Samsung Galaxy Tab 2 7.0

soulpain

Grand Admiral Special
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Wie von unseren Lesern gewünscht behandeln wir in der nächsten Zeit vor allem günstige Tablets. Auch die A-Marken verfügen über ein entsprechendes Angebot, weshalb wird uns das Samsung Galaxy Tab 2 7.0 in der "Garnet Red Edition" zugelegt haben. Zwar lassen die Tab 3 nicht mehr lange auf sich warten, doch zählt das Tab 2 nach wie vor zu den beliebtesten Tablets. Ausgerüstet mit Android 4.0, einem 7" großen Display und einem Dual-Core-Prozessor soll das Modell vor allem preisbewusste Käufer überzeugen. Wir bedanken uns bei www.notebooksbilliger.de für die Bereitstellung des Testmusters und wünschen wie immer viel Spaß beim Lesen!

<center><a TARGET="_blank" href="http://www.notebooksbilliger.de/tablets"><img class="bildzentriertstartseite" src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/1_nbb_400x65.jpg" border="0" alt="Tablets"></a></center>

[break=Lieferumfang und Eigenschaften]
<h2 id="Lieferumfang">Lieferumfang</h2>
<center><a TARGET="_blank" href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/16_liefer.jpg"><img class="bildzentriertstartseite" src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/large/16_liefer.jpg" border="0" ></a></center>

Im Lieferumfang sind die üblichen Extras enthalten. Neben dem Tablet selbst werden ein AC-DC-Adapter und ein USB-Kabel beigelegt. Letzteres kann an die Universalbuchse des Tablets angeschlossen werden, welches die Ladefunktion und die Datenübertragung in sich vereint. Ein Begleitzettel macht auf die angebotenen Accessories aufmerksam, die Samsung anbietet. Direkt dahinter befinden sich eine mehrsprachige Kurzanleitung und eine Garantiekarte. In letzterer wird von 2 Jahren Garantie gesprochen, was in der Dauer der gesetzlichen Gewährleistung entspricht. Der Akku, das Ladegerät und das beigelegte Kabel sind davon allerdings ausgenommen, was bei den meisten Herstellern nicht anders ist.

<h2 id="Produkteigenschaften">Produkteigenschaften</h2>

<center>
------------------------------------------------------------------
OSAndroid 4.0 Ice Cream Sandwich
Abmessungen Tablet194 x 10,50 x 122 mm
Gewicht Tabletca. 0,350 kg
ProzessorARM Cortex A9 2x 1,00 GHz
GrafikkartePowerVR IGP
RAM1024 MB
Speicher8 GB NAND-Flash
Display7" TN-Panel, kapazitiv
Auflösung1024 x 600 Pixel
AnschlüsseMicro-SD-Kartenleser, Universalbuchse, Kopfhörer
AkkuLi Ionen / 4000 mAh
BesonderheitenFrontkamera; Rückkamera; div. Sensoren
EAN-Code8806085446007
Herstellergarantie2 Jahre
[TR][TD]
</center>

Wie die meisten 7"-Tablets verfügt das Modell über ein günstiges TN-Panel. Die Auflösung beträgt 1024 x 600 Pixel. Damit liegt es zwischen dem CMX Rapax und dem ASUS Nexus 7. Wie bereits erwähnt setzt das Tablet auf einen Universalstecker und auch ein Micro-SD-Kartenleser fehlt nicht. Wie üblich lassen sich Kopfhörer und Headsets per Klinkenstecker anschließen. Im Kern verfügt das Modell über 1 GB RAM, einen Dual-Core-Prozessor mit 2x 1,00 GHz und 8 GB Speicher. Der Li-Ionen-Akku wird mit 4000 mAh angegeben, was im Mittelfeld der bisher getesteten 7"-Tablets liegt. Samsung hat darüber hinaus zwei Kameras installiert.

<center><a TARGET="_blank" href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/2_speicher.png"><img class="bildzentriertstartseite" src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/large/2_speicher.png" border="0" ></a></center>

Das Galaxy Tab 2 bietet theoretisch 8 GB Speicherkapazität, real aber nur 4,48 GB, wovon wiederum nur 4,21 GB zur Verfügung stehen. Das entspricht knapp 53 % der Gesamtkapazität. Der Rest wird von den vorinstallierten Apps und natürlich dem OS belegt. Damit lassen sich nur wenige Videos und Spiele installieren, weshalb man früher oder später auf eine SD-Karte zurückgreifen muss. Mit einem Gewicht von 350 g ist das Gerät genauso leicht wie die meisten anderen 7"-Tablets. Bei 10,50 mm fällt es dagegen minimal dicker aus als die bisher getesteten 7"-Modelle, was es jedoch nicht weniger handlich macht.

[break=Komponenten und Technik]
<h2 id="OMAP4430">OMAP4430</h2>
<center><a TARGET="_blank" href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/1_d25ca05a8d6333d7858407e055e2963a.png"><img class="bildzentriertstartseite" src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/large/1_d25ca05a8d6333d7858407e055e2963a.png" border="0" ></a>
Funktionsumfang des OMAP4430</center>

Samsung setzt auf den SoC OMAP4430 von Texas Instruments, bestehend aus einem Dual-Core-Prozessor mit 2x 1,00 GHz und der integrierten GPU PowerVR SGX540. Wie es bei einem System-auf-einem-Chip üblich ist, bietet der OMAP4430 umfangreiche Funktionen für ein ganzes Tablet-System. Neben der ARM-Prozessorarchitektur aus der Cortex-A9-Generation verfügt das Modell über zahlreiche Controller, womit unter anderem High-Speed-USB-OTG, HDMI, SIM-Karten, DDR2-RAM (Dual-Channel), und Flash-Speicher unterstützt wird. HD-Videos in 1080p werden mit 30 fps abgespielt. Zusätzlich hat TI zwei Chips integriert, den TWL6040 und den TWL6030. Bei ersterem handelt es sich um einen 8-Channel-Audio-Coder bzw. -Decoder für Stereosound. Nebenbei bemerkt werden die tiefen Töne eher blechern wiedergegeben, doch sind die hohen Töne sehr klar. Generell ist die Soundqualität subjektiv nicht so schlecht wie bei den anderen 7"-Tablets. Der zweite Chip kümmert sich um das Power-Management und arbeitet eng mit dem TWL6040 zusammen.

<center><a TARGET="_blank" href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/1_Cortex_A9_large.png"><img class="bildzentriertstartseite" src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/medium/1_Cortex_A9_large.png" border="0" ></a>
Schema des Cortex-A9 (hier mit vier Kernen)</center>

Der integrierte L2-Cache wird bei TI mit 1 MB angegeben. Durch einen entsprechenden Controller lassen sich theoretisch bis zu 8 MB integrieren. Im Gegensatz zum hier gezeigten Cortex-A9 mit 2x 64 kB L1-Cache in der Spitze bietet der OMAP4430 2x 32 kB. Das entspricht der Konfiguration des Tegra 3, wobei Samsung mit 200 MHz weniger, ohne den zusätzlichen Companion Core und nur zwei Hauptkernen auskommen muss. Im Prinzip kann der OMAP4430 aber ebenfalls mit 1,2 GHz getaktet werden. Durch die Verbindung von CPU und GPU auf einem Die entspricht das Design grob AMDs APU-Ansatz. Nicht von ungefähr ist ARM schließlich AMDs HSA-Konsortium beigetreten (<a href="http://www.planet3dnow.de/cgi-bin/newspub/viewnews.cgi?id=1339584790">#1</a>, <a href="http://www.planet3dnow.de/cgi-bin/newspub/viewnews.cgi?id=1346430607">#2</a>). Der Chip wird im 45-nm-Verfahren hergestellt und ist sehr verbreitet bei Samsung-Tablets. Leider durften wir das Tablet nicht öffnen, um einen Blick auf die einzelnen Chips zu werfen, da das Modell unbeschädigt zum Anbieter zurückgehen soll. Unterstellen wir beim Akku, dass er 4000 mAh bei 3,7 V erreicht (bei älteren Modellen möglicherweise auch 3,6 V), so kommt das Galaxy Tab 2 auf insgesamt (0,0144) 0,0148 kWh.

<h2 id="ARM Kern- und Designoptionen">ARM Kern- und Designoptionen</h2>

<center><a TARGET="_blank" href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/9775/1_Seahawk_400px.jpg"><img class="bildzentriertstartseite" src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/9775/1_Seahawk_400px.jpg" border="0" ></a>
ARM-Designoptionen</center>

ARMs aktuelle Kernarchitektur verarbeitet nur 32 Bit. ARM bietet seinen Kunden insgesamt vier Möglichkeiten an, ARM-Chips zu lizenzieren bzw. herzustellen. Selbstsichere Kunden, die das letzte Quäntchen Leistung benötigen, können sich eine Architekturlizenz kaufen und eigene Kerndesigns entwerfen. Kunden, die hingegen keine Zeit und Geld in eine Eigenentwicklung stecken wollen, stellt ARM hingegen fertige Designs zur Verfügung, die Cortex-Reihe. Von diesen fertigen Designs gibt es nochmals drei Wahlmöglichkeiten, die mit dem Herstellungsprozess und eigenen Chip-Bibliotheken zu tun haben. Eilige Kunden nehmen noch ein sogenanntes Hardmacro-Design. Das heißt, man bekommt komplette Daten zur Produktion in einem TSMC-Prozess. Komplizierter ist hingegen der Quellcode der Chipdaten im RTL-Design. Um einen fertigen Chip zu bekommen, muss man den RTL-Code erst selbst an einen Herstellungsprozess und die Bibliotheken anpassen. AMD könnte z.B. seine High-Density-Libraries aus der eigenen GPU-Abteilung einsetzen, die bereits für die Steamroller-FPU gezeigt wurden (<a href="http://www.planet3dnow.de/cgi-bin/newspub/viewnews.cgi?id=1346191456">wir berichteten</a>) und somit möglicherweise einen kleinen Vorteil erzielen. Zwischen beiden Optionen liegt noch die RTL + POP Option. Dabei werden die Chipbibliotheken vorgegeben, es besteht aber noch die Möglichkeit der eigenen Routingoptimierung. Das obere Schema von ARM zeigt die letzten drei Optionen in der Übersicht.

<h2 id="PowerVR SGX540">PowerVR SGX540</h2>

<center><a TARGET="_blank" href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/1_sgx.png"><img class="bildzentriertstartseite" src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/1_sgx.png" border="0" ></a>
SGX 5 mit USSE</center>

Der IGP SGX540 wird in 60 nm gefertigt, taktet irgendwo zwischen 304 und 365 MHz und unterstützt OpenGL ES 1.1/2.0. Über DirectX konnten wir keine konkreten Informationen finden. Der SGX535 setzt z.B. auf die Version 9.0c, während der SGX545 schon DirectX 10 beherrscht. Da das Modell aber wie der SGX535 aus dem Jahr 2007 stammt, wo DirectX 10 gerade erst erschien, gehen wir wenn überhaupt eher von 9.0c aus. Das Modell verfügt über vier Unified Shader, welche die Funktionen der Pixel- und Vertex-Shader in sich vereinen. PowerVR spricht hier von USSE (Unified Scalable Shader Engine). Da die Daten ansonsten wie immer spärlich gesät sind, müssen wir uns für alles andere auf die Benchmarks verlassen. Für aufwändige 3D-Spiele ist der SoC aber definitiv nicht geeignet.

[break=Aussehen, Anschlüsse und Display]
<h2 id="Aussehen und Haptik">Aussehen und Haptik</h2>
<center><a TARGET="_blank" href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/2_tab2.jpg"><img class="bildzentriertstartseite" src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/large/2_tab2.jpg" border="0" ></a></center>

<center><a TARGET="_blank" href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/1_tab3.jpg"><img class="bildzentriertstartseite" src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/medium/1_tab3.jpg" border="0" hspace="5 vspace="5" height="100"></a><a TARGET="_blank" href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/3_tab4.jpg"><img class="bildzentriertstartseite" src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/medium/3_tab4.jpg" border="0" hspace="5" height="100"></a><a TARGET="_blank" href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/2_tab5.jpg"><img class="bildzentriertstartseite" src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/medium/2_tab5.jpg" border="0" hspace="5 vspace="5" height="100"></a></center>

Wir haben das Galaxy Tab 2 in der "Garnet Red Edition" bestellt. Es lassen sich auch Varianten in Schwarz, Weiß und Silber beziehen. Bis auf den schwarzen Rand sind die Oberflächen und die beiden Taster an der Seite Rot gehalten. Man rutscht mit seinen Händen relativ leicht von der glatten Hochglanz-Rückseite ab. Hier hat uns das Nexus 7 mit der gelochten Fläche etwas besser gefallen. Sowohl auf der Ober- als auch auf der Rückseite ist das weiße Samsung-Logo zu erkennen. Mit 10,50 mm fällt das Tablet minimal dicker als die anderen 7"-Tablets aus, was jedoch nicht stört. Die Rückkamera ist leicht versetzt auf der linken oberen Seite platziert worden und wird mit 3 Megapixeln angegeben.

<h2 id="Anschlüsse">Anschlüsse</h2>

<center><a target="_blank" href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/1_anschluss3.jpg"><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/medium/1_anschluss3.jpg" border="0" hspace="5 vspace="5" height="200"></a> <a target="_blank" href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/1_anschluss1.jpg"><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/medium/1_anschluss1.jpg" border="0" hspace="5 vspace="5" height="200"></a> <a target="_blank" href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/1_anschluss2.jpg"><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/medium/1_anschluss2.jpg" border="0" hspace="5 vspace="5" height="200"></a></center>

Auf der einen Seite befinden sich der Universaleingang und zwei kleine Lautsprecher. Direkt gegenüber auf der anderen Seite liegt der Anschluss für Kopfhörer bzw. Headsets. An einer der Flanken sind der Ein-/Aus-Taster und ein Lautstärkeregler zu finden. Somit konnten wir einige Bildschirmfotos schießen, was bei Android Ice Cream Sandwich 4.0 genau wie bei 4.1 oder 4.2 über das gleichzeitige Drücken von "Power" und "Volume -" funktioniert. Kritisieren müssen wir den fehlenden separaten USB-OTG-Anschluss. Der Cardreader für Micro-SD-Karten ist dagegen sehr praktisch, schon weil der interne Speicher sehr begrenzt ist und man seine Daten nicht unbedingt nur online hochladen oder per USB auf den PC übertragen möchte.

<h2 id="Display">Display</h2>

<center><a TARGET="_blank" href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/1_display.jpg"><img class="bildzentriertstartseite" src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/large/1_display.jpg" border="0" ></a></center>

Die Bildschirmhelligkeit wurde standardmäßig auf 50 % eingestellt, weshalb wir hier gleich justieren mussten, um bei starker Sonneneinstrahlung überhaupt etwas sehen zu können. Generell lässt die Helligkeit im Freien etwas zu wünschen übrig. Mit 1024 x 600 Pixeln ist die Auflösung für ein 7"-Tablet noch relativ hoch. Das TN-Panel kann dagegen nur als mittelmäßig und blickwinkelabhängig bezeichnet werden. Die Bedienung des Touchscreens erfolgt kapazitiv. Der Finger des Menschen verändert hierbei ein elektrisches Feld, sodass eine Eingabe erkannt wird. Es muss zwangsweise ein leitfähiges Objekt zum Bedienen verwendet werden, damit die Technik funktioniert. Im Gegensatz zur sogenannten resistiven Variante kommt dafür keine druckempfindliche Oberfläche zum Einsatz. Weiterhin ist die Fähigkeit Multi-Touch ein Vorteil, d.h. die Berührung an mehreren Stellen gleichzeitig wird erkannt.

[break=Das Tablet im Alltag]
<h2 id="Spiele und Programme">Programme und Bedienung</h2>

Wie bereits aufgeführt, setzt das Tablet noch auf die etwas ältere Android-Version 4.0 (genauer 4.0.4). Diese hat den Ruf, von kleineren Rucklern und etwas unsauberen Animationen geprägt zu sein. Tatsächlich wirkt das OS nicht so dynamisch in der Handhabung, was sicherlich an der niedrigeren Framerate liegt, die bei 4.1 auf 60 fps erhöht wurde. Zudem bietet Android ab Jelly Bean Triple-Buffering für Grafikeffekte, was eben jene Ruckler verhindert. Ebenso dürften viele Benutzer Android Beam vermissen, womit sich über NFC (Near Field Communication) nach ein paar Einstellungen problemlos Kontakte, Links und Dateien zwischen verschiedenen Android-Geräten hin- und herschieben lassen. Auch die mausgraue Tastatur mit ihren kleineren virtuellen Tasten wirkt gleich ganz anders als bei 4.1/4.2. In der oberen Reihe musste noch Platz für die Zahlen gelassen werden, welche ab 4.1 über eine separate Taste aufgerufen werden. Zudem wirkt die gesamte Anzeige etwas verpixelter.

<center><a TARGET="_blank" href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/1_1_Screenshot_2013-03-23-15-37-24.png"><img class="bildzentriertstartseite" src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/medium/1_1_Screenshot_2013-03-23-15-37-24.png" border="0" hspace="5" und vspace="5"></a><a TARGET="_blank" href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/1_1_Screenshot_2013-03-23-15-38-40.png"><img class="bildzentriertstartseite" src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/medium/1_1_Screenshot_2013-03-23-15-38-40.png" border="0" hspace="5" und vspace="5"></a><a TARGET="_blank" href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/1_Screenshot_2013-03-23-15-38-54.png"><img class="bildzentriertstartseite" src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/medium/1_Screenshot_2013-03-23-15-38-54.png" border="0" hspace="5" und vspace="5"></a></center>

Am Anfang lässt sich die Kontoerstellung bei Samsung samt Netzauswahl zwar überspringen, doch ist sie später natürlich notwendig, um per WLAN-Verbindung ins Internet zu kommen. Man muss bei Samsung seinen kompletten Namen und das Geburtsdatum hinterlegen, bekommt dafür aber eine Übersicht an interessanten Funktionen auf der Samsung-HP. Die Aufforderung zur Erstellung eines Googlemail-Accounts kann dagegen ignoriert werden. Zum Entsperren des Tablets muss man nun über den Bildschirm streifen. Google wirbt wieder mal sehr aufdringlich für die eigenen Dienste und möchte überall präsent sein. Auf dem Startbildschirm zeigt sich das durch die passende Online-Suchfunktion oben links und den Verweis auf Google Play. Umgehend werden das lokale Wetter und die News angezeigt, wenn man seinen Ort eingetragen hat. Unten rechts lassen sich die Uhrzeit, die Systemeinstellungen, die Helligkeit, der Ladezustand des Akkus und aktuelle Benachrichtigungen abrufen. Neben dem Home-, dem Zurück- und dem Tabs-Button befindet sich unten links auch noch eine softwareseitige Möglichkeit, Bildschirmfotos zu schießen.

<center><a TARGET="_blank" href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/1_Screenshot_2013-03-23-15-39-08.png"><img class="bildzentriertstartseite" src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/medium/1_Screenshot_2013-03-23-15-39-08.png" border="0" hspace="5" und vspace="5"></a><a TARGET="_blank" href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/1_Screenshot_2013-03-23-15-39-14.png"><img class="bildzentriertstartseite" src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/medium/1_Screenshot_2013-03-23-15-39-14.png" border="0" hspace="5" und vspace="5"></a><a TARGET="_blank" href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/1_Screenshot_2013-03-23-15-39-18.png"><img class="bildzentriertstartseite" src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/medium/1_Screenshot_2013-03-23-15-39-18.png" border="0" hspace="5" und vspace="5"></a></center>

Das Tablet verfügt über zahlreiche vorinstallierte Apps, z.B. für den Lieferdienst-Finder Lieferheld oder myTaxi. Diverse Programme zum Abspielen von Musik, eine Karte und Navigation sind ebenfalls enthalten. Da die Hürde mit dem Internetzugang gleich zu Anfang überwunden wurde und uns Google Play anlachte, haben wir direkt die üblichen Benchmarks und 2D-Spiele heruntergeladen, um unsere Tests auf der nächsten Seite durchführen zu können. Die Internetverbindung war dabei auch mit etwas Entfernung zum Router sehr stabil.

<h2 id="Kamera">Kamera</h2>

<center><a TARGET="_blank" href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/1_20130324_153510.jpg"><img class="bildzentriertstartseite" src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/medium/1_20130324_153510.jpg" border="0" hspace="5" und vspace="5"></a><a TARGET="_blank" href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/1_20130324_153434.jpg"><img class="bildzentriertstartseite" src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/medium/1_20130324_153434.jpg" border="0" hspace="5" und vspace="5"></a></center>

Sowohl die Front- als auch die Rückkamera sorgen für zufriedenstellende Ergebnisse, da lediglich ein moderates Rauschen in den Aufnahmen festzustellen ist. Die Rottöne der Cola-Flasche kommen sehr nah an das Original heran. Zudem bietet die vorinstallierte App einige Einstellungsmöglichkeiten für verschiedene Lichtverhältnisse. Der Wechsel zwischen den Kameras geht relativ träge. Natürlich bieten die Einstellungen und die Qualität immer noch keine attraktive Möglichkeit für Profis, für ein Multimediagerät ist das gebotene aber noch in Ordnung. Für Videokonferenzen reicht die Frontkamera ohnehin aus.

[break=Benchmarks und Laufzeiten]
<center><a TARGET="_blank" href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/2_1.png"><img class="bildzentriertstartseite" src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/large/2_1.png" border="0" ></a></center>

<center>
------------------------------------------------------------
Hersteller/ModellProductivity IndexGaming Index
LC Power Sina-125571804
ASUS Nexus 7 3G35752468
Samsung Galaxy Tab 2 7.020352051
[TR][TD]</center>

Smartbench 2012 ist ein Benchmark, der laut dem Anbieter Mehrkern-Prozessoren unterstützt und sowohl die allgemeine Leistungsfähigkeit als auch die Spieleleistung anhand eigener Tests mit Punkten bewertet. Dazu zählen auch 3D-Berechnungen. Zumindest in der Theorie bietet das Galaxy Tab 2 die schlechteste Arbeitsleistung, kann dafür aber im Gaming-Bereich punkten und LC Power hinter sich lassen. Ungeschlagen bleibt das Nexus 7 3G, welches in beiden Kategorien weit vorne liegt.

<center><a TARGET="_blank" href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/2_3.png"><img class="bildzentriertstartseite" src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/medium/2_3.png" border="0" hspace="5" und vspace="5"></a><a TARGET="_blank" href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/2_2.png"><img class="bildzentriertstartseite" src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/medium/2_2.png" border="0" hspace="5" und vspace="5"></a></center>

Zusätzlich haben wir Antutu in der Version v3.2.1 ausprobiert. Dieser Benchmark testet die Anbindung von SD-Karten, die CPU und die Grafikkarte (letztere mit 2D- und 3D-Anwendungen). Darüber hinaus werden viele Systeminformationen angezeigt, womit Antutu ein sehr nützliches Programm ist. Nach dem Durchlauf wird der Prüfling in das allgemeine Ranking eingeordnet.

<center><a TARGET="_blank" href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/1_4.png"><img class="bildzentriertstartseite" src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/large/1_4.png" border="0" ></a></center>

SunSpider 0.9.1 ist ein Java-Script-Benchmark für den Browser. Verwendet haben wir Google Chrome in der vorinstallierten Version. Beim Durchlaufen der Einzeltests wird die Zeit angegeben, die zur Berechnung benötigt wurde. Weniger ist in dem Fall also besser. Mit 1829,8 ms liegt das Tablet wieder zwischen ASUS (1791,3 ms) und LC Power (2246,1 ms), tendenziell jedoch näher an ASUS.

<h2 id="Laufzeiten">Laufzeiten</h2>

<center>
-----------------------------------------------------------
Hersteller/ModellLaufzeiten SpieleLautzeiten Videos
LC Power Sina-102:4503:49
CMX Rapax03:1604:28
ASUS Nexus 7 3G03:3704:52
Samsung Galaxy Tab 2 7.003:2204:37
[TR][TD]
Angaben in hh:mm mit deaktiviertem Stromsparmodus</center>

Wie immer wurden die Laufzeiten mit einem Film und einem 2D-Spiel geprüft, wobei wir hinzufügen müssen, dass sich die Werte nicht durchgehend vergleichen lassen. So testen wir mit der maximalen Helligkeit genaugenommen bei unterschiedlichen absoluten Werten und können je nach OS nicht immer dasselbe Spiel verwenden. Grundsätzlich ist das Ergebnis aber nachvollziehbar, denn das Tablet liegt hier zwischen CMX und ASUS, was zu den Akkudaten passen würde. LC Power liegt in der Gesamtübersicht an letzter Stelle, hat bisher aber auch das einzige 10.1"-Tablet gestellt.

[break=Fazit]
<center><a TARGET="_blank" href="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/4_main.jpg"><img class="bildzentriertstartseite" src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/images/49821/4_main.jpg" border="0" ></a></center>

Das Samsung Galaxy Tab 2 7.0 in der "Red Garnet Edition" ist ein leichtes und gut verarbeitetes Tablet mit einem veralteten Betriebssystem. Neben dem handlichen Design überzeugt die stabile Anbindung an das drahtlose Netzwerk. Bei der 8-GB-Version steht nur sehr wenig Speicherplatz zur Verfügung. Die Laufzeiten und Benchmark-Ergebnisse fallen zufriedenstellend aus.

Wir haben in den vergangenen Wochen zwei andere 7"-Tablets getestet, weshalb hier gute Vergleichsmöglichkeiten bestehen. Von der generellen Stabilität des Gehäuse und der Lackierung her sind wir absolut von Samsung überzeugt. Jedoch kommt die recht glatte Rückseite nicht an die Griffigkeit des ASUS Nexus 7 heran, zumal dieses mit 1280 x 800 Pixeln eine höhere Auflösung als das Galaxy Tab 2 (1024 x 600 Pixel) bietet. Auch auf der Bedienoberfläche läuft alles etwas flüssiger und der Speicherplatz fällt mit 32 GB üppiger aus. Zwar kostet das Nexus 7 gut 100 EUR mehr, doch liegt das primär am integrierten 3G-Modem. Als 3G-Version sind die Tab 2 nur unwesentlich günstiger. Außerdem ist das IPS-Panel ein Mehrwert, den man nicht vermissen möchte, weshalb ASUS qualitativ vorne liegt.

Auf der anderen Seite steht das CMX Rapax, welches je nach Version und Shop in Österreich nur 90-130 EUR kostet und das genaue Gegenstück zum Nexus 7 darstellt. Zumindest beim Speicherplatz liegt CMX sogar vor dem Galaxy Tab 2, da hier real 5,71 GB genutzt werden können, wo Samsung lediglich 4,21 GB zur Verfügung stellt. Bei den reinen Leistungsdaten kann Samsung wieder etwas Abstand aufbauen, zumal uns hier die Kamera noch am besten gefallen hat und CMX eine Auflösung von nur 800 x 480 Pixeln bietet. Es darf allerdings nicht vergessen werden, dass CMX bereits Android Jelly Bean verwendet. Der Sprung von Android 4.0 auf 4.1 war vergleichsweise groß, weshalb das ältere OS bei Samsung besonders auffällt. Für ein deutlich günstigeres Tablet liegt CMX damit eigentlich viel zu nahe am Branchenprimus.

Betrachten wir die theoretischen Benchmarks und Laufzeiten, liegt Samsung wie schon preislich wieder im Mittelfeld der 7"-Tablets und hängt das Sina-1 von LC Power zumindest bei der Grafikleistung ab. Gleichermaßen bietet es den bei ASUS vermissten Micro-SD-Cardreader. In Sachen Ausstattung liegt CMX allerdings noch weiter vorne, da es einen separaten USB-OTG-Anschluss bereit hält. Unterm Bruchstrich lässt sich daher zusammenfassen, dass Samsung abgesehen von der Rohleistung in vielen Disziplinen zu nah an noch preiswertere Tablets wie das CMX Rapax herankommt. Wer eine solide Kamera, eine gute Verarbeitung und eine sehr stabile WLAN-Verbindung haben möchte, kann natürlich trotzdem zum Galaxy Tab 2 7.0 greifen und den gegebenenfalls auftretenden Speichermangel mit einer SD-Karte umgehen.

<b>Das fanden wir gut :)</b>
<ul>
<li>geringes Gewicht und handliches Design</li>
<li>gute Verarbeitung des Gehäuses</li>
<li>sehr stabile WLAN-Verbindung</li>
<li>zufriedenstellende Arbeitsgeschwindigkeit</li>
</ul>

<b>Das fanden wir nicht so gut :(</b>
<ul>
<li>veraltete Bedienoberfläche</li>
<li>kaum freier Speicherplatz</li>
</ul>

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