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News SETI.Germany : Einstein@Home: vier Gamma-Pulsare in Richtung des Zentrums der Milchstraße entdeckt
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Aus der Umgebung des Zentrums der Milchstraße wird mehr Gammastrahlung gemessen als von bekannten Quellen zu erwarten wäre. Eine gängige Hypothese zur Erklärung dieses Gammaglühens ist die Paarvernichtung schwach wechselwirkender massereicher Teilchen (engl. weakly interacting massive particles, WIMPs), einer möglichen Art Dunkler Materie, deren Existenz bisher nicht sicher belegt ist. Alternativ wurde eine große Anzahl extrem schnell rotierender Neutronensterne mit Rotationsperioden von wenigen Millisekunden vorgeschlagen, welche Einstein@Home als Teil des Subprojekts FGRP5 zu finden versuchte.
Unter dem Titel Einstein@Home Searches for Gamma-Ray Pulsars in the Inner Galaxy (engl.; Einstein@Home-Suche nach Gammapulsaren in der inneren Galaxie) ist nun ein Fachartikel in The Astrophysical Journal erschienen, welcher vier neu entdeckte Gammapulsare behandelt:
Bei allen vier Pulsaren handelt es sich vermutlich um Vordergrundobjekte, die nur in der gleichen Richtung erscheinen wie das galaktische Zentrum, sodass die Population von Millisekundenpulsaren in der Nähe des galaktischen Zentrums weiterhin hypothetisch bleibt. Da die durchgeführte Suche nur recht intensiv strahlende Pulsare finden konnte, die zudem nicht Teil von Mehrfachsternsystemen sind, schließt dieses Ergebnis die Existenz dieser Population allerdings auch nicht aus.
Einstein@Home untersucht das Gammaglühen des galaktischen Zentrums
Die Ergebnisse einer Einstein@Home-Suche nach einer vorgeschlagenen Population versteckter Millisekundenpulsare nahe dem Zentrums der Milchstraße wurden heute in The Astrophysical Journal veröffentlicht (engl.). Die Ergebnisse beinhalten die Entdeckung vierer zuvor unbekannter Gammapulsare.
Kurz nach seinem Start erkannte das Fermi Gamma-ray Space Telescope der NASA überschüssige Gammastrahlung aus dem Zentrum unserer Galaxie. Bis heute bleibt deren Ursprung unbekannt. Es könnte sich um die zusammengefasste Gammastrahlung einer großen Population von Millisekundenpulsaren in der Nähe des galaktischen Zentrums handeln. Jetzt hat ein internationales Team unter der Leitung von Forschenden am Max-Planck-Institute für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) in Hannover, Deutschland, die Rechenleistung von Einstein@Home genutzt, um nach Mitgliedern dieser vorgeschlagenen Population von Pulsaren zu suchen.
Das Team hat 55 unbekannte pulsarähnliche Quellen ausgewählt und unter diesen vier zuvor unbekannte Gammapulsare entdeckt, darunter den dritten jemals anhand seiner Gammastrahlung entdeckten Millisekundenpulsar. Die nachfolgende Suche im Radiobereich erkannte keinen der neuen Pulsare. Das Team suchte zudem in öffentlichen LIGO-Daten nach kontinuierlicher Gravitationswellenemission der beiden am schnellsten rotierenden Pulsare und bestimmte Obergrenzen für diese.
Diese Befunde bestätigen weder das Vorhandensein einer Population von Pulsaren in der Nähe des galaktischen Zentrums noch schließen sie dies aus. Eine neue Durchmusterung mit einem längeren Datensatz, einer neuen Quellenauswahl und einer verbesserten Datenauswertung könnte helfen, diese Population in der Zukunft zu enthüllen.
Vielen Dank an euch all unsere Freiwilligen deren Rechenzeitspenden diese Arbeit ermöglicht haben!
21.11.2025 11:58:30 MEZ
Originaltext:
Zitat von
einsteinathome.org
Einstein@Home probes the Galactic center gamma-ray glow
The results from an Einstein@Home search for a proposed, hidden millisecond pulsar population near the center of the Milky Way have been published in The Astrophysical Journal today. The results include the discovery of four previously unknown gamma-ray pulsars.
Shortly after its launch, NASAs Fermi Gamma-ray Space Telescope detected an excess of gamma-ray emission from the center of our galaxy. As of today, its origin remains unknown. It could be the combined gamma-ray output of a large population of millisecond pulsars near the Galactic Center. Now, an international team led by researchers at the Max Planck Institute for Gravitational Physics (Albert Einstein Institute) in Hanover, Germany, has harnessed the computing power of Einstein@Home, to search for members of this proposed pulsar population.
The team selected 55 unidentified pulsar-like sources and discovered four previously unknown gamma-ray pulsars among them, including the third millisecond pulsar ever discovered through its gamma-ray emission. Follow-up searches in the radio band did not detect any of the new pulsars. The team also searched for and set upper limits on the continuous gravitational-wave emission from the two fastest-rotating pulsars using public LIGO data.
These findings do not confirm nor rule out the presence of a Galactic Center pulsar population. A new survey with a longer data set, a new source selection, and an improved data analysis may help uncover this population in the future.
Many thanks to you all of our volunteers whose computing time contributions made this work possible!
21 Nov 2025 10:58:30 UTC
Lese weiter bei SETI.Germany....
Unter dem Titel Einstein@Home Searches for Gamma-Ray Pulsars in the Inner Galaxy (engl.; Einstein@Home-Suche nach Gammapulsaren in der inneren Galaxie) ist nun ein Fachartikel in The Astrophysical Journal erschienen, welcher vier neu entdeckte Gammapulsare behandelt:
- PSR J1649−3012: gefunden von Giper und ATLAS AEI Hannover, mit einer Rotationsperiode von 3,4 ms der dritte nur anhand seiner Gammastrahlung entdeckte Millisekundenpulsar
- PSR J1736−3422: gefunden von ATLAS AEI Hannover, Rotationsperiode 346,9 ms, mit einem charakteristischen Alter von 84 000 Jahren jüngster der vier entdeckten Pulsare
- PSR J1742−3321: gefunden von halfmoon und ATLAS AEI Hannover, Rotationsperiode 143,3 ms
- PSR J1748−2815: gefunden von Syracuse University und MiguelAngel, Rotationsperiode 100,16 ms, kleinster bekannter Winkelabstand aller Gammapulsare zum galaktischen Zentrum mit 0,93°
Bei allen vier Pulsaren handelt es sich vermutlich um Vordergrundobjekte, die nur in der gleichen Richtung erscheinen wie das galaktische Zentrum, sodass die Population von Millisekundenpulsaren in der Nähe des galaktischen Zentrums weiterhin hypothetisch bleibt. Da die durchgeführte Suche nur recht intensiv strahlende Pulsare finden konnte, die zudem nicht Teil von Mehrfachsternsystemen sind, schließt dieses Ergebnis die Existenz dieser Population allerdings auch nicht aus.
Einstein@Home untersucht das Gammaglühen des galaktischen Zentrums
Die Ergebnisse einer Einstein@Home-Suche nach einer vorgeschlagenen Population versteckter Millisekundenpulsare nahe dem Zentrums der Milchstraße wurden heute in The Astrophysical Journal veröffentlicht (engl.). Die Ergebnisse beinhalten die Entdeckung vierer zuvor unbekannter Gammapulsare.
Kurz nach seinem Start erkannte das Fermi Gamma-ray Space Telescope der NASA überschüssige Gammastrahlung aus dem Zentrum unserer Galaxie. Bis heute bleibt deren Ursprung unbekannt. Es könnte sich um die zusammengefasste Gammastrahlung einer großen Population von Millisekundenpulsaren in der Nähe des galaktischen Zentrums handeln. Jetzt hat ein internationales Team unter der Leitung von Forschenden am Max-Planck-Institute für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) in Hannover, Deutschland, die Rechenleistung von Einstein@Home genutzt, um nach Mitgliedern dieser vorgeschlagenen Population von Pulsaren zu suchen.
Das Team hat 55 unbekannte pulsarähnliche Quellen ausgewählt und unter diesen vier zuvor unbekannte Gammapulsare entdeckt, darunter den dritten jemals anhand seiner Gammastrahlung entdeckten Millisekundenpulsar. Die nachfolgende Suche im Radiobereich erkannte keinen der neuen Pulsare. Das Team suchte zudem in öffentlichen LIGO-Daten nach kontinuierlicher Gravitationswellenemission der beiden am schnellsten rotierenden Pulsare und bestimmte Obergrenzen für diese.
Diese Befunde bestätigen weder das Vorhandensein einer Population von Pulsaren in der Nähe des galaktischen Zentrums noch schließen sie dies aus. Eine neue Durchmusterung mit einem längeren Datensatz, einer neuen Quellenauswahl und einer verbesserten Datenauswertung könnte helfen, diese Population in der Zukunft zu enthüllen.
Vielen Dank an euch all unsere Freiwilligen deren Rechenzeitspenden diese Arbeit ermöglicht haben!
21.11.2025 11:58:30 MEZ
Originaltext:
Einstein@Home probes the Galactic center gamma-ray glow | Einstein@Home
The results from an Einstein@Home search for a proposed, hidden millisecond pulsar population near the center of the Milky Way have been published in The Astrophysical Journal today. The results include the discovery of four previously unknown gamma-ray pulsars.
Shortly after its launch, NASAs Fermi Gamma-ray Space Telescope detected an excess of gamma-ray emission from the center of our galaxy. As of today, its origin remains unknown. It could be the combined gamma-ray output of a large population of millisecond pulsars near the Galactic Center. Now, an international team led by researchers at the Max Planck Institute for Gravitational Physics (Albert Einstein Institute) in Hanover, Germany, has harnessed the computing power of Einstein@Home, to search for members of this proposed pulsar population.
The team selected 55 unidentified pulsar-like sources and discovered four previously unknown gamma-ray pulsars among them, including the third millisecond pulsar ever discovered through its gamma-ray emission. Follow-up searches in the radio band did not detect any of the new pulsars. The team also searched for and set upper limits on the continuous gravitational-wave emission from the two fastest-rotating pulsars using public LIGO data.
These findings do not confirm nor rule out the presence of a Galactic Center pulsar population. A new survey with a longer data set, a new source selection, and an improved data analysis may help uncover this population in the future.
Many thanks to you all of our volunteers whose computing time contributions made this work possible!
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