OCZ PC2 6400 FlexXLC

MusicIsMyLife

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Prozessor
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Mainboard
ASUS ROG Zenith II Extreme Alpha
Kühlung
XSPC Raystorm Neo TR4
Speicher
4x 16 GB G.Skill TridentZ DDR4-3400 (F4-3400C16Q-64GTZ)
Grafikprozessor
INNO3D GeForce RTX 2080 Ti X2 OC
Display
Philips BDM4065UC (3840x2160), Samsung C27HG70 (2560x1440)
SSD
Samsung PM961 1 TB, Samsung 850 Evo 4 TB, Samsung 860 QVO 4 TB
HDD
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Optisches Laufwerk
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Soundkarte
Sound Blaster Recon3D
Gehäuse
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Netzteil
Corsair RM850i
Tastatur
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Maus
Steelseries Sensei 310
Betriebssystem
Windows 10 Professional
Webbrowser
Firefox
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Internetanbindung
▼250 MBit ▲45 MBit
<center><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=590&w=o"></center>

In aktuellen PCs lässt sich vieles mit Wasser kühlen. Prozessor, Chipsatz, Grafikkarte, Spannungswandler und sogar der Ram kann mit Hilfe von speziell gefertigten Kühlern unter Wasser gesetzt werden.

OCZ bietet mit der FlexXLC-Serie High-Performance-Speicher an, welcher vom Hersteller aus mit einem aufwändigen Heatspreader ausgestattet wird. XLC steht dabei für <b>X</b>treme <b>L</b>iquid <b>C</b>onvection. Mit diesem Heatspreader bleibt der Speicher auch bei hohen Spannungen in einem annehmbaren Temperaturbereich. Wem das noch nicht genügt, der kann den Ram dank der verbauten Anschlüsse auch problemlos in einen Wasserkühlkreislauf integrieren.

OCZ hat uns freundlicherweise ein 2 Gigabyte großes Speicherkit der FlexXLC-Serie bereitgestellt. Mit den oben genannten Heatspreadern ausgestattet, unterstützt das Speicherkit sogar EPP (Enhanced Performance Profile), was wir bereits <a href="http://www.planet3dnow.de/vbulletin/showthread.php?t=318212">in unserem letzten Artikel</a> begutachtet haben. Auf den nächsten Seiten wollen wir uns anschauen, ob der Ram das hält, was er verspricht.

Viel Vergnügen beim Lesen!
[break=Testsystem und Testaufbau]
<b>Testsystem</b>

Für Speichertests kommt bei Planet 3DNow! folgende Referenzhardware zum Einsatz:

<ul>
<li>AMD Athlon64 3800+ mit Boxed-Kühler</li>
<li>Foxconn C51XEM2AA</li>
<li>SAPPHIRE X1800XT</li>
<li>80 GB Hitachi 7K250 (SATA, 7200 U/min, 8 MB Cache)</li>
<li>Seasonic S12 600</li>
<li>Yeong Yang YY-5602 Miditower</li>
</ul>

<b>Verwendete Software</b>

In der folgenden Tabelle sind die Anwendungen aufgeführt, die bei uns zum Einsatz kommen.

<table align="center" cellspacing="0" cellpadding="3" border="1" width="550px"><tr align="center" bgcolor=#008c58><td><strong>verwendete Software/Treiber</strong></td><td><strong>Version/Bemerkungen</strong></td></tr><tr align="center"><td align="left">Windows XP Professional</td><td>32 Bit, Service Pack 2</td></tr><tr align="center"><td align="left">DirectX</td><td>9.0c, Dezemberupdate 2005</td></tr><tr align="center"><td align="left">Chipsatztreiber</td><td>nForce-Treiber Version 6.66</td></tr><tr align="center"><td align="left">Grafikkartentreiber</td><td>Catalyst 6.4 + Control Center</td></tr><tr align="center"><td align="left">Prozessortreiber</td><td>1.3.2.16</td></tr><tr align="center"><td align="left">SiSoft Sandra</td><td>2007 lite SP1</td></tr><tr align="center"><td align="left">Sciencemark2</td><td>32 Bit</td></tr><tr align="center"><td align="left">WinRAR</td><td>3.60 Beta 6</td></tr><tr align="center"><td align="left">Cinebench</td><td>2003</td></tr><tr align="center"><td align="left">3DMark03</td><td>Build 3.6.0 Professional Edition, ohne Feature Tests</td></tr><tr align="center"><td align="left">3DMark06</td><td>Build 1.0.2 Advanced Edition, ohne Feature Tests</td></tr><tr align="center"><td align="left">PCMark05</td><td>Build 1.1.0 Advanced Edition</td></tr><tr align="center"><td align="left">Aquamark3</td><td>1024 x 768 x 32</td></tr><tr align="center"><td align="left">Doom3 Demo</td><td>1024 x 768 x 32, Ultra Details</td></tr><tr align="center"><td align="left">Doom3 Demo</td><td>1280 x 1024 x 32, Ultra Details </td></tr><tr align="center"><td align="left">Doom3 Demo</td><td>1600 x 1600 x 32, Ultra Details </td></tr><tr align="center"><td align="left">SuperPI</td><td>1M, Mod 1.4</td></tr></table>

Alle Speicherriegel starten mit gleichen Voraussetzungen. Zu diesem Zweck stellen wir vor Testbeginn das Betriebssystem mittels Image-Backup wieder her.
[break=Speicher im Detail]
<ul>
<li>Hersteller: OCZ</li>
<li>Webseite: <a href="http://www.ocztechnology.com/products/memory/ocz_ddr2_pc2_6400_cl_3_flexxlc_edition" target="b">www.OCZTechnology.com</a></li>
<li>Referenzen auf Planet 3DNow!: <a href="http://www.planet3dnow.de/cgi-bin/newspub/search.cgi?category=all&keyword=ocz">Suche...</a></li>
<li>Referenzen im Forum: <a href="http://www.planet3dnow.de/vbulletin/search.php?action=simplesearch&searchdate=-1&booleanand=yes&query=ocz">Suche...</a></li>
<li>DDR2-SDRam mit 240 Pins</li>
<li>spezifiziert für DDR2-800 mit 3-4-4-15 bei 2,1 Volt</li>
<li>SPD programmiert bei DDR2-800 bei 3-4-4-15</li>
<li>2x 1024 MB</li>

<center><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=584&w=o"></center>

Auch bei der FlexXLC-Serie liefert OCZ die Speicherriegel in der typischen Plastikbox aus. Diese fällt heute jedoch etwas größer aus, werden doch die Speicherriegel durch den speziellen Heatspreader etwa doppelt so hoch wie normal.

Auch das Gewicht ist deutlich höher als bei anderen Speicherriegeln.

<center><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=585&w=o"></center>

<center><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=586&w=o"></center>

<center><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=587&w=o"></center>

<center><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=588&w=o"></center>

Die Heatspreader auf den Riegeln sind mit insgesamt 3 Schrauben fest verbunden.

Für die Einbindung in den Wasserkreislauf verbaut OCZ zwei Tüllen mit 1/4" Durchmesser.

<center><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=589&w=o"></center>

Das SPD ist bei DDR2-800 und 3-4-4-15 programmiert.
[break=Stabilität]
Selbstverständlich muss jeder Speicher auch Stabilitätstests über sich ergehen lassen. Hier ein kurzer Überblick über das, was jeder Speicher bei uns fehlerfrei durchlaufen muss:

<table align="center" cellspacing="0" cellpadding="3" border="1" width="550px"><tr align="center" bgcolor=#008c58><td><strong><font color=#ffffff>Stabilitätstest</font></strong></td><td><strong><font color=#ffffff>Version/Bemerkungen</font></strong></td></tr><tr align="left"><td>Orthos (SP2004)</td><td align="center">1 Instanz, ca. 8 Stunden über Nacht</td></tr><tr align="left"><td>3DMark03 im Loop</td><td align="center">Demo-Loop ca. 4 Stunden mit Sound</td></tr><tr align="left"><td>Memtest86+</td><td align="center">ca. 4 Stunden</td></tr></table>

<b>Stabilität beim heutigen Testkandidaten</b>

Auch ohne Einbindung in einen Wasserkreislauf blieben unsere Testsamples auch beim Betrieb mit hohen Spannungen angenehm kühl. Mit ein Grund, warum alle Stabilitätstests problemlos absolviert wurden.
[break=Benchmarks]
Eingangs haben wir bereits erwähnt, dass die heutigen Testsamples EPP unterstützen. Aus diesem Grund haben wir unseren Benchmarkparcours einmal mit aktiviertem EPP und einmal ohne EPP absolviert.

In den folgenden Diagrammen sind die Ergebnisse ohne EPP rot dargestellt, die Ergebnisse unter Verwendung von EPP sind blau hervorgehoben.

<b>Sandra 2007</b>

<ul>
<li>Hersteller: SiSoftware</li>
<li>Webseite: <a href="http://www.sisoftware.co.uk" target="b">www.sisoftware.co.uk</a></li>
<li>Bereich: Synthetisch</li>
<li>Schwerpunkt: Speicherbandbreite und -latenz</li>
<li>Referenzen auf Planet 3DNow!: <a href="http://www.planet3dnow.de/cgi-bin/newspub/search.cgi?category=all&keyword=sisoft">Suche...</a></li>
<li>Referenzen im Forum: <a href="http://www.planet3dnow.de/vbulletin/search.php?action=simplesearch&searchdate=-1&booleanand=yes&query=sandra">Suche...</a></li>
</ul>

<u>Sandra CPU Streaming</u>

<center><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=610&w=o"></center>

<u>Sandra FPU Streaming</u>

<center><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=611&w=o"></center>

Gleich im ersten Test zeigt sich, dass wir aus EPP keinen Vorteil ziehen können. In beiden Teilen reiht sich EPP hinter der Normalkonfiguration ein, wenn auch nur denkbar knapp.

Insgesamt platziert sich das heutige Speicherkit weit vorn und lässt bei DDR2-800 sogar einige Kits mit DDR2-960 im Regen stehen.

<u>Sandra Speicherlatenz</u>

<center><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=612&w=o"></center>

Auch bei der Speicherlatenz kann sich EPP nicht in Szene setzen. Insgesamt reicht es zu Ergebnissen im Mittelfeld.

<b>Sciencemark</b>

<ul>
<li>Hersteller: Dr. Timothy Wilkens & Alex Goodrich</li>
<li>Webseite: <a href="http://www.sciencemark.de" target="b">www.sciencemark.de</a></li>
<li>Bereich: Synthetisch</li>
<li>Schwerpunkt: Memory-Controller Performance</li>
<li>Referenzen auf Planet 3DNow!: <a href="http://www.planet3dnow.de/cgi-bin/newspub/search.cgi?category=all&keyword=sciencemark">Suche...</a></li>
<li>Referenzen im Forum: <a href="http://www.planet3dnow.de/vbulletin/search.php?action=simplesearch&searchdate=-1&booleanand=yes&query=sciencemark">Suche...</a></li>
</ul>

<u>Sciencemark Speicherbandbreite</u>

<center><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=613&w=o"></center>

Anders als bei der Bandbreite im SiSoft Sandra-Test kann sich EPP im Sciencemark deutlich absetzen.

<u>Sciencemark Speicherlatenz</u>

<center><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=614&w=o"></center>

Auch die Speicherlatenz sieht im Sciencemark deutlich besser aus.
[break= Benchmarks – Fortsetzung]
<b>WinRAR</b>

<ul>
<li>Hersteller: Rarsoft</li>
<li>Webseite: <a href="http://www.winrar.de/" target="b">www.WinRAR.de</a></li>
<li>Bereich: Anwendungen</li>
<li>Schwerpunkt: ALU, Speicherlatenzen</li>
<li>Referenzen auf Planet 3DNow!: <a href="http://www.planet3dnow.de/cgi-bin/newspub/search.cgi?category=all&keyword=winrar">Suche...</a></li>
<li>Referenzen im Forum: <a href="http://www.planet3dnow.de/vbulletin/search.php?action=simplesearch&searchdate=-1&booleanand=yes&query=winrar">Suche...</a></li>
</ul>

<center><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=615&w=o"></center>

Im speicherintensiven WinRAR platzieren sich die FlexXLC unter den DDR2-800-Kits auf Rang zwei. Bei diesem Benchmark haben Speicherkits mit höheren Taktraten deutliche Vorteile.

<b>Cinebench</b>

<ul>
<li>Hersteller: Maxon</li>
<li>Webseite: <a href="http://www.maxon.net/" target="b">www.maxon.net</a></li>
<li>Bereich: Anwendungen</li>
<li>Schwerpunkt: CPU-Performance</li>
<li>Referenzen auf Planet 3DNow!: <a href="http://www.planet3dnow.de/cgi-bin/newspub/search.cgi?category=all&keyword=cinebench">Suche...</a></li>
<li>Referenzen im Forum: <a href="http://www.planet3dnow.de/vbulletin/search.php?action=simplesearch&searchdate=-1&booleanand=yes&query=cinebench">Suche...</a></li>
</ul>

<center><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=616&w=o"></center>

Platz 2 und 3 im sehr prozessorlastigen Cinebench.

<b>SuperPI</b>

<ul>
<li>Hersteller: Kanada Lab. University of Tokyo</li>
<li>Webseite: <a href="http://www.ecc.u-tokyo.ac.jp/ENGLISH/index-e.html" target="b">www.ecc.u-tokyo.ac.jp</a></li>
<li>Bereich: Anwendungen</li>
<li>Schwerpunkt: CPU-Performance</li>
<li>Referenzen auf Planet 3DNow!: <a href="http://www.planet3dnow.de/cgi-bin/newspub/search.cgi?category=all&keyword=super+pi">Suche...</a></li>
<li>Referenzen im Forum: <a href="http://www.planet3dnow.de/vbulletin/search.php?action=simplesearch&searchdate=-1&booleanand=yes&query=super+pi">Suche...</a></li>
</ul>

<center><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=617&w=o"></center>

SuperPI 1M profitiert ebenfalls mehr von höheren Speichertakten, weshalb sich die FlexXLC unter den DDR2-800-Kits gut positionieren, sich aber gegenüber den Kits mit DDR2-960 geschlagen geben müssen.
[break=Benchmarks – Fortsetzung]
<b>3DMark03/06 + PCMark05</b>

<ul>
<li>Hersteller: Futuremark</li>
<li>Webseite: <a href="http://www.futuremark.com/" target="b">www.futuremark.com</a></li>
<li>Bereich: Synthetisch</li>
<li>Schwerpunkt: System-Performance</li>
<li>Referenzen auf Planet 3DNow!: <a href="http://www.planet3dnow.de/cgi-bin/newspub/search.cgi?category=all&keyword=futuremark">Suche...</a></li>
<li>Referenzen im Forum: <a href="http://www.planet3dnow.de/vbulletin/search.php?action=simplesearch&searchdate=-1&booleanand=yes&query=futuremark">Suche...</a></li>
</ul>

<u>3DMark03</u>

<center><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=618&w=o"></center>

Wie bereits beim Test der OCZ PC2 8500 SLI-Ready können wir auch bei den OCZ PC2 6400 FlexXLC feststellen, dass EPP im 3DMark03 sogar einen Performancenachteil mit sich bringt.

<u>3DMark06</u>

<center><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=619&w=o"></center>

Im 3DMark06 platzieren sich beide Konfigurationen wieder ganz weit vorne und müssen sich nur von der SLI-/EPP-Konfiguration in Verbindung mit einem höheren Speichertakt der SLI-Ready-Speichermodule aus gleichem Hause geschlagen geben.

<u>PCMark05</u>

<center><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=620&w=o"></center>

Gleiches Bild im PCMark05.

<b>Aquamark 3</b>

<ul>
<li>Hersteller: Massive Development</li>
<li>Webseite: <a href="http://www.aquamark3.com/" target="b">www.aquamark3.com</a></li>
<li>Bereich: Grafik-Performance</li>
<li>Schwerpunkt: CPU-, FPU- und Speicher-Performance</li>
<li>Referenzen auf Planet 3DNow!: <a href="http://www.planet3dnow.de/cgi-bin/newspub/search.cgi?category=all&keyword=aquamark">Suche...</a></li>
<li>Referenzen im Forum: <a href="http://www.planet3dnow.de/vbulletin/search.php?action=simplesearch&searchdate=-1&booleanand=yes&query=aquamark">Suche...</a></li>
</ul>

<center><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=621&w=o"></center>

Aquamark3 reagiert sehr gut auf höheren Speichertakt. Das ist der Grund, warum sich das heute getestete Speicherkit mit DDR2-800 insgesamt nur im Mittelfeld wiederfindet. Trennt man hingegen die Ergebnisse in DDR2-800 und DDR2-960, so findet man die Kandidaten auf Platz 1 und 2 wieder.

<b>Doom 3</b>

<ul>
<li>Hersteller: id Software</li>
<li>Infoseite: <a href="http://www.planet3dgames.de/index.php?site=spiele&begriff=doom+3" target="b">auf Planet 3D Games</a></li>
<li>Bereich: Gaming</li>
<li>Schwerpunkt: Grafik-Performance (Grafikkarten lastig)</li>
<li>Referenzen auf Planet 3DNow!: <a href="http://www.planet3dnow.de/cgi-bin/newspub/search.cgi?category=all&keyword=doom">Suche...</a></li>
<li>Referenzen im Forum: <a href="http://www.planet3dnow.de/vbulletin/search.php?action=simplesearch&searchdate=-1&booleanand=yes&query=doom">Suche...</a></li>
</ul>

<center><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=622&w=o"></center>

<center><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=623&w=o"></center>

<center><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=624&w=o"></center>

Doom3 bestätigt das Bild ein weiteres mal. Unter den mit DDR2-800 getakteten Speicherkits platzieren sich die FlexXLC ganz weit vorn. Dennoch müssen sie sich gegen schnelleren Speicher geschlagen geben.
[break=Overclocking]
Um den maximalen Speichertakt zu ermitteln, booten wir unser Testsystem ins Windows und erhöhen dort mittels nTune Schritt für Schritt den Referenztakt. Nach jeder Veränderung lassen wir SuperPI 4M durchlaufen. Wird der Test fehlerfrei bestanden, gehen wir zum nächsten Taktschritt über. Solange, bis der Test nicht mehr fehlerfrei durchläuft.

<u>Speichertakt</u>

<center><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=625&w=o"></center>

Die massiven Heatspreader haben bestimmt einen Anteil daran, dass erstmals die Marke von DDR2-1000 bei einer Spannung von 1,825 Volt und Timings von 5-5-5-15 2T überschritten wird.

Mit den Standardtimings kommt man bei 1,825 Volt hingegen nicht sehr weit. Mit dieser Konfiguration ist bei etwas über DDR2-500 - also etwa der Hälfte des Taktes - Ende im Gelände. Der Grund hierfür ist die Cas Latency von 3. Nutzt man Cas 4, erreicht man bei 1,825 Volt bereits den Standardtakt.

<center><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=626&w=o"></center>

Bei eingestellten 2,2 Volt Speicherspannung bietet sich ein ähnliches Bild. Durch die bereits sehr straffen Timings von 3-4-4-15 ergibt sich ein sehr eingeschränktes Übertaktungspotenzial. Verlangsamt man die Timings hingegen auf 5-5-5-15, so startet das Speicherkit durch und sichert sich gleichauf mit den OCZ Special Ops Edition Platz 1 unter den 2 GB-Speicherkits.

Für die Ermittlung der maximal möglichen Speichertimings gehen wir wie folgt vor: Ausgehend von den Standardtimings des Speichers werden im BIOS Schritt für Schritt die Timings verschärft. Nach jeder Verschärfung starten wir Memtest86+ und absolvieren einen kompletten Durchlauf. Ist dieser Durchlauf fehlerfrei, machen wir den nächsten Schritt. Solange, bis in Memtest Fehler auftauchen.

Um in das nachfolgende Diagramm aufgenommen zu werden, ist ein kompletter Memtest86+-Durchlauf notwendig, welcher ohne Fehler absolviert wurde.

<u>Speichertimings</u>

<center><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=627&w=o"></center>

Wie bereits erwähnt, ist an CL3 bei 1,825 Volt nicht zu denken. Mit Timings von 4-4-4-5 läuft das FlexXLC-Speicherkit jedoch auch bei DDR2-800 stabil. Nutzt man 2,2 Volt, kann man die Cas Latency sowie Trp auf 3 verringern. Mit diesen Werten sichern sich die Speicherriegel auch in diesem Test Platz 1 unter den 2 GB-Kits, gleichauf mit den takeMS DDR2-800.

<u>generelle Anmerkung</u>: Die hier gezeigten Takt- und Timing-Ergebnisse stellen lediglich Richtwerte dar. Wir verzichten absichtlich auf stundenlange Stabilitätstests, da die Ergebnisse in der Praxis von Speicherriegel zu Speicherriegel unterschiedlich ausfallen. Keiner der hier erzielten Werte ist 1:1 auf ein anderen PC übertragbar, sodass unsere Übertaktungstests lediglich einen kurzen Überblick über das Potenzial der jeweiligen Testkandidaten geben sollen, nicht aber eine komplette Lösung.
[break=Fazit]
<center><img src="http://www.planet3dnow.de/photoplog/file.php?n=590&w=o"></center>

Mit den OCZ PC2 6400 FlexXLC hatten wir heute einen eher ungewöhnlichen Arbeitsspeicher im Test. Bisher bietet kein anderer industriell gefertigter Ram die Möglichkeit, ohne Modifikation in einen bestehenden Wasserkühlkreislauf eingebunden zu werden. Aber auch wenn man diese Möglichkeit nicht nutzt bleibt der Speicher auch bei hohen Speicherspannungen angenehm kühl, massiver Heatspreader sei Dank.

Mit sehr straffen Timings von 3-4-4-15 sowie EPP (Enhanced Performance Profiles) ausgestattet, bieten die Riegel der FlexXLC-Serie eine sehr gute Performance. In einigen Tests werden alle anderen DDR2-800-Speicherkits überflügelt, in manchen Benchmarks sehen selbst Speicherriegel mit DDR2-960 alt aus.

Die von uns getesteten OCZ PC2 6400 FlexXLC sind ideal für User, die selbst nicht in das Systen eingreifen wollen oder können, die aber dennoch maximale Performance bei Standardtakt nutzen wollen. Hierfür eignet sich die Speicherserie von OCZ sehr gut.

Allerdings muss man bedenken, dass die Unterschiede von Speicherkits mit langsamen Timings und Speicherkits mit straffen Timings oftmals nur marginal sind und bestenfalls gemessen werden können. Es muss also jeder interessierte User für sich selbt entscheiden, ob er den Aufpreis gegenüber preiswertem Speicher in Kauf nehmen möchte oder nicht.

Ein Kit OCZ PC2 6400 FlexXLC CL3 mit einer Kapazität von 2 GB ist <a href="http://www.planet3dnow.de/cgi-bin/partner_preistrend/p3dclicks.pl?suchen.php?q=flexxlc+cl3&s=0&a=&z=&x=0&y=0" target="b">ab etwa 122 Euro</a> erhältlich.

<center><a href="http://www.planet3dnow.de/vbulletin/forumdisplay.php?f=163">...weitere Artikel</a><br /><a href="http://www.planet3dnow.de/vbulletin/showthread.php?t=319326">...diesen Artikel im Forum diskutieren</a></center>
 
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