Mini-Solaranlagen und Balkonkraftwerke für Anfänger und solche, die es werden wollen

Ich denke erst weiter über PV nach, wenn es relativ leicht möglich ist, den selbst erzeugten Strom von einem Standort übers öffentliche Netz zu einem anderen Strandort zu transportieren.

Dort, wo ich am Ehesten noch ein BKW installieren könnte (Balkon und Südost-Ausrichtung) bin ich mir nicht sicher, ob ich da auch längerfristig bleiben werde.
Dort, wo ich massiv Platz für Module habe, habe ich kaum Stromverbrauch - 90% der Rechnung ist die Grundgebühr.
Und dort, wo ich am meisten bin und am meisten Strom verbrauche, spielt Denkmalschutz eine große Rolle und der Vemieter hat schon deutlich gemacht, dass er kein Solar wünscht. Da werde ich also weiter nur mit einer mobilen Solarzelle einen mobilen Speicher laden.
 
Oh die neue Norm für BKWs eröffnen viele neue Möglichkeiten.
Werde wohl 4 weitere Paneele und noch einen HUB2000 hinter den vorhandenen Wechselrichter hängen und pro HUB2000 400W an den Wechselrichter durchschleusen.
Dann bin ich an vielen Tagen in der Lage die 800W über 24h an mein Haus abzugeben.
Seit dem die Wärmepumpe hier werkelt ist das eine gute Option.
Auch die Speicher können jetzt vereinfacht ohne Eli beim Netzbetreiber angemeldet werden.
Sorry für ein bisschen OT.

Gruß

D.U.
 
3x 500 Wp und ein Anker Solix 3 2700Pro sind heute gekommen... die Panele kommen auf die etwas schwierig liegende Garage als Mittags Booster (11-15 Uhr) ;D Meine Projektion sind ein Anstieg von 8-9 KWh auf 12 KWh an guten Tagen.

Blöderweise funktioniert meine Idee nicht, dass sich Solix 1600 Pro und 2700 Pro zusammen mit dem Smartmeter selbst managen und den Strom im Haus verteilen. Beide arbeiten in der App und auch im Real-Life getrennt und bräuchten auch separate Smartmeter. Da heißt es halt etwas mehr herumprobieren, welche Option am besten klappt.

Zum Beispiel, ein BKW bedient die Grundlast (300-350W), das andere die Spitzen - wäre aktuell meine Idee. An guten Tagen sollte so die Grundlast 24h gedeckt werden können.
 
so, gestern und heute alles aufs Garagendach gewuppt, und angeschlossen, jetzt mal ein paar Wochen schauen wie es läuft - beobachten & testen und dann ggfs. Finetuning betreiben. und dann final verkabeln.
 
hat jemand hier eine Idee, welche Batterie (mit App-Steuerung z.B. wieviel Einspeisung ins Hausnetz) ohne smart meter zum Nachrüsten zu Empfehlen ist? Muss gestehen, dass mir da die Ankers zu teuer sind.
 
In meinen Augen keine denn wie soll die Steuerung sonst bedarfsorientiert einspeisen?
 
In meinen Augen keine denn wie soll die Steuerung sonst bedarfsorientiert einspeisen?
Wenn man ungefähr seinen Grundbedarf kennt, kann man den doch hoffentlich einstellen, oder?
Und wenn größere Elektrogeräte laufen, könnte man es ja auch mal eine Stunde lang höher stellen?
(Interessiert mich auch, weil mein Zähler auch maximal über die optische Schnittstelle auslesbar ist)
 
Entweder Grundbedarf und je Tageszeit noch + X oder mit intelligenten Steckdosen an Großverbrauchern.

Aber wer günstiger als Anker ist, keine Ahnung. Die etablierten Player werden sich vom Preis gut die Akkus wenig nehmen.
 
@seTTam,
Wie soll die Batterie betrieben werden?
Bzw wie ist die restliche Anlage aufgebaut?
Ich habe hier einen Zendure Solarflow 800 plus, da kann ich ziemlich genau die Ausgangsleistung einstellen.


Gruß

D.U.
 

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Wenn man ungefähr seinen Grundbedarf kennt, kann man den doch hoffentlich einstellen, oder?
Und wenn größere Elektrogeräte laufen, könnte man es ja auch mal eine Stunde lang höher stellen?
(Interessiert mich auch, weil mein Zähler auch maximal über die optische Schnittstelle auslesbar ist)
Das grundsätzliche Problem ist doch dass der Strombedarf schwankt und jedes Watt das aus dem teuren Batteriespeicher für lau ins Netz eingespeist wird verschwendet ist. Dazu kommt noch das sich die Anlage nunmal nur über den Eigenbedarf amortisiert und es genau deshalb so wichtig ist möglichst viel vom eingespeicherten Strom zu nutzen, erst recht auf längere Sicht. Das kann man aber nur erreichen wenn der Speicher den tatsächlichen Strombedarf kennt.

Alternativ kann man natürlich auch vom minimalen Strombedarf des Haushalst ausgehen (Geräte wie der Router der rund um die Uhr läuft und der Standby Strombedarf diverser Geräte. Das könnte man am einfachsten erreichen wenn man den nächtlichen Strombedarf zur Schlafenszeit (Licht und alle anderen Geräte aus) versucht abzulesen und die Einspeiseleistung des ungeregelten Batteriespeichers darauf einzustellen. Das wäre aber eher etwas für kleine Anlagen weil sonst zu viel vom tagsüber erzeugten Strom verpufft. sicherlich kann man versuchen das manuell nachzuregeln aber mal ehrlich, das geht einem in Rekordzeit auf den Keks.

Wenn PV Anlage mit Speicher dann auch eine bedarfsorientierte Regelung der Einspeisung.
Gerade bei einer Wohnung dürfte sich an der Stelle auch ein entsprechendes Zusatzmessgerät im Sicherungskasten die beste Lösung sein denn der Stromzähler vom Energieversorger steckt da nicht selten im Keller und da wird die Übermittlung der Werte zum Problem.
Ja dessen Installation durch einen Elektriker (wichtig wegen der Rechnung beim Fehler-/Versicherungsfall) kostet nochmal Geld und im Falle eines Umzugs stellt sich die Frage ob das Messgerät zurückbleibt oder wiederentfernt werden muss aber auch hier bleibt der Grundsatz das jedes selbst genutzte Watt die Anlage wieder abzahlt.

Hier muss eben jeder selbst entscheiden was einem wichtiger ist.
 
Wenn es ein Shelly Por 3EM werden sollte den dann bitte noch ein Feinsicherungselement vorschalten in dem Shelly liegen sonst die drei Phasen im Bauteil sehr dicht beieinander.


Gruß

D.U.
 

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Das grundsätzliche Problem ist doch dass der Strombedarf schwankt und jedes Watt das aus dem teuren Batteriespeicher für lau ins Netz eingespeist wird verschwendet ist.
Bei mir ist es im Grunde der Kühlschrank und der DSL-Router. Und im Nicht-Sommer natürlich noch der Boinc-Rechner.
Also wenn ich z.B. einen 3kWh-Speicher mit 100W einspeisen lassen würde, dann liegt mein Grundbedarf definitiv immer höher und ich müsste nur dafür sorgen, dass der Speicher tagsüber vollständig aufgeladen wird. Sollte mit den üblichen 1000W heutzutage ja hinzubekommen sein, wenn nicht gerade trübes Wetter ist.

Gerade bei einer Wohnung dürfte sich an der Stelle auch ein entsprechendes Zusatzmessgerät im Sicherungskasten die beste Lösung sein
Wenn es ein Shelly Por 3EM werden sollte den dann bitte noch ein Feinsicherungselement vorschalten in dem Shelly liegen sonst die drei Phasen im Bauteil sehr dicht beieinander.
Darf man sowas selbst einbauen oder muss es der Elektriker erledigen?
 
@MagicEye04
Darfst Du an Deinem Auto selber schrauben oder muss das von einem KFZler gemacht werden?
Ich denke es ist für Eigenheimbesitzer unproblematischer als wenn ein Vermieter da noch ein Wörtchen mitzureden hat.


Gruß

D.U.
 
Darf man sowas selbst einbauen oder muss es der Elektriker erledigen?
Grundsätzlich hat man ohne entsprechende Ausbildung an der Netzspannung nichts zu suchen.
Demnach dürfte man noch nicht einmal eine Steckdose austauschen oder den Lichtschalter beim Renovieren abschrauben.
Man könnte da zwar sagen "wo kein Kläger, da kein Richter" aber genau das kann im Fehlerfall verdammt teuer werden wenn bei Pfusch wegen Fahrlässigkeit der Versicherungsanspruch verweigert werden könnte. Dabei dürfte es nicht nur um den Brandfall gehen sondern auch um Stromunfälle weshalb ich davon nur abraten kann ohne E-Ausbildung im Sicherungskasten rumzufummeln.
 
Wenn man einen digitalen Zähler hat, den man hat wenn man sein Balkonkraftwerk ordnungsgemäß angemeldet hat, kann man auch über einen optischen Kopf die Zählerdaten auslesen. Der wird einfach auf den Zähler gesetzt. Bei einigen Akkuherstellern läßt sich der mit dem Akku koppeln und der Akku kann dann gemäß des Hausbedarfs geladen bzw. entladen werden.
 
@seTTam,
Wie soll die Batterie betrieben werden?
Bzw wie ist die restliche Anlage aufgebaut?
Ich habe hier einen Zendure Solarflow 800 plus, da kann ich ziemlich genau die Ausgangsleistung einstellen.


Gruß

D.U.
ja genau so hatte ich es mir vorgestellt. Ist mit der vorgegebenen Leistung natürlich ineffektiver als mit smartmeter.
 
Was ist eigentlich der Hintergrund der Regelung, dass Balkonkraftwerke ab 960W Solarleistung zwingend einen Wieland-Steckern haben sollen?
Der Wechselrichtet begrenzt es doch sowieso auf 800W - egal ob da 800W oder 2000W Solarleistung reinkommen.
 
Wenn ich mich richtig erinnere hatte das etwas mit der Dauerbelastung und den Witterungsbedingungen zu tuen. Bei den Wieland-Steckverbindungen sind die Kontakte ganz einfach deutlich besser gegen Feuchtigkeit und damit Korrosion geschützt.

Je weiter die Solarleistung über der 800W Marke liegt desto länger kann der Strom in voller Stärke fließen.
Der Stromfluss beschleunigt die Korrosion letztendlich erheblich.
 
@MagicEye04
Such mal bei YT nach „Der Kanal“ der hat 4 super Videos zur VDE AR N 4105-2026 gemacht.
Gibt übrigens eigentlich kein Balkonkraftwerk.
Entweder handelt es sich um ein Steckersolargerät oder eine Kleinerzeugeranlage welche eben nicht über einen handelsüblichen Schukostecker verbunden werden darf.


Gruß

D.U.
 
So nach einer knappen Woche kann ich schon sagen, dass bei schönem Wetter noch ein 2,7KW Akku Block in das System passen würde. Eventuell sogar zwei.

Dann ist der normale Bedarf vom Haus für 24h gedeckt, außer natürlich die Verbrauchsspitzen die 800W überschreiten.
 
wobei es in dem Artikel nicht um Balkonkraftwerke geht - aber ausschliessen kann man nix

Insbesondere wenn die Daten durch chinesische Clouds laufen - wie vermutlich bei den meisten Herstellern.
 
Hab mir kürzlich auch einen Hoymiles besorgt. Aber dank OpenDTU wird der nie nach China funken..
 
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