Immer nur zwei RAM-Bänke von vier stabil, auch mit Dual-Channel

frumble

Cadet
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Hallo zusammen,
ich hab da ein Hardwareproblem, für das ich meine, müsste P3DN der ideale Frageplatz sein. Ich nutze seit 2011 einen Phenom II X6 1100T auf einem Asus M4A89GTD PRO. Als ich das Mainboard vor ein paar Wochen geschrottet habe, als ich Steckerleiste und Power-Taster gleichzeitig drückte (sollte wirklich nicht passieren, obwohl hochwertigem Enermax Modu87+-Netzteil), hab ich mir dasselbe Modell erneut gebraucht bei Ebay besorgt. Lief damit auch erst alles wieder, dann stellte ich vor einer Weile zufällige Kernel-Panics unter Linux fest, manchmal bereits beim Booten. Gestern kam ich auf die Idee, mal Memtest86+ laufen zu lassen und es brachte Ergebnisse: Ab drei verbauten RAM-Riegeln gibt es Fehler.
Es handelt sich um vier OCZ OCZ3P2000C8LV4GK, also 8 GiB RAM. Nach meinen Umsteck-Tests liegt es aber gerade nicht an den RAMs, denn der Fehler scheint sich genau so mit allen Riegeln reproduzieren zu lassen. Es gibt keine RAM-Fehler, so lange nur zwei Slots belegt sind, wobei egal ist, ob es sich um eine Single-Channel-, oder Dual-Channel-Kombination handelt.
Wenn nur ein Channel stabil laufen würde, würde ich denken, läge der Fehler vielleicht eher im Speichercontroller der CPU, aber dass auch Dual-Channel geht, macht mich stutzig. Ich habe meine Übertaktung vor den Tests zurückgenommen. Kann es sein, dass das Mainboard defekte RAM-Bauteile hat? Eventuell zu wenig Spannung zuführt oder dergleichen? Bin sehr an euren Ideen interessiert! Vielen Dank!
 
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Tanzmusikus

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Hallo,

kannst Du bitte Deine Sätze etwas gliedern bzw. strukturieren (und vlt. manchmal Leerzeilen als Absätze einfügen)?
Ich bekomme Augenschmerzen bei dem Versuch, es zu lesen.

Danke, dann versuche ich auch, Dir zu helfen. ;)
Grüße, TM
 
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MagicEye04

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oops,wrong.planet..
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Es ist oft so, dass bei Vollbestückung nicht mehr die max. Geschwindigkeit genutzt werden kann.
Entweder Du probierst mal mehr Spannung für den RAM oder Du gehst auf 667 runter. Wenn das nicht hilft, auch beides zusammen nicht, könnte man in der Tat an einen Defekt denken.
 

osborne

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Denke ich ich auch, ein Heruntertakten des Rams könnte ev. helfen...obwohl auch das bei mir NIE funktioniert hat, und ich hatte (und habe) einige Boards/& Phenoms in Betrieb. Mit 4 Riegeln ging dort nichts dauerhaft STABIL.
Gruss
 

boidsen

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Gleiches Bios wie beim alten Board?

BTW: Davon kann ein Board nicht kaputt gehen...
 

Tanzmusikus

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Hallo,

danke für die Änderung - ist besser geworden! :)

1. Ich musste in meinem BIOS bei 4x RAM die sog. "Command Rate" auf 2 Timings stellen (CR=2T), da sonst mein AMD Board nicht stabil mit 4 Modulen lief.
Schau mal, ob Du diese Option irgendwo bei RAM findest. Aber ob's das bei DDR3 auch gibt, weiß ich nicht. Ich hab ja noch DDR2.

2. Ansonsten ist es empfehlenswert, die neueste BIOS-Version 3029 zu flashen, falls nicht schon vorhanden.

3. Welche Werte/Timings hast Du denn für Deine RAMs im BIOS sonst eingestellt - oder steht alles auf "Auto" ?

4. Außerdem scheint Dein RAM Low Voltage zu sein - was ist bei denn da im BIOS eingestellt?

5. Das Board scheint ziemlich empfindlich (böse gesprochen: "zickig") ggü. 4 DIMM-Bestückung zu sein.
Kannst es ja neben 667/1333 MHZ auch mal mit 800/1600 MHz probieren.
Und ein bißchen mit der RAM-Spannung (1,65V Standard für die OCZ) experimentieren ...

6. Letzte Idee: Benutze mal (wenn's geht) den RAM über das XMP im BIOS einzustellen.

Der verlinkte Test in Punkt4 ergibt, dass der RAM @ 1600 MHz & knapperen Timings sogar höhere Datenraten abliefert als @ 2000 MHz. :o
Mein DDR2-800 MHz RAM liefert allerdings trotzdem leicht höhere Raten @ CR2 als die getesteten OCZ DDR3. Das ist der Hammer! *buck*

Gruß, TM
 
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frumble

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Danke für eure Tipps, ich werde sie mal bis Sonntag durchtesten und mich dann noch mal melden.
 

frumble

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Sorry, dass es länger gebraucht hat, hatte wenig Zeit.
Habe nun noch mal alles durchprobiert.

@MagicEye04:
Weder mehr Spannung noch weniger Takt hat funktioniert.

@boidsen:
Jawohl, gleiche BIOS-Version 30 Beta wie auf demselben letzten anderen Board (Unterschied zur 'stabilen' 29 nur CPU-Unterstützung).
Jap, vom 'zu schnellen Einschalten' sollte wirklich kein Mainboard hopps gehen, gerade mit Markennetzteil, das über 100 € gekostet hat. War aber so, das alte Board war absolut hinüber. – Wollte das eigentlich nicht schreiben, aber der Vollständigkeit halber: Das ist mir schon einmal passiert, hab dann das Board durch dasselbe Modell ausgetauscht, mein aktuelles Board ist also schon mein drittes der selben Reihe. Bei meinen zwei letzten Boards hatte ich mit diesen RAMs nie Probleme, die hab ich erst seit dem neuen Gebraucht-Board.

@Tanzmusikus:
Das BIOS kann offenbar kein XMP. Den von Dir verlinkten Test hatte ich auch schon gelesen, hatte das RAM bisher normalerweise immer stabil auf 1600 MHz @ CL 8-8-9 laufen und den Phenom II X6 1100T @ 3,61 GHz (300 MHz mehr als Standard).
Die Werte der Timings sowie die Übertaktung hab ich wie gesagt zum Testen zurückgenommen, alles auf Auto. Voltage ist auf 1,64 V (Low Voltage).
Command Rate habe ich unter den Timings gefunden, stand auf Auto. Auch ein Wechsel auf "2T" löste die Probleme leider nicht.
Woraus liest Du, dass gerade das Board "empfindlich" gegenüber 4 DIMM-Bestückung sein soll?


Sieht alles nicht gut aus. Ich hoffe nach wie vor, dass es am Board liegt und nicht am Memory Controller der CPU. Dafür würde sprechen, dass beide Dual-Channel-Bestückungen funktionieren (nur eben nicht gleichzeitig). Was meint ihr, an welcher Komponente des Boards es genau liegen könnte (nur interessehalber, hab nicht vor zu basteln ;) )?

Ich hatte für Weihnachten sowieso geplant, mir ein 16 GiB-Zweier-Paar anzuschaffen, und da Mischen ja nie eine gute Idee ist, werde ich dann wohl einfach nur diese zwei neuen großen Module betreiben.
Herzlichen Dank für eure Tipps!
 

Tanzmusikus

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Woraus liest Du, dass gerade das Board "empfindlich" gegenüber 4 DIMM-Bestückung sein soll?
Hallo,

ich entnehme das der QVL Deines Mainboards. Die Häufigkeit der Kompatiblität ist bei 4 DIMMs geringer als bei 2.
Ist aber nur eine theoretische Folgerung ... ;)

... für 4 DIMMs wird mehr Leistung über das Mainboard und von der CPU erforderlich.


Ist denn für Dein X6er Phenom irgendwas bekannt bezüglich Unverträglichkeiten von Spannungen/Frequenzen?
Beispiel:
Bei meinem AMD Phenom 955 X4er ist bekannt, dass die Frequenz einzelner CPU-Kerne (im Unganged Modus der Kerne) niemals Teiler der CPU-NB Frequenz sein darf.
Bei einer CPU-NB Frequenz von 2000MHz dürfen also keine 1000 oder 2000MHz für die CPU-Kerne möglich sein.
Regeln lasse ich das über K10stat.
Das geht für Deine CPU natürlich nicht mit K10stat, hast ja (glaube) ein K12.
Edit: Der Phenom II X6 1100T ist auch eine K10 CPU.

Gruß, TM
 
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G

Gast29012019_2

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Das wird an der CPU liegen. AMD hat für den X6 eine gewisse Beschränkung was Takt und Bestückung angeht, sprich z.b 1600MHz und 4 Modulen geht nicht.

Offiziell sind im Dual-Channel DDR-III 1333 drin, sollte dann mit 4 Riegeln auch laufen.

Alles darüber kann, ist OC und kann muss aber nicht laufen. Wer mehr will muss sich dann einen AM3+ Prozessor kaufen da gehen dann auch mind. 1833Mhz.
 

Tanzmusikus

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Na, dann würde ich ja lieber 2 Module à DDR3-1600 verbauen anstatt der lahmen 1333. ;)
 

frumble

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@Tanzmusiku: Mir ist da nichts bekannt, ist das 65W-Modell, Stepping müsste ich nachschauen.

@Zidane: Wie ich jetzt mehrmals betont hatte, hab ich die Übertaktungen für Memtest86 natürlich zurückgenommen und sogar mit dem Standard auf 1066 MHz getestet. Und selbst die Übertaktung auf 1600 und eine Zeit lang 1866 lief hier seit 2011 stabil. Aber eben mit den zwei alten Boards.
Werde mir dann wahrscheinlich die G.SKILL TridentX mit 16 GiB zulegen. Falls ich 2015 noch ein Mainboard schrotte, kann ich das Set dann ja gleich noch mal kaufen und hoffentlich wieder 4 Slots nutzen. ;)
 

Tanzmusikus

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Hallo,

warum nicht gleich 2x 8GB 2400er ..?
Die sind preislich nicht teurer & die Timings können bei Nutzung mit weniger Takt verschärft werden.

Ob's aber wirklich der RAM ist, der hier Probleme macht, oder das Board -> wäre noch herauszufinden! *suspect*

Gruß, TM
 
G

Gast29012019_2

Guest
Ich selbst nutze DDR-III 1600 2x 8GB die laufen ohne Mucken, hätte aber auch anders aussehen können wenn der IMC gezickt hätte.
 

frumble

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@Tanzmusikus: Interessant, danke! Dann werd ich wohl noch ein paar Tests vergleichen müssen von dem Kauf.
Mein Plan ist, das Phenom II-System noch 2015 zu nutzen und dann auf was neues von Intel, oder wenn da endlich wieder mal was ernsthaftes von AMD käme (Zen?), von AMD aufzurüsten. Die neue Generation hätte dann wahrscheinlich schon DDR 4, so dass es eigentlich keinen Sinn ergibt, jetzt noch neue RAMs mit mehr Luft nach oben, als mein derzeitiges System ausnutzen kann, zu kaufen.
Aber nein, ich glaube ja gerade *nicht*, dass es am RAM liegt! Habe ja alle vier Module in allen Slots probiert, das RAM ist ok. Aber ich bekomme Fehler, sobald ich drei Module stecken habe – wobei zwei Module sowohl im Single-Channel als auch Dual-Channel stabil laufen. Darum jetzt ja mein Vorhaben, einfach neues RAM zu kaufen (was ich zudem sowieso vorhatte), das nur noch zwei Module belegt -> keine Fehler mit dem Mainboard mehr.
 

Tanzmusikus

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Schau bitte auch mal, ob alle PINs an der CPU okay sind. Falls nämlich vlt. ein PIN verbogen sein sollte, hättest Du evtl. das "Fehlerteufelchen" gefunden. ;D
 

frumble

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Hey, ich will euch meine Geschichte hier mal zu Ende erzählen, vielleicht findet es noch mal wer nützlich, der über die Suche darauf stößt: Ich habe mir also im Dezember ein 16 GiB-Kit gekauft, das nur noch aus zwei RAM-Modulen besteht, weil ich ja durch meine Tests festgestellt hatte, dass mein Board offenbar nur noch zwei Module verträgt – und dann auch egal, ob in Single- oder Dual-Channel-Konfiguration. Dann musste ich jedoch feststellen, dass auch mit dem neuen Kit und dann nur den zwei verbauten 16 GiB RAM Memtest86+ reproduzierbar zu fast immer denselben Zeiten im Testverlauf Fehler meldete oder einfror – obwohl es nur zwei Module waren.
Mein nächster Ansatz war dann, abermals das Mainboard zu tauschen, wieder durch dasselbe Modell, ein gebrauchtes ASUS M4A89GTD PRO von Ebay. Doch auch damit hatte ich kein Glück, die Fehler bestanden weiter! So beschloss ich letztlich, den Prozessor auszutauschen. Nach einiger Recherche entschied ich mich für den AMD FX-8350, der von einem Blogger erfolgreich auf meinem Board getestet worden war, obwohl es offiziell AM3 ist. Damit lief der Prozessor dann tatsächlich, auch die 16 GiB RAM waren stabil, in Experimentierlaune steckte ich auch noch zwei meiner alten Module dazu und kam dann auf satte 20 GiB RAM.

Nach einigem Rumtackten im BIOS, weil ich gerne optimale Timings für den Arbeisspeicher erreichen wollte, begann das Board dann rumzuspacken. Habe darauf hin die alten kleineren RAM-Module ausgebaut, aber das änderte nichts. Irgendwann ließ es sich nicht mal mehr einschalten: Es startete nur doch andauernd neu, ein rotes Licht blinkte, das wohl Taktungsprobleme mit dem RAM signalisiert, auch das Zurücksetzen des CMOS und Setzen des Jumpers und Herausnehmen der Batterie brachte nichts! Bei einer Problemrecherche stellte sich heraus, dass exakt dieses Verhalten offenbar viele ASUS-Board-Besitzer plagt und keiner eine bessere Lösung dafür hat, als es einzuschicken. Kurioserweise bootete der PC ab und an doch durch, nachdem ich ihn einige Stunden abgeschaltet ließ, nur um dann nach wenigen Minuten einzufrieren.

Also: Wieder Einbauen der nun neuen CPU in mein letztes Mainboard samt neuem RAM. Da lief dann wieder wie gehabt erst mal alles wie es sollte, dann habe ich wieder versucht, vorsichtig den Takt für's RAM einzustellen – ohne dabei die CPU zu übertakten – und wieder ging mir das Board dabei 'kaputt'. Habe natürlich auch immer wieder mit meinem alten RAM gegengecheckt, aber die Boards waren bis auf das Neustarten, Blinken und Lüfterandrehen tot. Da blieb mir dann nichts anderes übrig, als ein neues Board zu kaufen, aber jetzt mal bitte eine andere Serie und kein ASUS mehr. Entschied mich für das Gigabyte GA-990FXA-UD3 Rev. 4 mit offiziellem AM3+-Support. Und *damit* hatte ich dann keine Probleme mehr. Habe mich allerdings jetzt nicht mehr getraut, den Phenom II X6 1100T in das neue Board zu stecken und den dort auf seine RAM-Probleme zu testen. Aber der FX-8350, das neue G.SKILL-RAM und das neue Board harmonieren miteinander, wie man das erwarten sollte. Habe dann auch im neuen Board mal versucht, zwei alte Module dazuzustecken, um auf 20 GiB zu kommen, aber dann gab es Fehler in Memtest86+, also finde ich mich erst mal mit stabilen 16 GiB ab.
Quintessenz: Es war der Prozessor, die ganze Zeit. Warum auch immer. Keine Pins verbogen, wie @Tanzmusikus nahelegte. Als ich im Herbst diesen Kurzschluss hatte, nachdem sich mein damals letztes Board verabschiedete, muss die CPU etwas abgekriegt haben.
 
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boidsen

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Wie "nett", dass uns hier erstmal eine Weile herumrätseln lässt, bevor du uns sagst, dass es einen Kurzschluss im Rechner gegeben hatte )((
 

frumble

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Wie "nett", dass uns hier erstmal eine Weile herumrätseln lässt, bevor du uns sagst, dass es einen Kurzschluss im Rechner gegeben hatte )((

Erster Beitrag: »Als ich das Mainboard vor ein paar Wochen geschrottet habe, als ich Steckerleiste und Power-Taster gleichzeitig drückte (sollte wirklich nicht passieren, obwohl hochwertigem Enermax Modu87+-Netzteil), hab ich mir dasselbe Modell erneut gebraucht bei Ebay besorgt.«
Später: »… der Vollständigkeit halber: Das ist mir schon einmal passiert, hab dann das Board durch dasselbe Modell ausgetauscht, mein aktuelles Board ist also schon mein drittes der selben Reihe. Bei meinen zwei letzten Boards hatte ich mit diesen RAMs nie Probleme, die hab ich erst seit dem neuen Gebraucht-Board.« – Ob es ein Kurzschluss war oder was auch immer, genau denselben Fehler wie mein zweites Board hatte auch mein drittes, aber neu war nun das RAM-Problem, das ich nicht mit dem Board-Problem zusammenhängend gesehen habe, weil es beim letzten Board mit der gleichen Ausfallart dieses RAM-Problem zuvor nie gab. Nach wie vor weiß ich nicht, was ich davon halten soll, vielleicht hat auch das dritte Gebraucht-Board einen Schaden mitgebracht und selbst die CPU demoliert. Es hätte jede Komponente sein können.

Nette Reaktion.
 

BlackOak

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Wie "nett", dass uns hier erstmal eine Weile herumrätseln lässt, bevor du uns sagst, dass es einen Kurzschluss im Rechner gegeben hatte )((

Sag mal, geht's noch, das hat er im ersten Post erwähnt....ich finde es, obwohl ich die Sache mit der kaputten CPU nicht ganz glauben kann, sehr gut vom TE uns hier mal auf den neusten Stand zu bringen bzw die Sache abzuschließen deine Reaktion kann ich so überhaupt nicht nachvollziehen und kann nur hoffen, dass es einem Versehen deinerseits geschuldet ist
 

boidsen

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Wie bitte soll denn das gleichzeitige Drücken vom Schalter der Steckdosenleiste und des Powertasters am PC zu einem Kurzschluss führen?
 

BlackOak

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Ungepufferte Überspannung? Blöder Zufall? Egal, nichts rechtfertigt deinen Umgangston
 

FalconFly

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Dabei ist es doch eine alte Binsenweisheit : Vollbestueckung von 4 DIMM-Slots funktioniert in vielen Faellen nicht. Falls doch, ist das reiner Zufall.

Grund : Dual-Sided, Dual-Ranked DIMMs. Signal-Rauschen auf den ungepufferten Leitungen.
Wieviele der IMC davon sauber ansteuern kann und wie beim Ueberschreiten der Grenzen reagiert wird (bzw. was das BIOS entsprechend einstellen muss), steht in den entsprechenden CPU specification sheets.

Nur Registered RAM ist fuer Vollbestueckungen ausgelegt...
 

Shinsaja

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Dabei ist es doch eine alte Binsenweisheit : Vollbestueckung von 4 DIMM-Slots funktioniert in vielen Faellen nicht. Falls doch, ist das reiner Zufall.

Grund : Dual-Sided, Dual-Ranked DIMMs. Signal-Rauschen auf den ungepufferten Leitungen.
Wieviele der IMC davon sauber ansteuern kann und wie beim Ueberschreiten der Grenzen reagiert wird (bzw. was das BIOS entsprechend einstellen muss), steht in den entsprechenden CPU specification sheets.

Nur Registered RAM ist fuer Vollbestueckungen ausgelegt...

Dann bin ich ein Glückspilz.
Athlon 64 X2 mit 4x 1GB DDR2 800MHz -> lief ohne Probleme
Phenom 9550 und 9950 mit 4x 2GB DDR2 800MHz -> lief ohne Probleme
FX8320 und FX8350 mit 4x 4GB DDR3 1600MHz -> lief ohne Probleme
FX4300 und Athlon II X4 635 mit 4x 2GB DDR3 1600MHz -> lief ohne Probleme
Athlon X4 740 und 860K mit 4x 4GB DDR3 1600MHz -> läuft aktuell ohne Probleme
 

Tanzmusikus

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Auch binsenweiß sein ich ;):
Diverse 939er Boards Athlon64 X2 / Opteron (X2) mit 4x 1GB DDR-400 -> läuft & läuft & läuft ...
Phenom II X4 955 BE auf AM2+Board mit 4x 2GB DDR2-800 @ 4-4-4-12 -> läuft & rennt & flitzt ...
Habe auch Phenom II X6 1090T auf AM2+Board mit 4x 2GB DDR2-800 gehabt -> und lief problemfrei.

@ FalconFly:
Es liegt eher daran, welches Board Du kaufst/ gekauft hast/gekauft wurde:
Ich habe immer vorher etwas recherchiert & mindestens ein gutes Mittelfeld-Board gekauft, welches gute Bewertungen/Rezensionen erzielte.
Z.B. lieber das 939Dual-VSTA als das 939Dual-SATA ... oder das obige AM2+ AOD790GX/128M, welches eines der besten seine Reihe ist.

Bei billigen Boards sollte es eigtl. trotzdem funktionieren, die meisten Probleme wird es aber im OEM-Bereich (in Kombination mit "billig") geben ...
... aber Du hast auch nicht ganz unrecht -> es liegt oft auch an SingleSided/DoubleSided RAM-Modulen oder deren Vermischung, ob's klappt oder nicht.
Wichtig sind ansonsten auch, CR auf "2T" & bei unterschiedlichen RAMs die höheren Latenzen im BIOS einzustellen.

Beim Themenstarter hier liegt die Ursache aber wahrscheinlich an einem Unfall/Defekt.

Gruß, TM
 
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