Bitte um Unterstützung gegen Solarförderungskahlschlag der Bundesregierung

oldDirty

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Der Solarstrom ist nicht Schuld, sondern die Stromriesen, die trotz riesiger Gewinne solche Ausreden suchen, den Strompreis weiter zu erhöhen!

Die Preise für Industriestrom sinken zum Beispiel...

Und bei SternTV kam es doch gerade erst wieder: Gerade einmal jeder 2. macht von einem Anbieterwechsel Gebrauch. Jeder 2. zahlt also den höchsten Strompreis (Grundversorger eben).

Ich freu mich und spare 20%!
Dude ich war mal bei Yellow als Konsequenz einer Strompreiserhöhung bei Vattenfall.
Nach 6-7Monaten kam ein unscheinbarer Brief ( nein sry war eine Postkarte ) die ich zunächst als völlig harmlose Infopost hielt von Yellow.
Bei ganz genauem lesen viel aber eins auf, es war eine Ankündigung zur Tariferhöhung und das recht gesaltzen. Dabei wurde noch recht unverschämt von so wahnsinnig günstigen stabilen Preisen und wie wichtig man Yellow als Kunde sei und blah.
Darauf hin schrieb ich recht forsch formuliertes Kündigungsschreiben wegen Tariferhöhung.
Nach erneuter Tarifsuche landete ich wo, ja bei Vattenfall mit dem günstigsten Angebot.
Für mich sind Yellow und Co gestorben.
 
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migmicha

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Ich habe es mir auch überlegt zu wechseln. Die örtlichen Stadtwerke sind jedoch zu günstig, heben sich nicht deutlich von anderen Anbietern ab, außer denen, die schon vom Werbeprospekt unseriös wirken.
 
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Gast03032015

Guest
Passt ja zum Thema, ich wollte nicht unbedingt einen neuen Thread dafür aufmachen.

Nicht lange her, da mussten wir, wegen dem "ÖKO" im Strom schonmal unser Portmonai etwas weiter aufmachen.
Nun, in der Hoffnung, dass die Kuh noch genug Milch gibt, steht wieder eine Erhöhung ins Haus. Begründung gefällig? Klar! Die Netze sind der unregelmäßigen Auslastung der ÖKO-Stromlieferanten nicht gewachsen. Also schnell mal den Strompreis erhöhen, der nach der "Modernisierung" natürlich schön oben bleibt. (natürlich nicht nur der Ökostrom) Das spült dann Geld in die Kassen der Konzerne, die es dann "vielleicht" in ihre Netze stecken. Denn ohne Modernisierung der Netze funktioniert die Idee mit dem ÖKO nicht. Darf man sich als eingefleischter ÖKO-Freak unter einen der neuen Masten eigentlich länger als 10 Minuten aufhalten, während man die verkokelten Vögel einsammelt und überhaupt, wofür gibts denn eigentlich den guten alten Grundpreis, der ja angeblich für die Finanzierung/Instandhaltung der Netze da ist?
Die Energiebranche ist in einer sehr komfortablen Situation. Die planen ins "Grüne" (=Alibi) und der Verbraucher (=Junkie) muß ja mitziehen.
http://www.dailygreen.de/2011/02/09...nger-kundigt-strompreiserhohung-an-13272.html
 
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foenfrisur

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ich finde es passt nicht zum thema ;)

außerdem ist das wie "reste essen", wenn ein thread so alt ist :P

mfg
 

Hansl

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Also ich denke es passt sehr gut zum Thema!
Der Grund für den nötigen Ausbau und der Modernisierung der Netzinfrastuktur ist unter anderem der gestiegene Anteil an Ökostrom, auch aus PV-Anlagen!
 

migmicha

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Einer der Gründe, nicht der Grund.
Und Oettinger ist jemand, nun wie ich soll ich sagen "we are all sitting in one boat".

Im Münsterland wurden Leitungen auch ohne Ökostrom vernachlässigt, bis sie umgekippt sind.
Eon hat es geschafft durch simple Fehlplanung einer einzigen Leitung das gesamte europäische Netz zu destabilisieren.
Fehlende Übergänge zwischen Stromnetzbetreibern und Ländern resultiert aus den monnopolartigen Strukturen in den letzten 50-60 Jahren, die fehlen nicht erst seit dem Ökostrom.
 
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Neo

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Also ich weiß ja nicht wo ihr das gelesen habt, aber die Netzentgelde werden nicht vom Versorger festgelegt, sondern vom Netzbetreiber. Und deswegen wird eine Strompreiserhöhung auch regional unterschiedlich ausfallen.

Und wie Micha schon geschrieben hat, es liegt wohl weniger an dem Ausbau vom Ökostrom, sondern vielmehr an der Möglichkeit für die Netzbetreiber mal ihre Gebühren zu erhöhen :P
 

Treverer

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Wenn das aktuelle Konzept der Förderung beibehalten wird, dann wird Strom in wenigen Jahren wirklich sehr viel teurer. Ich halte dann eine EEG-Umlage von 10ct/kwh in den nächsten 5Jahren für sehr realistisch.
Die kWh wird dann locker 30ct kosten, noch ein bissl allgemeiner Preisanstieg oben drauf (Inlation, gestiegene Rohstoffkosten) und Du bis bei 35ct/kwh.

und weil das EEG so schlecht ist, wurde es ja auch von sovielen ländern (verändert) übernommen :]

die ganze sache doch (wie so oft) arg komplexer und ich behaupte nicht, alles druchblickt zu haben. aber auf ein paar dinge & probleme möchte ich schon hinweisen.

- der anteil der erneuerbaren energien ist in den letzten jahren so stark gestiegen wie von keinem der großen energieversorger für möglich gehalten. dies kostet ihnen daher mittlerweile milliarden - und entsprechend unternehmen sie alles mögliche, um gegen zu steuern. dazu gehört auch die alljährliche propaganda-show von der ach so hohen eeg-umlage. sie haben nun mal kein interesse an energieerzeugern in bürgerhand/stadtwerke.

- die eeg-umlage richtet sich ja nach den differenzkosten zwischen strompreis für auf dem "freien" markt und zugesichertem preis pro kwh aus erneuerbaren energien. der stromverbrauch war nun aufgrund der finanzkrise sehr niedrig, der strompreis an der "strombörse" folglich auch. ergebnis ist eine hohe differenz. mit höherem verbrauch (konjunktur zieht wieder an) und somit höheren strompreisen nivelliert sich dies auch wieder.

- strom aus erneuerbaren energien senkt den durchschnittspreis an der strombörse, erhöht aber so auch die different. absurd...

- die niedrigeren strombeschaffungskosten werden nicht an den kunden weiter gegeben

- stromkonzerne erhöhen ihre strompreise mit dem verweis auf die eeg-umlage. die sie aber selbst (direkt oder durch tochtergesellschaften) dann einsacken bei ihren großen photovoltaik und off-shore parks. auch irgendwie absurd...

- der strompreis wird steigen (so wie öl & gas gerade auch kohlepreise steigen); und nur noch wenige jahre trennen photovoltaik anlagen davon, günstiger strom zu produzieren, als es die stromverkäufer selbst anbieten. d.h. ab da lohnt es sich, auf eigenverbrauch zu setzen, anstatt den strom komplett zu verkaufen. dies würde auch die stromnetzte entlasten.

- "10ct/kwh" in fünf jahren ist absurd, wie einfachstes nachdenken zeigen könnte: der gesamte strom aus erneuerbaren energien wird derzeit (2011) mit 3,5c/kwh veranschlagt. würde man nun in fünf jahren die doppelte strommenge produzieren, wären es 7c/kwh. aber nur, wenn man (falschlicherweise!) annehmen würde, die kostenstruktur wäre auch die gleiche. wie soll diese verdoppelung möglich sein? und wohin dann mit dem ganzen strom, da ja niemand genötigt ist, seine alten meiler aus zu schalten *buck*

- das entscheidende für einen erfolg der photovoltaik weltweit ist/war doch der aufbau der produktionskapazität für die module. manche hier erinnern sich noch daran, wie es vor jahren hieß, es sei nicht genügend siliziumproduktion für IT & solarzellen vorhanden. nun, daß ist anscheinend vorbei. wer hätte denn vor 10 jahren gedacht, daß es eine produktionskapazität von 10GW in 2010 geben würde (sind wir bestimmt schon weit d'rüber, eher nahe 20GW)? oder das solarzellen mit einem wirkungsgrad von 40% möglich werden? oder, alternativ, bei 10-15% sich nach nur einem jahr energetisch amortisieren? alles nicht möglich, wenn nicht die milliarden durchs eeg da wären...

- irgendwie wird bei der "subventions"-schelte fortwährend vergessen, daß das geld aber vor ort bleibt, in deutschland (das palaver über die china-module ist lächerlich). stichwort: regionale wertschöpfung. wenn ich mich recht erinnere sind es derzeit allein 60milliarden euro jährlich, die wir in deutschland für rohöl ausgeben. wo fließt dieses geld hin? dazu kommen dann gas & steinkohle. alles geld, welches abfließt zu rohstofflieferanten (=> diktaturen & lupenreine demokraten zumeist). jede kwh energie aus erneuerbaren ist doch "bei uns" geschöpft und ernährt "bei uns" die menschen. außerdem war dann da ja noch irgendwie was mit CO2 & klimaerwärmung :] ach, nee alles lügen der klimakirche *buck*

abschließend:

ich halte die kürzungen nicht für das ende der photovoltaik. die gelb-schwarze regierung hat im grunde das gegenteil mit ihrer politik erreicht, nämlich nicht eine schwächung sondern einen ansturm (quaso sommerschlußverkauf) auf die anlagen. das erklärt dann auch den sprung bei der eeg-umlage. aber selbst wenn dieses jahr 2011 nochmals soviele kwh zugebaut werden sollten, werden sie erheblich billiger sein, als bisher.

und ein ende ist ja auch absehbar: in zehn jahren gehen die ältesten (& teuersten) anlagen ja raus aus der eeg umlage. manche bereits jetzt (repowering). ob dann die stromkonzerne die stromkosten senken *buck**lol*
.
EDIT :
.

Yellow ist ne Tochter von EnBw

Ich habe es mir auch überlegt zu wechseln. Die örtlichen Stadtwerke sind jedoch zu günstig, heben sich nicht deutlich von anderen Anbietern ab, außer denen, die schon vom Werbeprospekt unseriös wirken.

ich habe immer mit den EWS aus schönau ( http://www.ews-schoenau.de/ ) geliebäugelt. aber die eigenen stadtwerke sind nun mal die eigenen, d.h. sie gehören der stadt in der man wohnt (hoffentlich!) und da sollte das eigene geld auch hinfließen. außerdem gibt es da schon auch noch einfluß, wenn man sich engagiert. machen aber eben die wenigsten, hauptsache der strom kommt aus der steckdose...

nucelostop - der atomstromfilter:

http://www.nucleostop.de/

*lol*
.
EDIT :
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Also ich denke es passt sehr gut zum Thema!
Der Grund für den nötigen Ausbau und der Modernisierung der Netzinfrastuktur ist unter anderem der gestiegene Anteil an Ökostrom, auch aus PV-Anlagen!

halte ich ja mal für eine glatte lüge (nicht von dir jetzt, sondern von der propaganda-maschiene). ich gebe mal ein beispiel:

in schleswig holstein stehen drei atomkraftwerke, brokdorf, brunsbüttel, krümmel. die letzten zwei sind ja recht viel ausgefallen die letzten monate/jahre *buck* kann mir jetzt mal einer sagen, wieso nun der windstrom aus schleswig-holstein nun aber auch gar keinen "platz" im netz haben soll? kann ja wohl nur sein, wenn schleswig-holstein nun (zuweilen) viel mehr strom produziert als zuvor. doch dann wird es ein wenig komisch, denn passiert doch, was in einer markwirtschaft immer geschieht: wenn ich als fabrikbesitzer viel mehr waren produziere als bisher, benötige ich auch mehr transportmöglichkeiten dafür. die bezahle ich als produzent natürlich auch - und lege die kosten um auf den verbraucher. was nun ist daran schlimm, empörend? glaubt denn hier jemand, daß es anders wäre, würden nicht windkraftanlagen sondern kohle- oder atommeiler gebaut?
 

foenfrisur

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sehr gut geschrieben...danke

viele wollen eben blind sein und bleiben. die glauben alles, was einem die politik & medien vorkauen.

schlussendlich ist man der schlauste häuslebauer, wenn man gleich seine energieversorgung mit einbaut, um von diesem schmarotzertum unabhängig zu sein.

mfg
 

[MTB]JackTheRipper

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Die Stromnetze müssen in intelligente Stromnetze umgerüstet werden. Um die Kapazitäten der Leitungen geht es dabei doch überhaupt nicht. Das Problem ist, dass die Stromnetze noch auf zentrale Erzeuger ausgelegt sind.
 

Neo

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seeehr schön geschrieben, Treverer. Sehe Du hast das Problem eigentlich erkannt. Gerade das die Versorger selbst Anlagen aufbauen und dann dafür EEG kassieren :]
Das toppen im übrigen noch einige Versorger: Die bieten sogenannte "Natur-Zuschläge" an mit der der Kunde "direkt" den Bau erneuerbarer Energien fördert. Also doppelt abgezoggt, naja... is ja freiwillig ;)


Aber:

Du hast richtig angefangen, aber es falsch zu Ende gedacht:

- die eeg-umlage richtet sich ja nach den differenzkosten zwischen strompreis für auf dem "freien" markt und zugesichertem preis pro kwh aus erneuerbaren energien. der stromverbrauch war nun aufgrund der finanzkrise sehr niedrig, der strompreis an der "strombörse" folglich auch. ergebnis ist eine hohe differenz. mit höherem verbrauch (konjunktur zieht wieder an) und somit höheren strompreisen nivelliert sich dies auch wieder.

Soweit stimmt das. Die Differenz bildet die Grundlage zur Bestimmung des EEG-Satzes

- "10ct/kwh" in fünf jahren ist absurd, wie einfachstes nachdenken zeigen könnte: der gesamte strom aus erneuerbaren energien wird derzeit (2011) mit 3,5c/kwh veranschlagt. würde man nun in fünf jahren die doppelte strommenge produzieren, wären es 7c/kwh. aber nur, wenn man (falschlicherweise!) annehmen würde, die kostenstruktur wäre auch die gleiche. wie soll diese verdoppelung möglich sein? und wohin dann mit dem ganzen strom, da ja niemand genötigt ist, seine alten meiler aus zu schalten *buck*
Und hier liegt das Problem. Dir Förderung von Solaranlagen liegt weit über der Förderung anderer Energiequellen und sind 20Jahre garantiert. Durch diese Regelung lohnt es sich nunmal für Anlagenbetreiber weit mehr ganze Felder mit Solarzellen vollzupacken, als zB nen Windrad zu bauen. In dem von Dir zitierten Beitrag von mir habe ich ja die Kürzung befürwortet. Die 15ct/kwh in 20 Jahren waren das WorstCase wenn man nicht bald mit ner Kürzung anfängt um so diesen Übervorteil für Solaranlagen zu beseitigen ;)
von 3,5 auf 7ct wäre, wenn man das was man hat nochmal baut. Also die entsprechenden Windräder, Biogas, Wasserkraftanlagen. Wenn aber weiterhin überdurchschnittlich viele Solaranlagen gebaut werden, dann steigt die Umlage eben nicht linear :P
 

Hansl

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@Treverer
denke nicht das meine Behauptung bzw. die weit verbreitete Meinung eine Lüge. habe ja auch geschrieben "unter anderem"!
Es gibt nicht "DEN EINEN" Grund für die Strompreiserhöhung. Es ist auch absolut richtig das in vielen Bereichen das Stromnetz über Jahre hinweg vernachlässigt wurde und dringend ausgebaut werden müsste, aber das Problem bei der PV ist die hohe Verfügbarkeit von Strom zu bestimmten Zeiten und ihn dann auch an die Stellen zu bringen an denen er benötigt wird.

@migmicha
Genau das habe ich doch geschrieben, einer der Gründe, nicht der Grund, wurde von mir nur anders formuliert... wenn Du den Satz zu Ende gelesen hättest hätte es Dir eigentlich auffallen müssen.
 

Treverer

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Wenn aber weiterhin überdurchschnittlich viele Solaranlagen gebaut werden, dann steigt die Umlage eben nicht linear :P

na, ich dachte das wäre klar. meine aussage war jedoch, daß die umlage pro kwh sinken würde die nächsten jahre. trotz verhältnismäßig teurer photovoltaik. hmm, sollte belegt, bewiesen werden...

glaubst du ernsthaft, soviele zusätzliche gwh würden in den nächsten jahren allein durch photovoltaik hinzu kommen? halte ich für irreal. eher wird weiterhin windkraft (gerade off-shore) am meisten zulegen, welche ja erheblich günstiger dasteht...

ist aber alles kein problem, man muß es ja nur ausrechnen (morgen habe ich hoffentlich die zeit): wenn für die nächsten fünf jahre jedes jahr xxx GW (5000 bis 9000) zuwachs an photovoltaik-leistung hinzu kommt, wieviel strom bringt dies und wieviel kostet es uns dann? in paar stunden hoffe ich die berechnung liefern zu können, brauche nur zeit, habe sie nicht...
 
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migmicha

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@migmicha
Genau das habe ich doch geschrieben, einer der Gründe, nicht der Grund, wurde von mir nur anders formuliert... wenn Du den Satz zu Ende gelesen hättest hätte es Dir eigentlich auffallen müssen.
Ganz so persönlich meine ich das nicht, sonst hätte ich dich direkt zitiert oder "@" geschrieben.
Aber ich habe es schon so verstanden, dass es für dich ein tendenziell wichtigerer Grund ist. An der Stelle wollte ich zeigen, dass wenn es Mißstände gibt, diese durch viel ältere Fehlplanungen entstanden sind.
 

Neo

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glaubst du ernsthaft, soviele zusätzliche gwh würden in den nächsten jahren allein durch photovoltaik hinzu kommen? halte ich für irreal. eher wird weiterhin windkraft (gerade off-shore) am meisten zulegen, welche ja erheblich günstiger dasteht...

Ok, vielleicht nicht allein durch PV, aber ich persönlich glaube nicht das wir weiterhin einen so extremen Ausbau bei der Windendergie haben. Zumindest was das (deutsche) Festland angeht. Und bei Wasserkraft ist auch keine Verdopplung der aktuellen Einspeisung möglich. Der Strom muss also aus den anderen Energiequellen kommen, und das sind nunmal PV (weil es sich numal extrem lohnt) und ganz neu im Trend: Biogas.
Zudem muss man auch beachten, das die Sätze der Vergütung auch nach oben angepasst werden. Allein schon aus Inflationsgründen (siehe Unterschiede 2004 -> 2009)

Was ich jetzt nicht weiß ist, wie die ganzen Anlagen vergütet werden die im Ausland stehen und an denen deutsche Unternehmen Anteile haben. Zum Beispiel Andasol in Spanien oder die neuen Offshore-Anlagen bei England.

Achja, was auch noch zu beachten ist: Der Stromhandel ist Europaweit. Da andere Länder mehr auf Atomkraft setzen, bzw. güstiger Kohlestrom aus Osteuropa kommt, wird der Strompreis an der Börse zumindest produktionsbedingt nicht sehr viel weiter steigen. Was da an spekulation und Inflation drauf kommt kann man ja nur ins blaue tippen.


Und abschließend: Wenns dann doch nicht so kommt und wir keine EEG-Umlage >5ct haben, dann werden wir halt bei den Netznutzungsentgelden rangenommen. Das sehen wir dann aber nicht transparent auf der Rechnung, sondern versteckt im Grundpreis und Arbeitspreis ;)
 

Treverer

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Zudem muss man auch beachten, das die Sätze der Vergütung auch nach oben angepasst werden. Allein schon aus Inflationsgründen (siehe Unterschiede 2004 -> 2009)

Was ich jetzt nicht weiß ist, wie die ganzen Anlagen vergütet werden die im Ausland stehen und an denen deutsche Unternehmen Anteile haben. Zum Beispiel Andasol in Spanien oder die neuen Offshore-Anlagen bei England.

also, da bin ich mehr sehr sicher:

- die vergütung wird nicht "nach oben" angepaßt, schon gar nicht aus inflationsgründen. es gab/gibt natürlich den fall, daß man die vergütung für off-shore anlagen erhöht hat. offzielle begründung, weil es eben teurer kommt als gedacht. real aber: die off-shore betreiber sind die großen energiekonzerne. gerne haben die da die eeg-umlage erhöht - und sie gleichzeitig mit hilfe von schwarz-gelb für häuslebauer bei PV zu kürzen. :P

- wer nicht ins deutsche netz einspeist, bekommt auch nichts wegen EEG. also: in spanien stehende windkraft- und solaranlagen bekommen doch nicht extra geld aus deutschland. wie kommst du nur darauf?

windkraft hat sicher das potential sich auch in deutschland noch zu verdreifachen. aber die neuinstallationen sind am abstürzen - auch ein ergebnis von schwarz an der macht. na ja, wird sich auch wieder ändern. ;)
 

Neo

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also, da bin ich mehr sehr sicher:

- die vergütung wird nicht "nach oben" angepaßt, schon gar nicht aus inflationsgründen. es gab/gibt natürlich den fall, daß man die vergütung für off-shore anlagen erhöht hat. offzielle begründung, weil es eben teurer kommt als gedacht. real aber: die off-shore betreiber sind die großen energiekonzerne. gerne haben die da die eeg-umlage erhöht - und sie gleichzeitig mit hilfe von schwarz-gelb für häuslebauer bei PV zu kürzen. :P

Die Werte wurden sehr wohl angepasst. Ob nun Inflationsbedingt oder nicht, sie wurden erhöht:
Wasserkraft zB:
- für 500kW Neuanlagen von 9,67 ct auf 12,67ct (fest für 20Jahre)
- für 500kW Modernisierte Anlagen von 7,67 ct (bei 1%Degression auf 15Jahre) auf 11,67 ct (fest für 20Jahre)


war nur ein Beispiel. Kannst Du in den Tabellen nachlesen bei Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Erneuerbare-Energien-Gesetz

oder direkt vom BMU
EEG-Vergütugssätze 2004
EEG-Vergütugssätze 2009

- wer nicht ins deutsche netz einspeist, bekommt auch nichts wegen EEG. also: in spanien stehende windkraft- und solaranlagen bekommen doch nicht extra geld aus deutschland. wie kommst du nur darauf?

Ganz einfach, weil deutsche Unternehmen Anteile an diesen Anlagen haben und dadurch Zugriff auf einen zugesicherten Anteil an Strom. Und dieser wird nach Deutschland geliefert, somit "theoretisch" ins DE-Netz eingespeist (theoretisch weil: Ich habs noch nicht rausgefunden ob hier auch die Vergütung laut EEG gilt)

windkraft hat sicher das potential sich auch in deutschland noch zu verdreifachen. aber die neuinstallationen sind am abstürzen - auch ein ergebnis von schwarz an der macht. na ja, wird sich auch wieder ändern. ;)
Wieso soll Windenergie seit den schwarzen sich nichtmehr lohnen? Die Vergütungen sind doch ebenso gestiegen (und die Degression wurde auf 1% gesenkt)
Hast Du da Info's zu? Weil an mir is das irgendwie vorbeigegangen...
 

Treverer

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Die Werte wurden sehr wohl angepasst. Ob nun Inflationsbedingt oder nicht, sie wurden erhöht:
Wasserkraft zB:
- für 500kW Neuanlagen von 9,67 ct auf 12,67ct (fest für 20Jahre)
- für 500kW Modernisierte Anlagen von 7,67 ct (bei 1%Degression auf 15Jahre) auf 11,67 ct (fest für 20Jahre)

die vergütungen werden aus politischen gründen geändert, mal nach oben, mal nach unten. das habe ich ja selbst mit dem beispiel windkraft off-shore gesagt.

du aber suggerierst:

1. die werte werden wegen der inflation angepaßt (quasi automatisch). das stimmt nicht

2. die zahlungen werden für einen betreiber nachträglich geändert. was (zumindest bei PV - bei biogas z.B. ist es komplizierter) auch nicht der fall ist.

die vergütung pro kwh steht fest für eine anlage für zwanzig (21 eigentlich) jahre fest - sie wird nicht geändert wg. inflation oder so. folge: die 30cent, die jetzt jemand für sein pv-strom bekommt, erhält er auch noch in 20jahren, obwohl da der wert dieser 30cent wegen der inflation schon deutlich gefallen ist. dies wird gerne vergessen, wenn es heißt, wieviel uns das EEG kostet.

an deine links wird ja auch schön deutlich, wie komplex die sache ist. z.b. stimmt es, daß die vergütung für wasserkraft von 2009 gegenüber 2004 erhöht wurde. aber doch nicht, weil man einen inflationsausgleich braucht oder ähnliches. vielmehr sieht man, daß wasserkraft noch ein potential hat, welches nicht ausgeschöpft wird bei der bisherigen vergütung. also wurde es leicht erhöht. das nenne ich eben politische entscheidung.
bei windkraft sieht man, sogar, daß die anfangsvergütung (fünf jahre "starterbonus") steigt, die basisverhütung aber sinkt.
und, na ja, bei PV sieht man überdeutlich, wie stark es sinkt. war ja aber auch ein arg hohes niveau pro kwh ;-)
.
EDIT :
.

Ganz einfach, weil deutsche Unternehmen Anteile an diesen Anlagen haben und dadurch Zugriff auf einen zugesicherten Anteil an Strom. Und dieser wird nach Deutschland geliefert, somit "theoretisch" ins DE-Netz eingespeist (theoretisch weil: Ich habs noch nicht rausgefunden ob hier auch die Vergütung laut EEG gilt)

das wäre mir komplett neu, daß das so geht - aber (böse) überraschungen gibt es ja immer. *buck* ich denke, daß kriterium ist schlicht, daß der strom ins deutsche netz gespeist wird. und noch ist mallorca kein deutsches bundesland ;D
der strom aus den windkraftanlagen in luxemburg landet z.b. hundert prozentig auch in deutschland am ende. aber die werden mit ziemlicher sicherheit keine EEG geld dafür bekommen. hmm, wo nachfragen?
.
EDIT :
.

Wieso soll Windenergie seit den schwarzen sich nichtmehr lohnen? Die Vergütungen sind doch ebenso gestiegen (und die Degression wurde auf 1% gesenkt)
Hast Du da Info's zu? Weil an mir is das irgendwie vorbeigegangen...

och, ich denke es lohnt sich schon noch. aber die summe der neuinstallationen ist einfach rapide gesunken. zum einen sind natürlich flächen auf dem lande mittlerweile knapp bzw. bayern und bawü grabbeln lieber die hohen PV umlagen ab, anstatt auch mit windkraft die landschaft zu verspargeln. repowering kommt nicht recht in gang und off-shore auch nicht, weil die anlagen ja unbedingt weit weg in 30meter tiefem wasser stehen müssen. :P

da ich dies aber nur als zeitliche verzögerung sehe, denke ich eben doch, daß allein windkraft noch um die dreifache strommenge steigen wird können in den nächsten 20 jahren. zehn wird halt nicht, wie gesagt, zeitliche verzögerung...

aber man sollte ja nicht nur nach deutschland schauen, dann lieber europäisch. und in der summe ist der zubau bei allen erneuerbaren energien doch recht beachtlich. und selbst frankreich will ja nun in windkraft einsteigen.

wenn ich das alles nicht ökologisch sondern ökonomisch betrachte, dann ist es natürlich ein großer wettbewerbsvorteil, auf erneuerbare energien zu setzen und nicht mehr so sehr auf öl & gas. faktisch ist dies aber auch ein prozess der eher 50 bis 100 jahre braucht - und eben nicht nur 10. und es sind gerade mal 10 jahre rum, seitdem man überhaupt in deutschland begonnen hat damit, es ernsthaft zu betreiben. und der rest der welt folgt dem beispiel, daß eine industrienation nicht untergeht, wenn sie auf sonne, wind & biomasse setzt....vereinfacht dargestellt ;)
 
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Neo

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die vergütungen werden aus politischen gründen geändert, mal nach oben, mal nach unten. das habe ich ja selbst mit dem beispiel windkraft off-shore gesagt.

du aber suggerierst:

1. die werte werden wegen der inflation angepaßt (quasi automatisch). das stimmt nicht

Ok, Du hast recht. So gesagt ist es natürlich falsch.
2. die zahlungen werden für einen betreiber nachträglich geändert. was (zumindest bei PV - bei biogas z.B. ist es komplizierter) auch nicht der fall ist.
Stimmt, bei PV ist das zZ nicht der Fall. Aber hier habe ich nicht nur von der Solarförderung gesprochen, sondern es ging mir um die EEG-Sätze im allgemeinen und die Tatsache, das man eben nicht sagen kann: X-Betrag ist garantiert, neue Anlagen werden je nach Degression vergütet und in ca 20Jahren bewegen sich die Erneuerbaren Energien auf dem Niveau wie konventioneller Strom

die vergütung pro kwh steht fest für eine anlage für zwanzig (21 eigentlich) jahre fest - sie wird nicht geändert wg. inflation oder so. folge: die 30cent, die jetzt jemand für sein pv-strom bekommt, erhält er auch noch in 20jahren, obwohl da der wert dieser 30cent wegen der inflation schon deutlich gefallen ist. dies wird gerne vergessen, wenn es heißt, wieviel uns das EEG kostet.

an deine links wird ja auch schön deutlich, wie komplex die sache ist. z.b. stimmt es, daß die vergütung für wasserkraft von 2009 gegenüber 2004 erhöht wurde. aber doch nicht, weil man einen inflationsausgleich braucht oder ähnliches. vielmehr sieht man, daß wasserkraft noch ein potential hat, welches nicht ausgeschöpft wird bei der bisherigen vergütung. also wurde es leicht erhöht. das nenne ich eben politische entscheidung.
bei windkraft sieht man, sogar, daß die anfangsvergütung (fünf jahre "starterbonus") steigt, die basisverhütung aber sinkt.
und, na ja, bei PV sieht man überdeutlich, wie stark es sinkt. war ja aber auch ein arg hohes niveau pro kwh ;-)

Jo, aber so ist es auch nur aktuell für PV, genauso wie Wind. Ich wollte damit ja auch nur zeigen, das man sich auf diese Werte eben nicht verlassen kann weil hier (Du hast gemeint "politisch", das passt eigentlich perfekt :)) immer mal angepasst wird.

das wäre mir komplett neu, daß das so geht - aber (böse) überraschungen gibt es ja immer. *buck* ich denke, daß kriterium ist schlicht, daß der strom ins deutsche netz gespeist wird. und noch ist mallorca kein deutsches bundesland ;D
der strom aus den windkraftanlagen in luxemburg landet z.b. hundert prozentig auch in deutschland am ende. aber die werden mit ziemlicher sicherheit keine EEG geld dafür bekommen. hmm, wo nachfragen?

Ich sags mal so: Wieso investieren deutsche Versorger in Anlagen wie Andasol oder in Gwynt y Môr

Hmm, ich glaub ich habs: Grünstromzertifikate mit denen man in Deutschland dann Ökostrom verkaufen darf ohne ihn in DE selbst einzuspeisen? *noahnung*

och, ich denke es lohnt sich schon noch. aber die summe der neuinstallationen ist einfach rapide gesunken. zum einen sind natürlich flächen auf dem lande mittlerweile knapp bzw. bayern und bawü grabbeln lieber die hohen PV umlagen ab, anstatt auch mit windkraft die landschaft zu verspargeln. repowering kommt nicht recht in gang und off-shore auch nicht, weil die anlagen ja unbedingt weit weg in 30meter tiefem wasser stehen müssen. :P

da ich dies aber nur als zeitliche verzögerung sehe, denke ich eben doch, daß allein windkraft noch um die dreifache strommenge steigen wird können in den nächsten 20 jahren. zehn wird halt nicht, wie gesagt, zeitliche verzögerung...

aber man sollte ja nicht nur nach deutschland schauen, dann lieber europäisch. und in der summe ist der zubau bei allen erneuerbaren energien doch recht beachtlich. und selbst frankreich will ja nun in windkraft einsteigen.

wenn ich das alles nicht ökologisch sondern ökonomisch betrachte, dann ist es natürlich ein großer wettbewerbsvorteil, auf erneuerbare energien zu setzen und nicht mehr so sehr auf öl & gas. faktisch ist dies aber auch ein prozess der eher 50 bis 100 jahre braucht - und eben nicht nur 10. und es sind gerade mal 10 jahre rum, seitdem man überhaupt in deutschland begonnen hat damit, es ernsthaft zu betreiben. und der rest der welt folgt dem beispiel, daß eine industrienation nicht untergeht, wenn sie auf sonne, wind & biomasse setzt....vereinfacht dargestellt ;)

Na da bin ich voll Deiner Meinung. Jedoch hat es die deutsche Industrie (zumindest in den ersten Jahren der Förderung) einfach zu einfach gehabt den Endkunden massigst Geld aus den Taschen zu ziehen. Meiner Meinung nach war das festschreiben der Solarvergütung für 20Jahre falsch, zumindest bei den damaligen Werten *buck*

Aber wie schon geschrieben steht jetzt wohl eher eine massive Eröhung der Netznutzungseltgelde an. Zumindest regional und vorallem im Norden könnte ich mir das gut vorstellen :]
 

Oi!Olli

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Haben eigentlich inzwischen die Metalverarbeitenden Betriebe Solarzellen an ihre Fabriken geschraubt? Erinnere mich noch an das Gejammer nach der letzten Stromerhöhung (war ein Hersteller von Aluminium) wie viele "Millionen" das zusätzlich kostet. Zumienst im SOmmer sollte sich das Problem doch so minimieren lassen.
 

larsbo

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In jedem Falle sollte man sich eins klar machen: Klimaschutz ist das ganze 0,garnicht.

Nennt mich Schwarzmaler, aber wenn die CO2-Mainstreamwissenschaft Recht hat, dann kommt es ganz am Ende darauf an, dass erhebliche Teile der verfügbaren fossilen Kohlenwasserstoffe brav in der Erde bleiben. Möglichst für immer. Und genau das wird nicht passieren, jede Wette. Wenn wir uns hier krumm machen und für Solarstrom (aus chinesischen Solarpanels.....) mindestens das Dreifache ausgeben, dann dauert die Ausbeutung der fossilen Resourcen vielleicht zwei Jahre länger. Am Klima-Endeffekt wird das nichts ändern.

Mit Klimafolgen leben lernen wird die Zukunft sein. Jede Wette. Ich halte von der PV-Förderung absolut nix.
 

foenfrisur

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gehen wir aber mal davon aus, das es einen gewissen selbstheilungsprozess der erde und natur gibt.

dann macht das schon sinn, wenn man den klimawandel so verlangsamt, das der selbstheilungsprozess stärker ist.
außerdem muss man rechtzeitig anfangen, nach neuen ressourcen zu suchen und nicht warten, bis es zu spät ist ;)

mfg
 

Oi!Olli

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In jedem Falle sollte man sich eins klar machen: Klimaschutz ist das ganze 0,garnicht.

Nennt mich Schwarzmaler, aber wenn die CO2-Mainstreamwissenschaft Recht hat, dann kommt es ganz am Ende darauf an, dass erhebliche Teile der verfügbaren fossilen Kohlenwasserstoffe brav in der Erde bleiben. Möglichst für immer. Und genau das wird nicht passieren, jede Wette. Wenn wir uns hier krumm machen und für Solarstrom (aus chinesischen Solarpanels.....) mindestens das Dreifache ausgeben, dann dauert die Ausbeutung der fossilen Resourcen vielleicht zwei Jahre länger. Am Klima-Endeffekt wird das nichts ändern.

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Nur irgendwann sind die alle und wenn man dann erst anfängt wird es schwierig.
 

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Ja das Kernproblem ist das es jetzt schon viel zu viele Menschen auf der Erde gibt (die !verdoppeln! sich ja recht flott, warens nicht 50 Jahre?) und wenn dann jeder so einen Bedarf wie in den Industriestaaten hat, braucht man kein Hellseher sein das das auf Dauer nicht funktionieren kann.
Da wirds vermutlich noch viele Kriege deswegen geben.
 
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