistisch sein?
3. Niemand sollte Ideologien folgen?

1. "Nazis in Nadelstreifen"?
2. "Ich bin heute erst einmal hier, um zu sagen: Ich freue mich darüber, dass es gelungen ist, bin Laden zu töten."
3. http://www.ebay.de/itm/like/110513721284?lpid=106&chn=ps

Ansonsten trifft auch wieder hier die Schuldumkehr.

..
Das stimmt nicht! Auch wenn es gelegentlich Gefassel von der Anerkennung muslimischer Feiertage etc. gibt, so sind das nach wie vor immer nur Einzelstimmen die danach meist einen ordentlichen Shitstorm erfahren....
Einzelstimmen, Einzelfälle, Einzeltäter.
Bei diesem Thema, kann man gar nicht pauschalisieren.
Sorry, das war sarkastisch^^

PS:
Die die dann einen Shitstorm fahren, sind diese "praunen Natzis in Natelstraifn", die in Dresden schon 5 Moscheen angezündet haben und schuld am Massaker in Frankreich sind.

...
Staatlich institutionalisierte Vorteile haben in Deutschland nachwievor nur die christlichen Kirchen. Kirchensteuer usw. Es gibt keine vollständige Trennung zwischen Kirche und Staat hier. Dafür muss man nicht nach Nordirland schauen.....
Wrönk, falsch und richtig.

Staatliche Vorteile haben nicht nur christliche Kirchen.
Richtig ist, das Staat und Religion nicht wirklich getrennt sind.

Unser Kanzler schwört auf Gott seinen Eid und an einigen Stellen, hängen Kreuze.
Und wer sich daran stört, sollte entweder nicht pauschalisieren, populisieren oder ideologisieren.

...
Alle anderen Religionen (inkl. Islam natürlich) haben im Vergleich nur sehr geringe Unterstützung vom Staat und niemand redet darüber diese zu erhöhen.
Was hier passiert hat nichts mit religiösen Privilegien zu tun (die ich auch nicht unterstütze). Es sind radikalisierte Einzelgruppen. Fundi-Christen gibt es ja auch ein paar (gut mehr in US und A und Co.)...

Haben nun nur christliche Kirchen Vorteile, oder nun doch auch andere, wie du im nächsten Absatz hier schreibst?
Und nebenbei:
...niemand redet darüber diese zu erhöhen...
Auch wenn es gelegentlich Gefassel von der Anerkennung muslimischer Feiertage etc. gibt, so sind das nach wie vor immer nur Einzelstimmen
Ansonsten auch gerne:
Darüber hinaus sieht der Zentralrat seine Aufgabe darin, den in Deutschland lebenden Muslimen in Kooperation mit allen anderen islamischen Institutionen eine würdige muslimische Lebensweise im Rahmen des Grundgesetzes und des geltenden Rechts zu ermöglichen. Dazu gehören u.a.:
Einführung eines deutschsprachigen islamischen Religionsunterrichts,
Einrichtung von Lehrstühlen zur akademischen Ausbildung islamischer Religionslehrer und Vorbeter (Imame),
Genehmigung des Baus innerstädtischer Moscheen,
Erlaubnis des lautsprechverstärkten Gebetsrufs, Respektierung islamischer Bekleidungsvorschriften in Schulen und Behörden,
Beteiligung von Muslimen an den Aufsichtsgremien der Medien,
Vollzug des Urteils des Bundesverfassungsgerichts zum Schächten,
Beschäftigung muslimischer Militärbetreuer,
Muslimische Betreuung in medizinischen und sozialen Einrichtungen,
Staatlicher Schutz der beiden islamischen Feiertage,
Einrichtung muslimischer Friedhöfe und Grabfelder.
http://www.zentralrat.de/3035.php

Oder Feiertage:
http://www.spiegel.de/politik/deuts...esetzliche-islamische-feiertage-a-891385.html

Oder, oder, oder.....

...
Man könnte mal drüber nachdenken ob man nicht die Privilegien für die christlichen Kirchen zurück fahren sollte und gleichzeitig die für _alle_ anderen Religionen ein wenig erhöhen sollte um alle gleich zu stellen. Das könnte u.U. die Kirche weiter vom Staat trennen und den moderaten Islam aus der Schmuddelecke holen und integrieren und auf diese Weise den Extremisten den Nährboden entziehen. Nur ein Gedanke, den ich gerade hatte. ATM bin ich mir nicht sicher, ob er gut ist.
...
Wieso sollte man den moderaten Islam integrieren?
Soll er es doch selbst tun *noahnung*

Ist es unsere Aufgabe, den Islam von Extremisten zu befreien?
Meiner Auffassung her nicht, das Problem müssen die selbst lösen.

Die bisherigen Anstrengungen dazu, beschränken sich ja darauf, zu tausenden auf einem öffentlichen Platz, "Allahu akbar" zu schreien und Gebete auf Fremdsprachen zu beten.
Nicht unbedingt meine Form, der Integration.

Da ist für mich die Aussage "Das hat nichts mit dem Islam zu tun" oder "Das ist ein Einzelfall." eine gefährliche und vor allem hohle Phrase.
Denn genauso könnte man deuten, "Hat ja sowieso nichts mit dem Islam zu tun, Feuer frei".

...
Aber puh, dass hieße ja vernünftig zu handeln, anstatt populistisch zu schreien. Lautstark schreien scheint aber wohl beliebter zu sein. Ob der Schrei nun "Allah u Akbar", "Wir sind das Volk!" (und ihr nicht) oder das Gefassel unserer Politiker ist. Keine ernstzunehmende Auseinandersetzung mit der Situation. Nur Geschrei.

"ATM bin ich mir nicht sicher, ob er gut ist." schreibst du über deinen Gedanken.
Nur um im folgenden Absatz zu meinen: "dass hieße vernünftig zu handeln".

Wie nun?
Handeln alle unvernünftig die das nicht so sehen, inklusive dir, der du dir nicht sicher bist, ob es so gut wäre?

Was mir auch gefällt, ist die negative Auslegung des Wortes populistisch.
Nach dem Volkswillen handeln.

In letzter Zeit lese ich sehr viel, das die 20.000 in Dresden, nicht das Volk sind.
Zeitungen schrieben zu hauf, das wahre Volk (die Gegendemonstranten) hätte sie in ihre Schranken gewiesen.

Also wären in diesem Fall die ganzen "Nazis in Nadelstreifen" Schreier, doch die Populisten *lol* *chatt*

Und woher kommt die Ablehnung einer ernst zunehmenden Auseinandersetzung?
Politik und Medien lehnen diese kategorisch ab und wer sich dazu hinreißen lässt, ist schnell selbst ein "Nazi in Nadelstreifen".

Das Ergebnis der Diskussion steht doch schon fest.
Es hat nichts mit dem Islam zu tun.

Also lassen wir weiter im Namen Allahs bomben, köpfen, zündeln, treten und streiten einen Zusammenhang mit Allah einfach ab.


Ich hoffe, ich verstehe euch irgendwie total falsch. Weil wenn nicht, dann ist euer Gedankengut so menschenverachtend, zynisch und ultra-ultra-ultra-rechts.
Wenn ich ganz dolle bunt mega super duper ultra ultra ultra ultra doppelplusgut extrahyper krass links wäre, gäbe es keine Diskussion.
Dann würden wir beide jetzt am runden Tisch gegen Rechts sitzen, weil radikale Muslime, Menschen umbringen.

Ich sag es ja, schizophren.


...
Aber es hat doch einen Grund wieso man in den Nürnberger Prozessen nur die Führungskräfte verurteilt hat und nicht prophylaktisch, das ganze Deutsche Volk exikutiert hat...
Zitat Churchill -vor dem Angriff auf Dresden- zu den Piloten: “Mich interessieren nicht irgendwelche militärischen Ziele in der Umgebung von Dresden – mich interessiert, wie wir in Dresden die Flüchtlinge aus Breslau braten können.”

Ist aber wohl ein anderes Thema ;)
Aber eigentlich auch nicht.
Denn:
Winston Churchill erwog Konversion zum Islam
http://www.welt.de/politik/ausland/...ton-Churchill-erwog-Konversion-zum-Islam.html

Fast schon göttlich, wie man alles zu einem Kreis bringen kann *massa*
 
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minto

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Es ist doch letztlich egal welche Kultur es war. Das Problem der Menschen besteht darin, dass sie sie letztlich alle Frieden suchen, nur jeder andere Ideologien vertritt und diese auch wenn nötig mit Gewalt durchbringen will. Große Beispiele hierfür haben wir ja genug, auch in der deutschen Geschichte.
Das ist ja das paradoxe. Letztlich wollen alle Frieden, aber um das zu erlangen, wird Krieg / Hass / Zerstörung erzeugt.

Natürlich hängen bei jedem Konflikt auch wirtschaftliche Interessen dahinter von Leuten, die die ganze Welt beeinflussen und die Völker und Kulturen gegeneinander aufhetzen. Ich würde einfach mal unterstellen, dass nichts profitabler ist als Krieg.
 

kuppi

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Wie nun?
Handeln alle unvernünftig die das nicht so sehen, inklusive dir, der du dir nicht sicher bist, ob es so gut wäre?
Vernünftig handeln im Sinne von drüber nachdenken...

Wieso sollte man den moderaten Islam integrieren?
Soll er es doch selbst tun
Und das passiert bei einem Macht, Verwaltungs und Gesetzmonopol des deutschen Staates genau wie?

Ansonsten auch gerne: [Statement des ZRM]
Die wollen, was die Christen auch haben. Mir persönlich wäre es lieber, dass die Christen ihre Privilegien abgeben, aber wenn das nicht passiert, kann ich die Forderung des ZRM nach Gleichberechtigung nachvollziehen.

Haben nun nur christliche Kirchen Vorteile, oder nun doch auch andere, wie du im nächsten Absatz hier schreibst?
Nicht immer schwarz weiß. Außerdem habe ich an einer Stelle von Vorteilen und an der anderen von Unterstützung geschrieben. Lesen lernen. Die Kirche erfährt wesentlich mehr Unterstützung als die anderen Religionen, woraus ihr ein Vorteil entsteht.

Einzelstimmen, Einzelfälle, Einzeltäter.
Bei diesem Thema, kann man gar nicht pauschalisieren.
Es gibt in Deutschland einen Gesetzgebungsprozess. Weil versprengte Leute, Statements über Feiertage und Co. abgeben, heisst das noch lange nicht, dass der Bundestag irgendwann in naher Zukunft das Zuckerfest zu einem staatlichen Feiertag machen wird. Im Übrigen war das eine Antwort auf die Aussage, dass die Muslime gerade mehr Privilegien bekommen:
CadilacFann77 schrieb:
Was aktuell hier aber passiert ist das pure Gegenteil. Es wird mehr Macht zugesprochen, mehr Privilegien vergeben
Wo passiert das?

1. Niemand sollte pauschalisieren?
2. Niemand sollte populistisch sein?
3. Niemand sollte Ideologien folgen?

1. "Nazis in Nadelstreifen"?
2. "Ich bin heute erst einmal hier, um zu sagen: Ich freue mich darüber, dass es gelungen ist, bin Laden zu töten."
3. http://www.ebay.de/itm/like/11051372...pid=106&chn=ps
Joa, ich find alle drei Antworten die du gibst mehr als Geschmacklos. Soll ich meine Meinung etwa ändern, weil du blöde Gegenbeispiele postest?

Falsch. Die Täter nicht sind Muslime ODER Terroristen.
Es sind muslimische Terroristen.
Und ja, diese 3 Personen sind Terroristen, weil sie Muslime sind.
Die haben dies höchst wahrscheinlich, wegen ihrem Glauben getan.
O.k. da kann ich noch mitgehen, bzw. es verstehen. Die haben das gemacht, weil ihre (verdrehte) Version des muslimischen Glaubens dies rechtfertigt. Sie haben radikale Vorstellungen. Das Problem, was ich bei den Aussagen zu vor (nicht von dir) habe, ist das es so hingestellt wird, als ob es vollkommen egal ist, ob die Typen radikale Extremisten waren. Hauptsache man zeigt mit dem Finger dadrauf, dass sie Muslime waren...


EDIT:
Nochwas was mir gerade aufgefallen ist:
CadilacFan77 schrieb:
Richtig. Die NSDAP wurde mächtig, weil niemand etwas gegen diese Extremisten unternommen hatte. Zuerst belächelt, dann nicht ernst genommen, am Schluss keine Möglichkeit mehr gehabt, dagegen vorzugehen, da zu mächtig und zu viel Rückhalt in weiten Teilen der Bevölkerung.
Ersetze NSDAP durch Islamisten, und man ist wieder an der gleichen Stelle. Ein paar Spinner, die zwar noch keinen grossen Einfluss haben, aber daran arbeiten. Ein paar Mitläufer einer grossen Masse (Muslime), viele die nix dagegen unternehmen (Muslime & andere Europäer).
Zugeständnisse hat man der NSDAP bereits gemacht, sie "akzeptiert" und nicht bekämpft. Was dabei rauskam wissen wir und ich würde es vorziehen, das nicht nochmal zu erleben.
Hm, am Beispiel Sachsen erklärt. Es gibt in Sachsen ca. 4.000.000 Einwohner, es gibt keine Mehrheit an Muslimen in der Regierung, Verwaltung, Judikative oder Exekutive. Es gibt genau genommen nur ca. 4.000 Muslime (0,1%). Davon sind ca. 100 Salafisten, die Deutschland in einen islamischen Staat umkrempeln wollen (nehmen wir einfach mal an, alle Salafisten sind so extrem). Das sind 0,000025%

Und du hast Angst davor, dass der Islam in Deutschland die Macht ergreifen könnte?

Gegenrechnung: Die Pegida Demos haben in Dresden aktuell ~20.000 Teilnehmer. 20.000 Leute haben also Angst vor einer Islamisierung Sachsens. Die Dunkelziffer dürfte bei weitem größer sein. Aktuelle Zahl ist, dass 57% der Deutschen Angst vor dem Islam haben (steht heute in der Presse). Egal. 20.000 Leute gehen gegen Islamisierung auf die Straße und fordern etwas dagegen zu tun. Das sind immerhin schon 0,005%. Zwei Nullen weniger.

Also ich hätte bei den Zahlen (vor Allem auch die 57%) ja eher Angst davor, dass die ängstliche Masse eine Regierung zur Macht führt, die Represalien gegenüber den Muslime oder anderen Minderheiten einführt.

Vielleicht stimmen, die Zahlen nicht ganz genau, aber sicherlich das Verhältnis. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass das Verhältnis nirgendwo in Mitteleuropa krass anders ist. Jetzt erklär mich doch mal wieso du mehr Angst vor Islamisierung als vor einer Nationalisierung (schlimmstenfalls wie 33) hast. Angesichts dieser Zahlen...
 
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Gast03032015

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Ist dir eigentlich klar, was du da schreibst? Du verurteilst einfach mal so pauschal 2,2 Mrd. Menschen als potentielle Attentäter. Gratulation!
Ja, durchaus. Und ich verurteile niemanden pauschal.
Ein Beispiel, die Mafia.
Es gibt bei der Mafia alle Schattierungen von Mitgliedern. Sogar welche, die nicht mal kriminell sind.
Nun gibt es auch welche, die sogar Mörder sind. Aber allen gemein ist, dass sie Mafiosi sind.
Selbst, wenn die Mehrzahl der Mafiosi nicht kriminell wäre, wäre das kein Grund, die Mafia an sich nicht als höchst kritikwürdig anzusehen.
Die Kritik gilt auch nicht den nichtkriminellen Mafiosi. (nur fühlen die sich bei einer Kritik an der Mafia immer angesprochen)
Die Kritik gilt dem Verein. Komisch, dass sich immer einer findet, der diese Kritik blutig rächt.

Noch eine Gegenfrage: Was hat denn der türkische Dönerverkäufer von nebenan damit zu tun, dass die IRA Bomber Christen waren?
Es zählt einzig und alleine das Motiv des Täters, nicht wer Opfer ist.
Religionen gehören mit zu den gefährlichsten Erfindungen der Menschheit. Da macht das Christentum absolut keine Ausnahme, wie die Geschichte uns schmerzhaft lehrte.
Erst recht ist das keine Rechtfertigung für Morde, die heute im Namen des Islams geschehen.

Ja, ich habe bewußt "islamische" geschrieben, weil es Gewalt ist, die vom Islam aus geht. Ich würde auch von christlichen Terrorismus sprechen, wenn das hier Thema wäre.
 
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kuppi

Grand Admiral Special
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O.k. lassen wir es. Ich bin nicht der Meinung, dass die Gewalt vom Islam ausgeht. Sie geht vom radikalisierten Täter aus (der sich auf seine Religion beruft). Für mich ziehst du den falschen kausalen Zusammenhang.

Im Übrigen besteht der "Verein" den du kritisierst aus seinen Mitgliedern. Du kannst nicht einen Verein kritisieren, ohne die Mitglieder zu kritisieren. Sie machen den Verein aus. Und wenn du selbigen pauschal kritisierst, kritisierst du natürlich auch alle Mitglieder, nicht nur die radikalen oder gewaltbereiten.

Mich würde noch interessieren, was denn dein Lösungsvorschlag wäre? Wie schaffst du es bei genereller Kritik des gesamten Vereins, dass die "islamischen Morde" aufhören? Aus meiner Sicht, stößt du die friedfertigen vor den Kopf und die radikalen lachen nur über deine Kritik. Mit friedvollen Mitteln bist du durch deine Pauschalisierung also m.E. schon am Ende. Bleiben nur gewalttätige. Gerade auch vor dem Hintergrund, dass wir in Europa eine große Minderheit Muslime haben. Gespräche oder ein normales Zusammenleben mit dieser Minderheit sind bei deiner Taktik ja fast schon abgehakt.
Das ist es was mir extrem sauer aufstößt. Eure (atm deine und CadillacFans) sind m.E. nicht zielführend, sie verurteilen ohne Ansatz für eine Besserung (wenn diese mit den friedvollen überhaupt notwendig ist). Und dann? Hast du diesen Weg mal zuende gedacht? Deshalb mein Vergleich mit Nazi-Methoden. Wenn man so argumentiert wie ihr, bleiben einem m.E. irgendwann nur Nazimethoden.

Aber zurück zur Frage: Was würdest du also tun, wenn du entscheiden könntest?
 

KGBerlin

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..
Und das passiert bei einem Macht, Verwaltungs und Gesetzmonopol des deutschen Staates genau wie?...
Und wieder die Schuldumkehr.
Unsere Gesetze hindern die Muslime an der Integration?

Nimm es jetzt nicht zu ernst, aber sollen wir die Scharia einführen?
Dann hätten sie es einfacher.

...
Die wollen, was die Christen auch haben. Mir persönlich wäre es lieber, dass die Christen ihre Privilegien abgeben, aber wenn das nicht passiert, kann ich die Forderung des ZRM nach Gleichberechtigung nachvollziehen....
Du nennst es Gleichbehandlung, ich nenne es Islamisierung.
Ich möchte kein Opferfest in Europa.
Ich möchte auch keine "Sendung mit dem Imam" im "Ersten islamischen Rundfunk".
Ich möchte auch keinen Berater in islamischen Fragen oder die Diskussion, ob man nicht auch vor Gericht, auf den Koran schwören kann.
Ebenso lehne ich es ab, Urteile auf islamischer Basis zu fällen.( Wie bereits mehrfach geschehen.)

Da wiederhole ich mich allerdings, zum xten mal.
Es ist meine persönliche Ansicht und die bleibt es auch.
Der Islam gehört für mich weder zu Deutschland, oder zu Europa.
Weder gemäßigt, noch radikal.
Trotzdem weiß ich zwischen beiden, zu unterscheiden, auch wenn andere das Gegenteil behaupten.

...
Nicht immer schwarz weiß. Außerdem habe ich an einer Stelle von Vorteilen und an der anderen von Unterstützung geschrieben. Lesen lernen. Die Kirche erfährt wesentlich mehr Unterstützung als die anderen Religionen, woraus ihr ein Vorteil entsteht.
...
Warum erhält die Kirche mehr Unterstützung?
Wir sind Gott verdammt nochmal, eine christlich geprägte Kultur *chatt*

Hätten der Islam damals vor Wien die Schlacht gewonnen, wären wir es nicht.
Nun versucht es halt der Özdemir mit den Grünen, was damals nicht erreicht wurde.
Und der Erdowahn, erklärt ja auch, das Minarette seine Wunderwaffen sind, blabla usw.

Und da ist er wieder der Punkt, wo der Islam, nichts mit dem Islam zu tun hat.

Gibt es überhaupt islamische Muslime?
Die Frage ist doch so langsam berechtigt.

Was ist der Islam überhaupt?
Der Koran kann es nicht sein, denn dieser wird ja nur falsch verstanden, interpretiert und übersetzt.
Egal von wem. Was machen dann die deutschen Muslime, wenn die einen falsch übersetzten Koran haben?

Als gemäßigter Moslem, müsste man sich ja vom Koran distanzieren und sagen "Stop! Die Hälfte die drin steht, gefällt mir nicht. Zudem so viele Irre, die den falsch auslegen."
Passiert aber nicht.

...
Joa, ich find alle drei Antworten die du gibst mehr als Geschmacklos. Soll ich meine Meinung etwa ändern, weil du blöde Gegenbeispiele postest?...
Die ich gebe?
Behaupte ich das Dschihadisten unsere Söhne und Töchter sind?
Laufe ich mit dem Shirt eines Massenmörders rum, der was gegen Schwule und Neger hatte, Massenmord und Atomwaffeneinsatz befürwortete und damit dann für Demokratie auf der Straße stehe?
Pauschalisiere ich 20.000 Menschen und bemängele das gleiche verhalten bei anderen?

Ob es dir gefällt oder nicht, das sind gute Bespiele ;)

...
O.k. da kann ich noch mitgehen, bzw. es verstehen. Die haben das gemacht, weil ihre (verdrehte) Version des muslimischen Glaubens dies rechtfertigt. Sie haben radikale Vorstellungen. Das Problem, was ich bei den Aussagen zu vor (nicht von dir) habe, ist das es so hingestellt wird, als ob es vollkommen egal ist, ob die Typen radikale Extremisten waren. Hauptsache man zeigt mit dem Finger dadrauf, dass sie Muslime waren...
...
Es waren doch nun mal Muslime.
Breivik war doch auch Christ.
Wurde doch als Beispiel gebracht.
Ich empfinde den Islam von Grund auf gefährlich, weil es in meinen Augen keine Religion, sondern eine Ideologie ist.
Und so lange der Koran die Anleitung dafür ist, so lange bleibt dies auch so.

Der Koran ist nicht das Problem, das Problem ist die falsche Übersetzung, das falsche Verständnis, die falsche Interpretation.
Warum an einem Glauben festhalten, der das töten von Ungläubigen befiehlt?
Das steht da so drin und es wird in 1000 Jahren so da drin stehen.
Und so lange es da drin steht, kann jeder das so verstehen wie er will.

Soviel dann zur Aufklärung.

....


EDIT:
Nochwas was mir gerade aufgefallen ist:

Hm, am Beispiel Sachsen erklärt. Es gibt in Sachsen ca. 4.000.000 Einwohner, es gibt keine Mehrheit an Muslimen in der Regierung, Verwaltung, Judikative oder Exekutive. Es gibt genau genommen nur ca. 4.000 Muslime (0,1%). Davon sind ca. 100 Salafisten, die Deutschland in einen islamischen Staat umkrempeln wollen (nehmen wir einfach mal an, alle Salafisten sind so extrem). Das sind 0,000025%

Und du hast Angst davor, dass der Islam in Deutschland die Macht ergreifen könnte?

Gegenrechnung: Die Pegida Demos haben in Dresden aktuell ~20.000 Teilnehmer. 20.000 Leute haben also Angst vor einer Islamisierung Sachsens. Die Dunkelziffer dürfte bei weitem größer sein. Aktuelle Zahl ist, dass 57% der Deutschen Angst vor dem Islam haben (steht heute in der Presse). Egal. 20.000 Leute gehen gegen Islamisierung auf die Straße und fordern etwas dagegen zu tun. Das sind immerhin schon 0,005%. Zwei Nullen weniger.

Also ich hätte bei den Zahlen (vor Allem auch die 57%) ja eher Angst davor, dass die ängstliche Masse eine Regierung zur Macht führt, die Represalien gegenüber den Muslime oder anderen Minderheiten einführt.

Vielleicht stimmen, die Zahlen nicht ganz genau, aber sicherlich das Verhältnis. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass das Verhältnis nirgendwo in Mitteleuropa krass anders ist. Jetzt erklär mich doch mal wieso du mehr Angst vor Islamisierung als vor einer Nationalisierung (schlimmstenfalls wie 33) hast. Angesichts dieser Zahlen...

Weil diese Zahlen halt doch krass anders sind, als du annimmst.
Schau dir andere europäische Staaten an.
Da gab es mal 0,0000000000000001% Muslime.
Dann waren es 0,0000001, dann 0,000001, irgendwann dann 1% und nun kratzen manchen Staaten an 10%.
Was durchaus natürlich ist, bei Geburtenraten die teilweise 8 mal höher sind, als die der Nichtmuslimen.

Es ist einfache Mathematik zu erkennen, das es in 40-50 Jahren, in Europa ganz anders aussehen wird.
Und wenn wir in Europa eine Quote von 40-50% Muslime haben, wird es auch muslimische Parteien geben, die sich durchsetzen werden.

Diese werden dann natürlich pro muslimische Politik betreiben.
Wer dann noch glaubt, das diese moderat sein wird, kann gerne in Richtung Orient und Afrika schauen.

Die rosa Brille in allen Ehren, die Realität scheint anders zu sein.
 

BigRick

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Ja, wieder ganz toll. Weil zwei oder drei mutmaßliche islamistische Terroristen um sich schießen, sind Milliarden von Muslimen eine permanente Gefahr. Alles klar.

Darf ich mal einen Spiegel in den Raum stellen:
Weil zwei drei rechte unter den 20.000 Demonstranten in Dresden waren, werden alle als Nazis beschimpft?


EDIT:

Die Pegida Demos haben in Dresden aktuell ~20.000 Teilnehmer. 20.000 Leute haben also Angst vor einer Islamisierung Sachsens.

Das sind übrigens ca. 0,04% Dresdens Bevölkerung. Wer schon mal zum Stadtfest in Dresden war (ungefähr genau so viel Leute) weiss das man damit die komplette Innenstadt sperrt und die Schätzung nur ne Schätzung ist. Die Masse ist nicht mehr zu überblicken. Das könnten auch 40.000 Leute gewesen sein. Davon man ab, hat man nicht nur in Dresden demonstriert sondern in vielen Städten. Legida startet nächste Wochen mit angeblich bis zu 60.000 Menschen. E gibt aktuell kein Thema was mehr brennt. 0,04% der Dresdner waren bei der Demo, das heist aber nicht das noch mehr mit den Werten sympathisiert - und ich glaube das sind weit mehr Menschen.

VG
 
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Gast03032015

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@kuppi
Ich tue es bereits seit meinem 1. Post hier im Thread.
Nämlich EINFORDERN, dass sich jeder "Verein", ob religiös, politisch oder einfach nur ein Motorradclub oder Schützenverein usw. sich unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung (basierend auf unserem Grundgesetz) bedingungslos unterordnet.
Konkret gilt das beim Islam, dass er ohne Hintertür bekennt, dass sich der Koran, die Sunna und die Scharia auf jeden Fall unterzuordnen haben.

Und genau das ist aktuell nicht der Fall:

Für die Anpassung der Muslime an eine nicht islamische Gesellschaft setzt der Islam einen weiten Rahmen, erlaubt diese Anpassung, verpflichtet gar dazu,
S O L A N G E die islamischen Gebote und Verbote nicht mißachtet werden.
Quelle
 

Devastators

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Vollkommen OT, aber an dieser Stelle möchte ich den übrigen Diskutierenden mein Applaus und Respekt zusprechen.
Schön zu sehen, dass mit den richtigen Gesprächsteilnehmern auch eine extrem schwierige Diskussion ohne Beleidigungen und Anfeindungen funktioniert.

*DaumenHoch*
 

kuppi

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Ah ja. Du betrachtest diese Diskussion also als deinen Beitrag zur Geschichte?
Selbst wenn, so habe ich es nicht gemeint. Nochmal genauer:
Wenn du die Macht hättest Änderungen in Europa zu machen, um eine Islamisierung zu verhindern. Was würdest du Ändern/Tun? Jetzt mal Butter bei die Fische. Es geht nicht um Forendiskussionen. Was wären z.B. konkrete Gesetzes oder Verordnungsänderungen die du machen würdest, damit die Muslime sich an unsere "freiheitlich demokratische Grundordnung" halten?

Und zu deinem zweiten Teil: An welcher Stelle beißen sich jetzt die islamischen Gebote und Verbote (kein Schweinefleisch etc.) mit dem deutschen Grundgesetz? Falsch formuliert sorry. Nochmal genauer: Welche Teile des deutschen Grundgesetzes sind nicht mit den islamischen Geboten und Verboten vereinbar? (So rum ist es wesentlich genauer. Ich will nicht wissen, was sich pauschal beißt, sondern welche Pflichten und Rechte laut GG ein Muslim nicht ausführen darf, weil sie nicht mit seinen Glaubensgeboten konform sind. Bitte führ das doch mal genauer aus.
 
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Gast03032015

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Will ich mir nicht anmaßen. Ich habe auch nur "eine" Stimme.
Das, was man hier tun kann, Meinungen austauschen und, wenn es gut läuft, was lernen.
Dazu gehört nach meiner Auffassung z.B. auch dieser Thread.

Schweinefleisch etc. ist unproblematisch.
Problematischer wird es, wenn aber bereits im familiären Umfeld religiöser Druck ausgeübt wird, weil jemand nicht islamkonform lebt. Und das ist gang und gäbe und widerspricht unserer Verfassung. Und von Morddrohungen, Ehrenmorden, Verstümmelungen usw. rede ich jetzt noch nicht.
Die islamische Gemeinde versteht sich selbst als Familie. Sie reden sich mit Bruder oder Schwester an. Und nicht selten fühlt die islamische Familie in ihrer Ehre besudelt, die es wieder herzustellen gilt.

Man kann eigentlich sagen, es wird immer dann problematisch, wenn jemand mit seinen Vorstellungen ANDERE in Mitleidenschaft zieht.
 
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kuppi

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O.k. Wenn du dich hier nicht äußern willst, dann kann ich das nicht ändern. Reichen tut es mir nicht. Aber bitte wirf dann aber nicht solche Fragen auf, wie "Wie viele islamische Morde müssen noch passieren?" Und bitte verurteile nicht pauschal 4 Mio Menschen die in Deutschland leben als potentiell gewaltbereit und gefährlich auf Grundlage ihrer Religion. Wenn du dieser Meinung bist, dann musst du auch erklären, wie du damit umgehen willst. Immer nur "Problem, Problem" schreien bringt niemandem etwas. "Lösung" ist wichtig.

Und von Morddrohungen, Ehrenmorden, Verstümmelungen usw. rede ich jetzt noch nicht.
Morddrohungen, Ehrenmorde, Verstümmelungen (gerade an anderen Muslime, aber auch an anderen Gläubigen, nur Atheisten und Agnostiker kommen im Koran schlecht weg*) sind alle nicht mit den islamischen Normen vereinbar. ;) Das kann es also nicht sein (was der ZRM meint).

* = dass das so nicht mehr gelebt wird, merkt man auch daran, dass ich gerade in einem sehr fundamentalistisch-muslimisch geprägten Land bin, ein Visum bekommen habe und mich niemand versucht zu verletzen ob wohl ich jedesmal im Visumantrag angebe, dass ich "ungläubig" bin.
 
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Gast03032015

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Für mich ist das Attentat in Frankreich ein islamischer Mordanschlag, ob es den pauschal 4 Mio Moslems passt oder nicht, ist mir egal.
Wäre es die Mafia gewesen, wäre es für mich ein mafiöser Mordanschlag. Dann wären mir auch die nichtkriminellen Mafiosi egal, wenn ich diesen Verein dafür verantwortlich mache.

Was Morddrohungen, Ehrenmorden, Verstümmelungen usw. angeht, habe ich eine Buchempfehlung für dich: http://www.amazon.de/islamische-Fas...=1420732751&sr=8-1&keywords=hamed+abdel-samad

In Entfaltung seiner Kritikunfähigkeit des Islams wurde wegen dieses Buchs zum Mord aufgerufen und zeigt ganz nebenbei, wie der Islam zur grundgesetzlich zugesicherten Meinungsfreiheit steht.
 

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Leute, ihr schert immer Muslime und Islam über einen Kamm. Das war schon von Anfang an das Problem in diesem Thread. Nur weil man "den Islam" kritisiert oder für irgendwas verantwortlich macht, heißt das noch lange nicht, dass man alle Muslime der Welt gleichermaßen kritisiert oder verantwortlich macht. Außer, sie ziehen sich den Schuh selber an. Wenn ich sage die Kirche ist scheiße und für Millionen von Morden verantwortlich, heißt das doch auch nicht, dass ich alle Christen verurteile. Deswegen schrieb ich ja auch extra im Anfangsposting, dass man definieren muss, was man mit "der Islam" meint.
 
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