News Windows 8: System-Basistakt kann Systemzeit beeinflussen – auch AMD-Systeme können betroffen sein

MusicIsMyLife

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Wie wir vor einigen Tagen berichteten, kann die Veränderung des Basistaktes eines Systems per Software in Windows 8 dazu führen, dass sich die angezeigte Performance verändert. Christian Ney, Mitglied des ocaholic.ch Overclocking Team bei hwbot, hat sich eingehend mit der Thematik beschäftigt und zahlreiche Tests durchgeführt. Nach seinen Erkenntnissen lässt sich festhalten, dass — anders als bisher angenomen — auch AMD-Systeme von der Problematik betroffen sein können. Allerdings ist die Situation bei AMD wesentlich entspannter als bei Intel-Systemen.
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Ich muss es mir echt verkneifen! Trotzdem: *lol*

@Christian Ney
FX-4170? *yeah*
 
Tjaja, die Frickelbude aus Redmond. Was passiert als nächstes?
 
Die Absicht dahinter ist wohl klar. Nicht jeder hat die selbe Uhrzeit auf dem Rechner. Synchronisiert wird über das Internet, womit "jeder die selbe Zeit" hat.... haben müsste.
Wenn nun die interne Uhr falsch geht, wird Stück für Stück angeglichen.
Ich habe hier jedenfalls die Synchronisation zum I-Net aus, und die Uhrzeit ist seither genau.
 
Dabei haben sich Microsoft und Intel damals zu Windows 2000 Zeiten extra zusammen getan und den HPET als Ablösung für den alten IBM RTC-Zeitgeber aus der Taufe gehoben. Und jetzt wo man diesen hochpräzisen Zeitgeber auf jedem Mainboard sitzen hat, nutzt man sein volles Potential nicht mehr. *buck*

@IXS: Solange die Uhrzeit nicht im Millisekundentakt über eine latenzarme Standleitung mit einem NTP-Zeitserver abgeglichen wird, verfälscht der Einsatz von Windows 8 weiterhin die Benchmarkergebnisse. Ein Zeitabbgleich einmal die Woche wie standardmäßig eingestellt wäre da beleibe nicht genug.
 
Also am besten doch wieder einen eigenen RTC auf dem Mobo verlöten oder einen DCF77 Empfänger, dann darf der PC auch mal ohne Internet die korrekte Zeit anzeigen.
 
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Das, was die Jungs von ocaholic bezüglich des TimeStampCounter (TSC) erst in der Zukunft sehen, gibt es doch längst. Nennt sich bei AMD "TSC invariant" und bei Intel "invariant TSC" (irgendwie muss man sich ja unterscheiden ;D). Zumindest die Überprüfung der Verfügbarkeit mittels CPUID ist gleich (EAX 80000007H, EDX Bit8 ). AMD und Intel empfehlen beide unisono dies bei Verfügbarkeit als Zeitbasis zu verwenden, und dies erst recht bei Intervall-Messungen, also auch bei Benchmarks.
Basis ist bei Intel die Maximum Non-Turbo-Frequenz und bei AMD die NB-P0-Frequenz. Diese Werte können unmittelbar vor einer Messung direkt ausgelesen werden (MSR), um ganz auf Nummer Sicher zu gehen.
Konkrete, ausgelesene Werte:
- Intel i7-4770K: 3500 MHz
- AMD FX-8120: 3100 MHz.
 
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