Artikel Foxconn A79A-S

MusicIsMyLife

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[/span]Seit der Vorstellung von AMDs Spider Plattform und der damit verbundenen Ankündigung von zahlreichen AMD 790FX-basierten Mainboards sind bereits einige Wochen ins Land gegangen.

Mit dem Gigabyte GA-MA790FX-DQ6 haben wir bereits ein entsprechendes Mainboard getestet. Während des Tests hatten sich einige Schwächen offenbart, welche mittlerweile hoffentlich durch ein BIOS-Update behoben wurden. Da der Test des Gigabyte-Mainboards fast 3 Monate her ist, stellt sich nun die Frage, wo andere Mainboard-Hersteller stehen.

Foxconn hat uns vor einigen Tagen ein Vorserienmodell des neuen A79A-S zur Verfügung gestellt, welches ebenfalls auf AMDs 790FX-Chipsatz basiert. Ursprünglich wollten wir uns das Mainboard genauer anschauen, weil als Southbridge die noch nicht offiziell vorgestellte SB700 verbaut sein sollte. Von der SB700 war und ist bei unserem Modell allerdings weit und breit nichts zu sehen. Nachdem der Southbridge-Kühler entfernt war, blickten wir einigermaßen enttäuscht auf eine “alte” SB600.

Aufgrund der Diskrepanz zwischen Internet-Gerücht und Realität fragten wir bei Foxconn nach: Die finale Revision des A79A-S wird mit AMDs SB700 ausgestattet. Dies stellt kein Problem dar, da SB600 und SB700 pinkompatibel sind und somit ohne Änderungen am Layout beide Varianten verbaut werden können.

Aber nachdem wir nun schon die Möglichkeit bekamen, uns ein noch nicht käuflich erwerbbares Mainboard näher anzusehen, verbauten wir das Sample kurzerhand in unserem Testrechner und jagten das Board durch unseren Testparcours. Auf den nächsten Seiten werden wir sehen, wie sich das A79A-S trotz Vorserienstatus schlägt.

Viel Vergnügen beim Lesen!

(…)

» Artikel lesen
 
"Nach dem Wechsel des Prozessors hin zu unserem AMD Phenom ES mussten wir jedoch einen Fehler während der Stabilitätstests hinnehmen."

TLB-Bug?!? *buck* :P *suspect*
 
Irgendwie hat das review was anrüchiges, wenn ich lese: RAM, und Arbeitsspeicher (wurde aber wohl inzwischen korrigiert, finde es nicht mehr).
krass ist auch ein teil des fazits, seit wann ist 3dmark & co so wichtig dass ihre ergebnisse nochmal erläutern müsste!?

Wäre eigentlich ein schönes review gewesen wenn es nicht auf der mit layerwerbung verseuchten planet3dnow.de seite gewesen wäre.
 
Wäre eigentlich ein schönes review gewesen wenn es nicht auf der mit layerwerbung verseuchten planet3dnow.de seite gewesen wäre.
Dann lies es doch wo anders! Zwingt Dich doch niemand hier zu lesen *nein*
"Mit Layerwerbung verseuchten" ist ja auch eine "krasse" (um mal bei Deinem Wortschatz zu bleiben) Beschreibung für 1 Layer pro Tag pro Besucher *buck* Geh mal auf andere Seiten, da erlebst Du was "verseucht" heißt.
Also manchmal muss man sich echt nur fragen... :]
 
über solche statements sollte man sich nicht aufregen, einigen im Web ist anscheinend immer noch nicht klar, dass das Betreiben einer Webseite Geld kostet und nicht immer eine Firma hintendran steht, die die finanziellen Mittel springen läßt.

Wenn allerdings dann Artikel kostenpflichtig sind, wie z.b bei Spiegel oder tecchannel wird dann auch wieder gemault, selbst wenn man dann keine Werbung zu sehen bekommt.

Man sollte immer bedenken, viele Seiten werden in der Freizeit betrieben und irgendwie müssen ja auch die laufenden Kosten gedeckt werden, seis durch Werbung, etc.
 
Dann lies es doch wo anders! Zwingt Dich doch niemand hier zu lesen *nein*
Gute Mainboard Reviews gibt es zum Beispiel auch hier:
- http://www.anandtech.com/mb/
- http://www.hardware-mag.de/artikel/mainboards/
Geh mal auf andere Seiten, da erlebst Du was "verseucht" heißt.
Planet 3DNow! macht schon deutlich mehr Werbung als andere Seiten. Drei Banner und ein Popup je Unterseite. Und die Banner sind auch auch noch Flash basierend was ältere Prozessoren in die Knie zwingt und das Volumen von Modem und ISDN Internetverträgen übermäßig strapaziert. Dafür stimmen aber die Inhalte, was einen gewissen Ausgleich darstellt.

Zum Review hier: Ich habe es nur kurz überflogen, aber kann es sein, dass ihr dieses Mal eine andere Kamera für die Bilder verwendet habt. Irgendwie stimmt da etwas mit dem Weißabgleich nicht. Es scheint als läge ein Grauschleier auf den Bildern. Das ist nicht weiter schlimm, aber beim nächsten Mal sollte man an der Stelle vielleicht Acht geben. Ansonsten gute Arbeit!
 
Zuletzt bearbeitet:
"Nach dem Wechsel des Prozessors hin zu unserem AMD Phenom ES mussten wir jedoch einen Fehler während der Stabilitätstests hinnehmen."

TLB-Bug?!? *buck* :P *suspect*

Nein, wohl kein TLB-Bug.

Nach allem, was bisher bekannt ist, müsste der PC dabei einfrieren. Bei mir war es aber so, dass Sowohl Prime95 als auch 3DMark03 einfach abgebrochen sind. Der PC war aber weiterhin bedienbar.



Irgendwie hat das review was anrüchiges, wenn ich lese: RAM, und Arbeitsspeicher (wurde aber wohl inzwischen korrigiert, finde es nicht mehr).

Das musst du mir jetzt mal genauer erklären. Was ist an den Bezeichnungen RAM und/oder Arbeitsspeicher anrüchig? *kopfkratz

BTW: Korrigiert wurde da nichts mehr. Nachdem der Artikel erstellt wurde, wurde er nicht mehr geändert.


krass ist auch ein teil des fazits, seit wann ist 3dmark & co so wichtig dass ihre ergebnisse nochmal erläutern müsste!?

Du bist ja ein toller Hecht! Les mal die Kommentare anderer Reviews von mir. Da wird genau das öfter gewünscht. Und da ich die Reviews nicht für mich schreibe sondern für unsere Leser, gehe ich eben auf diesen Wunsch ein. Punkt, Ende, Aus!



Wäre eigentlich ein schönes review gewesen wenn es nicht auf der mit layerwerbung verseuchten planet3dnow.de seite gewesen wäre.

Dazu wurde ja mittlerweile alles gesagt. :]


Zum Review hier: Ich habe es nur kurz überflogen, aber kann es sein, dass ihr dieses Mal eine andere Kamera für die Bilder verwendet habt. Irgendwie stimmt da etwas mit dem Weißabgleich nicht. Es scheint als läge ein Grauschleier auf den Bildern. Das ist nicht weiter schlimm, aber beim nächsten Mal sollte man an der Stelle vielleicht Acht geben.

Nein, gleiche Kamera wie sonst auch immer. Aber die Lichtverhältnisse waren in letzter Zeit hier nicht so toll. Und vielleicht habe ich das mit etwas zuviel Bildbearbeitung versucht auszugleichen. *chatt* Ich geb mir beim nächsten Mal wieder mehr Mühe... ;)



Ansonsten gute Arbeit!

Danke. :)
 
Weiß man schon wann das board auf den markt kommen soll?
 
Tolles Review, vielen Dank dafür.
Interessant auch, dass Foxconn ein Vorserienexemplar springen lässt, von wegen Brot und Spiele *g*
Ich fänds toll, wenn so manch ein Hersteller sich ne Scheibe davon abschneidet.

Grüße, Jan
 
Hi,
THX for Test....
irgendwie bin ich doch ein wenig enttäuscht von dem Board/Chipsatz....
Wie sieht es eigentlich mit den Stromspartechniken des Phenom aus?

Greetz
neax;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe die Review jetzt nur überflogen und die Diagramme angesehen. Deswegen kann ich jetzt nicht unbedingt viel zu den Board sagen, aber für mich ist es das bisher beste 790FX Board. Vor allem gefällt es mir, das bei dem Board nicht unnötig viele Heatpipes verwendet werden. Die Performance ist auch nicht die schlechteste (auch in Anbetracht der Tatsache, dass das Board noch ein Vorserienmodell ist).

Und noch was zu den Bildern ;): IMHO haben die einen leichten Gelbstich. Ich hab jetzt einmal ein bischen an der Farbtemperatur herumgespielt und das Schwarz verstärkt. Meiner Meinung nach ein wenig besser.

(@MusicIsMyLife: Wenn es gegen irgendwelche Urheberrechte verstößt, nehme ich es sofort wieder raus!).

Mfg

Edit: Fiel mir gerade eben ein: Ein kleiner Tipp zum fotografieren von schwarzen Mainboards: Benutze als Lichtquelle LEDs, damit kann man das schwarze PCB sehr viel besser ablichten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tolles Review, vielen Dank dafür.
Interessant auch, dass Foxconn ein Vorserienexemplar springen lässt, von wegen Brot und Spiele *g*
Ich fänds toll, wenn so manch ein Hersteller sich ne Scheibe davon abschneidet.

Du hast recht, es kommt nicht alle Tage vor, dass ein Hersteller ein Vorserienexemplar zur Verfügung stellt. Und genau deshalb haben wir die Gelegenheit auch wahrgenommen.



Hi,
THX for Test....
irgendwie bin ich doch ein wenig enttäuscht von dem Board/Chipsatz....

Vom Board bin ich nicht enttäuscht, dass gefällt mir eigentlich ganz gut. Und Schwächen hat es (bis auf den Absturz mit dem Phenom) keine gezeigt.

Ich bin eher vom Chipsatz enttäuscht. Oder genauer gesagt von dessen Leistungsaufnahme. Die im Vorfeld genannten Zahlen kann ich nach Messungen mit mittlerweile drei 790FX-Boards absolut nicht nachvollziehen. *noahnung*



Wie sieht es eigentlich mit den Stromspartechniken des Phenom aus?

Was meinst du genau?



Ich habe die Review jetzt nur überflogen und die Diagramme angesehen. Deswegen kann ich jetzt nicht unbedingt viel zu den Board sagen, aber für mich ist es das bisher beste 790FX Board. Vor allem gefällt es mir, das bei dem Board nicht unnötig viele Heatpipes verwendet werden. Die Performance ist auch nicht die schlechteste (auch in Anbetracht der Tatsache, dass das Board noch ein Vorserienmodell ist).

Ich war auch überrascht, wie klein die Heatpipkonstruktion vom Foxconn ist. Finde ich gut, da es dadurch von vornherein weniger Platzprobleme gibt.



Und noch was zu den Bildern ;): IMHO haben die einen leichten Gelbstich. Ich hab jetzt einmal ein bischen an der Farbtemperatur herumgespielt und das Schwarz verstärkt. Meiner Meinung nach ein wenig besser.

(@MusicIsMyLife: Wenn es gegen irgendwelche Urheberrechte verstößt, nehme ich es sofort wieder raus!).

Urheberrechtsprobleme gibt es da imho keine. Unser Wasserzeichen ist drin, sodass keiner die Herkunft leugnen kann. ;D

Ansonsten: Kritik insgesamt angekommen, beim nächsten Board nehm ich mir wieder etwas mehr Zeit für die Bilder. :)



Nochwas zum Artikel:

Ich habe aktuell ein Mainboard im Test, bei dem ich den Errata 298-Workarround im BIOS abschalten kann. Und bei vergleichenden Benchmarks ist mir aufgefallen, dass die Ergebnisse mit deaktiviertem Patch ungefähr auf dem Niveau des Foxconn A79A-S liegen.

Das heißt im Umkehrschluss, dass das Foxconn bzw. dessen BIOS in der aktuell getesteten Version noch ohne Workarround lief.
 
Zuletzt bearbeitet:
So klein finde ich die gar nicht. Das können andere Hersteller besser.

Zum Beispiel Intel bei seinem DX38BT: http://cache-www.intel.com/cd/00/00/37/38/373873_373873.jpg

Zwar nicht so eindruckschindend, aber vermutlich besser von der Kühlleistung.
Also klein ist die Kühl ja wohl nicht. Der NB-Kühler selber ist schon sehr groß und zusätzlich sind noch fünf Kühler auf den Spannungswandlern verbaut.

Die Heatpipe-Kühlungen sind allgemein ein wenig aus dem (sinnvollen) Rahmen geraten, mein M2N SLI Deluxe mit dem nicht unbedingt besonders sparsamen nForce 570SLI hat auch keine größere als das Foxconn. Und wenn man sich die aktuelle Looping-Heatpipes ala MSI, die riesigen Blöcke von Gigabyte oder die gefühlten 5m Heatpipe bei Asus, dann ist man da etwas über Ziel hinaus geschossen.

Insgesamt aber ein nettes Board. Wäre mal interessant, ob der Stromverbrauch nur mit dem Chipsatz zusammenhängt, oder ob die deutlich komplexere Stromversorgung für CnQ 2.0 nicht einen erheblichen Teil verursacht. Ist aber ohne Vergleichsmobos mit anderen Chipsätzen schwierig zu verifizieren.
 
Frage zum Netzwerk:
Lt. Ausstattungsliste sind die beiden Netzwerkchips von Realtek.
Warum taucht dann in der Interrupt-Liste ein Broadcom Nextreme auf?

lg
__tom
 
Ich möchte mich vielmals Bedanken für die immer wieder spitzen aufwendigen Reviews von MusicIsMyLife ( may be wrongly spelled now ).

Danke und MusicIsMyLife !
 
Was mir an diesem Mainboard gefällt:

- aufgeräumt
- sauberes Design (man vergleiche es mit einem nVidia nForce780i-Wirrwarr)
- Heatpipes nicht zu ausladend
- ordentlich viele PCIe-Slots
- ein ausreichender PCI32 Slot
- Stromanschluß nach vorne heraus und nicht wild neben die CPU gepflanzt
- farbliche Komposition, was allerdings nach Verbau keine rolle mehr spielt

Was mir am Mainboard weniger gefällt:

- offenbar mit SB700 ebenfalls nur nativ 4x SATA300 (die Konkurrenz bietet derweil 6 Anschlüsse on-Chip intern und zwei weitere, meist eSATA). Ich würde in jedem Falle 6 interne SATA300 Anschlüsse benötigen.
- Beschaltung der verbleibenden physischen 16x PEGs bei Betrieb mit 2x CROSSFIRE 16x fehlt
- Anbindung einer GBit Netzkarte via PCI32. Dieses "Gimmik" erlaubt zwar die Behauptung zwei NICs an Bord zu haben, im realen Einsatz hat sich dies aber als reine Verschwendung erwiesen (war schon vor drei Jahren Irrsinn auf den nForce4-Boards).
- offenbar kein eSATA

Zum Testergebnis:

Viel besser oder schlechter als die bereits getesteten Konkurrenten (siehe TechReport) schneidet das FoxConn nicht ab - es ist aus meiner Sicht genauso schlecht. Dafür allerdings sehr schön aufgeräumt. GBit-Leistung auf dem PCIe-Adapter mies, Konkurrenten erreichen hier selbst mit einem RealTek Chip bis zu 95 MB/s. Die PCI32 GBit NIC Transferrate ist erwartungsgemäß im Keller und nicht weiter erwähnenswert. Die SATA Leistungs bzw. die Leistung des SATA Controllers ist auf gleichem Niveau wie bei der Konkurrenz. Hier gilt das eingangs Erwähnte; es wird sich zeigen, ob es die SB700 besser können wird und was AHCI auf diesem Chip zustande bringt. PCIe-Leistung gemäß TechReport und nicht gesondert erwähnenswert.
Irritierend ist nach wie vor der deutlich schlechtere Speicherdurchsatz des Phenim gegenüber seinem X2-Kollegen - aber hier gab es doch eine SANDRA-Revision, die das Problem behoben haben soll, oder?

Ansonsten bestätigen sich auch mit dem netten FoxConn-Design/Layout die schlimmen Befürchtungen bzgl. des 790FX einmal mehr.
Tja ... es hätte wohl nicht sollen sein ...
 
Anbindung einer GBit Netzkarte via PCI32
So abträglich finde ich 1000 MBit Ethernet über PCI 32-Bit/33 MHz an für sich gar nicht. Man muss es mal so sehen: Im Heimbereich für den diese Gattung an Mainboard konzipiert wurde, haben die meisten Haushalte ohnehin nur einen oder andernfalls zwei Computer stehen und die OnBoard Netzwerkschnittstellen werden allenfalls für die Verbindung mit einem WLAN Accesspoint oder einen DSL Router verwendet. Da wäre in den meisten Fällen auch klassisches 100 MBit Ethernet maßlos überdimensioniert.

Und der wichtigste Punkt ist wohl, dass Fast Ethernet PHYs vermutlich im Einkauf für die Mainboardhersteller nicht günstiger sind als Gigabit Ethernet fähige NIC Chips, sodass diese dann doch lieber gleich zu den 1000 MBit Ethernet PHYs greifen. Die Minderheit an Anwender, die auch im Heimeinsatz auf eine höchstmögliche Netzwerkbandbreite angewiesen sind können darüber hinaus auch immer noch eine separate Steckkarte nachrüsten. Die meisten PCIe x1 Slots auf den Mainboards langweilen sich ohnehin zur Zeit, weil viele Produkte aus unerfindlichen Gründen auf als PCI only herauskommen.

Im Büro Betrieb, wo eine hohe Netzwerkbandbreite dagegen wesentlich ist, stellt es sich die Lage dann schon anders dar, denn dort stehen genug PCIe Lanes zur Verfügung, weil man für dieses Einsatzszenario ohne weiteres einige PEG Slots einsparen kann und schon steht einem mittels PCIe angebunden 1000 MBit Ethernet nichts im Wege. Aber auch viele Firmen rüsten 64-Bit PCI-X und PCIe Steckkarten nach, weil diese mehr Managment Funktionen bieten als die OnBoard Lösungen. Zu guter Letzt hat das Foxconn A79A-S im Speziellen auch noch einen über PCIe angebunden Gigabit Ethernet Chip, sodass die Kritik an dem Board abprallt.

Und noch eine letzte Randbemerkung. Es ist schon erstaunlich welche Fortschritte Gigabit Ethernet gemacht hat, wenn ich bedenke, dass die ersten Steckkarten für diesen Standard noch immense Ausmaße hatten und über eine aktive Kühlung verfügten wegen der Hitzeentwicklung und Heute sind das kleine, ungekühlte Bauteile auf dem Mainboard.

EDIT: Amüsant sind auch die Leute die auf Gigabit Ethernet über PCIe pochen und ihre Netzwerkschnittstellen dann über Cat. 5 Kabel der niedrigsten Qualitätsstufe an günstig erworbene NoName Switches hängen und sich dann im Anschluss wundern wo die versprochene Leistung bleibt, wenn überhaupt einmal eine stabile Verbindung zustande kommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Amüsant sind auch die Leute die auf Gigabit Ethernet über PCIe pochen und ihre Netzwerkschnittstellen dann über Cat. 5 Kabel der niedrigsten Qualitätsstufe an günstig erworbene NoName Switches hängen und sich dann im Anschluss wundern wo die versprochene Leistung bleibt, wenn überhaupt einmal eine stabile Verbindung zustande kommt.
Naja ganz soo schlimm ist es nicht, denn auch bei einem billigen NoName nicht verwaltbaren Switch bleibt Gigabit Gigabit.
Auch ein Billigswitch hat den vollen Durchsatz auf allen Ports gleichzeitig, wie alle bisherigen Tests in der CT mit deren Netzwerksimulator gezeigt haben.

lg
__tom
 
Unterhalb des Prozessorsockels befinden sich ungenutzte Kontakte, die von der Größe durchaus für einen zusätzlichen Stromanschluss gedacht sein könnten.
1. findet man öfter bei K8 Boards, ist dir bisher nur nicht soo aufgefallen...
2. denke ich das nicht, das wird eher ein Debuganschluss sein.
Verfolg die LEiterbahnen mal, AFAIR sitzt das zwischen CPU und CHipsatz, müsst also 'nen HT dran hängen.
Oder es war zwischen CPU und Speicher, bin mir da nicht soo sicher...


Ach und was ist zwishen den eSATAs un dem Cinch Anschluss, soll da etwa ein HDMI hin??
 
Auch ein Billigswitch hat den vollen Durchsatz auf allen Ports gleichzeitig,...
Nicht unbedingt, wenn der interne Puffer zu klein bemessen ist, dann müssen bei hoher Last zuviele Pakete verworfen werden und der Durchsatz geht in den Keller. NoName Modelle haben gern mal einen internen Puffer von nur 16 kB oder einer ähnlichen Größe, während Marken Switches mitunter sogar 1024 kB oder mehr haben bei gleicher Port Anzahl. Außerdem sind die Prozessoren von NoName Switches oft sehr leistungsschwach ausgelegt. Man wird nie alle Ports mit voller Geschwindigkeit auslasten können. Vorher knickt der Datendurchsatz wegen der Überforderung des Prozessors ein. Selbst bei 100 MBit/s kann ich bei mir hier schon Unterschiede zwischen dem Internet Router mit integriertem Fast Ethernet Switch und einem dedizierten Switch ausmachen.
 
@SPINA:

Deine Argumentation hinsichtlich Heim-Netzwerke ist richtig und auch das über die Verfügbarkeit von GBit PHYs Gesagte entspricht den Fakten (im übrigen würde ich sogar noch weiter gehen: Da der GBit-Standard technisch 100 MBit inkorporiert, stellen die Hersteller von Netzwerkhardware vermutlich nur noch GBIT-taugliches Silizium her). Dennoch hinkt Deine geübte Kritik an meiner Kritik: Wenn Du schon damit argumentierst, daß dieses Mainboard im Normal-Gamer-Haushalt (so nenne ich es jetzt einmal) landet bzw. dafür vorgesehen ist UND sowieso schon eine GBit NIC per PCIe angebunden ist (diesen Umstand habe ich ja nicht kritisiert, sic!), wieso zwei LAN Anschlüsse für einen Heim-PC? Für den Heim-PC macht es absolut keinen Sinn! Gute PC-Mainboards mit zwei NICs setze ich gerne als Low-End oder Mid-Range Server ein und da bin ich sehr froh über zwei NICs verfügen zu können. Aber dann bitte richtige und keine halben Geschichten! Selbst habe ich bei diesen Mischbestückungen vielfach Ärger feststellen können - verminderte Leistung auf einem Port (welchem auch immer) wegen IRQ Konflikten, sei es nun unter UNIX, Linux oder Windows. Nur nebenbei.
Und wenn wir schon von Heimbereich sprechen: das Board könnte billiger produziert werden ohne den zusätzlichen Kastraten GBit-NIC-an-PCI32! Das käme dem Heimanwender entgegen. Für den semiprofessionellen Einsatz eignet sich diese Form der Anbindung nicht, selbst in kleineren Firmen wird man soetwas nicht als Gateway verwenden (wollen). Meiner Meinung nach ein sinnloser Marketing-Gag. Lieber einen PCIe-Slot mehr oder, wie es nVidia vorbildlich schafft, eine oder zwei NICs in den Chipsatze und vielleicht einen weiteren via PCIe. Das, was FoxConn treibt, war vor drei Jahren schon umstritten. Es trägt nicht gerade zur Qualitätsattributierung der 'Spider'-Plattform bei und erhöht nur sinnlos die Kosten! Schade.
 
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