Virtual Reality (VR) / Head-Mounted Displays Sammelthread (Oculus Rift, HTC Vive, Gear VR, Google Cardboard etc.)

Thunderbird 1400

Grand Admiral Special
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Hallo!

Erstaunlicherweise scheint es hier noch keinen Sammelthread zum Thema Virtual Reality bzw. Head-Mounted Displays zu geben (habe jedenfalls keinen gefunden), deshalb mache ich mal einen auf. Ziel: Austausch von Neuigkeiten und eigenen Erfahrungen.

Das Thema finde ich generell sehr interessant, allerdings sind mir die aktuellen Lösungen von Facebook (Oculus) bzw. HTC aktuell doch etwas teuer und ich bin mir nicht sicher, wie ausgereift das wirklich schon ist.

HTC Vive kostet mit Versand hierzulande etwa 960€: http://www.golem.de/news/htc-vive-15-000-vr-headsets-in-zehn-minuten-verkauft-1603-119512.html

Die Oculus Rift mit Versand ca. 740€: http://www.golem.de/news/virtual-reality-oculus-rift-kostet-600-us-dollar-1601-118370.html

Interessant könnte auch die Playstation VR für nur 400€ werden: http://www.golem.de/news/sony-playstation-vr-kostet-maechtige-400-euro-1603-119785.html

Allerdings hat die Playstation ja vergleichsweise wenig Leistung (am PC reicht selbst eine GTX970 oft nicht aus, also man braucht wirklich High-End), daher gibt es auch schon Gerüchte, ob Sony eine "4K" Version der PS4 raus bringt. 4K ist natürlich nur ein Vorwand, die Spiele werden so gut wie nie intern in UHD-Auflösung berechnet werden. Gerade für VR könnte mehr Leistung aber sehr interessant sein: http://www.golem.de/news/ps4k-sony-arbeitet-an-einer-4k-playstation-1603-119877.html

Ich selbst habe seit gestern die Samsung Gear VR und teste aktuell ein bisschen damit rum.


Gab's halt zum S7 für Vorbesteller gratis dazu, sonst hätte ich sie mir vermutlich nicht gekauft. Aber für knapp 100€ bekommt man echt einen spaßigen Einblick in die VR-Welt. Hatte vorher schon ein bisschen mit dem Google Cardboard rumgespielt mit meinem alten Galaxy Alpha, aber das war von der Immersion her ein Unterschied wie Tag und Nacht.
Mit dem S7 und der Gear VR sieht das alles schon viel besser aus. Die Dreidimensionalität ist enorm viel besser, liegt vermutlich an den Linsen. Und natürlich ist die Auflösung des S7 auch viel höher (trotzdem erkennt man noch die Pixel). Und natürlich der riesige Vorteil: Man hat ein Touchpad und Buttons! Leider ist alles aber nicht perfekt scharf und zu den Rändern hin hat man flimmernde/ bunte Kanten/ Ghosting. Also zu den professionellen Lösungen sind das sicher auch nochmal Welten. Aber die Dreidimensionalität ist echt schon sehr geil. Man kann z. B. einen beliebigen Film (also auch eigene) in einem virtuallen Kinosaal schauen. Das sieht echt aus, als säße man in einem Kino. Das wirkt so echt, man meint, man könnte die Armlehnen von seinem Kinosessel anfassen ;D

Also wer ohnehin ein S6/ S7 hat, für den ist das eine vergleichsweise günstige Möglichkeit, mal in die VR-Welt rein zu schnuppern, und qualitativ meilenweit vor einer Google Cardboard Lösung. Aber es ist und bleibt nur eine Spielerei und definitiv nicht perfekt. Nach 'ner halben Stunde hatte ich gestern auch Kopfschmerzen. Ob's an der Unschärfe liegt oder ob das Gehirn dann doch auf kaum wahrnehmbares Inputlag reagiert, kann ich nicht sagen.
 
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zrainer

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VR war zu beginn, mal ein guter Ansatz, aber hatte sich sehr schnell, als eher ungeeignetes Mittel zur Steuerung bzw: Räumlichen Darstellung erwissen.

Eine PS3 Webcam & 3 Infarot Sendedioden sind in realation zur Spieletauglichkeit einer VR, deutlich im Vorteil!
Gerade in Rennsimulatoren, wirkt sich Point-& oder Face/ -tracking mit entsprechenden Eingabegeräten, extrem Posetiv auf den empfundenen Realitätsgrad aus UND es bedarf vorallem keiner High-end Hardware (lediglich die Kamera muss 640x480@60FPS schaffen)



Kopfschmerzen bei dieser 3D Technik (VR) sind normal
Der 3D Effekt hatte zb.: schon beim Nintendo3DS Probleme wie: flimmernde& bunte Kanten; Ghosting und Kopfschmerzen erzeugt;D
 

M

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Es ist schon traurig, aber dafür, dass ich schon mein halbes Leben auf VR warte, habe ich erschreckend wenig Zeit mit meiner ersten Brille verbracht.

Mit dem S7 Edge wurde die Gear VR für Frühbucher oben drauf gepackt. Nach dem Handkauf muss man sich erstmal für das Bonusprogramm registrieren, natürlich nachdem man seine Daten preisgegeben hat, und anschließend darf man die Brille beantragen. Der Zuschlag erfolgt erst danach.

Vom Handy selbst bin ich jeden Tag aufs Neue mehr und mehr begeistert. Leider kann ich diesen Kurs bei der Brille nicht beibehalten. Die Hardware der Brille an sich ist wohl brauchbar. Leider unterbietet die Auflösung heutiger Smartphones dann die Erwartungshaltung an ein durchdringendes VR-Erlebnis. Ich sehe aufgrund der geringen Pixeldichte kaum den Unterschied zwischen 360p und höheren Auflösungen. Wenn ich mir die Brille meiner Oma und ihre Strumpfhose über den Kopf ziehe, mich so in die Achterbahn setze, dann müsste ich in etwa das gleiche Erlebnis haben. Es ist nicht zufriedenstellend. Weder Filme, noch Spiele wecken in mir ein Bedürfnis nach mehr. Die käuflichen Inhalte des Occulus-Stores können getrost dort verbleiben. Zudem bin ich sehr froh, dass ich nicht die 100€ UVP hierfür gelatzt habe.

Immer hat es mir wenigstens einen Eindruck darüber verschafft, was grds. von VR zu erwarten sein wird. Und darauf warte ich jetzt.

Allerdings werde ich zukünftig nicht mehr auf Lösungen mit dem Smartphone als Bildproduzenten hereinfallen. Zu mühselig ist der Umgang mit dem Interface, zu mittelalterlich das Touchpad und zu ärgerlich das ständige Rein und Raus und stetige Entsperren-Müssen.

Es muss eine Lösung sein, die mit einem Rechner harmoniert. Wenn möglich noch mit einer Art Wireless-HDMI. Auf diese Plattform springe ich auf. Je nachdem was die Konsolenhersteller noch überzeugendes auf den Markt werfen, würde ich das auch mal ausprobieren. Hier muss auf jeden Fall noch einiges passieren, bis man etwas wirklich Brauchbares hat.
 
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Thunderbird 1400

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Ja, die Auflösung des Bildschirms ist wirklich nicht hoch genug, um das Pixelgitter nicht mehr wahrzunehmen. Je klarer und hochauflösender der Inhalt, desto mehr nimmt man das Pixelgitter wahr. Dass man zwischen niedrig und hoch aufgelösten Videos keinen Unterschied sieht, kann ich allerdings nicht bestätigen.

Die besten Videos mit der höchsten Immersion, die ich heruntergeladen habe (was für welche kann ich hier nicht sagen *buck*), sind in 2880x1440 @60fps und 3D!! Letzteres ist ein ganz entscheidender Unterschied, denn die ganzen Videos, die ich bei Youtube, in der Oculus Video App usw. gesehen habe, sind alle nur in 2D. Also nicht jeweil ein separates Bild pro Auge. Der Unterschied ist gewaltig. Bei diesen 360° Fotos oder Videos in der Oculus App sieht das zwar schon ganz nett aus, aber mehr auch nicht. Das ist dann nicht richtig plastisch, sodass man meint, alles anfassen zu können. Bei echten 3D 360° Videos in der o. g. Auflösung ist die Immersion schon echt krank, auch wenn man das Pixelgitter wahrnimmt. Das wirkt so real, dass es beängstigend ist *buck*

Wer wissen möchte, wie man externe Videos (die z. B. auf der SD-Karte liegen) über die Oculus App abgespielt bekommt:

Dazu braucht man die Samsung VR-Videoplayer App "Milk VR". Diese hat Samsung blöderweise nur für USA Bürger im Oculus Store freigegeben. Also man muss sich eine VPN App installieren (kostenlose App: Cloud VR), dort einen Server in den USA auswählen und dann kann man im Oculus Store die Milk VR App installieren. Über die Milk VR App kann man dann beliebige Videos vom Smartphone abspielen.
 
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