Spiele unter Linux - eure Erfahrungen

Mal ein kleines Fazit von mir:

Seit dem 11. Oktober 2025 täglich CS2 gespielt (sagt leetify). Bislang hatte ich ein Soundproblem, welches ich nun wohl in den Griff bekommen habe. CS2 und Discord mögen sich nicht.

Helldivers 2 läuft sahnig, CS2 ebenso, noch nie waren toxische Randoms so flüssig wie heute. :D

Ihren Beitrag trägt die 6800 XT natürlich mit bei, die hat inzwischen Einzug ins Aquariumgehäuse gehalten.

Stört es mich, nicht BF6 spielen zu können? Nö. Wenn ich mir anhöre, was der Freundes- und Bekanntenkreis so schimpft, dass bekomme ich für weniger Geld und geringere Hardwareanforderungen auch unter CS2. :D
 
Vorgestern Ubuntus Steam-Client mit Abhängigkeit 32-Bit Nvidia-Driver installiert und Nier:Automata (für Windows) ohne weiteres Herumkonfigurieren spielen können. Habe nur vorher BOINC angehalten. ^^
Muss mal sehen, ob ich der Kiste zum Zocken etwas mehr CPU-Takt erlaube. System ist ein Asrock DeskMEET mit Ryzen 5 5600, der auf Anschlag heruntergetaktet ist, und RTX 4060, die nur 100 Watt bekommt, damit der Kleine nicht in Schweiß ausbricht.
 
Habe hier mir einen Steam Machine ähnlichen Rechner zusammen gebastelt.


R5 7600X (aktuell mit PPT 80w und CO -20), 32 GB DDR5 6000 CL32. ASUS Strix B650E-I, 1 TB Micron und MSI 5700XT 8GB



Am liebsten würde ich mal Steam OS selber ausprobieren, hat da wer Erfahrungen auf einem "normalen" PC.

Sonst werde ich mal CachyOS oder Bazzite ausprobieren. Aktuell läuft noch eine Windows 11 Testinstallion zum austesten der
Limits im UEFI.
 
Mir hat das nicht gefallen, genau wie CachyOS.
Da verstehe ich den Hype gar nicht.
Als ehemaliger Win user bin ich mit Solus Plasma einfach näher dran.
Da merkt man beim arbeiten gar nicht daß man mit Linux unterwegs ist.
Und ist eine roling distro da muss man nicht alle 2 Jahre neu installieren.
Spiele laufen super.
 
Als ehemaliger Win user bin ich mit Solus Plasma einfach näher dran.
Da merkt man beim arbeiten gar nicht daß man mit Linux unterwegs ist.
Solus hatte ich zuletzt vor etwa 6 Jahren mal ausprobiert. Danach total vergessen. Gut zu wissen, dass das Projekt noch läuft. Müsste die Version 4.0 gewesen sein, Sommer 2019.

Ich war auf der Suche nach einer Rolling Distro für einen Freund, welcher es nicht schafft, sein Ubuntu bzw. später Mint aktuell zu halten. Unter Windows hatte er es auch nie geschafft.
An was ich mich erinnern kann: Die Installation lief nicht ganz reibungslos (da war Mint deutlich einfacher), aber das ist für den Endnutzer egal. Die Installation hätte ich vorgenommen.

Woran ich damals gescheitert bin: Die Softwareverwaltung war »zu kompliziert«. Nicht aus meiner Sicht, sondern aus der des zukünftigen Nutzers. Der bekam zwar die Basis von mir eingerichtet und hat nur wenig spezielle Wünsche, von Mint war er aber gewohnt »einfacher installieren zu können«.

Ich musste dann einsehen, dass er mit Mint wohl besser bedient ist. Den größten Nachteil, den ich damals bei Solus gesehen habe: from scratch, keine etablierte Basis wie Arch oder Debian sondern eben »alles alleine«. Das wurde dem Projekt dann auch später zum Verhängnis:

Anfang des Jahre 2023 machte das Solus Projekt von sich Reden, denn es brach zusammen. Über Wochen gab es keine Aktualisierungen, die Server waren down, die Projektseite nicht mehr erreichbar. Alles sah danach aus, als wäre Solus Linux gestorben und in die ewigen Jagdgründe eingegangen.

Quelle: https://fosstopia.de/solus-4-4-testbericht/

Sowas befürchte ich auch noch immer bei CachyOS. Auch wenn es auf Arch basiert. Ist eben kein riesiges Projekt wie z.B. Ubuntu.

Und ist eine roling distro da muss man nicht alle 2 Jahre neu installieren.
Muss man z.B. bei Mint auch nicht. Die Versionsupgrades laufen in der Regel problemlos. Noch immer besser als bei Windows. Das muss man alle 2 Jahre neu installieren obwohl man bei der gleichen Version bleibt. :D
Spiele laufen super.
Darum geht es ja hier im Thread. Also BTT. :)

Welche Hardware verwendest du?
 
Ja das erste Jahr war nicht ganz einfach.
Hatte damals die Version 4.3 installiert, jetzt sind wir bei 4.8.
Kann man aber nicht mehr vergleichen, das System wurde an Arch angeglichen.
Die Installation läuft wie bei den meisten distros schon seit V4.6 über Calamaris.
Bei Mint hat bei mir kein einziges Versions upgrade funktioniert.
Hatte von 17 bis 19 alle installiert und alle manuell.


System ist
Ryzen 1800X
Mobo Crosshair VI Hero
16GB RAM
Graka Sapphire Nitro+ 6600XT
Samsung 970 Evo Plus 2TB
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei Mint hat bei mir kein einziges Versions upgrade funktioniert.
Hatte von 17 bis 19 alle installiert und alle manuell.
Mein Laptop hat 2024 seine neue Platte bekommen -> war 21.3 virginia und ist jetzt 22.2 zara

Mein Desktop war von 18.3 sylvia bis 22 wilma aktualisiert worden. Schlummert noch auf der eingelagerten Platte, auf die neue SSD kam CachyOS.

Bin stets über die GUI gegangen. Hatte es damit aber auch nie sonderlich eilig.

System ist
Ryzen 1800X
Mobo Crosshair VI Hero
16GB RAM
Graka Sapphire Nitro+ 6600XT
Samsung 970 Evo Plus 2TB
Also eigentlich nichts Exotisches dabei. Freut mich, wenn es bei dir mit Solus besser läuft als mit Mint.

Nutzt du auch Discord unter Solus parallel beim Spielen?
Immerhin sind die Pakete und somit auch die Anwendungen i.d.R. aktueller als bei den regulären Releases von Mint und Co.
 
Bestes aha Erlebnis: seit langem mal wieser ne GraKa getauscht. Ausbauen, Linux hochfahren, läuft.
Ach komm, mach die auch mal für Windows fit, ab und an, wer weiß...
Das Bild begrüßt dich mit 1024x768, okay Treiber, ich mein, ist zwar AMD auf AMD, aber gut. Treiber runtergeladen, installieren... Nö.. Ich hab kein Platz (ich gestehe, die Sys-SSD hat nur 120GB),also erst mal aufräumen, Papierkorb leeren etc...
Gefühlt eine Stunde später, lief die Karte dann auch unter Windows...
 
Mint ist halt ein typisches Linux.
Bei Solus benötigt man wenn man nicht will die Konsole nur selten.
Geht alles über den Desktop.
Als ich meinen Desktop das erste mal in Solus gepostet habe sagten die meisten.
EEEEEEE das ist ja Windows.
 
Es erstaunt mich immer wieder, was Leute so an Distributionen ausgraben. Aber hey, solange es euch gefällt. :)
Bei Solus benötigt man wenn man nicht will die Konsole nur selten.
Ach, ganz ehrlich, ich finde der Punkt wird überbewertet. In der Windows Registry rumfurwerken empfinde ich persönlich als schlimmer und das machen Leute eigentlich ziemlich regelmäßig.

Meiner Meinung nach, wenn man mit dem Ziel startet auf Linux niemals die Konsole zu nutzen, und sich dadurch auch kein bisschen da einzuarbeiten, dann hemmt man sich eigentlich nur unnötig. Viele (aber natürlich nicht alle) Dinge sind über die Konsole effizienter und schneller zu lösen.
Zudem kann man sich heute von AI jeden Befehl im Detail erklären lassen, wenn man etwas nicht versteht.
(Da gilt aber natürlich wie immer mit AI: Vorsicht vor Halluzinationen)
 
Ich "fummeln" ja schon sehr lange nebenbei mit Mint rum - als Installation oder VM und hatte persönlich noch nie Probleme bei einem Upgrade auf eine neue Version.

Zum Thema, habe nun mal Bazzite installiert, das nimmt als Standard BTRFS als Filesystem. Muss mich erst mal mit dem System "anfreunden" bevor
ich Spiele ausprobiere. Hardware scheint aber aller erkannt zu sein incl WLAN & Bluetooth.
 
Bin noch nicht dazu gekommen Spiele zu installieren/testen weil ich auf die dumme Idee gekommen bin bevor ich das mache zu schauen ob grundsätzliches funktioniert.

Und da bin ich bei so etwas trivialen wie auslesen der Lüftersensoren vom Mainboard hängen geblieben. Bisher nicht hinbekommen in Bazzite oder CachyOS.
Dann hatte ich zu weiterem erst mal keine Lust mehr.
 
Ja, das ist teilweise ein echt nerviges Thema. Bei meinem Mainboard war der Chip zu Beginn auch nicht im Kernel unterstützt und ich musste ein externes Modul hinzuziehen. Mit der Zeit hat sich das gelegt. Der zweite Chip (Nu126) auf dem Mainboard wird bis heute nicht unterstützt.
Das Problem in dem Bereich ist, dass die Hersteller dieser Chips selbst keinen Support für Linux bieten und alles per Reverse Engineering passieren muss und damit scheinen sich nicht sonderlich viele Leute zu beschäftigen.
Entsprechend mäßig ist der Stand hier.
 
Ich will das hier an der Stelle nicht weiter ausbreiten aber das ich alle Sensoren mir anzeigen kann gehört für einen Spielerechner für mich dazu.
Klar geht auch so - Software zum Steuern nutze ich auch unter Windows nicht - zum einstellen reicht bisher immer die Möglichkeiten
im UEFI.

Ich lasse jetzt CachyOS auf der Kiste und kucke mal was dann evtl noch zu holen ist. Rechner dient ja aktuell zu nichts anderem.
Nur solche Sachen werden von Seiten wie z.B. PC Games Hardware gar nicht mal angesprochen bei ihren Tests/Berichten mit Linux.
 
Schau dir mal CoolerControl an. Damit lassen sich Temperaturen und Lüfterdrehzahlen auslesen und entsprechende Lüfterkurven erstellen.
 
Das ist installiert, es nützt aber nichts wenn die Sensoren nicht zur Verfügung stehen.
 
Das ist bei CachyOS und Bazzite default installiert, sensors-detect ist auch aus geführt.

Es wird auch vieles erkannt aber nicht die Lüfter am Mainboard - dafür müsste wohl in dem Fall ein Kernelmodul (nct6687 (Nuvoton)) geladen werden.
Dazu habe ich noch keine Lust weil ich mir da Neuland auch nix zerschiessen will.
 
lm_sensors und i2c-tools sind normalerweise unter CachyOS vorinstalliert. Mittels
Bash:
sensors
sollten eigentlich alle Temperatur Sensoren, Lüftergeschwindigkeiten, etc. ausgelesen werden können.
Wenn nicht, mal
Bash:
sudo sensors-detect --auto
ausführen.

Edit: eratte war schneller, Ich lass es trotzdem mal stehen falls jemand das selbe Problem mit einer anderen Distribution hat.
Edit2: das Nuvotron Kernel Modul ist im AUR und funktioniert sowohl mit dem 6.12 LTS Kernel als auch dem aktuellen 6.18 Kernel. Einfach
Bash:
paru -S nct6687d-dkms-git
ausführen. Nach einem Neustart sollte dann das Kernelmodul geladen werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schau dir mal CoolerControl an. Damit lassen sich Temperaturen und Lüfterdrehzahlen auslesen und entsprechende Lüfterkurven erstellen.
Das Problem ist in solchen Fällen meist eher, dass Treiber fehlen. Da nutzen die Programme nichts.
Das ist bei CachyOS und Bazzite default installiert, sensors-detect ist auch aus geführt.

Es wird auch vieles erkannt aber nicht die Lüfter am Mainboard - dafür müsste wohl in dem Fall ein Kernelmodul (nct6687 (Nuvoton)) geladen werden.
Dazu habe ich noch keine Lust weil ich mir da Neuland auch nix zerschiessen will.
Der 6687d sollte eigentlich vom in-kernel Treiber nct6683 unterstützt werden. Mein Mainboard hat tatsächlich auch einen 6687D Chip.
Den von dir verlinkten Treiber habe ich ganz am Anfang genutzt, bin aber auf den in-kernel Treiber umgestiegen, nachdem da die Unterstützung hinzugefügt wurde.

Funktioniert es denn, wenn du das nct6883 Modul manuell lädst?
Code:
modprobe nct6883
 
Sorry, my bad. Das Modul heißt nct6683. Hab mich vertippt.
Es kann aber natürlich schon auch sein, dass dein Board eine spezielle Version von dem Chip hat, für den noch irgendeine Geräte ID hinzugefügt werden muss. So war es bei mir früher auch.
Hier nach sollte das Board unterstützt sein:




Listet es auch auf.
Über den EC (embedded controller) Treiber wird nicht der hauptsächliche Chip für hardware monitoring angesprochen, sondern das ist ein kleiner Zusatzchip, über den einige Dinge gesteuert werden. Wenn ich mich recht erinnere läuft bei mir u.a. der Anschluss für die Gehäusetemperatur darüber sowie der zweite CPU Lüfter. Das sind aber nicht die hauptsächlichen Anschlüsse für Lüfter etc., die laufen meist über einen Nuvoton Chip. (Gibt noch einen zweiten Hersteller, hab da aber den Namen vergessen.)
 
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