News DRAM-Preise: Keine Entspannung in Sicht

Onkel_Dithmeyer

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Die letzten Monate steht der IT-Markt Kopf. War es in der Vergangenheit üblich, dass Hardware binnen kürzester Zeit im Wert rapide im Wert abnahm, kann man nun erstmals Hardware als Geldanlage einsetzen. Nicht nur Grafikkartenpreise gehen durch die Decke, auch der Arbeitsspeicher wird von Monat zu Monat teurer und das wird wohl vorerst so bleiben.
(…)

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Zuletzt bearbeitet:
Noch weiter steigende Preise?
Da brauch ich über neue HW ja nicht mal nachdenken.
 
Vor 2 Wochen habe ich für ein Schweinegeld 16 GB G.Skill F4-3200C16D-16GVKB gekauft.
Der Speicher wurde im August 2017 produziert!
Komischerweise teilen sich 3 Hersteller den Markt und bejammern kollektiv die preistreibende hohe Nachfrage.
 
Micron ist doch nur Crucial oder? Der Speicher ist ja fast nirgendwo zu bekommen ?!?
 
Zuletzt bearbeitet:
Und das Aussehen :-X

Wenn schon Schwitzbleche, dann wenigstens möglichst flache und einfache. Und ohne Geblinke. Das macht dann sicher gleich 50€ im Endpreis aus.
 
Denke das es sich dabei um alte Micron-A DIE handelt, die habe ich einem Kollegen der kein OC betreibt als Kingston Server Premier 2x 8GB DDR-2400 ECC besorgt, mehr als 2666MHz packen die nicht. Auch die Bänke gewechselt, keine Besserung. Neuere Update keine Besserung. Also auf 2666MHz lassen.

Meine Crucial 2x 4GB DDR-2666 SR ECC schaffen mit 1,25V immerhin 3200MHz stabil in den letzten Speicherbankenpaar beim Asus B-350 Prime Plus. Das langt mir und mehr brauche ich momentan nicht.

Ich sag mal echt dumm gelaufen für Euch, und für mich. Hätte früher DDR-4 kaufen müssen und dann gleich 2x 8GB oder 2x 16GB ECC. Shit Happens.

Damit sind auch momentan Grafikkarten kaum bezahlbar, aber da ich nicht zocke das kleinste übel :)
 
Sind die Fertigungsprozesse denn mittlerweile echt so extrem anlagenspezifisch?
Ich kann mich auch irren, aber bei Qimonda war es den Anlagen damals ziemlich egal, ob der Wafer nun DRAM, NROM oder NAND war. Entsprechende Rezepte laden, prozessieren, ausspucken, fertig.
Das wäre schon extrem doof, wenn eine Fab komplett nur DRAM oder FLASH herstellt.
Ich stelle mir gerade vor, wie viele Wafer Qimonda aktuell ausspucken könnte, wenn man damals wie in Korea üblich einfach mal ein paar staatliche Zuschüsse mehr gewährt hätte. Das Geld hätte man doppelt und dreifach wieder zurückbekommen. :(
 
Wohl kaum, die hätten sicherlich einen Weg gefinden, keinen Cent davon zurückzuzahlen, selbst wenn sie fette Gewinne gemacht hätten. Aber abgesehen davon, mit Steuergeldern eine Firma zehn Jahre durchzufüttern, in der vagen Hoffnung, dass sie irgendwann vom Miningboom (das Wort gabs damals noch gar nicht) soweit profitiert, dass sie ohne staatliche Hilfen auskommt, ist ja auch schwachsinnig. Selbst mit dem Totschlagargument Arbeitsplätze. Mit den Milliarden, die man da reingepumpt hätte, hätte man das Hartz4 von zigmal so vielen Arbeitern blechen können, oder Startups fördern, die mehr Chancen haben. Und Industrien, die man subventioniert, muss man entweder dauerhaft immer weiter subventionieren, oder sie gehen irgendwann doch drauf, dann aber richtig, weil sie sich immer auf die Subventionen verlassen haben und nie konkurrenzfähig sein mussten.
 
Mir ging es eher um Steuern und Gehälter bzw. man hätte ja direkt einsteigen können als Aktionär, analog wie bei VW. Fördergelder sieht man natürlich nie wieder.
Beim Schweinezyklus gibt es halt nicht nur die Hoffnung, dass es irgendwann wieder bergauf geht und das passiert auch fast immer.
Der SSD-Boom geht ja schon eine Weile.
Aber der Siemens-Wahn, alles was auch nur ein einziges Jahr mal keinen Gewinn macht, sofort abzustoßen, hat eben auch dort nicht halt gemacht.
Nebenbei gibt es ja auch den Aspekt, Schlüsseltechnologien nicht komplett in asiatische Hand zu legen.
Russland und China entwerfen schließlich auch nicht aus lauter Langeweile ziemlich unterlegene CPUs - nein, die wollen sicher sein, keine Hintertür drin zu haben.
Auch Micron wird sicherlich in schweren Zeiten mit US-Hilfen rechnen können, falls diese mal eintreten sollten.

Die sächsischen Fördergelder sind meines Wissens immer an neue Technologien geknüpft. Also Subvention im Sinne von künstlich am Leben halten ist da vielleicht auch der falsche Begriff.
 
Nun, da hatte mich einer letztes Jahr gefragt ob 4GB reichen in seinem Notebook. Nun hat er letzte Woche 8GB hinzugekauft weil seine Programme den Speicher auf die SSD ausgelagert hat. Hätte er wie empfohlen beim PC kauf bestellt ...
 
Selbst eine SSD ist ja um Größenordnungen langsamer als der RAM. Ich fürchte, das merkt man auch an der Performance.
 
Nein, sein Notebook war effektiv unbenutzbar, da es dauernd die volle Bandbreite benötigt wurde um 10-20 MB freien Arbeitsspeicher zu haben.
Dh. 3.9 GB RAM voll, 3.7 GB Auslagerungsdatei auf der SSD. Das Ding fühlte sich an wie das NB was es ersetzt hat von 2007 mit 2GB Arbeitsspeicher.
 
MagicEye04 schrieb:
Russland und China entwerfen schließlich auch nicht aus lauter Langeweile ziemlich unterlegene CPUs - nein, die wollen sicher sein, keine Hintertür drin zu haben.
Seien wir realistisch und dabei diplomatisch: keine fremde Hintertür.

Auch Micron wird sicherlich in schweren Zeiten mit US-Hilfen rechnen können, falls diese mal eintreten sollten.
Micron und Intel haben sich anscheinend voneinander entfernt, wie weit, das wissen wir nicht. Sollte es ein herber/grober Bruch sein, so könnte Micron nun zu den Aussätzigen gehören, allen voran AMD.
 
Nur weil man sich mit Intel nicht mehr auf eine gemeinsame Flash-Zukunft einigen kann, sind die ja nicht gleich total verkracht. Es war doch eh nur die gemeinsame Fertigung und ein paar gemeinsame Projekte. Ansonsten haben beide ihr Eigenes Ding gemacht. Und Intel weiß eh grad nicht, wie sie die eigenen Fabs gut füllen sollen.
 
Mittlerweile sinken die RAM Preise, jedoch nicht bei allen Herstellern. Zeit wird es allemal. Die Begründung das die Mobilfunksparte Unmengen an RAM verschlingt, zieht langsam nicht mehr.
In der zweiten Jahreshälfte 2017 sanken die Smartphone Verkaufszahlen um 6,5%.
 
Die Begründung das die Mobilfunksparte Unmengen an RAM verschlingt, zieht langsam nicht mehr.

Die zahlen aber höhere Preise.
Da die Smartphone Durchschnittspreise kontinuierlich steigen, hat der RAM einen geringen Anteil an den Kosten. Da die PC-Hersteller nicht die hohen RAM-Preise zahlen wollen, die die Smartphone Hersteller zahlen, bleibt das Angebot an billigerem RAM gering. Wer bereit ist, mehr zu zahlen, wird vorrangig beliefert und da gibt es genug Smartphone Hersteller, die fast zu jedem Preis kaufen. Warum sollten dann die Abgabepreise fallen?
Das sieht man auch bei den Grafikkarten, wo nur wenige Händler ein bestimmtes Modell anbieten.
Wo es früher 30 Händler gab, gibt es weniger als 10 pro Modell. Damit liegen auch weniger auf Lager, weniger sind auf dem Weg zu den Händlern, die an Endkunden verkaufen. Und die Endkunden halten sich mittlerweile auch zurück.
 
Mittlerweile sinken die RAM Preise, jedoch nicht bei allen Herstellern. Zeit wird es allemal. Die Begründung das die Mobilfunksparte Unmengen an RAM verschlingt, zieht langsam nicht mehr.
In der zweiten Jahreshälfte 2017 sanken die Smartphone Verkaufszahlen um 6,5%.
Aber wenn die Smartphones inzwischen 4GB als Standardausstattung haben, wo früher 2GB gereicht haben, läppert sich das trotzdem zusammen.
 
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