Welches Teleskop für Planetenbeobachtung

Ab Donnerstag bis Sonntag findet wieder das "Bayrische Telesekop- Meeting" Osterberg in Pfünz statt.
Auch ich werde oben hinten am Berg stehen mit meinem Dobson und weißem Zelt wer kommen mag.
Zwar sind die Wetterprognosen nicht so prickelnd, aber es ging ja um "Kennenlernen" und angucken und so von verschiedensten Teleskopen und Größen um besser abwägen zu können, wer mag und noch das passende sucht für sich!
Einmalige Gegegenheit dieser Tage.

 
Wir werden jetzt die Sony NEX 5R modifizieren…

Erstmal haben wir alles, also Nachführung und Kamera per Makita-Powerbank laufen, was schon mal die Laufzeitprobleme beseitigt.
Aber nun muss noch der IR Sperrfilter vor dem Sensor weg….
 
Für weitere Spielereien kommt jetzt noch ein 6“ Newton auf ner EQ3-2 Montierung.

Eigentlich war ich nur scharf auf die Montierung, die meine Pentax DSLR + Teleobjektiv tragen soll. Und für 200mm sollte die EQ3-2 ja aureichen.
Erst mal mit motorischer Nachführung, und später evtl. auch mit Guiding :)

Ich hoffe, das funktioniert alles so…..
 
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Heute vom Paketshop abgeholt. Wir sind der Meinung, es ist ok.

220EUR sind auf jeden Fall ok für Neuware.

Montierung ist guter Standard, das Newton geht auch in Ordnung. Baugleich mit Celestron, Skywtacher, Omegon und wie sie alle heißen.
Die beigelegten Okulare sind für den Anfang ausreichend. Nur das 6x30 Sucherfernrohr ist halt Billigware und fliegt eh zurück in den Karton.

Mein Sohn justiert den Spiegel noch und dann schauen wir mal.

Nicht auf meine geordnete Unordnung achten!

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War kürzlich mit meinem Sohn bei einem wissenschaftlichen Vortrag über Gravitationslinsen in der hiesigen Sternwarte....

Danach war noch ne Runde Sterne gucken angesagt.
Aufgebaut war ein 4m Teleskop (35cm Schmidt-Cassegrain).

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Ich erwäge, Mitglied im Verein zu werden. Da hat man dann auch Zugang zu den Instrumenten.
 
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War kürzlich mit meinem Sohn bei einem wissenschaftlichen Vortrag über Gravitationslinsen in der hiesigen Sternwarte....

Danach war noch ne Runde Sterne gucken angesagt.
Aufgebaut war ein 4m Teleskop (35cm Schmidt-Cassegrain).

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Ich erwäge, Mitglied im Verein zu werden. Da hat man dann auch Zugang zu den Instrumenten.
Das sieht schon beim zuschauen, ohne selbst durch des Teleskop gesehen zu haben, stark aus.
 
So langsam wird es….

Leuchtpunktsucher fehlt noch und das Guiding auch. Aber das schenke ich mir zu Weihnachten erst.

Der Leuchtpunktsucher ist aber schon auf dem Weg zu mir.


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Boah...hier schwirren die Kometen wie nur sonstwas...und es regnet. Wolken seit gefühlt Wochen.
Aus lauter Frust, werde ich mir jetzt noch ein kleines Maksutov anschaffen. Ein wirklich kleines...90/500.
 
So...das ist zwar nicht für Planeten, aber ich zeige es trotzdem mal.

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Damit denke ich, werde ich evtl. bessere Ergebnisse erzielen, als mit meinem 500mm Teleobjektiv. Vor allem geht das Fokusieren damit leichter und es ist einen Hauch lichtstärker, als das Sigma am langen Ende. Zudem ist es kürzer, etwas leichter und man könnte es auch als Spektiv für Erdbeobachtungen nutzen, wenn man es auf ein Fotostativ klemmt.

Jetzt müssen mal die Wolken weg!!!
 
Nachführung läuft stabil…Teleskop funzt auch.


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Kurzer Test mit einigen 30s Belichtungen…leider nicht ganz im Fokus. Aber die Sterne bleiben rund und wandern nicht aus dem Bild, was die Hauptsache ist.
Ok, man sieht schnell, dass ein Newton dem Mini-Mak schon überlegen ist, aber für die schnelle Runde ist das vor allem in Anbetracht des Anschaffungspreises (50EUR mit Versand!), sehr vernachlässigbar.
Ich denke, der Kontrast steigt noch etwas, wenn man genauer fokussiert...das ist aber echt ne Aufgabe, denn der Fokusweg ist laaaaaaang.

Polaris:
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Der T2/PK Adapter kam heute. Damit geht alles mit T2 nun auch an die Pentax DSLRs.
Damit kann ich dann auch den Bulb-Modus nutzen, die die anderen Kameras nicht haben.

In Verbindung mit einem Telekonverter, hoffe ich damit auch mal Planeten aufnehmen zu können. Mit einer Olympus mft käme man so immerhin auf 2000mm f11, ohne die Montierung zu überladen.

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Bei mir ist der Sensor (mit Optik) im All - und schaut auf die Erde. Was der dann aufnimmt, ist für mich interessant. Allerdings beschänke ich mich dabei nicht auf das sichtbare Licht, sondern auf den Bereich von 400 bis 2500nm.

PS: Mir gefällt übrigens das Interieur in der Glasvitrine!
 
NGC 7789

30 Minuten Belichtungszeit. (Einzelaufnahmen je 30s, weil die NEX per Remote-App kein Bulb-Modus hat)

Aber man sieht trotz des nur 6“ Newtons schön die die orangen Riesen.

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Für Anfänger und Einsteiger möchte ich euch auf ein paar Angebote aufmerksam machen, die so schlecht gar nicht sind https://www.astroshop.de/a,Lagerabverkauf=Ja

die Black Friday und wie sie alle heißen Angebote sollte man sich klar genauer anschauen, immer mehr Betrug überall.
Und doch ist mal ein ordentliches Schnäppchen dabei wie hier, wie ich meine.

Kenne zwar die Optiken nicht persönlich, aber es sieht ordentlich aus in der Anfängerklasse.
Denke günstiger bekommt man kaum Geräte MIT Garantie und recht viel brauchbarem Zubehör.

die Okulare sind schon brauchbar erst mal und genügen für den Anfang, wenn die Ansprüche nicht zu hoch sind.

die Vergrößerung kommt klar bald an ihre Grenzen, weniger rechnerisch, sondern praktisch: bei um die 140x oder 150x wird es langsam unscharf, was für Mond etwa und vielleicht Jupiter garade so ausreichend ist.
Es sind also eher Anfängergeräte für Kids eher - oder Jugendliche. Das Zubehör ist brauchbar und sinnvoll beigepackt.
Insgesamt kann man denke ich nicht meckern.

Wer etwas höhere Ansprüche hat, sollte klar deutlich mehr Geld auf die Kante legen - es zahlt sich aus!
Doch die Kurve geht zunehmend steil nach oben, wenn man wirklich Qulität möchte.

Allgemeine Tips haben wir hier ja schon gegeben, gern zurückblättern oder renommierte Foren wie Astrotreff.de besuchen, da liest man auch unabhängige Rezensonen oder Meinungen, bzw. Erfahrungen mit verschiedensten Gerätschaften.

Zur Frage ob Refraktor oder Spiegelteleskop, ob Dobson oder lieber erst Mal ein Fernglas usw. - ist hier ja auch schon viel geschrieben worden.
Grob: unter 100mm ist ein echter Apo-Chromat leicht und transportabel auch für Rucksack oder Reisen - darüber hinaus, tät ich auf einen Dobson zurückgreifen, weil ein gutes Linsen-Apo-Teleskop das wirklich die Wünsche und Hoffnungen erfüllt dann fast unerschwinglich wird

Gute vor-Weihnachtszeit mit kluge Einkäufe für klare Nächte!
CS
 
Diesmal mein 6" Newton mit 1.25" OAZ.....
Man sieht am 5. Spike, dass der Okularauszug in den Tubus ragt. Ansonsten ist das für so einen günstigen Newton schon kein schlechtes Ergebnis, wie ich finde. Nachführung lief nicht so 100%.

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Wir werden jetzt wohl eine bessere Montierung kaufen, sind uns nur noch nicht einig, ob es eine AZEQ6-GT oder eine EQ6-R Pro werden soll.
Beide haben eine Zuladung von knapp 20Kg visuell, bzw. etwa 15Kg für Fotografie.....
 
Schau in Astroforen vorbei, da gibt's immer mal welche für gute Preise. Die 6er ist auch noch gut versandfähig. Bei der 8er wird das schon schwieriger *oink*
 
Habe bei Kleinanzeigen ne Konversation laufen....eine 6er für um die 1300EUR für Selbstabholer. Wären gut 100Km hin und zurück, aber das wären mir knapp 1100EUR Ersparnis im Vergleich zum Neukauf schon wert.
Einziges Manko, es gibt leichten Rostansatz an den Gewichten und es ist halt ne gebrauchte Montierung, von der man nie genau wissen kann, was damit gemacht wurde. Und es ist noch die Version ohne USB. Daher erst mal schauen....den eine EQ6R-Pro gibt es neu mit USB für 500EUR mehr, als die gebrauchte (aber leicht verbesserte) AZEQ6GT kosten würde.

Aber eine 6er würde uns gut reichen. Selbst mit 8" Newton und einer Kleinbild DSLR wäre man noch deutlich unter dem, was die tragen kann.
 
Gegen Rost gibt es Hammerite, das sollte kein Grund gegen ein ansonsten gutes Stativ sein. Selbst ohne USB sollte es aber die Möglichkeit geben, das ganze um eine vernünftige DIY Goto zu erweitern. Da gibt's ganz nette quelloffene Lösungen mit Anbindung z.B. zu Stellarium. Wo man schauen muss, ist der Schneckenfehler. Der kann bei älteren Modellen stärker ausgeprägt sein. Evtl. gibt es da zur Regeneration bessere (muss eh von Zeit zu Zeit mal gefettet werden). Ansonsten kann man es mit mancher Software auch korrigieren. Ist für Langzeitbelichtungen definitiv von Vorteil.
 
Mein Sohn wird sich jetzt telefonisch beraten lassen....
Ich denke, es wird die "normale" EQ6-R Pro als justierte Neuware hinauslaufen. Den azimutalen Betrieb nutzen wir vermutlich eh nie....
Interessanter ist da schon die Nachführung auf Sonne und Mond.
 
Die EQ6R steht jetzt schon ne Weile hier, aber nix geht wegen Wolken.

Heute war es ganz kurz mal klar. Bissl eingrooven mit dem Gerät. Aber jetzt zieht es sich wieder zu :

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