"Wird Linux langsam marktfähig?"

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gast0815

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MS Office hat auch nich gerade die beste Korrektur - und einige der sonstigen "Macken" haben längst veranlasst, dass vor dessen Einsatz z.B. beim Verfassen von wichtigen Arbeiten an etlichen Hochschulen dringendst abgeraten wird...

Dennoch um Welten besser als die von OO...welche sonstige Macken? Das meiste wurde doch mit dem SP3 z.B. bei Office 03 und jetzt mit dem SP1 bei Office 07 ausgemerzt. Außerdem versteh ich deinen Satz nicht, ist bißchen deutsch-kauderwelsch (Abschnitt mit den Hochschulen und sonstige Macken...) :P
 

idontknow

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naja wenn man ernsthaft eine Hausarbeit / Seminararbeit /Diplomarbeit schreiben möchte ist eine office suite teilweise sehr ungeeignet.
Vor allem bei Fussnoten , Zitierrichtlinien , Index , Bibliographie , Bildern / Schaubilder , Formeln / Graphen , Anhängen, Sonderzeichen usw. ist LaTeX wirklich unschlagbar.
Auch das Endergebnis sieht wahnsinnig gut aus.
Auch kann man in LaTeX ziemlich tolle Präsentationen erstellen.

Ist aber natürlich mehr Aufwand bzw. man muss es halt lernen.
 

Berniyh

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http://www.phoronix.com/scan.php?page=news_item&px=NjMwMg
http://wiki.winehq.org/AdobePhotoshop

Ich hab es natürlich nicht ausprobiert, denn ich besitze kein Photoshop, aber wenn es denn
stimmt und zuverlässig funktioniert (über CrossoverOffice wird man vermutlich sogar professionellen
Support bekommen, auch wenn das erstmal eher für MS Office gedacht ist), dann würde damit
ein wichtiges Argument gegen Linux (bzw. allgemein alternative Systeme, Wine läuft ja so
ziemlich auf allem was in irgendeiner Form Code ausführen kann. ;)) wegfallen.

Viele wenns, aber wenn... 8)
 

Rones

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Hm, der Satz "Wine läuft ja so
ziemlich auf allem was in irgendeiner Form Code ausführen kann", stimmt so nicht, wenn dann musst Du "Wine" mit "Linux" ersetzen. Aber Wine kann auf jeden Fall NUR auf einer x86-Architektur laufen, da ja kein CPU-Emulator mit enthalten ist und somit alle Maschinenbefehle direkt auf der CPU ausgeführt werden. Lediglich die Windows-API-Aufrufe werden von Wine abgefangen und mit seinen Libraries ausgeführt.
Der Linux-Kernel steht dagegen für viele verschiedene Architekturen zur Verfügung (neben x86 auch PPC, ARM, m68k u.v.m), so dass dieser im Zusammenhang mit der im Source-Code verfügbaren GNU-Umgebung wirklich auf fast jeder Maschine zum Laufen zu bewegen ist.
 

Berniyh

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Hm, der Satz "Wine läuft ja so
ziemlich auf allem was in irgendeiner Form Code ausführen kann", stimmt so nicht, wenn dann musst Du "Wine" mit "Linux" ersetzen. Aber Wine kann auf jeden Fall NUR auf einer x86-Architektur laufen, da ja kein CPU-Emulator mit enthalten ist und somit alle Maschinenbefehle direkt auf der CPU ausgeführt werden. Lediglich die Windows-API-Aufrufe werden von Wine abgefangen und mit seinen Libraries ausgeführt.
Der Linux-Kernel steht dagegen für viele verschiedene Architekturen zur Verfügung (neben x86 auch PPC, ARM, m68k u.v.m), so dass dieser im Zusammenhang mit der im Source-Code verfügbaren GNU-Umgebung wirklich auf fast jeder Maschine zum Laufen zu bewegen ist.
Ja, ich meinte damit "Wine läuft ja so ziemlich auf allem was in irgendeiner Form x86-Code
ausführen kann".
Da hast du natürlich recht.

In erster Linie wollte ich damit aber auch darauf hinweisen, dass Wine ja auch auf BSD,
Solaris und anderen Unix Systemen die x86 Code ausführen können, läuft, mir ging es da
weniger um die CPU Architektur.
 

Ragas

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Hm, der Satz "Wine läuft ja so
ziemlich auf allem was in irgendeiner Form Code ausführen kann", stimmt so nicht, wenn dann musst Du "Wine" mit "Linux" ersetzen. Aber Wine kann auf jeden Fall NUR auf einer x86-Architektur laufen, da ja kein CPU-Emulator mit enthalten ist und somit alle Maschinenbefehle direkt auf der CPU ausgeführt werden. Lediglich die Windows-API-Aufrufe werden von Wine abgefangen und mit seinen Libraries ausgeführt.
Der Linux-Kernel steht dagegen für viele verschiedene Architekturen zur Verfügung (neben x86 auch PPC, ARM, m68k u.v.m), so dass dieser im Zusammenhang mit der im Source-Code verfügbaren GNU-Umgebung wirklich auf fast jeder Maschine zum Laufen zu bewegen ist.

Ich glaub er bezog sich eher darauf, dass es Wine nicht nur für Linux gibt. ;)
 

tomturbo

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Nunja, das IBM das sagt ist ja klar.
Dir vielleicht nicht, aber ohne jetzt die genauen Hintergründe dieses Satzes zu kennen denke ich, dass ein solcher Konzern, wie IBM, der im Rampenlicht der Öffentlichkeit steht, sich nicht leichtfertig zu so einer Aussage drängen ließe ohne ein bewusstes Statement abgeben zu wollen.

Insofern hat eine solche Aussage durchaus Gewicht.

lg
__tom
 

Ragas

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IBM arbeitet immerhin schon seit ewigkeiten mit Linux und hat das(^^) noch nie verlauten lassen.
 
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Gast03082012

Guest
Dir vielleicht nicht, aber ohne jetzt die genauen Hintergründe dieses Satzes zu kennen denke ich, dass ein solcher Konzern, wie IBM, der im Rampenlicht der Öffentlichkeit steht, sich nicht leichtfertig zu so einer Aussage drängen ließe ohne ein bewusstes Statement abgeben zu wollen.

Insofern hat eine solche Aussage durchaus Gewicht.

lg
__tom

IBM und Linux

Die Werbung ist schon circa zwei Jahre alt.
 

tomturbo

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Gast03082012

Guest
UND NICHTS!

Betrachte die Werbung. Als Werbung für ein reines Server-OS ist Sie viel zu "flauschig", ergo gibt es auch andere Zielgruppen.

IBM unterstützt schon seit längerem Linux. mag sein, dass Sie das nur machen um die Konkurrenz zu ärgern. Das ist ja auch egal. Es geht darum das ein bekannter Befürworter von Linux sagt, dass Linux jetzt reif für irgendwas ist.

Allerdings sagt Mircrosoft auch ständig, dass Windows sicher ist. Siehst du nicht die parallelen?

Falls, nicht: IBM ist in dieser Sache voreingenommen.
 

Markus Everson

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IBM und Linux

Die Werbung ist schon circa zwei Jahre alt.

Und sie enthält genau Null mal das Wort "desktop".

1 IBM hat kein AIX für x86,
1 es gibt einen großen Markt für x86-Server

Zähle ich das zusammen bekomme ich als Ergebnis einen Hinweis auf den Grund für IBMs Unterstützung für Linux auf X86-Servern. Soweit klar.

Aber nun wird von IBM eine bedeutende Applikation mit Support für eine Mainstream Desktop-Linux-Distribution angekündigt. Das ist neu und war bisher nicht unbedingt absehbar.

Und letztlich lautet der Topic des Threads "Wird Linux langsam marktfähig" und ein Lotus Notes für Linux ist wohl unabstreitbar ein Schritt hin in Richtung zu mehr Marktfähigkeit.
 

Ragas

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Falls, nicht: IBM ist in dieser Sache voreingenommen.
Das mag zwar sein, trotzdem ist es, obwohl sie Linux schon sehr lange einsetzen, das erste mal, dass sie einen Durchbruch für Linux im Desktopmarkt prophezeien. ;)

IBM hat eine komplett andere Firmenphilosophie als Microsoft. Zudem Produzieren sie Linux nicht. Also ist es eher so, als ob EA-Games (oder was weiß ich welche Firma so auf Windows setzt) den Durchbruch von Windows Prophezeien würde. ;)
 

Berniyh

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IBM hat eine komplett andere Firmenphilosophie als Microsoft. Zudem Produzieren sie Linux nicht. Also ist es eher so, als ob EA-Games (oder was weiß ich welche Firma so auf Windows setzt) den Durchbruch von Windows Prophezeien würde. ;)
Der Vergleich hinkt ein Wenig, da IBM selbst aktiv an Linux mitentwickelt.
http://tree.celinuxforum.org/gitsta...hart_parameter2_month=0&submit=1&showcount=10

Achtung die Grafik geht nur nach der Domain der Email Adresse, muss also nicht unbedingt
100%ig präzise sein, aber gibt einen ungefähren Eindruck.

Natürlich stimmt es allerdings, dass IBM's Interessen am Kernel eher in die Server Richtung
gehen und weniger in die Desktop Richtung.
Aber dort hat IBM bei OpenOffice (welches ja auch nahe an Linux als Betriebssystem steht)
die Finger mit im Spiel.

Meines Wissens hat IBM doch zudem schon früher mal Lotus Versionen unter Linux
veröffentlicht, allerdings hat das damals kaum jemanden interessiert.
.
EDIT :
.

Mal eine andere Frage, in dem Text ist von Ubuntu 7.0 die Rede, was ist damit gemeint?
 
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Ragas

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noch mal kurz meine meinung zur topic:
ich nutze schon seit dutzendenden von monden linux (in form von SuSe) und fand die 9.3 und 10.3 als sehr praktikabel. da linux vermehrt (aus ökonomischen gründen) in schulen zum einsatz kommt, ist es in meinen augen nur noch eine frage der zeit, bis diese generation "produktiv" wird und eine ausgeprägte zuneigung entwickelt. auch für unsere eltern sowie deren eltern ist eine aktuelle tux-distribution eine sehr gute alternative zu den fenster-OS's (wenn's um's surfen, mailen und z.b. textverarbeiten geht). mal abgesehen von den einschränkungen (aktuelle D3D-spiele, grafikbereich, CAD, etc..) wird sich wahrscheinlich ein trend zu den offenen und vor allem kostenlosen betriebssystemen abzeichnen. sie haben sich zu einer attraktiven alternative gemausert...
 

Mogul

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Naja, so einfach ist es eben nicht. Gerade größere Firman mit vielen Abteilungen und vielleicht Europäischen Abzweigungen werden nicht so einfach auf nen Linuxdesktop umstellen. Bis die entsprechenden Leute auf den Posten sitzen vergeht noch einiges an Zeit.
IMHO könnte sich das über ThinClients ansatzweise durchsetzen. Die nehmen kaum Platz weg, laufen sauber und geben den Mitarbeitern bei geringem Platzaufwand eine gute Möglicghkeit zum testen.
 

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Naja, so einfach ist es eben nicht. Gerade größere Firman mit vielen Abteilungen und vielleicht Europäischen Abzweigungen werden nicht so einfach auf nen Linuxdesktop umstellen. Bis die entsprechenden Leute auf den Posten sitzen vergeht noch einiges an Zeit.
IMHO könnte sich das über ThinClients ansatzweise durchsetzen. Die nehmen kaum Platz weg, laufen sauber und geben den Mitarbeitern bei geringem Platzaufwand eine gute Möglicghkeit zum testen.
Da passt die Meldung hier gut rein, die franz. Polizei rüstet auf Linux um:

http://www.theinquirer.net/gb/inquirer/news/2008/01/30/french-plod-drops-windows-open
http://news.yahoo.com/s/afp/20080130/tc_afp/franceinternetpolice

Die sind da anscheinend echt fit, 2005 habe sie auf OpenOffice umgestellt und 2006 auf Firefox & Thunderbird ...

The coppers have been moving to open source software since 2005 and reckon it saves some seven million euros (10.3 million dollars) by doing so.

"In 2004 we had to buy 13,000 licences for office suites for our PCs," said, Geraud,"but in the three years since then we've only had to buy a total of 27 licences."
Die Zahlen sind schon extrem ^^
Anscheinend sind die klammen Staatshaushalte doch für was gut, wenn kein Geld da ist, hilft wohl auch kein B.Gates Exklusivbesuch *lol*

ciao

Alex
 
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tomturbo

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Wetten das es was hilft ;)
Naja klar .. wer weiss das schon, aber zumindest scheint es in F nichts zu helfen (wobei ich da jetzt nicht weiss, ob Bill dort "vorgesprochen" hat).

Was läuft eigentlich in D bei der Polizei ? Ich erinnere mich nur dunkel, dass irgendein Großprojekt mit der Polizeisoftware schief ging (ala LKW Maut, etc. pp)

ciao

Alex
 

Mogul

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Naja, wir hatten das Thema doch schonmal. Linux ist im roff. Bereich nicht günstig und wird es auch nicht sein wollen. Mit Support kostet das auch ne Menge Kohle und das nur an irgendwelchen Lizenzen festzumachen, also ich weiß nicht. Die Desktops umzurüsten ist die eine Seite, das Backoffice ne andere. Einfach ein paar Strippen ziehen und ein bischen DSL zu beantragen ist ja nun nicht des Rätsels Lösung.
Wer allerdings gerade seine XP Lizenzen erneuern muß oder die Abschreibungen durch hat der kann sicherlich über ein Linuxfrontend nachdenken.

PS: Bischen OT: Was ich momentan recht gut finde ist Spicebird. Das läuft trotz V0.4 recht geschmeidig.

MFG
 
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Berniyh

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Wo wir gerade dabei sind:
http://www.pro-linux.de/news/2008/12277.html
Auch Hewlett-Packard hat jetzt einen Linux-PC im Angebot, jedoch handelt es sich bei dem »t5735« um einem Thin-Client. Als Betriebssystem wird auf dem »HP Compaq t5735 Thin Client« Debian 4.0 vorinstalliert.

Da fällt mir ein, ich sollte mal den Thread mit den Linux PCs aktualisieren.
Böser Berniyh. *glaubses*
 

Noerknhar

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Mhm ja, das ist ein Linux-PC, allerdings ein ThinClient. Zählt das wirklich? ;)
 
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