"Wird Linux langsam marktfähig?"

Antarctica

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Ragas

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Ole

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Die Welt ist nicht nur Windows und Linux. ;)

Stimmt, eigentlich ist sie nur Windows. In einigen Nischen gibts dann noch was anderes. ;)

Ist nun mal so.
Mein Notebook hat auch standardmässig Linux drauf, das läuft auch wunderbar und ich bin zufrieden, sobald aber irgendeine Systemeinstellung, Erweiterung oder eine simple Installation anliegt, die nicht über den Paketmanager läuft steh ich dumm da...
 

tomturbo

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Mein Notebook hat auch standardmässig Linux drauf, das läuft auch wunderbar und ich bin zufrieden, sobald aber irgendeine Systemeinstellung, Erweiterung oder eine simple Installation anliegt, die nicht über den Paketmanager läuft steh ich dumm da...
Ist ja unter Windows auch nicht anders, sobald kein setup.exe da ist wirds unmöglich.
Sourcen kompilieren is nich ...

Is nun mal so .... ;)

lg
__tom
 

Berniyh

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Ist ja unter Windows auch nicht anders, sobald kein setup.exe da ist wirds unmöglich.
Sourcen kompilieren is nich ...
Selbst wenn eine setup.exe vorhanden ist...
Die meisten hier im Forum können das inzwischen, aber viele Menschen können das nicht.
Klingt komisch, ist aber so.
 

gruenmuckel

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Ich möchte aktuell mal zur Fragestellung NEIN sagen.

Hab gerade Kubuntu 7.10 Desktop-CD gesaugt, und von ihr gebootet.

Der Ladebalken geht durch, danach bekomme ich den Mauszeiger in "X"-Form. Ein blauer Bildschirm erscheint, der meinen TFT zu 9/10 ausnutzt. Danach geht der Monitor aus, ich höre noch den Startsound und das war es dann.

Ich habe keine exotische Hardware, trotzdem will die Live-CD nicht. Kubuntu ist für mich damit sicherlich brauchbar wenn es läuft, aber marktfähig sicherlich nicht.
:(
 

Ragas

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naja, die meisten programme sind eigentlich recht einfach zu kompilieren. Allerdings hab ich grad auch so einen Kandidaten, wo ich mir denke... WTF?!

hmm scheine das problem jetzt gelöst zu haben, aber es gibt immernoch ein par sachen, die mich an dem teil wundern.
 
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idontknow

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das Hauptproblem ist das die meisten User zu faul sind eine readme Datei zu lesen (auch unter win).

Software wird bereitgestellt von :

1.) distri eigenes repo
2.) Hersteller repository (z.B. wine),
3.) Hersteller bietet Pakete zum download ohne repo an (z.B. skype in einem Format z.B. .deb oder rpm)
4.) es gibt ein source tar.gz
5.) andere Installationsmethoden : Java , klick ...

1-3 können über GUI Frontends installiert werden, wenn man vorher sich die Anleitung des Herstellers mal durchlesen würde, wie z.B. das repo einzubinden ist.
(z.B. bei medibuntu.org für die medibuntu sachen , oder bei wine für das repo etc.)

4.) Nur hier muss man was durchlesen ( und verstehen ) die sourcen entpacken ( auch per GUI möglich) und 3 ( leider muss ich das nochmal wiederholen : ja, "drei" ) Befehle eintippen.
Soooo schwer ist das wirklich auch nicht.

Vor allem so häufig das es _nur_ sourcen gibt kommt heute nicht mehr so oft vor. Natürlich wenn man unbedingt das neuste haben möchte , dann muss man schon mit sourcen hantieren , ist aber dann auch sinn der sache.

Wieviele Möglichkeiten der Softwareinstallation gibt es unter anderen _nicht_ OSS Systemen ?


@gruenmuckel : evt. könntest du einen eigenen post aufmachen, was für hardware hast du ? probier mal beim boot auswahlmenü der cd eine andere Auflösung zu wählen , ist glaube ich f4. Leider urteilst du etwas vorschnell...


Linux ist definitiv Marktfähig, vor allem im non Consumer bereich sieht man immer mehr. U.a. auch bei den Zulieferern von Soft / Hardware . Viele Anbieter wollen z.B. ihre Treiber im Kernel mainline haben. Auch die letzten Schritte von ATI u. Intel gehen in diese Richtung.
 

Opteron

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wenn man das so liest, ist das schon ein großer Schritt in Richtung "marktfähig", auch wenn viele Linuxianer auf den Markt wohl verzichten könnten.

Die Planung läßt mal wieder zu Wünschen übrig, aber das ist ja nichts Neues bei der US Army:

http://www.theregister.co.uk/2008/02/05/us_army_linux_integration/

But the Army has largely been prepping new Linux-friendly weapons, vehicles, and devices before the completion of a software network to connect them to its existing Windows-based infrastructure — or blithely, putting the chariot before the warhorse.

(....)

That potentially presents a major problem for the first brigade of Linux-based FCS vehicles expected to be introduced in 2015. Linux-based systems have a limited ability to communicate with Microsoft-based systems. And interoperability issues aren't something you want to deal with in a war zone.

ciao

Alex
 

boidsen

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Negnidürtressaw
Ich möchte aktuell mal zur Fragestellung NEIN sagen.

Hab gerade Kubuntu 7.10 Desktop-CD gesaugt, und von ihr gebootet.

Der Ladebalken geht durch, danach bekomme ich den Mauszeiger in "X"-Form. Ein blauer Bildschirm erscheint, der meinen TFT zu 9/10 ausnutzt. Danach geht der Monitor aus, ich höre noch den Startsound und das war es dann.

Ich habe keine exotische Hardware, trotzdem will die Live-CD nicht. Kubuntu ist für mich damit sicherlich brauchbar wenn es läuft, aber marktfähig sicherlich nicht.
:(
Auf dem Rechner aus "Mein System"? Das kann eigentlich kaum sein, obwohl bei nem Ubuntu weißmer nie so genau - die sind zwar echt DAU-freundlich, haben aber noch so manche Tücken, für die Linux selber bzw. das zugrunde liegende Debian nix dafür kann. Probier mal ne andere, einigermaßen aktuelle Linux-Live-CD und wenns dann auch ned geht, weißt dass mit der Hardware was zumindest merkwürdig is...
 

Perry3D

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Hatte bei einem Freund mit einer 8800GT genau das selbe Problem. Wenn man den Treiber in der xorg.conf auf "vesa" stellt, geht auch der X-Server. Immer das selbe leidige Problem mit moderner Hardware: die läuft selten out-of-the-box.
 

Berniyh

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Hatte bei einem Freund mit einer 8800GT genau das selbe Problem. Wenn man den Treiber in der xorg.conf auf "vesa" stellt, geht auch der X-Server. Immer das selbe leidige Problem mit moderner Hardware: die läuft selten out-of-the-box.
Naja, bei Nvidia kannst du das auch kaum verlangen. Die stellen keinerlei Dokumentation
zur Verfügung, 3D ist sowieso fast nicht drinnen und am nv Treiber, der nur 2D bietet wird
seitens Nvidia auch nur wenig mitgearbeitet.

Allerdings sollte der Betrieb mit einer Kerneloption schon möglich sein. Leider ist hier Ubuntu
etwas mager. Es könnten mehr Kerneloptionen im Bootmenü dokumentiert sein.
Aber das ist wohl der Preis einer "Einsteigerdistribution".
 

Yrr

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Ich hatte das Problem das beim Ubuntu7.10-CD Start der Bildschirm immer schwarz wurde auch schon bei mir ließ es sich aber durch "im sicheren Grafikkmodus starten"(oder so ähnlich) beheben und ich konnte Ubuntu dann auch problemlos installieren
 

Perry3D

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Und es gibt ja auch noch die Alternate-CD, die komplett auf eine grafische Oberfläche bei der Installation verzichtet.
 

Berniyh

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http://www.heise.de/newsticker/IT-Analysten-Windows-kollabiert--/meldung/106358

So gesehen ist die Marktfähigkeit von Linux ja fast egal ^^

ciao

Alex
Volker Pispers schrieb:
Wirtschaftsexperten! Was blöderes finden Sie in keinem Tierpark.
Zwar sind nun IT Analysten nicht gleichzusetzen mit Wirtschaftsexperten, denn trifft es meiner Meinung nach ebenso zu.

Das Erbärmliche ist aber, dass den Idioten auch noch alle hinterher laufen.
 

Opteron

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Zwar sind nun IT Analysten nicht gleichzusetzen mit Wirtschaftsexperten, denn trifft es meiner Meinung nach ebenso zu.

Das Erbärmliche ist aber, dass den Idioten auch noch alle hinterher laufen.
Tja war so, ist so, und wird auch so bleiben, zumindestens bis zur nächsten Revolution ;-)

ciao

Alex
 
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Linux wird sich in der Zukunft langsam immer mehr im produktiven Umfeld verbreiten.
Anbieter mit Linuxprodukten gibt es genug: Mandriva, Novell und redhat sind schon bekannt. Gerade Redhat expandiert immer mehr. Mandriva versuch auch im Ausland, vor allem auch im Nahen Osten einschließlich Israel den Markt zu erschließen.
Hardwareanbieter welche alternative Prozessoren verkaufen müssen was anderes als Microsoft als OS verwenden.
man beachte: Linux und Microsoft haben unterschiedliche Lizens-Traditionen. Der Linuxkernel ist an sich ein Projekt welcher Runtimeumgebungen und Anwendungen bei der Entwicklung ausgrenzt. Der kernel wird nur für bestimmte breitbandige Anwendungszwecke angepasst. --> [modular/monolithisch]
Der Rest den der User verwendet, wie das Userland ist reine Eigeninitiative.
Die Firmen werden sozusagen fachspezifische Distributionen gegen Bezahlung supporten.
Beispiele sind Oracle Datenbank oder für Firmen zurecht geschnittene Server Distributionen von Novell oder Redhat.

Sobald Linux/GNU und andere freie Unixe den Markt dominieren würden (einschließlich priv. Haushalte) sehe ich schwarz. 10% Linux Marktanteil ist korrekt.
Mehr auch nicht, weil sonst sind wir Linux/Unixanwendern irgendwelchen zunehmenden Malware-Attacken ausgesetzt. Je mehr ein OS/ oder eine Software verbreitet ist, umso mehr Schädlinge gibt es dafür.
 
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Mogul

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GG
Ich sehe da kein Problem. Wenn Firmen sich so weit vor wagen das eigene Linux-Distris hersugeben und mit den eigenen Produkten bundeln, dann sollen sie gefälligst auch Leute einstellen die sich um die Lücken kümmern.
Je mehr ein OS/ oder eine Software verbreitet ist, umso mehr Schädlinge gibt es dafür.
Nunja, deswegen davor Angst zu haben ist ja nun der falsche Weg. Es gibt genügend Bug oder Möglichkeiten in stehende Installationen einzugreifen oder anzugreifen. Warum? Weil einige Firmen eben nicht jeden Tag patchen können da es stellenweise tatsächlich Software gibt die von den Firmen beispielweise für solaris 10 U1 frei gegeben ist aber eben nicht für U3. U1 wird bezahlt supported, für U3 wird nichts garantiert.
Letztendlich ist aber auch das nur ein kleines Problem. Von 500 Servern stehen vielleicht - je nachdem - 10-30 in der DMZ, der Rest ist hinter der Firewall und kann ausschließlich von den eigenen Leuten angegriffen werden. So gesehen ist das Risiko dann doch wieder geringer als es gern verkauft wird. Ich hab Server stand 2006 die aber eben nicht angefasst werden da das Risiko einschätzbar ist.

MFG
 

Berniyh

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Sobald Linux/GNU und andere freie Unixe den Markt dominieren würden (einschließlich priv. Haushalte) sehe ich schwarz. 10% Linux Marktanteil ist korrekt.
Mehr auch nicht, weil sonst sind wir Linux/Unixanwendern irgendwelchen zunehmenden Malware-Attacken ausgesetzt. Je mehr ein OS/ oder eine Software verbreitet ist, umso mehr Schädlinge gibt es dafür.
Das ist schon richtig, aber auch wieder nicht.

Der Vorteil der Marktkraft von Linux wäre, dass, im Gegensatz zu Windows, auch andere System davon profitieren würden.
Wenn Linux also auf dem Vormarsch ist, dann provitieren meiner Meinung nach vor allem folgende Systeme davon (neben Linux natürlich):
- *BSD/OS X
- ReactOS (durch Wine, welches von Linux lebt)
- Solaris

Selbst GNU/Hurd wird vermutlich einen kleinen Schub bekommen.
Die Folge wäre also, dass der Massenmarkt Linux verwendet, man sich aber notfalls (falls Linux tatsächlich von Viren etc. überschwemmt wird) auf andere Systeme absetzen kann.
Denn diese anderen Systeme mögen zwar näher als Windows an Linux dran sein, dennoch halte ich es nicht unbedingt für wahrscheinlich, dass alle Viren auf diesen Systemen funktionieren.
 
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Ich verstehe auch nicht die Dramatik um die Marktfähigkeit von Linux.
Die Personen/Firmen die den Drang haben mit Linux ihre Systeme zu betreiben, haben Linux schon längst als OS.
Die Entwicklung und etablierung in produktiven Umgeben läuft schon recht lange.
Es ist auch eine Sache des Willens Linux als Produktivsystem zu verwenden.
Außerdem ist es doch völlig uninteressant wer welches OS verwendet.
Die Entwicklung von Linux, BSD, Solaris wird weiter bestehen bleiben.
Ich betrachte in der Unixwelt Solaris in Form von Opensolaris als den Newcomer bei den Community Projekten.
Solaris wird evtl. in der Zukunft den Linuxleuten paar Prozentpunkte klauen.
 

idontknow

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OSS ist wegen der offenen Natur weniger von Malware betroffen als CSS.

Keine Software ist zu 100% sicher, jedoch ist es manchmal wirklich erstaunlich wie schnell bugs in den großen OSS Projekten gefixt werden.
Auch steht es jedem frei ein security framework seiner Wahl zu integrieren. Bei CSS ist man auf das vom Hersteller angewiesen.
 

Berniyh

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http://www.pro-linux.de/news/2008/12599.html

Das ist sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung.
Somit werden dort, wo es wirklich drauf ankommt, Technologien geteilt (wie das ja jetzt schon der Fall ist, zum Beispiel mit DBUS, aber in Zukunft hoffentlich noch deutlich mehr), und somit zum Einen die Interoperabilität verbessert, sowie die Duplizierung von Code gesenkt.
Bleibt nur zu hoffen, dass die beiden Desktopumgebungen ihr Gesicht bewahren und dass wir nicht in 5 Jahren ein Knofce (hab mal XFCE auch mit reingenommen, was ja ein bisschen in Richtung Light-Weight Gnome geht) Wischiwaschi Desktop haben, mit dem keiner zufrieden ist. :)
 
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