Ubuntu für absolute Anfänger...Fragen, Tips, Tricks, ...

AMD stellt demnächst die proprietären Treiber (OpenGL, Vulkan, AMF) ein und setzt voll auf Open Source:
 
Ich nutze seit Jahr und Tag den TotalCommander unter Windows und den möchte ich nicht missen.
Leider gibt es den nicht unter Linux oder nur ähnliche Alternativen.

Da ich vor allem auch schätze, dass auf beiden Seiten mehrere Tabs offen sind und auch die Sitztung gespeichert wird, sprich es werden die Tabs geöffnet, die zuletzt offen waren, würde mich ein ähnliches Verhalten unter Linux - sei es mit dolphin oder nautilus - mal interessieren.
Ich vermute mal, dass es da den Komfort eines gespeicherten Sitzung nicht gibt.
Mir würde erst mal ausreichen, wenn ich in der Taskbar ein Skript verlinkt habe, dass dolphin/nautilus öffnet und bestimmte Pfade in Tabs und Fenstern öffnet.
Oder wie würdet ihr das angehen? (falls ihr verstanden habt, was ich meine :-))
 
Falls Du KDE benutzt, dann kannst Du in Dolphin oben rechts über den Button "Teilen" auf die zweispaltige Ansicht á la Norton Commander umschalten:
1752482526337.png

Dolphin behält alle geöffneten Ordner und Tabs der letzten Sitzung. Nachteil: Dolphin kann man nicht mehr mit Root Rechten benutzen. Dafür habe ich mir den guten alten Krusader parallel installiert.

Für die Kommandozeile gibt natürlich den Midnight Commander, bei den meisten Distributionen (Debian, Ubuntu, Arch, ...) heißt das Paket mc.
 
Ich nutze seit Jahr und Tag den TotalCommander unter Windows und den möchte ich nicht missen.
Leider gibt es den nicht unter Linux oder nur ähnliche Alternativen.
Ich bin auch Total Commander-Heavy User ;-)
Unter Linux nutze ich auch den Midnight Commander, aber ja, an blinde Bedienung und Features kommt der nicht ran oder ich bin da noch nicht so weit.
Im forum vom Total Commander wurde von einem Double Commander geschrieben, der auch unter Linux laufen soll.

Schade, dass Total Commander den Sprung nach Linux nur für Android bisher gewagt hat.
 
Falls Du KDE benutzt, dann kannst Du in Dolphin oben rechts über den Button "Teilen" auf die zweispaltige Ansicht á la Norton Commander umschalten:
Anhang anzeigen 58282
Stimmt, das entspricht aber nicht ganz dem Verhalten das gefragt war. Ich nutze unter Windows den FreeCommander (meiner Meinung nach deutlich besser als TotalCommander, aber ist sicher Geschmackssache) und kenne das daher.
In TC hat man linke und rechte Ansicht, aber die Tabs sind unabhängig für links/rechts durchschaltbar, d.h. beide Ansichten haben ihre eigene Tableiste. In Dolphin hingegen sind linke und rechte Ansicht immer in einem Tab verknüpft, d.h. wenn man zum nächsten Tab wechselt, dann wechseln beide Ansichten oder ggf. hat man auch nur noch eine (d.h. nicht geteilt).
Letztendlich ist das eine Designentscheidung und man kann Vor- und Nachteile für beide Varianten anbringen, aber Dolphin unterstützt eben nur die verknüpften Splits, nicht aber die unabhängigen Tableisten.

Krusader wäre ein KDE Programm, welches das bieten sollte. Ich hab das aber selbst seit ca. 15 Jahren nicht mehr angerührt, daher kann ich nichts zum aktuellen Status sagen (also wie es bug- und featuremäßig aussieht). Zumindest scheint aber weiter dran gearbeitet zu werden und auf Qt6 wurde es auch schon portiert.

Edit: hier ist der Feature Request für Dolphin:

Ich würde aber nicht darauf hoffen, dass da so bald etwas passiert.
 
Ich nutze Krusader seit Jahren und bin zufrieden.
Was Dolphin nicht kann macht Krusader.
Bin aber kein Power User diesbezüglich.
 
Krusader ist einfach ein guter Klassiker. Ich habe mir vor einiger Zeit als Nicht Programmierer support für .zst und .tar.zst Dateien reingefummelt. Nur die Packen und Entpacken Buttons in der Werkzeugleiste funktionieren noch nicht 100% so wie sie sollen. Wenn auch dies behoben ist, dann versuche ich es zu veröffentlichen. Was mich an Dolphin neben der fehlenden Root Unterstützung noch nervt, ist daß Archive nicht wie Ordner behandelt werden. Besonders wenn man nur einzelne Dateien aus einem Archiv benötigt, ist es echt umständlich alles zu entpacken, nur die benötigten Dateine zu kopieren und dann das entpackte Archiv wieder zu löschen.
 
Krusader ist einfach ein guter Klassiker. Ich habe mir vor einiger Zeit als Nicht Programmierer support für .zst und .tar.zst Dateien reingefummelt. Nur die Packen und Entpacken Buttons in der Werkzeugleiste funktionieren noch nicht 100% so wie sie sollen. Wenn auch dies behoben ist, dann versuche ich es zu veröffentlichen. Was mich an Dolphin neben der fehlenden Root Unterstützung noch nervt, ist daß Archive nicht wie Ordner behandelt werden. Besonders wenn man nur einzelne Dateien aus einem Archiv benötigt, ist es echt umständlich alles zu entpacken, nur die benötigten Dateine zu kopieren und dann das entpackte Archiv wieder zu löschen.
View → Browsing → Open Archives as folder

Auf den ersten Blick funktioniert es aber nur mit 7z, zip and (nicht bz2-komprimierten) tar Dateien, andere Formate scheint Dolphin nicht zu unterstützen.

Edit: komprimierte tar gehen doch auch, aber nur mit zstd, xz und gzip. Nicht aber mit bz2 (das war das erste Format das ich vorliegen hatte).
 
View → Browsing → Open Archives as folder

Auf den ersten Blick funktioniert es aber nur mit 7z, zip and (nicht bz2-komprimierten) tar Dateien, andere Formate scheint Dolphin nicht zu unterstützen.

Edit: komprimierte tar gehen doch auch, aber nur mit zstd, xz und gzip. Nicht aber mit bz2 (das war das erste Format das ich vorliegen hatte).
Upps wie peinlich. Ich hatte mehrfach in den Einstellungen geschaut, aber die Einstellung scheinbar immer übersehen. Danke.
.tar.xz geht auch, selbst .pkg funktioniert. Aber daß ausgerechnet .bz2 nicht unterstützt wird ist seltsam.
 
Bei den KDE-Programmen wie Krusader oder Dolphin im normalen Ubuntu habe ich nach längerer Benutzung immer mal das Problem, dass die dann die CPU voll auslasten. Dann muss ich alle Fenster schließen und neu öffnen.
 
Upps wie peinlich. Ich hatte mehrfach in den Einstellungen geschaut, aber die Einstellung scheinbar immer übersehen. Danke.
.tar.xz geht auch, selbst .pkg funktioniert. Aber daß ausgerechnet .bz2 nicht unterstützt wird ist seltsam.
Verstehe ich auch nicht so ganz. Das läuft wohl über kio und dann karchive. Letzteres hat aber bz2 Unterstützung. Tatsächlich hat aber karchive wiederum keine 7z Unterstützung, weiß nicht, woher das dann kommt.
Übrigens gab es zu KDE4 Zeiten ein kio_rar, mit welchem man auch rar Dateien entsprechend öffnen konnte. Das wurde aber danach vom Autor nicht mehr auf Qt5 und später Qt6 portiert, is daher nicht mehr.
 
Ich wollte meinen Boinc-Rechner nach der Sommerpause nun endlich mal von 20LTS auf 22 oder 24LTS upgraden.
Allerdings hindert wohl der Nvidia-Treiber das System daran, sich zu aktualisieren.
Aktuell ist die neueste Version auf nvidia.com 535.261.03 und ich scheine noch 535.183.01 zu haben und die will sich nicht aktualisieren.
Darauf basierend will dann auch Ubuntu kein upgrade starten.

Da die hochqualifizierten Herren der Linux-Fachforen nur die Neuinstallation empfehlen (ich bin wohl bereits in einem Botnetz...), hat hier Jemand eine Idee, wie ich den Linux-Treiber manuell aktualisieren kann?

Edit: Nach der Umstellung auf den Nouveau-Treiber ging es dann doch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich hätte es zuerst mit >> sudo apt install nvidia-driver-575 << versucht nach dem ich das repository hinzugefügt habe, so musste ich es neulich
auf Tuxedo-os machen das ging schneller als nach einer Treiberverwaltung zu suchen oder Google zu befragen.
 
Verhindern Closed Source Treiber wie der von Nvidia nicht oft solche Upgrades?
 
Vermutlich ist es so. Aber der 535 Nvidia Treiber selbst hatte sich auch schon ewig nicht mehr aktualisiert.
Also vielleicht nehme ich doch den Ratschlag an und setze den Rechner komplett neu auf.
 
Welche Nvidia-Version installiert man heutzutage auf einem Ubuntu 24LTS auf ner RTX3070?
Lieber wieder 535 oder ist was Neueres schon sinnvoll?
 
Ich habe vor meine Debian Installation (im Prinzip auch egal welche Distribution), die im Dualboot mit Win10 ist, durch eine andere zu setzen.
Entweder macht es da draußen im Internetz niemand oder ich bin zu blöd etwas in die Richtung etwas so finden.
Hat da evtl. jemand von euch Rat? Müsste ja eigentlich nur ein ext4 und Linux-Swap leeren sein oder?
Sieht gerade so aus:

Bildschirmfoto_partitionen.png
 
@seTTam

Habe ich schon öfters gemacht. Ich habe allerdings die /home-Partition separat.

Das heißt ich habe eine Partition für das wutverzeichnis und eine weitere Partition für die User Verzeichnisse

Dann kann man die Nutzdaten der User später auch noch weiter verwenden oder die Partition z.B. für Sicherungen der Konfiguration vom Apache oder sonst was verwenden.

Dies wird Partition ist inzwischen übrigens bei einigen Distributionen übrigens gar nicht mehr vorgesehen in Zeiten von 16 GB RAM wird auf eine Partition mit 100-1000 MB Swap gerne verzichtet. ;)
 
Ok danke.
Der Hintergrund ist, dass bei mir das Zocken (World of Tanks) nicht zuverlässig läuft. Unregelmäßig kommt das Spiel nicht über 30 fps raus, ansonsten immer im FPS-limit von 144. Eine Erklärung habe ich mir dafür nicht, höchstens dass mein Debian womöglich zerschossen ist? Das sorgt zumindest nicht für Vertrauen.
Evtl. sprengt das hier auch den Rahmen und ich mache noch einen neuen/eigenen Thread auf.
 
@seTTam

Was CachyOS so macht:

1761308421151.png

Meine zusätzliche Partitionen als Datengrab (mehr gibt es nicht im System):

1761316620225.png

CachyOS legt keine Swap mehr an.

Belegung

Code:
❯ df -h
Dateisystem    Größe Benutzt Verf. Verw% Eingehängt auf
dev              16G       0   16G    0% /dev
run              16G    1,9M   16G    1% /run
efivarfs        128K     52K   72K   42% /sys/firmware/efi/efivars
/dev/sdb2       936G    217G  672G   25% /
tmpfs            16G    196M   16G    2% /dev/shm
tmpfs           1,0M       0  1,0M    0% /run/credentials/systemd-journald.service
tmpfs           1,0M       0  1,0M    0% /run/credentials/systemd-resolved.service
tmpfs            16G     21M   16G    1% /tmp
/dev/sdb1       2,0G    232M  1,8G   12% /boot
/dev/sda1       1,8T    370G  1,4T   22% /home/amy/hda1
tmpfs           3,2G    160K  3,2G    1% /run/user/1000
_____

Sehe gerade autocorrect / Spracherkennung bei mir:

wutverzeichnis == Root-Verzeichnis

:D
 

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Ich habe vor meine Debian Installation (im Prinzip auch egal welche Distribution), die im Dualboot mit Win10 ist, durch eine andere zu setzen.
Entweder macht es da draußen im Internetz niemand oder ich bin zu blöd etwas in die Richtung etwas so finden.
Hat da evtl. jemand von euch Rat? Müsste ja eigentlich nur ein ext4 und Linux-Swap leeren sein oder?
Die Swap brauchst du nicht leeren, die kannst du wiederverwenden. Es können sich prinzipiell auch mehrere gleichzeitig installierte Distributionen eine Swap teilen, man kann ja eh nur eins davon starten (und dann nutzt das auch nur eine gleichzeitig). Ob du weiter eine Swap nutzen willst liegt bei dir. Prinzipiell ist das keine schlechte Sache, wenn sie auf der NVMe liegt, dann ist die ja auch recht flott. Bis auf die paar MB hat man auch keinen Nachteil dadurch (Linux ist auch nicht wie Windows das ständig Zeug in die Swap auslagert). Eine Swap "braucht" hauptsächlich dann, wenn man Suspend2Disk/Hibernate. Das geht auch mit einer Datei, ist aber etwas komplizierter einzurichten und bringt auch nicht wirklich einen Vorteil, da man in dem Fall ebenfalls den Speicherplatz vorhalten muss. Wenn man Suspend2Disk/Hibernate nicht braucht, dann steht es einem frei zu überlegen ob der installierte RAM wirklich in allen Fällen ausreichen wird. Ich würde die Grenze heutzutage da bei 32GB setzen.
Und natürlich gibt es Menschen die eine Neuinstallation von Linux machen, unter Umständen auch in die gleiche Partition. Sollten die Installer der Distros auch unterstützen, wobei sie sicherlich meckern werden, dass da schon ein Linux installiert ist und fragen ob man sicher ist, dass man das machen will. Wahrscheinlich wird der Installer die ext4 Partition löschen wollen, was prinzipiell ok ist. Mach aber vorher eine Sicherung deiner Nutzerdaten (also /home/benutzername), sofern da was drin ist was du später wieder haben willst.

Da du wahrscheinlich auch noch EFI nutzt musst du ggf. noch manuell die Debian Dateien aus der EFI Partition entfernen, das wird der Installer der neuen Distribution höchstwahrscheinlich nicht machen. Sonst hast du im EFI wahrscheinlich nicht funktionierende Zombieeinträge von Debian.
 
Wie installiere ich apt, wenn ich kein apt mehr habe?
 
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