Ubuntu für absolute Anfänger...Fragen, Tips, Tricks, ...

Ich hatte es mit synaptic entfernt, weil es sich nicht aktualisieren ließ und damit auch ubuntu sich nicht aktualisieren ließ.
Dass synaptic gar kein anderer Paketmanager ist, sondern nur eine GUI für apt, hab ich erst danach gemerkt.
Ich werde Ubbuntu einfach neu installieren, aber falls ich noch mal auf die Idee komme, weiß ich immerhin, dass man es für die aktuellen Versionen von Ubuntu herunterladen kann. Für 20LTS gibts unter dem Link nix mehr.
 
Der Link ist nur die Anleitung, wie du es wieder installieren kannst.
 
Ja, aber in der Anleitung gibts dann einen Downloadlink.
Ich hatte dann wohl die falschen Suchbegriffe. Mir hat Google nur ständig erzählt, was man MIT apt installieren kann.
 
Wie installiere ich apt, wenn ich kein apt mehr habe?
Prinzipiell ist das erstmal kein Problem, solange du das Paket hast. Dann einfach mit dpkg -i pfad/zum/paket.deb installieren.
Wenn es das nicht mehr zum Download gibt, dann wird es natürlich schwieriger. Es gibt aber sicherlich noch irgendwelche Spiegelserver, die das spiegeln. In dem Fall wäre es aber sinnvoll dann den Hash der Datei mit dem offiziellen Paket zu vergleichen, was schon einen gewissen Aufwand bedeutet.

Es besteht aber auch die realistische Chance, dass du das Paket selbst noch hast, da ein lokaler Paketcache existiert. Also Nicht-Ubuntu Nutzer bin ich nicht ganz sicher, aber ich glaube du findest das in /var/cache/apt. Da würde ich einfach mal rumstöbern, ob du eine apt-xyz.deb findest, wobei -xyz Versionsnummer, Releasenummer etc. ist. Die mit dpkg installieren könnte schon helfen.
Im schlimmsten Fall hast du neben apt aber auch noch andere Pakete entfernt die von apt abhängen. Dann wird es definitiv eine aufwendigere Operation. Nicht unmöglich, aber aufwendig.
 
Irgendwo ist bei Ubuntu der Wurm drin.

Ich wollte mit meinem ventoy-Stick (2023 erstellt) Ubuntu neu installieren. Geht nicht.
Ungefähr dieses Problem: https://www.reddit.com/r/Ventoy/comments/1bn1tky/ventoy_usb_doesnt_boot_getting_weird_error/
Die Lösung wäre:
  1. Download the latest Ubuntu desktop ISO.
  2. Mount the ISO and the VentoyEFI partition (using Disks/Disk Manager).
  3. Copy BOOTX64.efi and mmx64.efi from the ISO to /EFI/BOOT in VentoyEFI.
  4. Rename grub.efi in /EFI/BOOT in VentoyEFI to grubx64.efi.
  5. Reboot and it should work.

Bootet trotzdem nicht. War der Meinung, die EFI-Datei trotzden nicht zu erkennen.


Gut, also einfach mal das neue ventoy heruntergeladen und versuchen, den Stick zu aktualisieren. Geht aber auch nicht.
Ich habe das terminal auf allen 3 möglichen Wegen versucht, zu rooten.
  • Standardbefehl ist das Programm sudo:

    sudo -i






  • Der bei anderen Linux-Distributionen ebenfalls mögliche Befehl

    su --login root
    funktioniert bei Ubuntu erst nachdem man für root ein Passwort vergeben hat; dann benötigt man aber den Umweg über die vorherige Anmeldung als normaler Benutzer nicht, sondern kann sich im virtuellen Terminal beim Prompt login: direkt als root anmelden. Das ist sowohl bequemer als auch weniger sicher. Den Befehl kann man noch abkürzen und den Benutzernamen root weglassen, da dies die Vorgabe ist. Diese Schreibweisen bewirken alle dasselbe:

    su --login
    su -l
    su -


    sieht auch rootig aus, aber es klappt einfach nicht:

    **********************************************
    Ventoy: 1.1.07 x86_64
    longpanda admin@ventoy.net
    https://www.ventoy.net
    **********************************************

    Failed to access /dev/sdb, maybe root privilege is needed!
    Keine Ahnung, was der von mir will.
  • Und dieses Format-Wirrwarr hier um Forumseditor nervt auch.
 
Eine root Konsole bekommst du am einfachsten mit sudo su. Ob Login Konsole oder nicht sollte in den meisten Fällen ziemlich egal sein. Der Unterschied ist nur darin, welche Dateien beim Starten der Konsole geladen werden.
Bei einer Login Konsole wird /etc/profile gelesen, dazu noch ~/.bash_profile, ~/.bash_login oder ~/.profile, falls eine davon existiert.
Bei einer interaktiven, nicht Login Konsole dagegen ~/.bashrc

Im Normalfall sollte das aber keine große Rolle spielen, insofern mach dir nicht zu viele Gedanken darum.

Was dein ursprüngliches Problem ist, da bin ich mir auch nicht sicher, hab diesen Fehler noch nie gesehen. Könnte es sein, dass irgendwelche Signaturen auf einer Blockliste gelandet sind? Hast du auch den USB Stick mal an einem anderen PC getestet um zu sehen ob es dort startet?

bzgl. der Meldung "Failed to access /dev/sdb", was hast du da versucht zu machen? Bei einem Live System muss man bedenken, dass hier manche Teile ggf. auch read-only sind, evtl. hat es damit zu tun?
 
bash Ventoy2Disk.sh -I /dev/sdb

sollte laut Anleitung ventoy aktualisieren.
sdb war zu dem Zeitpunkt wie verlangt, nicht gemounted.

Egal, ich schreib jetzt einfach das Ubuntu ISO auf den Stick und sch... auf ventoy.
 
Ah ok, verstehe.
Könnte das evtl. auch ein defekter USB Stick sein?

Ich nehme an, du hast überprüft, dass sdb das richtige Device ist, oder?
 
Hm, der ist erst 15 Jahre jung. ;)
Ich konnte jedenfalls vorher problemlos ein 6GB ISO runter und das neue rauf kopieren.
Und wenn die Fehlermeldung mir sagt, dass die Rechte fehlen, dann denke ich auch eher, dass es daran liegt. Also Entweder Anleitung unvollständig oder Leser unaufmerksam.
Kurioserweise stürzt das Install-Programm reproduzierbar bei Eingabe des Rechnernamens ab. Ich hab zwar dunkel in Erinnung, dass man Zahlen am Anfang des Namens nicht nutzen darf, aber das könnte das Programm auch einfach mitteilen statt abzustürzen. Mit Buchstaben ging es jedenfalls weiter.
Wenn es wieder schief läuft, werde ich mal h2testw drüber jagen.

Edit: OK, die Installation war nach 10 Minuten fertig. Damit ist mein Vertrauen in Ubuntu wieder hergestellt. :)
Windows hätte in der Zeit gerade mal die Richtung der Pausenanimation geändert.
 
Wäre es sinnvoll für eine Migration von einer Distrubution zu einer anderen, die zweite Distrubution parallel zu installieren und dann nach und nach alles rüberschieben, was man so braucht und erst im Betrieb merkt? Kann man dann die erste Distribution mit etwas Bastelei entfernen mit gparted oder so? Hat sowas hier schon mal jemand gemacht?
Bestimmt ist es sowieso zu empfehlen direkt sauber zu installieren, ich weiß ;-)
 
Ich bin von 2 Systemen auf der selben Platte abgegangen.
Da hatte ich nur ärger mit.
Ich habe z.B. eine alte Nvme in eine Icy Box an USB 3.2 und da habe ich ein zweites Linux drauf wenn ich es mal brauche.
Da ist auch noch Platz für Backups etc.
Das brauche ich aber eigentlich nicht mehr, da ich alle Progrmme die auf meiner Distro (Solus) nicht laufen in DistroBox installiere.
Diese Programme kann ich dann mit Fox Buddy in mein System einbinden.
Ich habe Fedora 41 und Ubuntu 24.04 in DistroBox da finde ich so alles was auf Solus nicht läuft.
 
@seTTam

Machbar aber vielleicht unnötig. Wenn man bei der gleichen Distribution bleibt, kann man das Homeverzeichnis manchmal komplett, manchmal leider nicht komplett übernehmen. Problematisch ist bei manchen Anwendungen dann die Konfigurationsdatei der einen oder anderen Anwendung.

Server: Bei Debian ist die Konfiguration von Apache anders als bei Mint und Ubuntu, bei Arch noch mal ein bisschen anders. Das heißt: auch solche Sachen kann man nicht einfach eins zu eins übernehmen.

Wie ich vorgehe: meistens steht bei mir ohnehin ein Hardware Upgrade an wenn ich tatsächlich komplett migrieren möchte. Dann bleibt einfach alles auf der alten Festplatte und ich brauche eine neue ins System ein.

Die Alternative ist, dass ich die Daten vom alten Betriebssystem auf eine andere Festplatte klone.

Die Frage ist eben, was du alles migrieren möchtest. Aber hier habe ich dich ja verstanden, dass eigentliche Problem ist dass du das erst merkst wenn es fehlt. ;)
 
Da man 256GB SSDs fast geschenkt bekommt, habe ich neulich einfach solch eine SSD zusätzlich fürs aktuelle Ubuntu ins System gepackt. Nach und nach hole ich mir dann die Daten und Einstellungen rüber.
 
Seit dem letzten update sratet steam nicht mehr.

Ein Bild bopped auf
steam.png

Habe versucht den xserver manuell zu starten aber ohne Erfolg.
Kann man da was machen ?
Ich nutze wayland.
 
@Mike

Your DISPLAY environment variable is set incorrectly, for example it is set to an empty string. You can check the setting by running 'echo $DISPLAY' in a terminal window. Unless you have specifically changed it, it should normally be ':0'. If it isn't and you haven't changed it you can try and run Steam with the default by running 'DISPLAY=:0 steam' in a terminal window. You can also try running simple X programs like xclock to see if they work.

Quelle: https://help.steampowered.com/en/faqs/view/2112-4548-B98B-3A06

So sieht es bei meinem Laptop unter Mint aus:

Code:
amy@amy-Aspire-E1-572:~$ echo $DISPLAY
:0
 
Da bekomme ich nur Fehlermeldungen.
Ich vermute beim letzten update ist etwas falsch gelaufen.
Vielleicht versuche ich mal einen Rollback, da setzt man ein gewisses update einfach zurück.
Ich weiß nur nicht ob es dann mit dem neuen update von heute kollidiert.
 
echo $DISPLAY

Was kommt denn dann?
 
Und wenn du das eingibst:

DISPLAY=:0
steam
 
steam.sh[1173059]: Running Steam on solus 4.7 64-bit
steam.sh[1173059]: STEAM_RUNTIME is enabled by the user
setup.sh[1173112]: Steam runtime environment up-to-date!
steam.sh[1173059]: Log already open
steam.sh[1173059]: Steam client's requirements are satisfied
CProcessEnvironmentManager is ready, 6 preallocated environment variables.
[2025-11-15 22:18:11] Startup - updater built Oct 3 2025 02:26:15
[2025-11-15 22:18:11] Startup - Steam Client launched with: '/home/mike/.local/share/Steam/ubuntu12_32/steam
' '-srt-logger-opened'
11/15 22:18:11 minidumps folder is set to /tmp/dumps
11/15 22:18:11 Init: Installing breakpad exception handler for appid(steam)/version(1759461205)/tid(1173188)
Looks like steam didn't shutdown cleanly, scheduling immediate update check
CProcessEnvironmentManager is ready, 6 preallocated environment variables.
[2025-11-15 22:18:11] Process started with command-line: '/home/mike/.local/share/Steam/ubuntu12_32/steam' '
-child-update-ui' '-child-update-ui-socket' '8' '-srt-logger-opened'
11/15 22:18:11 minidumps folder is set to /tmp/dumps
[2025-11-15 22:18:11] Loading cached metrics from disk (/home/mike/.local/share/Steam/package/steam_client_m
etrics.bin)
[2025-11-15 22:18:11] Using the following download hosts for Public, Realm steamglobal
[2025-11-15 22:18:11] 1. https://client-update.akamai.steamstatic.com, /, Realm 'steamglobal', weight was 40
0, source = 'update_hosts_cached.vdf'
[2025-11-15 22:18:11] 2. https://client-update.fastly.steamstatic.com, /, Realm 'steamglobal', weight was 90
0, source = 'update_hosts_cached.vdf'
[2025-11-15 22:18:11] 3. https://client-update.steamstatic.com, /, Realm 'steamglobal', weight was 1, source
= 'baked in'
[2025-11-15 22:18:11] Checking for update on startup
[2025-11-15 22:18:11] Suche nach verfügbaren Updates …
[2025-11-15 22:18:11] Downloading manifest: https://client-update.akamai.steamstatic.com/steam_client_ubuntu
12
[2025-11-15 22:18:11] Manifest download: send request
[2025-11-15 22:18:11] Using update UI: xwin
11/15 22:18:11 Init: Installing breakpad exception handler for appid(steam)/version(0)/tid(1173189)
[2025-11-15 22:18:11] Create window
CBaseLinuxUpdateUI::BaseCreateWindow: XOpenDisplay failed
[2025-11-15 22:18:11] Set percent complete: 0
[2025-11-15 22:18:11] Set status message: Suche nach verfügbaren Updates …
[2025-11-15 22:18:11] Set percent complete: -1
Error: Check your DISPLAY environment variable and make sure that you have enabled X.
If you are running remotely, make sure that you have a remote connection which will allow an X connection.
 
Da scheint XWayland nicht richtig zu laufen. Bei den meisten Distributionen ist es Teil vom Wayland Paket, eventuell hilft es dieses neu zu installieren.
 
Ich wollte gerade gpu-utils nutzen. Das hatte ich schon auf meinem alten Ubuntu und steuert die Lüfter, TDP etc. der Grafikkarte.

Einfach vom alten Ubuntu rüber kopieren hat leider nicht funktioniert.
Code:
oinc5950@5950X:~/amdgpu-utils$ sudo ./pac.sh
/home/boinc5950/amdgpu-utils/GPUmodules/GPUmodule.py:718: SyntaxWarning: invalid escape sequence '\*'
  searchObj = re.search('\*:', linestr)
/home/boinc5950/amdgpu-utils/GPUmodules/GPUmodule.py:908: SyntaxWarning: invalid escape sequence '\['
  'lspci | grep -E \"^.*(VGA|Display).*\[AMD\/ATI\].*$\" | grep -Eo \"^([0-9a-fA-F]+:[0-9a-fA-F]+.[0-9a-fA-F])\"',
Traceback (most recent call last):
  File "/home/boinc5950/amdgpu-utils/./amdgpu-pac", line 1483, in <module>
    main()
  File "/home/boinc5950/amdgpu-utils/./amdgpu-pac", line 1418, in main
    featuremask = env.gut_const.read_amdfeaturemask()
                  ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
  File "/home/boinc5950/amdgpu-utils/GPUmodules/env.py", line 60, in read_amdfeaturemask
    self.amdfeaturemask = int(fm_file.readline())
                          ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
ValueError: invalid literal for int() with base 10: '0xfff7bfff\n'
Gut, dann eben den kompletten Weg gehen.
Ich scheitere aber schon am Anfang.
Ich habe mir das ZIP von github geladen und ausgpackt.
Dann wie in der Anleitung (https://github.com/Ricks-Lab/gpu-utils/blob/master/docs/USER_GUIDE.md) beschrieben:

Initialize your rickslab-gpu-utils-env if it is your first time to use it. From the project root directory, execute:

python3.6 -m venv rickslab-gpu-utils-env
source rickslab-gpu-utils-env/bin/activate
pip install --upgrade pip
pip install --no-cache-dir -r requirements-venv.txt

Ergebnis:
Code:
boinc5950@5950X:~/amdgpu-utils$ python3.6 -m venv rickslab-gpu-utils-env
python3.6: Befehl nicht gefunden.
boinc5950@5950X:~/amdgpu-utils$ sudo apt install python3.6
Paketlisten werden gelesen… Fertig
Abhängigkeitsbaum wird aufgebaut… Fertig
Statusinformationen werden eingelesen… Fertig
E: Paket python3.6 kann nicht gefunden werden.
E: Mittels des Musters »python3.6« konnte kein Paket gefunden werden.

Ist die Anleitung falsch, unvollständig oder ist Ubuntu24 zu neu?

Es sind diese Anleitungen, wegen denen ich mich nicht wundere, dass Linux nur spärlich verbreitet sind. Wenn die Tools schon vor der ersten Nutzung erstmal in Handarbeit zusammengebaut werden müssen, dann sollte doch wenigstens die Anleitung eindeutig genug sein. :(


Gibt es ein besseres Tool für Ubuntu, um den Powerstate und die Lüfterdrehzahl für AMD-Karten zu ändern?

Edit: Hat sich inzwischen erledigt. Ich habe angefangen, Alternativen auszuprobieren und bin schon beim ersten Kandidaten fündig geworden. LACT scheint genau das zu bieten, was ich suche. Noch dazu als .deb Paket leicht installierbar und mit GUI zum Basteln schöner Lüfterkurven. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Error: Check your DISPLAY environment variable and make sure that you have enabled X.
If you are running remotely, make sure that you have a remote connection which will allow an X connection.
Damit endet die Ausgabe bei dir.

Ich hab es mal unter meinem CachyOS über die Konsole probiert:

1763319333796.png
Läuft. Mit Wayland.

1763319421202.png
 
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