News NVIDIA mit mehr Umsatz und Gewinn

pipin

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Bereits am Donnerstag hat NVIDIA die Zahlen des dritten Quartals 2010 (fiskalisches Jahr) nach Börsenschluss bekannt gegeben. Dabei konnte man die Erwartungen der Analysten deutlich übertreffen.

Bei einem Umsatz von 903,2 Millionen US-Dollar wurde ein Nettogewinn von 107,6 Millionen US-Dollar erzielt. Der Umsatz stieg dabei im Vergleich zum vorhergehenden Quartal um 16 Prozent und lag etwa 5 Millionen US-Dollar höher als der Umsatz im Vorjahresquartal.

<center><a href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/index.php?n=7947"><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=7947" border="1" alt="NVIDIA Zahlen Q3 2010 (kalendarisch 2009)"></a></center>

Für das vierte Quartal erwartet man einen etwas höheren Umsatz (ca. 2%), eine leicht niedrigere Bruttomarge, sowie höhere operative Kosten.

<b>Quelle:</b> <a href="http://finance.yahoo.com/news/NVIDIA-Reports-Financial-iw-3471794061.html?x=0&.v=2" target="b">NVIDIA Reports Financial Results for Third Quarter Fiscal Year 2010</a>
 

Dr@

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Ist da ein Fehler? soll das nicht 2009 heißen? Kann mich auch irren aber soweit sind wir doch noch nicht oder?
das geschäftsjahr ist nicht gleichzusetzen mit dem kalendarjahr. das geschäftsjahr 2010 geht bei nvidia vom februar 2009 bis zum januar 2010.
 

LordAndrax

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Das Ende für Nvidia ist nahe.

Anscheinend doch nicht so ganz.*engel*
Hm, das dürfte im Vergleich zu Ati wohl nicht mal so schlecht sein.
Schaffen die so einen Gewinn?
Na mal gucken wie es weitergehen wird.
 

Zero-Cool

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Danke das mich einer aufgeklärt hat jetzt bin ich wieder etwas schlauer!
 

gruenmuckel

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das geschäftsjahr ist nicht gleichzusetzen mit dem kalendarjahr. das geschäftsjahr 2010 geht bei nvidia vom februar 2009 bis zum januar 2010.
War das schon immer so oder hat man sich irgendwann mal ein paar Quartale vorgezogen und gutgeschrieben? *buck*
 

Tomato

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Da haben Sie schon wieder einen guten Gewinn erzielt und die heißen Eisen noch nicht mal ausgepackt.
Ion2 (40 nm) müßte dieses Jahr noch kommen.
Tegra2 (40 nm) kommt Anfang des nächsten Jahres.
Tesla, Quattro und Geforce in 40 nm kommen ebenfalls noch.

Das was leider nicht mehr kommen wird, sind Chipsätze für die AMD Desktop Plattform. Damit wird auch der Zug der Weiterentwicklungen wie z.B. Flash HD Hardware Beschleunigung und doppelte Anzahl von Shadern, an AMDs Plattform vorbeifahren. Auch liest man auf AMD Seiten nichts dergleichen.

Ich bin mal gespannt ob sich AMD, nach dem jetzt 12ten negativen Quartal in Folge und dem Verlust eines so starken Plattformunterstützers (Nvidia), wird über Wasser halten können.
 

Andy06

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und warum hat sich NVidia aus dem Chipsatzgeschäft zurück gezogen??
 

Dr@

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und warum hat sich NVidia aus dem Chipsatzgeschäft zurück gezogen??

haben sie ja nicht!
man produziert und entwickelt auch weiterhin für den wachsenden Markt der Intel CPUs mit FSB neue Chipsets. Denn die Penryns sind ja die besten CPUs die je desingt wurden.

In dem Text ist eindeutig Ironie enthalten

MfG @
 
G

Gast29012019_2

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Auch bei Intel zieht man sich auf dem Chipsatzgeschäft zurück !

Keine neuen Chipsätze für Intel CPUs

Das ist von Nvidia bestätigt !

Ist auch vom logischen her klar, da man mit Intel noch weniger Umsatz gemacht hatte als mit AMD, die meisten haben ebend Intel CPUs mit Intel Chipsatz kombiniert, und warum sollte NV sich von AMD verabschieden, bzw. nichts mehr neues auflegen ( was in meinen Augen sehr schade ist) und für Intel weiterhin Chipätze produzieren.

Naja werden AMD-CPUs noch solange verbaut, wie ich Nvidia Platinen bekommen kann und dann gehts mit Intel weiter das steht jedenfalls fest. Logische Konsequenz für mich, nach der Selbstauslöschung sämtlicher Chipsatzschmieden für AMD.
 
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Bobo_Oberon

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Auch bei Intel zieht man sich auf dem Chipsatzgeschäft zurück !

Keine neuen Chipsätze für Intel CPUs

Das ist von Nvidia bestätigt !

Ist auch vom logischen her klar, da man mit Intel noch weniger Umsatz gemacht hatte als mit AMD, die meisten haben ebend Intel CPUs mit Intel Chipsatz kombiniert, und warum sollte NV sich von AMD verabschieden, bzw. nichts mehr neues auflegen [...] und für Intel weiterhin Chipätze produzieren ...
Du vergisst da Apple. Alle neuen Rechner seit dem Umstieg auf x86-Technik nutzen Nvidia-Chipsätze. Schon alleine das dürfte circa 5 Prozent des Weltmarktes umfassen. Und die Ions sickern seit einem halben Jahr verstärkt in den Endkundenmarkt hinein. Und das mit ganz unkleinen Firmen wie Acer.

Was die Lage der Grafikspezialisten so einschränkt, das ist die Liebe der OEMs zu Chipsatz und Prozessor aus einer Hand (-> Vorteil AMD und Intel).

Erschwerend kommt dazu, dass Kalifornier keine Zukunft nach dem Penryn sehen, mangels Lizenz für QuickPath (was noch verschmerzbar wäre) und Intels Haltung zum DMI-Interconnect. Solch eine juristische Unsicherheit mögen OEMs ganz und gar nicht. Das hat VIA schon ordentlich den (Intel)Chipsatzmarkt versauert.

MFG Bobo(2009)
 

cruger

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Auch bei Intel zieht man sich auf dem Chipsatzgeschäft zurück !
Keine neuen Chipsätze für Intel-CPUs

hätte besser lauten sollen

Keine Chipsätze für neue Intel-CPUs

in dem update bei heise online bleibt doch unterm strich alles offen. da, wo sie eine gültige lizenz haben, entwickeln sie weiter. dort, wo sie (noch) keine lizenz haben, liegt die entwicklung auf eis.

was lynnfield & co anbelangt, muss man sich so oder so fragen, welchen sinn eine chipsatzentwicklung für nvidia machen würde. im highend-bereich war einer der wenigen gründe für ein nvidia-produkt die sli-fähigkeit. nachdem intel für p55 und x58 eine sli-freigabe erhalten hat (wo nvidia mit sicherheit gut dran verdienen wird), brauchts dafür keine nvidia-boards mehr. in hinblick auf die aktuelle marktsituation hat sich nvidia die sli-lizenz wahrscheinlich noch rechtzeitig vergolden lassen. denn bei heutigen marktsituation wäre das ungleich schwieriger gewesen. und im mainstream und bei bürokisten bevorzugen die meisten immer noch eine plattformisierung a'la intel und neuerdings auch amd. das dürfte auch ein grund sein, warum nvidia trotz ordentlicher igp-produkte in diesem segment kein land mehr sieht.

bei netbooks/nettops wird nvidia mit sicherheit auch weiterhin mitmischen, denn imho kann man nvidias ion-chipsatz als erfolg einstufen. und trotz des bisherigen atom-erfolges ist das ein markt, der im prinzip gerade erst loslegt. und da wird sich nvidia mit sicherheit weiter engagieren, der ion 2 ist ja laut eigener aussage im fahrplan. und auch wenn pinetrail erstmal außen vor ist, scheint nvidia sich da alle anderen optionen offen zu halten, was die bestehenden intel-produkte, vias nano oder zukünftige atom-pendants von amd usw. anbelangt.

ich würde nvidia deshalb was das chipsatz-geschäft angelangt noch lange nicht abschreiben.
 
G

Gast29012019_2

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Nur haben wir ja nichts davon, was sich im Note oder Netbookbereich tut ist für mich erstmal uninteressant, und ich mich da sehr schwer tue eines mit einem Wide Display zu kaufen. 4:3 ist ja quasi augestorben, gibts ja momentan ganze 5 Lappis in 14" mit hoher 4:3 Auflösung. Den XGA Schrott kauft i.d,r ja eh keiner, es sei den man sieht zu schlecht *g*

Und unter 14" Zoll, wäre mir defintiv zu klein, das nächste wäre dann wohl oder übel ein 15" mit WSXGA+ sofern ich mir das dann leisten will.

Ich hätte es schon für gut befunden wenn NV weiterhin für AMD und inbesondere AM3 mal weiter entwickelt hätte, statt nur zu labeln bzw. auf AM2 sitzen zu bleiben.

Was SLI für Intel angeht, oder AMDs Crossfire (geht ja beides *g*) interessiert mich das ebendso wenig, ich glaube die Microruckler gibts immernoch, oder hat sich da mal was getan ?

Für die Hardcore Zocker ein muß, das macht aber nur einen sehr kleinen Teil der PC Gemeinde aus. Für den Rest uninteressant, aber immerhin verdienen AMD und Nvidia an den Lizenzen.

Deswegen würde ich schon sagen, das zwar Nvidia wie auch VIA woanders weitermachen, aber als Desktopchipsatz dann irgendwann ebend nur noch ein quasi ATI-Chipsatz vorhanden ist, und ob AMD den ganzen Markt mit ihren eigenen Chipsätzen dann auch ausreichend bedienen kann, auch wenn sie nicht alles selbst fertigen bzw. fertigen lassen ist wieder eine andere Frage. Intel scheint da ja keine Probleme mit zu haben, was das angeht.
.
EDIT :
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Du vergisst da Apple. Alle neuen Rechner seit dem Umstieg auf x86-Technik nutzen Nvidia-Chipsätze. Schon alleine das dürfte circa 5 Prozent des Weltmarktes umfassen. Und die Ions sickern seit einem halben Jahr verstärkt in den Endkundenmarkt hinein. Und das mit ganz unkleinen Firmen wie Acer.

Was die Lage der Grafikspezialisten so einschränkt, das ist die Liebe der OEMs zu Chipsatz und Prozessor aus einer Hand (-> Vorteil AMD und Intel).

Erschwerend kommt dazu, dass Kalifornier keine Zukunft nach dem Penryn sehen, mangels Lizenz für QuickPath (was noch verschmerzbar wäre) und Intels Haltung zum DMI-Interconnect. Solch eine juristische Unsicherheit mögen OEMs ganz und gar nicht. Das hat VIA schon ordentlich den (Intel)Chipsatzmarkt versauert.

MFG Bobo(2009)

Hmm, hätte eigentlich vermutet das bei den Macs neben einer Intel CPU auch ein Intel Chipsatz eingesetzt wird, aber so hat Nvidia durchaus ein festes Standbein. Die Serienboards mit Nvidia Chipsätzen, wollte ja qusi keiner haben und mit Apple konnte der Kunde nicht entscheiden, da das einfach so umgesetzt wurde.
 
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cruger

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Nur haben wir ja nichts davon, was sich im Note oder Netbookbereich tut ist für mich erstmal uninteressant, und ich mich da sehr schwer tue eines mit einem Wide Display zu kaufen. 4:3 ist ja quasi augestorben, gibts ja momentan ganze 5 Lappis in 14" mit hoher 4:3 Auflösung. Den XGA Schrott kauft i.d,r ja eh keiner, es sei den man sieht zu schlecht *g*
was hat das mit notebooks zu tun? ion-boards findest du auch in nettops, und du kannst entsprechende produkte auch einzeln kaufen. als stinknormale desktop-plattform oder für htpc's die ideale basis. da kauft sich heute doch niemand mehr hochgezüchtete und überdimensionierte leistungsmonster. rate mal, warum atom so erfolreich ist ... weil die überwiegende mehrzahl der konsumenten für ihre alltäglichen office- und internet-anwendungen nicht mehr leistung brauchen.
 
G

Gast29012019_2

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Überlege doch selbst, wieviele dieser Produkte es einzeln zu kaufen gibt. Mal vom Preis abgesehen, so ein Board bot glaub Zotac für Intel CPUs an, mir gings allerdings um Std Boards im ATX oder Full ATX Format, und entsprechenden Chipsätzen, sollte ja eigentlich nicht so schwer zu verstehen sein. Und nicht um spezielle Boards die dann mal abgewandelt, auch als Desktopboards benutzt werden konnen. Für jemanden der keinen stromsparenden PC bauen möchte, uninteressant.

Das es solche Boards gibt ist mir nicht neu, hier ein kleiner Auszug

Also fassen wir zusammen, das es von Nvidia weder für Intel noch für AMD im Desktopbereich neue Chispätze geben wird, sollte ja soweit klar sein und was anderes stand soweit ich weiß auch in den jeweiligen News nicht drin, was Nvidia sonst so an Chipätzen verbaut ist erstmal irrelevant und nicht weiter diskussionswürdig, weil andere Baustelle.

So gibt es dann ebend nur noch AMD/AMD und Intel/Intel wovon ich in Zukunft dann nur noch das 2 verbauen werde, ist zumindest mein Standpunkt.
 
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cruger

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Und nicht um spezielle Boards die dann mal abgewandelt, auch als Desktopboards benutzt werden konnen.
das sind stinknormale desktop-boards im itx-format mit evtl. dem ein oder anderen extra. hat absolut nichts mit "abgewandelt" zu tun.

Für jemanden der keinen stromsparenden PC bauen möchte, uninteressant.
sorry, aber das ist blödsinn. für 9 von 10 leuten, nämlich all denjenigen, die nicht spielen oder irgendwelche anderen aufwendigen sachen (audio/video-bearbeitung usw.) machen wollen, ist sowas die optimale plattform. warum boomt denn dieser bereich? warum dünnen denn immer mehr große oems ihre standard-pc-angebote aus und schwenken intensiv auf nettops um?

solche systeme sind klein, handlich, optisch häufig sehr ansehnlich, verbrauchen nicht viel strom, arbeiten bei vernünftiger konzeption quasi lautlos und bieten dem otto-normal-verbraucher genau das maß an leistung, das er für seine täglichen desktop-aufgaben benötigt. und das kannst du jeder hausfrau beibringen, die fährt auch lieber mit nem kleinwagen zum einkaufen statt mit einem suv (ausnahmen bestätigen die regel ;)).

Überlege doch selbst, wieviele dieser Produkte es einzeln zu kaufen gibt. Mal vom Preis abgesehen, so ein Board bot glaub Zotac für Intel CPUs an, mir gings allerdings um Std Boards im ATX oder Full ATX Format, und entsprechenden Chipsätzen, sollte ja eigentlich nicht so schwer zu verstehen sein.
wer braucht denn solche mainboards noch? das ist doch nur noch die immer kleiner werdende gruppe der selbstschrauber. welcher otto-normal-verbraucher braucht denn die erweiterungsmöglichkeiten von standard-atx-boards? sorry, aber da hast du offenbar keine ahnung, wie der normale dau (und das sind 9 von 10 anwendern) mit seinem pc umgeht.
 
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Gast29012019_2

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sorry, aber das ist blödsinn. für 9 von 10 leuten, nämlich all denjenigen, die nicht spielen oder irgendwelche anderen aufwendigen sachen (audio/video-bearbeitung usw.) machen wollen, ist sowas die optimale plattform. warum boomt denn dieser bereich? warum dünnen denn immer mehr große oems ihre standard-pc-angebote aus und schwenken intensiv auf nettops um?


wer braucht denn solche mainboards noch? das ist doch nur noch die immer kleiner werdende gruppe der selbstschrauber. welcher otto-normal-verbraucher braucht denn die erweiterungsmöglichkeiten von standard-atx-boards? sorry, aber da hast du offenbar keine ahnung, wie der normale dau (und das sind 9 von 10 anwendern) mit seinem pc umgeht.


Scheinbar bist du aber der einzigste der das so sieht, ob du damit auch den OEM Markt überzeugen kannst *lol*

Bisher fand ich in den jeweiligen OEM Rechnern fast immer ein B-ATX Board, und wozu soll ich bitte ein ITX-Board incl. CPU kaufen, wenn es auch ein viel günstiges B-ATX mit Grafik und einem sparsamen AMD Dual Core auch tut, und das ganze billiger für den jeweiligen Kunden ist. Wer alles incl. haben möchte, kann sich auch gleich ein Laptop kaufen. Für mich ist und bleibt das Problem, das ein PC auf ITX Basis mehr kostet, quasi je nach Typ nicht aufrüsten kann, falls ein Kunde dochmal mehr Power benötigt, dann kann ich dann doch gleich auf B-ATX gehen und bin so evt. flexibler.

Aber wenn in Zukunft ALLE OEM Endkunden PC Hersteller auf ITX setzen, können wir uns gerne damit weiter befassen. Momentan ist und bleibt das für mich keine Option.

Der Anteil der PC-Schrauber mag gering sein, darum die Frage was diese dann überhaupt mit ITX Boards wollen, wenn ja schon B-ATX und Full-ATX Boards kaum gefragt sind, mag sein das der Boom bei Nettops stark angestiegen ist, nachvollziehen kann ich das nicht, was ich mit den winzigen Teilen überhaupt soll. Und ich bin auch keiner von denen die am Tag mit einem Nettop durch die Stadt rennen müssen, außer unaufällig vielleicht nach offenen W-Lans zu schnüffeln. Und daheim zum stationären richtigen arbeiten sind die Teile völlig ungeeignet. Insgesamt geht mir der Nettopmarkt/ITX Markt am Arsch vorbei, und das ist mein Standpunkt und meine Meinung.

Ich werde weiterhin Std-Ware verbauen, es sei den das ein Kunde unbedingt einen sehr kleinen unaufälligen PC haben möchte, dann kann man über ITX nachdenken.
 
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cruger

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Scheinbar bist das da aber der einzigste der das so sieht, ob du auch den OEM Markt überzeugen kannst *lol*

Bisher fand ich in den jeweiligen OEM Rechnern fast immer ein B-ATX Board, und wozu soll ich bitte ein ITX-Board mit CPU kaufen, wenn es auch ein viel günstiges B-ATX mit Grafik und einem sparsamen AMD Dual Core aus tut, und das ganze billiger für den jeweiligen Kunden ist. Wer alles incl. haben möchte, kann sich auch gleich ein Laptop kaufen. Für mich ist und bleibt das Problem, das ein PC auf ITX Basis mehr verschlingt, quasi nicht aufrüsten kann, falls ein Kunde dochmal mehr Power benötigt, dann kann ich dann doch gleich auf B-ATX gehen und bin so evt. flexibler.

Aber wenn in Zukunft ALLE OEM EndkundenPC Hersteller auf ITX setzen, wir uns gerne damit weiter befassen können. Momentan ist und bleibt das für mich keine Option.

Der Anteil der PC-Schrauber mag gering sein, darum auch dann die Frage was diese dann überhaupt mit ITX Boards wollen, wenn ja schon B-ATX und Full-ATX Boards kaum gefragt sind, mag sein das der Boom bei Nettops stark angestiegen ist, nachvollziehen kann ich das nicht was ich mit den winzigen Teilen überhaupt soll. Und ich bin auch keiner von denen die am Tag mit einem Nettop durch die Stadt rennen müssen, außer unaufällig vielleicht nach offenen W-Lan zu schnüffeln. Und daheim zum stationären arbeiten sind die Teile völlig ungeeignet. Insgesamt geht mir der Nettopmarkt/ITX Markt am Arsch vorbei.
wie gut, dass deine ansprüche nicht die ansprüche von nvidia sind und auch nicht die ansprüche der kunden, die nvidia & co in diesem marksegment im auge haben.

und grundsätzlich ... notebook- haben desktop-pc-verkäufe schon seit einer weile überholt. und dieser trend ist ungebrochen. und innerhalb des notebook-marktes haben netbooks inzwischen einen geschätzen marktanteil von 25% (vor einem jahr waren es gerade mal 5% bis 6%). und auch dieser trend wird sich mit ion 2, pinetrail und nicht zuletzt windows 7 als brauchbares netbook-os mit sicherheit weiter verstärken. gleiches gilt für nettops, dort geht die entwicklung aus verschiedenen gründen deultich langsamer voran als bei netbooks, aber auch hier ist ein sehr deutlicher trend zu erkennen.

nur weil DU mit sowas nichts anfangen kannst .... den rest spar ich mir. :]
 

gruenmuckel

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Bei Netbooks / Nettops muss man aber mal was klarstellen.
Du schreibst ja selber das 9/10 Usern "DAUs" sind. Also Leute die nicht so wirklich wissen worauf sie achten müssen beim Kauf, bzw. die gerne mal am Bedarf vorbei kaufen.
Das dürfte einen Gutteil der Verkäufe dieser Minilaptops ausmachen.

Diese Geräte sind zwar schön portabel und haben gute Akkulaufzeiten, sehen nett aus, sind klein usw.
Sie taugen aber nicht wirklich für die von dir benannten "täglichen Desktop-Aufgaben".
Grade mal die Mails checken ist okay, aber längere Mails lesen oder verfassen, mal ne Stunde Textverarbeitung oder ne Stunde Recherche im Web sind mit den kleinen Displays und der sehr engen Tastatur eher Qual als Segen. Das lohnt nur dort wo ein richtiger Laptop zu viel Platz wegnimmt.

Und weil die Leute nicht wissen das diese Geräte für die meisten Anforderungen zu unergonomisch sind werden sie gekauft. Wenn man mal gesehen hat wie nah die Leute dann mit der Nase vorm Display hängen könnte man denken das sie ihre Brille vergessen haben.
Das ist ähnlich wie mit den tollen Designhandys. Da gibt es ja auch höchst beliebte Exemplare die genialst aussehen, aber nach 2 Tagen leer sind und auf deren Tastatur man mit jedem Druck gleich drei Tasten auf einmal erwischt.

Die Menschen lassen sich gerne vom schönen Schein blenden.



Ich habe nichts gegen Netbooks. Ich sehe sie aber nicht als DEN Desktopersatz für Ottonormalverbaucher, sondern als Nischenprodukt. Ich stimme dir aber zu das fast alle Benutzer mit einem ordentlichen Laptop besser bedient sind als mit einem klobigen Desktop-PC.
 
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Gast29012019_2

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@cruger,

Verstehe allerdings nicht, warum du dich mit aller Gewalt so auf Nettops und ITX-Boards versteifst. Das ist nur einer von vielen PC Schienen, oder glaubst du ernsthaft das der klasssiche Desktop-PC bald verschwinden wird, wie auch die X-ATX Boards.

Für den Ottonormalverbraucher ist es letztlich egal was er drin hat, dem würde je nach Ansprüchen auch ein 200-300 Euro PC von Expert reichen wo alles drin ist, da lohnt schon bald das selberschrauben nicht mehr, das meiste sind Reparaturleistungen.

Und viele meiner Kunden, sind nicht bereit viel Geld für einen Mini-PC zu bezahlen o. einen Nettop zu kaufen, geschweige den damit vernüftig arbeiten zu können.

Und damit beenden wir hier die Diskussion, weil es in meinen Augen keinen Sinn hat dich mit dir hier weiter darüber zu palavern.

@gruenmuckel, volle Zutimmung.

2 meiner deutlich älteren Arbeitskollegen, waren schon kurz dran sich ein Netbook zu kaufen. Konnte sie gerade davon noch abhalten, weils garantiert ein Fehlkauf gewesen wäre.
 
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Tomato

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Neuere NV- Chipsätze für die AMD Plattform wurden meines Wissens nach von den Mainboardherstellern gemeinschaftlich abgelehnt. Ich glaube music.... hatte mal etwas dazu geschrieben. Mal sehen ob ich das noch finde.
Ob das an den Restriktionen seitens Nvidia lag, die da immer mal wieder Erwähnung fanden, kann allerdings nur spekuliert werden. Offen sagt das natürlich auch niemand, sondern man findet statt dessen eher nichtssagende einzeilige Aussagen der Beteiligten.
Aus meiner Erfahrung überwiegen die Vorteile der NV Plattform deutlich gegenüber einer AMD basierten Plattform, weshalb ich dann, wenn es denn soweit ist, auch nur noch Intel Systeme verbauen werde. Dann hörts dann aber auch auf, das ich mir etliche Mainboards zeitgleich und aus Interesse von Leistungsmessungen bezügl. der jeweiligen Herstellerumsetzung kaufen werde. Irgendwann ist da schließlich mal eine Qualitätsgrenze erreicht welche man im Laufe der Entwicklung des PCs erwarten sollte.
 
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Gast29012019_2

Guest
Bisher hatte ich da Std Ware von "Asrock" verbaut, und bisher dahingehend keine Probleme gehabt.
 

Cleric

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Du schreibst ja selber das 9/10 Usern "DAUs" sind. Also Leute die nicht so wirklich wissen worauf sie achten müssen beim Kauf, bzw. die gerne mal am Bedarf vorbei kaufen.
Das dürfte einen Gutteil der Verkäufe dieser Minilaptops ausmachen.
Meine Erfahrung ist genau das Gegenteil. Uninformierte, die z.B. beim Mediamarkt oder Discountern wie Aldi usw. einkaufen, kaufen fast immer überdimensionerte Geräte mit für ihre Ansprüche viel zu viel Leistung und nicht selten überteuert. Aldi PCs waren in der Vergangenheit mit allem möglichen Zubehör und Multimedia-Schnickschnack ausgestattet (ok, die Preise war meistens in Ordnung). Und wenn man dann mal vor Ort bei einem solchen Kunden war, hat man schnell feststellen dürfen, dass der Besitzer 9 von 10 Funktionen des PCs noch nie benutzt hat und auch nie benutzen wird. Die überwiegende Mehrheit benutzt ihre PCs oder Notebooks für Office-Programme oder zum Surfen und Emailen. Und darin erschöpft sich das Ganze.

Wir versuchen Kunden wo immer es geht einen Vergleich zwischen einem aktuellen Standard-Desktop-System und einem Nettop zu demonstrieren. Und fast alle entscheiden sich anschließend für ein Nettop-System. Und da geht es eigentlich nur um die angemesse und ausreichende Leistung, Leistungsaufnahme und Anschaffungspreis. Die Form ist im Prinzip egal, es gibt ausreichend Nettop-Technik in ganz normalen Mini- oder Midi-Towern (auch ne Kostenfrage).

Sie taugen aber nicht wirklich für die von dir benannten "täglichen Desktop-Aufgaben".
Du hast das völlig zutreffend zusammengefasst. Netbooks sehe ich in Sachen Ergonomie auch sehr kritisch. Wenns nicht ultramobil sein muss, dann fährt man mit einem normalen Notebook oder einem Nettop ganz klar besser.

Ohnehin verstehe ich in mancher Hinsicht den Trend hin zu Notebooks nicht so ganz. Bei vielen der besagten DAUs spielt Mobilität so gut wie keine Rolle, da sind die > 15" Notebooks reines Desktop-Replacement. Und in dem Fall würde man mit zusätzlichem Monitor und Eingabegeräten in Sachen Arbeitsplatzergonomie wesentlich besser fahren (oder gleich nen Desktop-Rechner).

Und nochmal zum Thema Inhalt und Verpackung. Einen Punkt sollte man auch nicht unterschätzen. Nachdem mit Windows 7 die für XP auferlegten Einschränkungen für Netbooks aufweichen bzw. wahrscheinlich komplett wegfallen, wird Netbook-Technik spätestens mit der nächsten Atom-Generation auch Einzug in andere Notebook-Klassen halten. Speziell im Bereich der normalerweise überaus teueren Subnotebooks wird es wahrscheinlich zu großen Verschiebungen in Richtung Netbook-Technik kommen. Denn viele wollen gerne mehr Bildschirmdiagonale, aber nicht unbedingt mehr Leistung. ;)

oder glaubst du ernsthaft das der klasssiche Desktop-PC bald verschwinden wird, wie auch die X-ATX Boards.
Verschwinden werden klassische Desktop-Systeme mit Sicherheit nicht. Dafür gibt es zwischen Highend-Spiele-PC und Schreibmaschinenersatz a'la Nettop noch zu viele Anwedungsbereiche, wo man etwas mehr Leistung als bei einem Nettop, aber weniger Leistung als bei einem Spiele-PC braucht.

Aber wie schon im Thread erwähnt wurde, haben Notebooks seit einer Weile Desktop-Systeme überholt. Und während der Notebook-Markt weiter wächst, stagniert bzw. schrumpft der Markt für Desktop-Systeme. Und da ist so schnell auch keine Trendwende zu erkennen. Wenn ich mir die Produktpalette diverser Zulieferer anschaue, dann wurde dort das Angebot an Desktop-PCs in den letzten zwei Jahren erheblich ausgedünnt.

oda lohnt schon bald das selberschrauben nicht mehr, das meiste sind Reparaturleistungen
Meinst Du selber schrauben privat? Oder als gewerblicher Assemblierer? Privat ist selbstschrauben ohnehin eine Mininische. Und bei PC-Assemblierern sind gerade bei kleinen und mittleren Firmen mit ihren Eigenmarken in den letzten Jahren aufgrund der schwierigen Marktlage viele verschwunden oder haben zumindest das assemblieren aufgegeben. Auch wenn Du es anders gemeint hast, hast Du Recht ... "Selbstschrauben" lohnt sich kaum noch.

Scheinbar bist du aber der einzigste der das so sieht, ob du damit auch den OEM Markt überzeugen kannst *lol*
Und weil Du hier so herzhaft gelacht hast, sei nochmal auf meine Anmerkungen weiter oben verwiesen. Du musst keine OEMs überzeugen, die sind längst dabei, nach und nach klassische Desktop-PCs aus ihrem Produktportfolio rauszuschmeißen.
 
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Bobo_Oberon

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Bei Netbooks / Nettops muss man aber mal was klarstellen.
...
Diese Geräte sind zwar schön portabel und haben gute Akkulaufzeiten, sehen nett aus, sind klein usw.
Sie taugen aber nicht wirklich für die von dir benannten "täglichen Desktop-Aufgaben".
Grade mal die Mails checken ist okay, aber längere Mails lesen oder verfassen, mal ne Stunde Textverarbeitung oder ne Stunde Recherche im Web sind mit den kleinen Displays und der sehr engen Tastatur eher Qual als Segen. Das lohnt nur dort wo ein richtiger Laptop zu viel Platz wegnimmt. ...
Du vermischst zwei Sparten miteinander.

Netbooks sind in der Tat klein, kompakt und sparsame x86-Mobilgeräte ... aber Nettops sind stationäre PCs. Die werden gerne auch als "All in One" verkauft. Diese Rechner haben ergonomische Bildschirmgrößen und Tastaturen. Das "Problem" ist, dass Mutti nach einer eckigen Kiste unterm Schreibtisch sucht und nicht findet ... kann sie auch nicht, weil im Monitor selber der komplette Rechner steckt. ;D

Und wenn ich meine Besuche auf der Cebit 2008 und 2009 zusammenfasse, dann ist der "All in One PC" eines der wenigen Wachstumssegmente im Desktop-Markt. Der Notebookmarkt wächst immer noch und gewinnt eine Nische hinzu, die von Intels "Atom" ausgefüllt wird.

Der "All in One"-Markt wird hingegen auch noch gerne mit anderen CPUs bestückt, solange sie nicht zu heiss werden und sparsam bleiben. Es ist sozusagen ein Atom + "X" Markt und Nvdia platziert sich mit dem ION ganz chremig ein. Mal schauen wies mit VIAs "Nano" weiter geht.

PS: Auch die ausgesprochene Selbstschrauber-Marke "Asrock" bringt erste komplett PCs heraus ... eben besagte Netbooks, bzw. günstige CULV-Notebooks und schnuckelige Kompakt-Desktops mit Low-Power CPUs. Warum sie nur so etwas machen? ...

MFG Bobo(2009)
 
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