Samsung U28D590: 4K im Alltagseinsatz - Ein Erfahrungsbericht

MusicIsMyLife

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Hallo Gemeinde,

seit einigen Tagen steht auf meinem Schreibtisch ein Samsung U28D590, welcher eine Auflösung von 3840x2160 auf einer Bildschirmdiagonale von 28" bietet. Da 4K-Auflösungen nach wie vor nicht sonderlich verbreitet sind, will ich hiermit meine Alltagserfahrungen wiedergeben.

Warum 4K?

Ich bin jemand, der schon immer Wert auf hohe Auflösungen gelegt hat und einfach das Platzangebot zu schätzen weiß. Mein Monitor-Werdegang sieht so aus:

  • 19" CRT mit 1600x1200
  • 20" HP LP2065 mit 1600x1200
  • 24" HP LP2475w mit 1920x1200
  • 30" HP LP3065 mit 2560x1600

Die logische Folge dieser Entwicklung ist eine 4K-Auflösung, die mit dem Samsung U28D590 erstmals in preiswerte Regionen gerutscht ist.

Das Gerät

vorderansicht.jpg

(Bildquelle: Samsung)​

Ich möchte nicht alle Features wiedergeben, allerdings die wichtigsten Eckpunkte, welche unter anderem auch eine Rolle bei der Kaufentscheidung gespielt haben. Die komplette Feature-Liste kann auf der Produkt-Homepage bei Samsung eingesehen werden.

  • 71 cm Bildschirmdiagonale (28")
  • UHD-Auflösung 3840x2160
  • TN-Panel
  • Reaktionszeit 1 ms
  • Helligkeit 300 cd/m²
  • 60 Hz bei Verwendung von Displayport
  • Anschlüsse: 1x Displayport, 2x HDMI
  • 37 Watt typischer Verbrauch

Viele werden jetzt sagen, dass ein TN-Panel nicht die erste Wahl für solch einen Monitor ist. Hier kann ich allerdings berichten, dass das Panel seine Sache gut macht. Dazu aber später mehr. Zudem muss man sagen, dass der Samsung keinerlei Ergonomiefunktionen besitzt. Keine Höhenverstellung, keine Pivotfunktion, keine Neigungseinstellung und auch keine Drehbarkeit.

Beschaffung

Der Monitor ist bei einschlägigen Preisvergleichen ab etwa 620 Euro gelistet, ist jedoch nicht verfügbar. Da dies bereits seit einigen Wochen so ist, bin ich den Umweg über Ebay gegangen. Denn in Südkorea ist der Monitor bereits breit verfügbar und kann käuflich erworben werden. Gesagt, getan.

Natürlich muss man einige Dinge wissen, wenn man einen Monitor aus Südkorea importiert. Zuerst einmal: Es gibt bei Samsung keine internationale Garantie für Monitore. Man hat in Deutschland also keinerlei Garantieanspruch. Lediglich in Südkorea kann man einen solchen Anspruch innerhalb eines Jahres geltend machen. Andernfalls bleibt nur die kostenpflichtige Reparatur bei Samsung Deutschland, wobei man mir am Telefon mitteilte, dass man nicht immer garantieren könne, dass alle Teile für ausländische Geräte vorhanden sind. Es scheint also regionale Unterschiede bei der Hardware zu geben.

Ich habe beim Ebay-Händler mnt-gener8 gekauft. Bezahlt habe ich 548 Euro inklusive Versandkosten, welche sich für den internationalen EMS-Versand (eine Art Eilversand) auf etwa 100 Dollar belaufen. Erhalten habe ich den Monitor 8 Kalendertage nach meinem Kauf.

Auf den Kaufpreis von 548 Euro kommen noch 19 Prozent Steuer drauf, welche ich bei der Abholung beim Zoll entrichten musste. Zollgebühren fallen keine an (falls doch, wurde die falsche Produktkategorie angegeben). Insgesamt habe ich also 652,12 Euro gezahlt. Für ein Gerät, welches ohne deutsche Garantie/Gewährleistung auskommen muss, ist dies ein hoher Preis. Dafür steht der Monitor aber eben schon eine Woche auf meinem Schreibtisch. Insgesamt muss der geneigte Käufer gut abwägen, ob er dieses Risiko eingehen will oder nicht. Ich habe es getan und wurde nicht enttäuscht.

Eine Hürde gibt es allerdings: Die Monitore sind in der Regel auf koreanisch eingestellt, sodass man die Menüsprache erst umstellen muss. Nicht ganz einfach, wenn man kein koreanisch kann. Deshalb hier als Service die notwendigen Menüpunkte. Um das Menü aufzurufen, muss der einzige Bedienknopf auf der Rückseite des Monitors (rechts unten) gedrückt werden. Er funktioniert wie eine Art kleiner Joystick und kann nach oben/unten sowie rechts/links gedrückt werden. Ein Druck in der Mittelposition stellt dann eine Art "Enter" dar.

menü.jpg

An dieser Stelle muss das obere Bild ausgewählt werden. Dann landet man im Menü:

menü_sprache_1.jpg

Hier ist der mittlere Punkt auszuwählen. Mit einem Tastendruck landet man dann auf dem Menüpunkt Sprache.

menü_sprache_2.jpg

Drückt man nochmals, so erscheint die eigentliche Sprachliste.

menü_sprache_3.jpg

Hier dann einfach hoch/runter scrollen, bis die gewünsche Sprache auftaucht. Diese sind widerum so gestaltet, dass sie in Landessprache dastehen. Selbst mit koreanisch eingestelltem Menü findet man die Sprache "Deutsch".

Qualität

Die Verarbeitungsqualität ist ok, wenngleich sie besser sein könnte. Einerseits scheint der Monitor ausschließlich auf Optik getrimmt zu sein, weshalb aufgrund des schlanken Standfusses die Stabilität etwas leidet (tippt man den Monitor leicht an, so "wippt" er für einen Moment). Andererseits wird der Fuss aus zwei Teilen zusammengebaut, deren Kanten anschließend nicht zu 100 Prozent bündig sind. Zwar sind die Unterschiede minimal, es ginge aber definitv besser. Was mich letztendlich total wundert ist der Fakt, dass der Monitor nur auf den Fuss aufgesteckt wird. Er wird nicht verschraubt. Beim Transport sollte man deshalb darauf achten, sowohl Fuss als auch den Monitor selbst sicher in der Hand zu halten. Sollte jemand den Fuss packen und mit dem Monitor nach unten halten, so besteht die Gefahr, dass dieser aus der Halterung rutscht!

Neben der Verarbeitungsqualität müssen auch beim Panel minimale Abstriche gemacht werden:

lichthof.jpg

Wie man sieht, wird das Display nicht ganz gleichmäßig ausgeleuchtet. Zusätzlich zeigt sich im kalten Zustand ein Lichthof. Dieser Lichthof ist einerseits nur aus einem Blickwinkel von links oben zu sehen und andererseits verschwindet er vollständig, wenn der Monitor "warmgelaufen" ist:

lichthof_warm.jpg

Was bleibt ist die etwas ungleichmäßige Ausleuchtung, welche mir aber im Alltag nirgends negativ auffällt. Im normalen Windows-Betrieb habe ich sie noch nicht bemerken können.

Anschlüsse und Netzteil

Vermutlich der Optik geschuldet, hat der U28D590 kein integriertes Netzteil. Statt also ein normales Kaltgerätekabel anzuschließen, muss ein externes Netzteil, ähnlich dem eines Notebooks, verwendet werden. Zudem sind alle Anschlüsse so gestaltet, dass die Kabel im 90-Grad-Winkel vom Gerät abgehen. Das sieht von der Seite dann so aus:

anschlüsse.jpg

Dadurch leidet die Optik natürlich etwas - zumindest wenn das Gerät freistehend auf einem Schreibtisch steht. Bei mir steht der Schreibtisch an der Wand, weshalb die Kabel so verdeckt werden. Das hätte man aber vielleicht auch schöner lösen können.

Das Panel

Ein TN-Panel ist nicht nach jedermanns Geschmack. Ich gebe zu: Nach meinem auch nicht. Aber: Ich bin positiv überrascht worden. Das Panel bietet meiner Meinung nach sehr gute Farben und kann überzeugen. Die Blickwinkelstabilität ist so lala, wobei man hier differenzieren muss. Bereits bei wenigen Grad außerhalb der Bildmitte ändern sich die Farben leicht (weiß wird leicht gelblich, generell verblassen die Farben etwas), allerdings behält das Panel diese verhältnismäßig geringen Abweichungen relativ konstant auch bei größeren Winkeln bei. Klar, IPS-Fetischisten werden das nicht mögen, für ein TN-Panel empfinde ich die gebotene Leistung aber für gut.

helligkeitsvergleich_default.jpg

Links ist mein bisheriger HP LP3065 zu sehen, rechts der Samsung U28D590. Wie man sieht, fällt die voreingestellte Helligkeit sehr unterschiedlich aus. Der Samsung kommt ab Werk mit 100 Prozent Helligkeit, was zwar kein Beinbruch ist, jedoch für meinen Geschmack etwas zu hell ausfällt. Also habe ich die Helligkeiten beider Monitore nahezu angeglichen:

helligkeit_40.jpg

Mit 40 Prozent Helligkeit beim Samsung sind beide Monitore ähnlich hell. Gleichzeitig sieht man, dass die Farben auf dem TN relativ nah zum IPS-Panel des HP ausfallen.

Insgesamt bin ich mit dem Panel sehr zufrieden. Ich habe schlimmeres erwartet und wurde positiv überrascht. Doch das geht scheinbar nicht nur mir so, wie folgendes Zitat aus dem Review der Kollegen von Hardware.info hervorgeht:

Hardware.info schrieb:
We were pleasantly surprised when it was announced that affordable 4K / UHD monitors would be released halfway through 2014. When we then heard that these would be based on the TN technology, we were slightly disappointed. However, now that we've seen the first sample and were able to test it to our heart's content, we've adjusted our opinion: it is difficult not to be excited about the Samsung LU28D590D.

Dieses Review war auch ausschlaggebend dafür, den U28D590 auszuprobieren - trotz TN-Panels.

Picture-In-Picture / Picture-By-Picture

Ein weiteres Feature, welches mich interessiert, ist die Funktion zur Nutzung zweier Signalquellen gleichzeitig. Picture-In-Picture und Picture-By-Picture sind sich dabei sehr ähnlich. Wie die Namen vermuten lassen, kann man entweder zwei Signalquellen nebeneinander nutzen (jeweils die Hälfte des Bildschirms) oder aber man lässt sich ein zweites Bild als Fenster im Hauptbild einblenden. Hier ein Beispiel:

pip.jpg

Allerdings muss ich sagen, dass Picture-In-Picture meiner Meinung nach nicht sonderlich sinnvoll ist. Man kann zwar wählen, wo das zweite Bild eingeblendet wird, jedoch kann man es nicht verschieben. Blendet man es unten rechts ein, so wird die Taskleiste des Hauptbildes überdeckt. Oben rechts trifft es die Schaltflächen für minimieren, maximieren und schließen, unten links die Startschalftäche und oben links Symbole auf dem Desktop. Ist also nie so richtig ideal. Besser ist dagegen der Picture-By-Picture-Modus:

pbp.jpg

Beide Bilder werden nicht skaliert. Stattdessen wird die jeweilige Systemauflösung auf 1920x2160 gesetzt - und das ohne zutun am zuspielenden System. Monitor einstellen und schon haben die Desktops die entsprechende Auflösung. Das gleiche gilt übrigens auch für Picture-In-Picture, wobei hier sogar noch automatisch vom Betriebssystem skaliert wird.

Für Picture-In-Picture gibt es einige Einstellungen am Monitor, welche Größe und Position des zusätzlichen Bildes betreffen:

pip_position.jpg

Wie bereits geschrieben, lässt sich das Bild in den vier Ecken des Hauptbildes einblenden. In Verbindung mit der Bildgröße ergibt sich dann der Anteil des überdeckten Hauptbildes.

pip_grösse.jpg

Es stehen drei verschiedene Größen zur Verfügung. Bei der kleinsten Größe wird ein 720x480 Pixel großes Fenster eingeblendet, bei der größten Einstellung ist es ein FullHD-Fenster (also ein Viertel des Hauptbildschirms).

Picture-In-Picture / Picture-By-Picture und die Bildwiederholrate

Um eine 4K-Auflösung mit 60 Hz anzusprechen, ist entweder ein zweigeteiltes Panel notwendig, welches mit zwei HDMI-Anschlüssen gespeist wird, oder aber ein Displayport-Anschluss im Standard 1.2. Letztere Lösung wird beim U28D590 genutzt. Nutzt man nun Picture-In-Picture, so stellt sich die Frage, wie die Refreshrate des Monitors ausfällt. Denn schließlich muss ein Teil des Bildes ja mit HDMI gespeist werden, was technisch bedingt nur 30 Hz liefern kann.

Letztendlich liegt die Problematik bei HDMI lediglich daran, dass der Anschluss nicht genügend Daten transportieren kann, wie für 3840x2160 und 60 Hz notwendig wären. Aber es genügt, um 1920x2160 mit 60 Hz zu versorgen. Deshalb bleibt auch bei PBP die Refreshrate von 60 Hz erhalten:

pbp_hz.jpg

Selbiges gilt auch, wenn in das von Displayport bereitgestellte Bild ein FullHD-Bild mittels HDMI eingebunden wird. Dreht man den Spieß um und nimmt HDMI als Hauptbild und blendet dort ein FullHD-Bild mittels Displayport ein, so sagt die Information aus, dass angeblich dass HDMI-Hauptbild mit 30 Hz refresht wird und der eingeblendete Teil mit 60 Hz. Ob das technisch überhaupt geht, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich tippe eher darauf, dass alles mit 30 Hz ausgegeben wird.

Kabel

Wer sich hauptsächlich mit FullHD herumschlägt, der wird in Bezug auf Kabel wohl kaum irgendwelche Probleme haben. Wer allerdings 2560x1600 nutzt, der weiß, dass Dual-Link-DVI notwendig ist. Mit anderen Kabeln bzw. Anschlüssen kommt man nicht weit.

4K scheint aber noch einmal eine andere Hausnummer zu sein. Da die mitgelieferten Displayport- und HDMI-Kabel mit nur zwei Metern recht kurz sind, wollte ich diese gegen längere Varianten tauschen. Allerdings habe ich hier die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Denn während HDMI auch mit 3 Metern funktioniert, so habe ich mit einem 5-Meter-Displayport-Kabel so meine Probleme. Einzelne Bildzeilen zucken und/oder werden komplett in weiß dargestellt. Das Gerät ist so nicht nutzbar. Ein weiteres Kabel, ein Dual-Link-DVI auf Displayport mit drei Metern, bringt überhaupt kein Bild hervor.

Mir scheint, als sei Displayport 1.2 relativ anfällig bzw. hat in seiner Spezifikation zu geringe Reserven. Hier ist also Vorsicht geboten, denn scheinbar kann nicht jedes Kabel sorglos verwendet werden.

Skalierung

Wie ich bereits im August 2012 im Rahmen meines Artikels Gedanken zu 4K-Auflösungen - Die Nachfolge von FullHD angemerkt habe, stellt die Skalierung des Bildinhaltes ein "Problem" dar. Denn ganz ehrlich: Auch wenn ich Fan von hohen Auflösungen und somit kleinen Bedienelementen bin, so empfinde ich 4K auf 28 Zoll als grenzwertig. Hier mal ein Größenvergleich von Word:

grössenvergleich_word.jpg

Während auf dem 30" drei Seiten nebeneinander passen, sind es auf dem Samsung derer vier Seiten - und es bleibt sogar noch ein Rand. Möglich, dass bei 4096x2160 sogar fünf Seiten nebeneinander passen würden. Allerdings wird klar: Trotz kleinerer Fläche passen noch deutlich mehr Informationen auf den Bildschirm - alles wird kleiner. Die Taskleiste ist beispielsweise nur noch sieben Millimeter hoch.

Dagegen kann die Skalierungseinstellung des Betriebssystems verwendet werden. Während Windows 7 keine automatischen Anpassungen vornimmt und weiterhin die Einstellung für 100 Prozent nutzt (also keine Skalierung, ein berechneter Bildpunkt entspricht einem Pixel des Monitors), so stellt Windows 8.1 automatisch 150 Prozent Skalierung bei Erkennung einer 4K-Auflösung ein. Zwei berechnete Bildpunkte entsprechen drei Pixeln auf dem Monitor.

Leider ist es so, dass nicht alle Elemente gleich gut skaliern. Als Ergebnis können Schriften unscharf werden oder das Bild unharmonisch wirken. Was gemeint ist, zeigen die folgenden Screenshots:

skalierungstest_100.png


skalierungstest_150.png


skalierungstest_200.png

Oben sehen wir die Normaleinstellung von 100 Prozent, gefolgt von 150 Prozent und zum Schluss 200 Prozent. bei beiden skalierten Screenshots ist die Schrift im Anwendungsfenster total unscharf. Doch nicht nur das fällt auf, sondern auch noch etwas anderes. Dazu einmal ein Detailvergleich:

skalierung_schaltflächen.jpg

Das sind die Fenster-Titelleisten bei drei verschiedenen Skalierungsstufen (ungefähr auf die gleiche Größe gebracht). Wie man sieht, wird das Anwendungssymbol nicht skaliert, sehr wohl aber der Fenstertitel. Besagter Titel wird aufgrund der größer werdenden Schrift und der zugleich größer werdenden Schaltflächen rechts immer kürzer dargestellt, sodass zum Schluss kaum mehr sichtbar ist, worum es eigentlich geht.

Die Schaltflächen für minimieren, maximieren und schließen werden ebenfalls immer größer, die einzelnen Symbole jedoch nicht. Insgesamt ergibt sich ein unrundes Bild, welches mir persönlich überhaupt nicht gefällt. Deshalb versuche ich derzeit, auf die Skalierung komplett zu verzichten. Mit dem Nachteil, dass alles ziemlich klein ist. Auch diesen Erfahrungsbericht tippe ich derzeit bei 100 Prozent Skalierung und sitze dabei rund 65 Zentimeter vom Bildschirm entfernt. Dabei nimmt ein großer Buchstabe in Word gerade einmal etwa zwei Millimeter Höhe ein (Schrift Times New Roman, Schriftgröße 12)!! Man muss also a) gute Augen haben und b) ziemlich hartgesotten sein, um damit zu arbeiten.

VRAM-Verbrauch in Spielen

Da ich mir keinen 4K-Monitor kaufe, um in Spielen eine kleinere Auflösung zu nutzen, muss in Games natürlich die native Auflösung herhalten. Ich persönlich vertrete die Meinung, dass man bei 3840x2160 schon ziemlich gut auf Kantenglättung verzichten kann. Dies ist Geschmackssache, ich komme zum Beispiel in Battlefield 4 (meinem Haupt-Spiel) sehr gut damit klar. Anbei ein Beispiel (für Originalgröße anklicken):


Ich habe Battlefield 4 auch auf meinem HP bereits ohne Kantenglättung gespielt (2560x1600 plus 140 Prozent Skalierung). Doch das Ergebnis auf dem Samsung ist nochmals besser. Da ich gleichzeitig die Grafikdetails etwas verringert habe (um ausreichend FPS zu erzielen), ist der VRAM-Verbrauch erstaunlich niedrig. Nach etwa einer Stunde Battlefield 4 Multiplayer hatte ich einen maximalen Wert von 2.720 Megabyte im Log zu stehen. Ergo ist 4K, wenn man es in Sachen Kantenglättung ruhig angehen lässt, kein VRAM-Killer.

(Zwischen)fazit

Ich habe rund 650 Euro ausgegeben, um mir eine 4K-Auflösung anschauen zu können. Ich habe zwei Zoll weniger Bildschirmdiagonale, habe ein auf dem Papier schlechteres Panel, keinerlei Ergonomiefunktionen mehr und obendrein auch noch ein 16:9-Bildformat (was ich eigentlich nicht mag).

Und doch lohnt sich 4K meiner Meinung nach. Besonders in Spielen kann man selbst ohne Kantenglättung bereits sehr gute Ergebnisse erzielen. Auch Picture-By-Picture werde ich vermutlich häufiger nutzen, da ich so mein Testsystem parallel bedienen kann, ohne permanent die Monitoreingänge durchschalten zu müssen.

Was mich persönlich noch nicht ganz überzeugt hat, ist die Auflösung auf 28". Aufgrund der beschriebenen Skalierungsprobleme will ich bei 100 Prozent bleiben - 150 bzw. 200 Prozent empfinde ich schlichtweg als hässlich. Daher 100 Prozent, wobei mir Schriftbild und Symbole beinahe einen Tick zu klein sind. Deshalb überlege ich, ob ich nebem dem Samsung auch den HP behalte und Office-Aufgaben dort bearbeite.

Ansonsten bin ich trotz der Nachteile gegenüber meinem bisherigen HP-Monitor vom Samsung überzeugt und werde ihn ziemlich sicher behalten. Fraglich ist halt nur, ob allein oder als Gaming-Monitor.
 
Interessant, optimal wäre es noch wenn noch ein PVA-S oder H-IPS Panel verbaut wäre, damit dürfte dann das Teil wohl locker 1K kosten. TN/+Film ist ebend billiger.

Mal sehen was mit OLED auf dem Markt passiert, immerhin tauchte im gestrigen Expert Prospekt der erste Fernseher mit 4K/3D etc. in 55 Zoll für um die 3/4K auf dem Markt, mehr eine Folie als ein Gerät, kann man dann gleich an die Tapete nageln *g*
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für den Bericht! Wie gewohnt, super Test...

Kleine Kritik: Der HP LP3065 ist ein 30" Monitor :)
 
Interessant, optimal wäre es noch wenn noch ein PVA-S oder H-IPS Panel verbaut wäre, damit dürfte dann das Teil wohl locker 1K kosten. TN/+Film ist ebend billiger.

Die bisherigen Geräte mit 4K-Auflösung im Preisbereich bis 3k Euro haben meines Wissens nach IPS-Panele. Und die sind dann (zum Teil?) auch noch geteilt, sodass a) zwei Anschlüsse notwendig werden und b) sogar noch Tearing zwischen den Bildhälften auftreten kann.

Ich denke, dass es noch eine Weile dauern wird, bis wir 4K-Monitore mit anderen Panelen im Bereich bis 1.000 Euro sehen...



Danke für den Bericht! Wie gewohnt, super Test...

Kleine Kritik: Der HP LP3065 ist ein 30" Monitor :)

Danke - und natürlich hast du recht. Hab ich in der Liste gleich mal berichtigt. :)
 
Mal ein neuer Wasserstandsbericht:

Skalierung von zugespielten FullHD-Auflösungen

Normalerweise sollte man meinen, dass eine dem Monitor zugespielte FullHD-Auflösung einfach auf 4K hochskaliert werden sollte, indem jeder Pixel vervierfacht wird. Dem ist aber leider nicht so. Spielt man per HDMI zu, so wird das Bild auf etwa 90 Prozent des Monitors hochskaliert und hat noch einen schwarzen Rand ringsherum. Es sieht entsprechend verwaschen aus, weil die berechneten Pixel nicht mit den physischen Pixeln übereinstimmen.

Spielt man per Displayport zu, so wird zwar auf den kompletten Monitor hochskaliert, allerdings wird auch hier nicht jeder berechnete Pixel verfierfacht. Es komtt irgendeine Art von Filter oder Berechnung zum Tragen, sodass auch hier das Bild unscharf wirkt. Zwar um Längen besser, als bei HDMI, auf Dauer aber auch nicht zu empfehlen. Fazit: Entweder immer 4K-Auflösung oder es sollte ein anderer Monitor gewählt werden.

Kabel und Anschlüsse

Ich betreibe neben meinem Alltags-PC auch noch einen Testrechner für Planet 3DNow!, welcher an den Monitor angeschlossen werden muss. Da ich Displayport für meinen Alltagsrechner brauche, bleibt nur noch HDMI als Anschluss für den Testrechner übrig. Und ich musste feststellen, dass nicht alle zur Verfügung stehenden Grafikkarten HDMI-Ausgänge haben. Die haben entweder DVI oder Displayport. Also besteht das Dilemma, entweder einen Adapter von DVI zu HDMI zu verwenden, welcher (wie oben geschrieben) nur FullHD mit schwarzem Rand liefern kann oder aber Displayport am Monitor dauernd umzustecken - beides keine Lösung. Zudem ist es echt nicht einfach, ein 3 Meter langes Displayport-Kabel zu bekommen, was ordentlich geschirmt ist. Selbst bei Oelbach habe ich nur Kabel gefunden, welche bis FullHD spezifiziert sind. Irgendwo war noch ein 3 Meter langes, qualitativ hochwertiges Kabel zu bekommen, was allerdings 80 Euro aufwärts kostet.



Die vielen Kleinigkeiten, bei denen ich Kompromisse eingehen muss, haben mich in den letzten Tagen zweifeln lassen. Und mitterweile bin ich soweit, dass ich mich wohl schweren Herzens wieder vom Samsung trennen werde. Die Hauptgründe sind folgende:

- ich mag eigentlich kein 16:9 -> da es 4K nicht in 16:10 gibt, war es ein Versuch
- die Schrift ohne Betriebssystem-Skalierung ist mir auf Dauer einen Tick zu klein
- mit Skalierung gefällt mir das Betriebssystem aber überhaupt nicht mehr
- die Ergonomiefunktionen fehlen mir dann doch irgendwie
- die Problematik mit dem Anschluss meiner Test-Hardware
- bis aufs Gaming habe ich insgesamt kaum Vorteile gegenüber meinem 30"-HP

Die Auflösung gebe ich ungern wieder her. Der Schärfe-Unterschied zum HP ist schon deutlich.
 
Und die neuen Konsolen in Form der PS4 und X-Box One haben zu wenig Leistung, fehlender HDMI 2.0. Im 3D-Modus mal ganz zu schweigen. Ich denke das wird wohl noch 5 Jahre dauern bis die Technik ausgereift ist und entsprechende Endgeräte zur Verfügung stehen.

Was die Größe angeht, ist es relativ wobei ich selbst bei fast 3 Metern im Wohnzimmer unter GT-5 schon Probleme habe die kleinen Schriften unten Rand lesen zu können bei einem 47 Zoll Gerät. Das dürfte bei 4K unter 60 Zoll wohl auch nicht anders sein, hätte mal damals den 55er nehmen sollen.
 
Ich denke das wird wohl noch 5 Jahre dauern bis die Technik ausgereift ist und entsprechende Endgeräte zur Verfügung stehen.

So lange wird es meiner Meinung nach nicht mehr dauern, da mit den TN-Panels für die 28-Zöller Bewegung reingekommen ist. Dennoch wird wohl noch einige Zeit vergehen, bis man aus vielen 4K-Monitoren den für sich passenden wählen kann.

Wenn ich mich nicht irre, sind bei Geizhals gerade einmal sieben 4K-Monitore für den PC gelistet - gegenüber hunderten "normaler" Geräte. Das zeigt, wie weit man noch zurückliegt.

Ich habe für mich beschlossen, nicht auf 4K bei 28 Zoll zu setzen. Ich werde künftig möglicherweise zweigleisig fahren: Ins Auge gefasst ist ein ASUS ROG Swift fürs Gaming (2560x1440, 120 Hz, ULMB, G-Sync) sowie später ein 4K-Gerät mit 32 Zoll oder mehr fürs Arbeiten. Denn ich befürchte, dass es so schnell keine 4K-Modelle geben wird, welche einerseits aufs Arbeiten ausgerichtet sind, gleichzeitig aber beim Gaming keine Nachteile haben. Denn soweit ich das mitbekommen habe, haben die vor dem Samsung erschienenen 4K-Monitore in der Regel einen furchtbaren Input-Lag - ein Trend, der bereits bei den letzten 30-Zoll-Geräten mit 2560x1600 begonnen hatte.

Der Samsung ist gestern in den Besitz eines Kumpels übergegangen. Ich hab ihn also nicht mehr, kann bei Bedarf aber noch darauf zugreifen. :)
 
Kann es sein, das TN auch gewählt worden ist weil z.b für eine bestimmte Auflösung auch eine gewisse Anzahl an Pixeln benötigt wird um alle Farben in voller Auflösung darstellen zu können. Kann mir kaum vorstellen das die benötigten Pixel z.b auf einem 24 Zoll Gerät ihren Platz finden.
 
Danke für den Bericht, ich denke auch das das Format noch etwas Reifezeit braucht. Da ich einen Samsung S27A850D mit 2560x1440 als Hauptmonitor habe im Moment ist der Umstieg auf 4k nicht so eilig. Der S27A850D bietet da auch einigen Komfort wie Pivot, Höhen verstellbar, USB 3.0 Hub usw da gewöhnt man sich schon dran.
 
Kann es sein, das TN auch gewählt worden ist weil z.b für eine bestimmte Auflösung auch eine gewisse Anzahl an Pixeln benötigt wird um alle Farben in voller Auflösung darstellen zu können. Kann mir kaum vorstellen das die benötigten Pixel z.b auf einem 24 Zoll Gerät ihren Platz finden.

Naja, bei Apples Retina-Display und bei anderen Geräten ist die Pixeldichte ja noch höher - und da beschwert sich auch keiner über blasse Farben. Eher im Gegenteil.
 
Danke für den Bericht.

Als Pokerspieler der mehrere Tische gleichzeitig spielt, ist der Samung mit seiner Auflösung sehr interessant für mich. In der Default Size von 807 x 583 Pixel passen 12 Tische voll auf 3.840 x 2.160 Pixel und es ist sogar noch Platz nach rechts und unten. Jedoch habe ich bedenken bei der Skalierung, die Zahlen könnten ihr zur Opfer fallen, außerdem werden noch so genannte Huds benutzt die Statistiken in Zahlen anzeigen.

Könntest du dir evtl. die Pokerstars Software installieren und ein paar Tische in Default Size (Str + 4) öffnen und darüber berichten wie lesbar die Zahlen sind? Einmal die Stacks und Usernamen und dann die Einsätze bei Aktionen. Einfach auf Hold'em und No Limit gehen und einen Tisch öffnen. Man braucht sich nicht anmelden oder registrieren um einen Tisch zu beobachten.

Ist halt die Frage wie viel es am Ende bringt wenn man die Tische vergrößern muss weil es zu klein und zu anstrengend ist.
 
Ja danke für den Bericht Music. Nutze gerade den Asus PB278Q 2560x1440 und wie eratte schon sagt. Höhenverstellbar und 90 Grad drehbar ist schon was feines. Der 2K reicht völlig zum spielen. Werde den 4 K Markt aber weiter beobachten.

MFG
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für den Bericht.

Als Pokerspieler der mehrere Tische gleichzeitig spielt, ist der Samung mit seiner Auflösung sehr interessant für mich. In der Default Size von 807 x 583 Pixel passen 12 Tische voll auf 3.840 x 2.160 Pixel und es ist sogar noch Platz nach rechts und unten. Jedoch habe ich bedenken bei der Skalierung, die Zahlen könnten ihr zur Opfer fallen, außerdem werden noch so genannte Huds benutzt die Statistiken in Zahlen anzeigen.

Könntest du dir evtl. die Pokerstars Software installieren und ein paar Tische in Default Size (Str + 4) öffnen und darüber berichten wie lesbar die Zahlen sind? Einmal die Stacks und Usernamen und dann die Einsätze bei Aktionen. Einfach auf Hold'em und No Limit gehen und einen Tisch öffnen. Man braucht sich nicht anmelden oder registrieren um einen Tisch zu beobachten.

Ist halt die Frage wie viel es am Ende bringt wenn man die Tische vergrößern muss weil es zu klein und zu anstrengend ist.

Guten Morgen.

Leider muss ich dich diesbezüglich enttäuschen. Denn der Samsung hat vergangenen Donnerstag den Besitzer gewechselt. Aber gehen wir mal mathematisch an deine Frage ran:

807x583 ergibt bei 12 Tischen (vier nebeneinander, drei übereinander) eine Fläche von 3228x1749 Pixeln. Wenn du nun 25 Prozent skalierst, werden auf den 3840x2160 physischen Pixeln des U28D590 nur noch 3072x1728 berechnete Pixel angezeigt. Bei 50 Prozent wären es sogar nur 2560x1440. Das bedeutet, dass du ohnehin nur 12 Tische auf den Bildschirm bekommst, wenn du ohne Skalierung arbeitest. Mit Skalierung würden jeweils nur sechs komplette Tische übrig bleiben (drei nebeneinander, zwei übereinander).
 
Aber woher weiß ich genau ob eine Skalierung überhaupt nötig ist? Als ich damals von 24" 1920x1080 auf 30" und 2.560 x 1.600 gewechselt bin, musste ich auch nicht skalieren, aber ich brauchte schon etwas bis sich das Auge an alles gewöhnt hat.

Wie könnte ich das jetzt zb testen? Also ich erstelle zb ein Bild mit 3.840 x 2.160 mit den Tischen und fahre es dann auf das runter was 28" Zoll wären und lasse es mir in xxx% anzeigen?
 
Aber woher weiß ich genau ob eine Skalierung überhaupt nötig ist? Als ich damals von 24" 1920x1080 auf 30" und 2.560 x 1.600 gewechselt bin, musste ich auch nicht skalieren, aber ich brauchte schon etwas bis sich das Auge an alles gewöhnt hat.

Ich bin von 24" mit 1920x1200 auf 30" mit 2560x1600 gewechselt und hatte auch keine Probleme damit. Aber 28" mit 3840x2160 ist da schon eine ganz andere Hausnummer. Ich habe es eine Weile damit ohne Skalierung probiert und es ging. Trotzdem ist jetzt der Blick zurück auf den 30" angenehmer.



Wie könnte ich das jetzt zb testen? Also ich erstelle zb ein Bild mit 3.840 x 2.160 mit den Tischen und fahre es dann auf das runter was 28" Zoll wären und lasse es mir in xxx% anzeigen?

Ja. Ein Bild mit 3840x2160 erstellen und dieses so anzeigen lassen, dass es die Fläche einnimmt wie auf einem 28-Zöller. Dann siehst du die Schriftgröße ohne Skalierung. Wenn du dann noch mit Skalierung testen willst, dann am besten noch ein Bild mit 3072x1728 (25 %) bzw. 256x1440 (50 %) erstellen und ebenfalls auf die Größe bringen, die auf dem 28er eingenommen werden würde.
 
Ich bin von 24" mit 1920x1200 auf 30" mit 2560x1600 gewechselt und hatte auch keine Probleme damit. Aber 28" mit 3840x2160 ist da schon eine ganz andere Hausnummer.

Die Frage ist, was MS wohl für Probleme mit der Skalierung hat.
Für Viele ist HD (720P) an einem 24" schon "zu fein". Die höhere Auflösung kann für ein besseres Bild sorgen, aber wenn die Schriften entweder zu klein werden, oder nur noch in Bruchstücken zu sehen sind, kann man getrost auf die hohe Auflösung verzichten ...
Das wirklich störende sind verschobene Eingabemasken bei der Skalierung.
Eigentlich seltsam.... jedes Billigsmartphone verfügt über eine funktionierende Skalierung...
 
Die Frage ist, was MS wohl für Probleme mit der Skalierung hat.
Für Viele ist HD (720P) an einem 24" schon "zu fein". Die höhere Auflösung kann für ein besseres Bild sorgen, aber wenn die Schriften entweder zu klein werden, oder nur noch in Bruchstücken zu sehen sind, kann man getrost auf die hohe Auflösung verzichten ...
Das wirklich störende sind verschobene Eingabemasken bei der Skalierung.
Eigentlich seltsam.... jedes Billigsmartphone verfügt über eine funktionierende Skalierung...

Ich weiß nicht, ob MS große Probleme mit der Skalierung hat. Die MS-Software, die ich mit dem Monitor so genutzt habe, hat einen sehr soliden Eindruck gemacht. Die Schrift war scharf und vollständig.

Was mich persönlich stört ist das in meinen Augen hässliche Gesamtbild. Was nutzt es einem, wenn zwar die Schrift scharf ist, dafür aber Proportionen zwischen Schrift, Symbolen und Schaltflächen nicht mehr stimmen? Ohne Skalierung wirkt das wie aus einem Guss - mit Skalierung bei weitem nicht mehr. Wenn dann noch verschwommene Schrift bei 3rd-party-Software hinzkommt (die man zwangsläufig nutzt - der eine mehr, der andere weniger), dann ist das alles Käse. Einige wird das nicht interessieren (wie zum Beispiel meine Freundin), andere hingegen (so wie mich) stört das ungemein.

Wo letztendlich das Problem liegt, warum nicht alles (wirklich alles) gleichmäßig skaliert wird, kann ich nicht sagen. Bis der Zustand aber erreicht ist, werde ich weiterhin von Skalierung in Windows die Finger lassen. Nativ ist für mich persönlich alternativlos.
 
Wo ich meinen Rechner vor einiger Zeit mit Windows 8.1. neuinstalliert habe hat dieses ungefragt die Skalierung erhöht, das ist mir erst gar nicht aufgefallen. Aufgefallen ist es dann bei 3rd-party-Software (komisches Dreieck im Firefox, verschwommene Schrift im Boincmanager). Da ich unter 7 auch keine erhöhte Skalierung hatte habe ich es dann zu meiner Zufriedenheit zurück gedreht. Ich kann mir aber vorstellen das es Leuten zu klein sein kann.
 
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Die Suche nach dem Endverbraucher bei den ersten 4k Monitoren darf schon hinterfragt werden. So richtig sprechen die Monitore noch keine Gruppe an. Was nutzt all der Platz wenn er real gar nicht da ist?

Ich hab jetzt mal ein Bild in 3840x2160 mit Tischen in Default Größe erstellt. Aber weiß jetzt nicht genau wohin ich es Converten muss, damit ich es auf einem 24" 1920x1080 so wie auf dem 28" angezeigt bekomme?

Bzw, wie viel Zoll wären Ideal für die Auflösung, damit ein evtl Skalierungs Problem nicht entsteht?
 
Ich habe den Samsung U28D590 auch seit Montag. Bei einem Ebay Händler für 490€ inklusive Versand erworben. Der Bildschirm wurde am letzten Donnerstag abgeschickt und war am Samstag schon in der Schweiz. Also ich finde den Bildschirm einfach nur den Oberhammer und werde ihn auf keinen Fall wieder zurückgeben. Ich hatte anfangs ein wenig Probleme weil ich ein zu schlechtes Displayport zu Mini Displayport Kabel hatte, welches nur 2560x1600 unterstützte. Bei diesem hatte ich sporadisches Flimmern bei 4K.Ich habe dann aber eins von Lenovo gefunden welches 3840x2160 60HZ bis zu 21.6 Gbps unterstützt. Mit diesem funktioniert es jetzt einwandfrei. Gleich nachdem ich ein Foto von meiner Tochter gesehen habe, welches ich mit meiner DSLR gemacht habe war es für mich klar! Die Schärfe und die Details sind der absolute Wahnsinn. Ebenso die Blickwinkelstabilität und Ausleuchtung sowie die krasse Geschwindigkeit machen den Monitor zu einer absoluten Kaufempfehlung. Das mit der Skalierung ist sicher nicht super, aber für mich mit Windows 8.1 akzeptabel. Hier wird bei Drittanbieter Tools erst Besserung auftreten wenn es Vektorengrafiken und nicht Pixelgrafiken sind. Diese können einfach besser skaliert werden. Die Schriften im IE 11 und im Firefox sehen sehr gut aus. Sehr entäuschend ist mein Lieblingsbrowser Chrome. Hier ist es ziemlich unscharf. Da muss Google noch nachbessern. Also ich bin voll zufrieden mit dem Ultra HD und werde ihn sicher behalten.
 
Bzw, wie viel Zoll wären Ideal für die Auflösung, damit ein evtl Skalierungs Problem nicht entsteht?

Das kommt auf das Nutzungsverhalten an. Um 100% sicher zu sein, dass man alles erkennen kann, sind ca. 50" notwendig. Jemand mit schlechten Augen würde da wohl eher 60" bevorzugen.
Keinesfalls unter 40" , wenn man daran "arbeiten" will.
 
Ich hab jetzt mal ein Bild in 3840x2160 mit Tischen in Default Größe erstellt. Aber weiß jetzt nicht genau wohin ich es Converten muss, damit ich es auf einem 24" 1920x1080 so wie auf dem 28" angezeigt bekomme?

Ich bin davon ausgegangen, dass du einen 30-Zoll-Monitor hast. Jetzt muss ich erstmal rechnen...

Dein Monitor sollte 91 PPI haben, ein 28-Zoll UHD-Gerät sollte 157 PPI haben. Das sind also rund 72,5 Prozent mehr. Demnach müsstes du ein Bild mit 3312x1863 erstellen und in Vollbild auf deinem Monitor darstellen. Dann hast du ungefähr die Größe wie UHD auf 28".



Ich hatte anfangs ein wenig Probleme weil ich ein zu schlechtes Displayport zu Mini Displayport Kabel hatte, welches nur 2560x1600 unterstützte. Bei diesem hatte ich sporadisches Flimmern bei 4K.Ich habe dann aber eins von Lenovo gefunden welches 3840x2160 60HZ bis zu 21.6 Gbps unterstützt. Mit diesem funktioniert es jetzt einwandfrei.

Ist das noch immer ein Displayport-zu-Mini-Displayport-Kabel? Oder ein normales Displayport-Kabel? Falls letzteres, kannst du mir ein paar mehr Informationen geben? Denn mein Kumpel, der jetzt meinen Samsung hat, würde sich auch gern noch ein besseres Kabel zulegen - findet aber keins.


Das kommt auf das Nutzungsverhalten an. Um 100% sicher zu sein, dass man alles erkennen kann, sind ca. 50" notwendig. Jemand mit schlechten Augen würde da wohl eher 60" bevorzugen.
Keinesfalls unter 40" , wenn man daran "arbeiten" will.

Naja, 50 und 60 Zoll finde ich etwas übertrieben. Aber das ist wirklich subjektiv.

Wer bei 30" mit 2560x1600 gerade so klarkommt, der bräuchte 44 Zoll für UHD (bei gleichem Sitzabstand) für gleiche PPI, wer 2560x1440 auf 27" mag müsste rund 41" haben.

Allerdings wäre dann der Vorteil einer normal höheren PPI bei UHD wieder total verflogen. Deshalb denke ich, wird die Masse vermutlich mit 32/34" gut klarkommen. Ist ein Kompromiss aus hoher PPI und großer Fläche.
 
Naja, 50 und 60 Zoll finde ich etwas übertrieben. Aber das ist wirklich subjektiv.

Wer bei 30" mit 2560x1600 gerade so klarkommt, der bräuchte 44 Zoll für UHD (bei gleichem Sitzabstand) für gleiche PPI, wer 2560x1440 auf 27" mag müsste rund 41" haben.

Allerdings wäre dann der Vorteil einer normal höheren PPI bei UHD wieder total verflogen. Deshalb denke ich, wird die Masse vermutlich mit 32/34" gut klarkommen. Ist ein Kompromiss aus hoher PPI und großer Fläche.

Sorry, aber was viele übersehen sind Daten auf dem Bildschirm, die man eben "erkennen" muss. Wenn man einen "bekannten Text" liest, reicht es, wenn man den Inhalt einigermaßen überschauen kann. Wenn aber ein Text Informationen enthält, die man genau lesen muss, ist ein deutliches Erkennen des Bildschirminhaltes wichtig.


Hier mal ein Beispiel. "?" "?" ....

Nochmal als Bild, weil die Forensoftware nur "?" zeigt" ;)

images-i7390bo8hlg.jpg


Standard Zeichen der thailändischen Schrift . Eins bedeutet K (Kho Kwai) und das andere D (Do Dek) ... lies so etwas mal bei 4K...

Auf einem Android Device skaliert man das einfach ....


Abgesehen davon, dass ich auch ältere Kunden habe, die bereits auf einem 20" Monitor mit 1600er Auflösung auf 150% Skalieren, weil die "normale" Schrift nicht erkannt wird.
Für die meisten Leute , mit gesunden Augen, ist 1920x1080 auf einem 24" Monitor schon die absolut unterste Grenze.

Microsoft muss sich echt was einfallen lassen....
 
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In der ct 10/14 sind:
  • fünf 4k Display
  • Win 7/8, Liunx und Mac OS
  • Spiele
  • DVI, HDMI und DP
  • sowie Grafikkarten
betrachtet worden. Da wurden viele Probleme die du auch festgestellt hast genannt.

Diese ganzen Kinderkrankheiten zeigen das 4k Monitore noch etwas Reifezeit benötigen.
 
Für meinen Geschmack war erstmal Schluß mit noch höherer Auflösung (bin bei 2560x1600@30") und ich hatte bei der letzten Neuanschaffung voll auf Qualität ( S-IPS, 100% Farbraumabdeckung (noch nie gesehen bei TN), Ausleuchtung, Kontrast ohne Farbraumeinbuße, nix Tearing etc.) und Features (Anschlüsse, Bild-in-Bild, etc.) gelegt.

Das bedeutet ganz einfach, dass 4k erst in Frage kommt wenn es bezahlbar ganz ohne Qualitäts- und 3d-Detaileinbußen meinen Istzustand ablösen kann. Auch wenn ich mich über den vergleichsweise minimalen Verbrauch neuerer Geräte (und damit weniger Abwärme') freuen würde, so bin ich einfach nicht bereit an anderer Stelle dafür wieder Abstriche zu machen (zumal zocken in 4k ja auch wieder ne Änderung am System und Mehrverbrauch bedeuten würd).

Mittelfristig werd ich also trotz der erfreulichen Tendenz die hier sehr gut rüber kam wohl nicht noch nen Tacken höher gehen, dafür ist mir mein Bild einfach zu schön derzeit. Da greif ich dann doch lieber wieder zu 2560*1600, dann aber mit nem Verbrauch deutlich unter 100W, mehr Hz und ganz ohne Abstiche in Eyecandy beim Zocken.

Was leider schon bei meiner Auflösung zum Problem wird ist zudem nicht nur die Skalierung im OS, sondern auch die GUIskalierung in Spielen und OS-unabhängigen Anwendungen ... die häufig einfach nicht akzeptabel anpassbar ist.

Danke also für die ausführliche Betrachtung eines bezahlbaren 4k!
... wobei ich noch heute nicht bereue mal ein Display für einen 4stelligen Betrag geholt zu haben, selbst nach so langer Zeit lässt es die meisten 30" noch immer alt aussehen in Sachen Bildqualität.
 
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