"Wird Linux langsam marktfähig?"

Berniyh

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Passt nur bedingt hier rein, ein Interview mit Linus Torvalds:
http://www.informationweek.com/news/showArticle.jhtml?articleID=204202971
So a lot of the effort ends up being hardware-related. Both in terms of peripheral drivers and simply in platform changes. The bulk of the kernel really is about hardware support, and that alone keeps us busy. The situation in graphics and wireless networking devices -- both of which have been somewhat weak spots -- is changing, and I suspect that will be a large part of what continues to happen during 2008 too.

One of the things I personally am really interested in is the move over to SSD [solid-state drives] disks. I'm a huge believer in [reducing] latency, and some of the better SSDs are changing the whole game when it comes to access latency, which in turn has potentially big impacts on the kernel -- and while they are currently expensive enough to be a pretty minor player, that is certainly looking to change in 2008 and later.
 

mr-online

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"Wird Linux langsam marktfähig?"

Ne glaube ich nicht, nicht als Windows Ersatz.
Es gibt einfach noch zu viele Probleme um es als Windows Ersatz zu benutzen.

Entweder man hat massive Treiber Probleme gerade bei neuer Hardware ( da kann man die Grafikkarten auch aussen vor lassen) in hinsicht auf Webcams, Drucker, Scanner etc. ganz zu schweigen von Soundkarten oder sonderliche Raid Hardware ob nun s-ATA oder SCSI... entweder man bekommt keine Treiber oder man bekommt welche aber nicht für das Favorisierte Linux OS.

Ich hatte schon einige Linux und Unix Versionen hier auf Verschiedenen Computern und Servern im einsatz. (z.B. Suse, SLES 10, Sarge, Etch, HPUX, AIX, Fedora, BSD etc.)

Im Server einsatz sind fast alle Linux/Unix Versionen Spitzenklasse.

Aber als Windows Alternative fallen da so einige Dist. aus dem rahmen. Mit Fedora 8 hatte ich so meine Probleme überhaupt eine Verbindung zum Internet zu bekommen ganz zu schweigen vom Netzwerk. Debian Etch mag meinen AMD64 x2 nicht so richtig leiden in Verbindung mit Mainboard und HDD. Suse 10 mochte die Onboard ALC850 von einem Mainboard nicht leiden. etc.

Klar sind das nur Config Probleme und ggf. etwas Zeit Intensiv, aber das ist dann nicht Marktreif sondern eher was für Frickelmützen die Ihre Zeit mit sowas Vertreiben...



ps.

Fedora Core 5 PPC auf IBM RS/6000 44p-170 läuft als Webserver Problemlos und ist auch zu erreichen. Nur kann man von dem Server aus nicht ins Netz egal was man macht, es hat mal Funtioniert... laut Webmin sind alle einstellungen ok aber verbinden tut er sich nicht ??? jemand ne idee
 

Tuxist

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probier mal ubuntu 7.10 war echt überrascht.

Habe schon öfters linux bei dau installiert die nur surfen und chatten reicht das aus.
Sie haben keine sicherheits probl. mehr und den unterschied zwischen OO und MsOffice merken sie kaum.

Vor kurzem habe auch wieder gelacht linux installiert (kubuntu 7.10), wollte ihr denn das Brennprogramm zeigen, dann kam der spruch des Tages:"Wie ich habe einen Brenner mein Bruder hat gesagt ich habe keinen" .*lol*
 

Ragas

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Mahh Ubuntu ist mit mir irgendwie schon zusehr vermurkst. Z.B dieses Benutzerpasswort (anstatt root) in der GUI benutzen nervt.
 

floTTes

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Hum? Blieb das Sudo-Gui nicht eine Zeit lang aktiv?
 

Ragas

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Ragas

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Kannst ändern, musst nur die Konfiguration von sudo ändern und ein root Passwort setzen.

jop. trotzdem.

Und wie kann man nur ohne gesetztes Rootpasswort leben?! In der Konsole brauch ich das doch!
 

tomturbo

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Und wie kann man nur ohne gesetztes Rootpasswort leben?! In der Konsole brauch ich das doch!
Mit "sudo" brauchst Du es eben nicht! Das ist ja der Witz an der Sache.

lg
__tom
 

Mr T

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Und wie kann man nur ohne gesetztes Rootpasswort leben?! In der Konsole brauch ich das doch!

versuche mal "sudo -s" für eine dauerhafte Sitzung. Dann ist der Unterschied zu su eigentlich nicht mehr zu spüren. Ständig sudo vor jeden Befehl zu schreiben würde mich persönlich auch nerven ;)
 

Berniyh

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versuche mal "sudo -s" für eine dauerhafte Sitzung. Dann ist der Unterschied zu su eigentlich nicht mehr zu spüren. Ständig sudo vor jeden Befehl zu schreiben würde mich persönlich auch nerven ;)
Genau das zieht das Ubuntu Wiki aber durch. *chatt*
 

Dhamster

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hmm, ich mach da immer ein "sudo passwd" und danach immer einfach ein "su" und bin dann in ner root konsole

E: Das Problem bei Ubuntu an der Sache ist die, dass man ein sudo befehl braucht, um z.B. ein grafisches Programm aus der Konsole zu starten (z.B. Konqueror aus der Konsole: sudo konqueror - aus ner root-Konsole einfach Konqueror klappt nicht)
 

Berniyh

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hmm, ich mach da immer ein "sudo passwd" und danach immer einfach ein "su" und bin dann in ner root konsole

E: Das Problem bei Ubuntu an der Sache ist die, dass man ein sudo befehl braucht, um z.B. ein grafisches Programm aus der Konsole zu starten (z.B. Konqueror aus der Konsole: sudo konqueror - aus ner root-Konsole einfach Konqueror klappt nicht)
Das liegt nur an der Variable $PATH.
Die KDE Anwendungen liegen in /usr/kde/version/bin/ (zumindest bei Gentoo).
Der Pfad steht in $PATH aber nicht drinnen, deshalb kann root diese Anwendungen ohne
Angabe des vollständigen Pfads nicht starten.
Normale graphische Anwendungen, die nix mit KDE zu tun haben, sollten aber gehen.
VLC zum Beispiel kannst du als root starten (auch wenn davon dringendst abzuraten ist).
 

Perry3D

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hmm, ich mach da immer ein "sudo passwd" und danach immer einfach ein "su" und bin dann in ner root konsole

E: Das Problem bei Ubuntu an der Sache ist die, dass man ein sudo befehl braucht, um z.B. ein grafisches Programm aus der Konsole zu starten (z.B. Konqueror aus der Konsole: sudo konqueror - aus ner root-Konsole einfach Konqueror klappt nicht)

Es reicht ein "sudo su" um eine root konsole zu bekommen. Und ich kann auch graphische Anwendungen aus einer root konsole starten: gerade mit konquerer und nautilus probiert (Ubuntu Gutsy).
 

Dhamster

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auf die idee mit sudo su bin ich noch nicht gekommen - ist aber eigentlich auch logisch ;D

und das mit Konqueror hat sich dann seit... geändert?

Code:
dhamster@butterflyI:~$ su
Passwort:
root@butterflyI:/home/dhamster# konqueror
Xlib: connection to ":0.0" refused by server
Xlib: No protocol specified

konqueror: cannot connect to X server :0.0
root@butterflyI:/home/dhamster#

oder auch nicht - ist Kubuntu 64 7.10
 

tomturbo

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Vorher musst Du den Zugriff von "fremden" auf Deinen X-Server erlauben.

Das geht mit "xhost +"
Damit wird es allerdings jedem Host erlaubt von extern auf Deinen X-Server zu zugreifen.
(Nicht jeder X-Server horcht allerdings auf der Netzwerkschnittstelle)

man xhost, klärt da noch genauer auf.

lg
__tom
 

Ragas

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gast0815

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als schwer kann man die umgewöhnung aber nicht bezeichnen.

Es geht auch nicht um die Umgewöhnung, da diese ohne hin einfach ist, weil OO an Office anlehnt. Es geht darum, dass Office überall Standard ist, so wie das .doc Format und OO noch viele Fehler hat mit der Konvertierung in .doc.
Und wenn man noch auf Office Makros angewiesen ist, sprich Office etwas professioneller nutzen will, kann man OO gleich vergessen. Siehe dazu auch den verlinkten Thread und die Beiträge dortdrin. ;)
 

Bermuda

Lieutnant
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Und wenn man noch auf Office Makros angewiesen ist, sprich Office etwas professioneller nutzen will, kann man OO gleich vergessen. Siehe dazu auch den verlinkten Thread und die Beiträge dortdrin. ;)
Da liegt das Problem aber nicht bei OO. Meinen Visual Basic Code bekomm ich mit einem Javacompiler auch nicht compiliert.... Da ist der Benutzer gefragt entweder Makros anpassen oder lassen - für den "Standardnutzer" reicht OO jedoch auf jeden Fall aus.
 
G

gast0815

Guest
für den "Standardnutzer" reicht OO jedoch auf jeden Fall aus.

Dennoch will auch der "Standardnutzer" eine gute Rechtschreibkorrektur und eine Grammatikkorrektur (die nicht vorhanden ist), die jedoch grottig ist...
Bei jedem neuen Update das ganze Komplettpaket immer wieder runterzuladen ist auch eine Zumutung...
 

boidsen

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MS Office hat auch nich gerade die beste Korrektur - und einige der sonstigen "Macken" haben längst veranlasst, dass vor dessen Einsatz z.B. beim Verfassen von wichtigen Arbeiten an etlichen Hochschulen dringendst abgeraten wird...
 

Bermuda

Lieutnant
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einige der sonstigen "Macken" haben längst veranlasst, dass vor dessen Einsatz z.B. beim Verfassen von wichtigen Arbeiten an etlichen Hochschulen dringendst abgeraten wird...
Jep, wer da IRGENDEIN Officepacket benutzt hat eigentlich schon verloren. Geht nix über LATEX.
 

Mr T

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MS Office hat auch nich gerade die beste Korrektur - und einige der sonstigen "Macken" haben längst veranlasst, dass vor dessen Einsatz z.B. beim Verfassen von wichtigen Arbeiten an etlichen Hochschulen dringendst abgeraten wird.

In der vorletzten c't war ein recht umfangreicher Test (Seite 143 bisdrin. Openoffice schnitt da wirklich bescheiden ab (schlechter war nur noch google Text&Tabellen). StarOffice war auch nicht wirklich viel besser und knapp hinter Office 07 (erstaunlicher weise schnitt das schlechter ab als Office 2003). Mit sehr deutlichem Abstand vorne war der "Duden Korrektor 4 Plus", der integriert sich in OpenOffice und in Office und kostet rund 50€. Besonders wenn man viel an offiziellen Briefen schreibt ist das anscheinend eine Investition die sich lohnt.

Sobald es aber über ein paar Seiten hinausgeht und viele Formeln und Grafiken im Dokument vorkommen führt ja aber sowieso kein Weg an Latex vorbei.
 
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