News Vega Referenz läuft aus – Partner übernehmen – Biostar mit Krypto-Mining

Nero24

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Seit unserer letzten Meldung über die AMD Radeon RX Vega vom 22.11.2017 hat sich die Liefersituation der Karten massiv verschlechtert. Einige Modelle sind gar nicht mehr gelistet, die wenigen noch verfügbaren liegen mittlerweile meilenweit über der unverbindlichen Preisempfehlung. Doch es gibt einiges an Bewegung bei Vega.
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Gast29012019_2

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Lohnt das rechnen überhaupt noch, in England hatte jemand als der Bitcoin nix wert war in einer Woche 7500 Bitcoins auf der HDD gespeichert gehabt. Die HDD dann in den Müll entsorgt, nun sucht er im Müll nach den verschlüsselten Bitcoins die heute so 75 Millionen Euro Wert sind.

Wieviel muss die VEGA rechnen um auf 7500 Bitcoins zu kommen, ich dahin dürfte man unter der Erde liegen wenn man alleine rechnet.

Ich denke da immer mehr sich vom Bitcoin zurückziehen werden, da er unkontrolliert steigt wird die Bombe ich kommenden Jahr platzen und ALLE Ihr Geld verlieren.

Wer klug ist, verkauft das Zeug rechtzeitig und setzt auf z.b auf Gold etc.

Dann kann man auch wieder Grafikkarten zu humanen Preisen kaufen.
 
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Nero24

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@Zidane:

man kann mit GPUs schon seit Jahren Bitcoins nicht mehr direkt berechnen. Das geht nur noch mit hochspezialisierten ASICs. Der Zug ist schon seit 2012 abgefahren!

Es gibt aber zahlreiche alternative Kryptowährungen (Altcoins), die sehr gut und derzeit auch hochprofitabel mit GPU gemined werden können! Auf NVIDIA-Seite sind das die auf Equihash basierenden Coins wie Zcash, Komodo oder BTG, auf AMD-Seite (vor Vega) insbesondere Ethereum, wobei sogar noch Kleinstwährungen wie Siacoin oder LBRY quasi als "Abfallprodukte" parallel gemined werden können, weil die AMD-GPUs weit schneller sind als sie mit ETH alleine ausgelastet werden könnten.

Vega dagegen ist ein Sonderfall. Mit ihrer ganz besonderen neuen Architektur stößt sie in Bereiche vor, die bisher von CPUs dominiert waren. Das sind die auf dem Cryptonight-Algorithmus basierenden Währungen wie Monero, Sumokoin oder IntenseCoin. Das ist bemerkenswert, da Cryptonight eigentlich so ausgelegt war, dass es schnellen CPUs mit AES-Hardwaresupport, vielen Kernen und viel L3-Cache zu Gute kommen sollte. Man könnte sagen ein Algorithmus für Betreiber von Server-Farmen, die ihre brachliegende CPU-Leistung sinnvoll nutzen möchten. Dass Vega ausgerechnet hier derart punktet, zeigt ihr Architektur-Potenzial. Sie rechnet bei Cryptonight mit 2000 H/s, die vergleichbare NVIDIA GeForce GTX 1080 dümpelt hier bei ~500 H/s. Ok, Cryptonight ist nicht der bevorzugte Algo der Pascal-GPUs – bei Equihash schneidet sie im direkten Vergleich weit besser ab – aber es zeigt die brachiale Rohleistung der Vega-GPU, sobald man sie mit hochoptimiertem Code füttert.

Hochrechnungen sind immer sehr vage, denn man kann ja nur auf Basis der aktuellen Difficulty und des aktuellen Wechselkurses hochrechnen. Hier würde eine Vega momentan einen Wert von ca. 1800 Dollar/1500 EUR pro Jahr erschürfen abzüglich der ca. 500 EUR Stromkosten in Deutschland dafür. Die Anschaffung (bei UVP) würde sich also nicht nur innerhalb eines guten Quartals amortisieren, sie würde auch eine sagenhafte Rendite erwirtschaften. Aber: wie üblich bei Kryptowährungen kann sich das natürlich sehr schnell nach oben oder unten ändern.
 
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derDruide

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Die Finanzaufsichtsbehörden warnen nicht umsonst vor Bitcoin und Co.

Das Zeug ist nicht reguliert, nicht als Währung anerkannt und der Verbraucher steht ohne jeden Schutz da, wenn die Bombe platzt.
 

Nero24

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@derDruide: das ist klar und das weiß der Teilnehmer am Kryptomarkt auch vorher! In Indien z.B. dagegen beschließt die Regierung, dass das landeseigene Bargeld von heute auf morgen nichts mehr wert ist. Ein Staat, der seiner eigenen Bevölkerung auferlegt, dass ihre im Strumpf zusammengekratzten Kröten nichts mehr wert sind! Dabei sollte das landeseigene Fiat-Geld doch die regulierteste und sicherste Währung überhaupt sein.

Bitcoin ist, wie alle Kryptowährungen, stark schwankend. Das muss man einkalkulieren, denn ausschließlich Angebot und Nachfrage reguliert den Preis.

Bitcoin hat schon so viele Crashes hinter sich: von ursprünglich ein paar Cent über ein paar EUR bis auf ca. 200 EUR Anfang 2013, dann der Rücksetzer auf unter 100 EUR Mitte 2013, dann zur ersten Blase auf über 1000 EUR, um anschließend wieder auf unter 300 EUR zu fallen und auch 2 Jahre dort zu bleiben. Und dann seit Ende 2015 beginnend, der stetige, aber immer wieder durch kurzzeitige Rücksetzer gebremste Aufwärtstrend. Was ich sagen will: seit Beginn gibt es immer wieder Prophezeiungen vom Totalverlust; dabei hab ich das bisher nur bei von Banken oder Maklern empfohlenen klassischen Anleihen oder Teilhaber-Papieren erlebt.

Die Rücksetzer bei Bitcoin, teils erheblicher Natur, kamen durchaus immer wieder. Insgesamt gesehen jedoch ist der Trend exponenziell aufwärts gewesen bisher. Daher wundere ich mich immer wieder über die Stimmen aus der Bankenszene. Die hatte schon 2011 ihren Kunden von Kryptowährungen abgeraten. Hätten die Kunden das damals ignoriert und 100 EUR "Risikokapital" investiert, wären sie heute Millionäre :P Natürlich könnten sie übermorgen auch wieder bettelarm sein, wenn alle Nationen dieser Welt beschlössen, Kryptowährungen zu verbieten. Aber der Eifer der Sachbearbeiter, davon abzuraten, während sie gleichzeitig hochriskante eigene Bank-Konstrukte an ihre Kunden vertickt haben, ist schon "lustig" ;)

Es kann schon sein, dass der Bitcoin im speziellen irgendwann nichts mehr wert ist. Eine Kryptowährung ist immer nur so viel wert, wie jemand anderer bereit ist, dafür zu bezahlen. Die Grenzen der Bitcoin-Blockchain (Dauer, Fee) offenbaren sich schon seit Jahren. Deswegen gab es ja die Forks in Form von Bitcoin Cash und Bitcoin Gold, mit dem Ziel ein besseres Bitcoin zu erschaffen. Noch jedoch behauptet der Ur-Bitcoin seine Position als Referenz.

Langfristig jedoch könnten ganz anderen Kryptowährungen zur Referenz mutieren, wie etwa IOTA, das nicht mehr auf Blockchain basiert, sondern auf einer meshartigen Struktur namens Tangle, die auch nicht mehr auf energieintensives Mining angewiesen ist, um das Netzwerk aufrecht zu erhalten, sondern sich quasi selbst trägt. Aber am Ende entscheidet der User und die Akzeptanzstellen, was sich durchsetzt und was nicht 8)
 
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Gast29012019_2

Guest
Und die PC-Hardware, wundert mich das eine Grafikkarte beim Minen stärker beansprucht werden soll, bzw. wohl ein bestimmter Bereich als beim Gamen. Nicht das die teure VEGA dann nach 1 Jahr durch ist. :o

Und was Volta kann wissen wir auch noch nicht ?
 

cyrusNGC_224

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Langfristig jedoch könnten ganz anderen Kryptowährungen zur Referenz mutieren, wie etwa IOTA, das nicht mehr auf Blockchain basiert, sondern auf einer meshartigen Struktur namens Tangle, die auch nicht mehr auf energieintensives Mining angewiesen ist, um das Netzwerk aufrecht zu erhalten, sondern sich quasi selbst trägt.
Interessant! Da ich Energieverheizung für virtuelle "Wertschöpfung" endlos dumm finde, wäre das die einzige Cryptowährung, welche ich als gangbar ansehen würde.

@Zidane: Spielen ist in den wenigsten Fällen Szenario, welches GPUs zur Zeit voll auslasten kann. Das ist vielmehr bei GP, BOINC oder Cryptomining der Fall. Ist an sich logisch, weil konstante Last mit teils hoher Optimierung auf die Rechenwerke angelegt wird.
 

Thyler Durden

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