E-Mobilität: Fluch oder Segen?

Woodstock

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Das wärs ja, wenn jemand auf den Trichter kommt, dass alle E-Autos jetzt ebenfalls illegal wären, weil sie keine Mineralölsteuer entrichten *buck*

Beschreis nicht.

Man bekommt ja in der Umweltzone sogar mit dem Elektroauto ein Knöllchen wenn keine Plakette dran ist:

https://www.youtube.com/watch?v=uNfiu6xoaT0

Und hier wird der rechstaatliche Wahnsinn warum das so ist erklärt:
https://www.wp.de/staedte/siegerlan...e-autos-in-umweltzone-siegen-id215169323.html

Da bleib ich bei unserem Vito Diesel. Da weis ich wenigstens warum ich im Falle eines Falles ein Knöllchen bekomme :)
 

Morkhero

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MagicEye04

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olsen_gg

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Also, ich finde E-Mobilität richtig gut. Ohne elektrischen Anlasser in meinem 528i würde ich ganz schön blöd aussehen. *noahnung*
Ne Kurbel kommt mir da nicht rein... Und Karbidlampen sehen geil aus, aber Xenon bringt doch mehr Licht.
Außerdem fliegen Karbidlampen bei 250 immer weg.
 
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Woodstock

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Liest sich schön.

Nur...

Nicht jeder hat eine PV Anlage auf dem Dach um sich damit die Stromkosten für ein Elektroauto "schön zu rechnen" wie in dem Kommentar. Und nicht bei jedem ist aufgrund der Lage ne PV nutzbar. Ist bestimmt praktikabel das Haus nachträglich nach Süden auszurichten oder zu versetzen.
Was kostet so ne PV Anlage mit Batteriepufferspeicher?

Ich denke bei den meisten Leuten die ein Elektroauto fahren oder eines wollen kommt der Strom ganz normal aus dem Kraftwerk ihres Vertrauens.

Wiegesagt. Wenns in Fahrprofil passt mag eine Elektroauto ok sein. Bei uns passt aber nicht ins Profil. Also wird der nächste gebrauchte wohl wieder ein Vito, Traffic what ever mit Diesel bei uns.
Auf dem Land.
 

dFeNsE

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Mit PV haben meine Arbeiteitgeber jetzt etwas über 300EUR Strom nachzahlen müssen...
Geladen wird, nebebn der Stromversorgung für den Hof, ein Panamera Hybrid und ein BMW i3.

Die Tankstellenrechnung lag vorher immer so um 100EUR pro Woche, das wären also 5200EUR Spritkosten pro Jahr für einen Porsche Macan...den hatten sie vor dem Umsteig auf die anderen beiden.
Jetzt tanken sie einmal im Monat für deutlich weniger, da meiste geht elektrisch mit dem i3, größere Strecken mit dem Panamera. Zumindest mit diesen beiden Autos.

Wie viel Leistung die PV Anlage hat, kann ich allerdings nicht sagen, aber es scheint sich wohl gelohnt zu haben. Die wurde so ziemlich zeitgleich mit den beiden E-Autos angeschafft.
 
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BoMbY

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Ja, wenn man eine eigene Solaranlage hat (für welche man keine hohen Einspeisepreise mehr bekommt), und das Auto während der Sonnenstunden geladen werden kann, dann lohnt sich das unter Umständen schon.
 

dFeNsE

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Iscaran

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Ja. Hajek ist der richtige Mann :-).

Wollte das auch gerade verlinken.

Hier im Topic sind ja auch wieder alle klassischen Mythen über e-autos drin, das ich bereits nach 3 Seiten schon kotzen möchte und mir ernsthaft überlegt habe hier überhaupt einen Beitrag zu schreiben.

1.) Ich persönlich finde e-Autos gut.
2.) Wollen wir auch nur Ansatzweise unsere Gesellschaft in CO2-Neutral umbauen werden wir nicht umhin kommen "energieeffizienter" zu sein.
3.) Das e-Auto (BEV, Battery electric vehicle) ist ca 3x "energieeffizienter" wie ein Benziner und ca 2.5x effizienter als ein Wasserstoff auto (FCEV, fuel cell electric vehicle)
4.) Natürlich hat eine Technologie von der man ca 5 Mio/Jahr allein in Deutschland verkaufen möchte nicht "NULL" ökologischer Impact. Allerdings und das ist erstmal das wichtigste. Es ist BESSER als Benzin/Diesel Autos.
5.) Natürlich gibt es Nischenbereiche wo BEVs keinen Sinn machen.
6.) Reichweite ist kein Problem (die meisten Modelle haben Stand heute >300km)
7.) Laden ist eher kein Problem - vor allem für ~40% der Menschen die Zuhause eine Steckdose (in Autoreichweite) ihr eigen nennen können.
8.) Laden und Langstrecke ist kein Problem - entlang der Autobahnen gibt es ein Netz aus Schnellladestationen und wer ernsthaft behauptet er fahre TÄGLICH 1.000 km Hamburg - München OHNE auch nur einen Stopp zum Essen der lügt.
Allerdings - man muss sich halt erstmal "umgewöhnen" und ggf. eben einen Routenplaner konsultieren:
https://abetterrouteplanner.com/
BEV Typ und Fahrprofil eingeben und auf berechnen klicken
9.) Rohstoffe, vor allem Lithium sind kein Problem. Ich behaupte außerdem daß der Ökologische Schaden den ein paar wenige Lithiumminen anrichten mindestens >> viele hundert mal kleiner ist als der Schaden den die ZIG - Ölfelder und Raffinerien dieser Welt + Tankerunglücke der Vergangenheit eingerechnet an Schaden anrichten bzw. angerichtet haben.
10.) Die "pöse" Kinderarbeit im Kongo - klar, es gibt ja auch heute keine schlechten Arbeitsbedingungen in der Ölwelt...
11.) Haltbarkeit !!! Die Akkus halten >> 500.000 km und damit auch das Auto - sofern die Karosserie nicht auseinanderfällt. Wenn also deine Dieselkarosse 500.000 km hält, tuts das BEV auch
12.) CO2 Rucksack - ist vernachlässigbar "klein" siehe Hajek, oder
https://www.isi.fraunhofer.de/conte...reibhausgasemissionsbilanz_von_Fahrzeugen.pdf
13.) Das Stromnetz wird zusammenbrechen...
Nein wird es nicht. Für 100% BEVs auf deutschen Straßen brauchen wir nur ca 20% mehr Strom als wir JETZT haben und durch die Leitungen gehen.
Die Netzbetreiber sehen hier keine massiven PRobleme:
https://ecomento.de/2019/11/07/das-stromnetz-ist-auf-elektromobilitaet-vorbereitet-n-ergie-studie/
https://ecomento.de/2019/10/28/modellversuch-e-mobility-allee-netze-bw-zieht-positive-bilanz/
https://ecomento.de/2019/08/27/elektroauto-boom-ohne-hohe-netzinvestitionen-moeglich-studie/
14.) Der Haupt"segen" der BEVs ist der EXTREM hohe Wirkungsgrad bezogen auf die Energie die notwendig ist 100 km zu fahren.
Nur zum Vergleich - ein Supersparsamer Diesel kommt mit 4.5l/100km zurecht stimmts ?
DASSELBE Auto in BEV braucht aber nur ~1.5l/100km an Energie....na klingelts jetzts warum BEVs gut sind ?
Vergleicht man BEV vs Benziner/Diesel bei jeweils gleicher Bauform etc. gewinnt eigentlich IMMER das BEV und zwar um längen.
15.) Wasserstoff ist KEINE sinnvolle Technologieoffene Lösung für das PRoblem. Denn Wasserstoff-Autos brauchen erstmal 2.5x soviel 100% Ökostrom damit sie genauso weit fahren wie BEVs...solange wir also nicht 100% + 150% Ökostrom haben ist Wasserstoff-Mobilität keine Lösung (außer in den Nischen wo es z.B. mit einem BEV eben NICHT geht). Das wird nur leider von starken Lobbygruppen gebetsmühlenartig und mit Hilfe derselben "Tricks" die man schon gegen BEVs genutzt hat widerholt und die Leute glauben es.
https://innovationorigins.com/fraun...-vehicles-and-diesel-cars-are-not-even-close/
https://www.wiwo.de/unternehmen/aut...insetzen-wo-er-auch-sinn-ergibt/25192302.html
(Ich mag Stefan Hajek !) :-)

Allgemein: Wie und warum wir PV, BEV (und Wind und Wasserstoff brauchen
https://www.volker-quaschning.de/publis/vortraege/2019-06-17-HTW-Berlin_Quaschning_Handout.pdf
Wir brauchen das um STROM zu erzeugen. Damit können wir die Kohle/öl/etc. abschalten und zusammen mit "Ökostrom basierter" Mobilität ca 50-60% der CO2-Emission Deutschlands komplett eliminieren. Der Rest käme durch Optimierung im Hausbereich, Umstellung der Industrie, etc.).

Wir brauchen H2 für STROM - und erst danach für Mobilität. !!!


Achja:

16.) e-Autos sind teuer...JA in der Anschaffung - aber nicht in den Gesamtkosten auf Lebenszeit. Allein schon wegen der SUPER-Sparsamkeit und dem "billigen" Strom (im Vergleich zu Diesel). Dazu kommen gesenkte Werkstattkosten (um ca 1/3 weniger) bzw. ca ~60% der Kosten eines Benzin/Diesels.

Ich glaube das waren so die gängigsten Mythen in maximaler Kürze "debunked".
 

dFeNsE

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Ja. Hajek ist der richtige Mann :-).

Wollte das auch gerade verlinken.

Hier im Topic sind ja auch wieder alle klassischen Mythen über e-autos drin, das ich bereits nach 3 Seiten schon kotzen möchte und mir ernsthaft überlegt habe hier überhaupt einen Beitrag zu schreiben...

Wobei es hier noch sehr anständig zugeht. :)
Und man darf halt nicht vergessen...jahrzehntelange Lobbyarbeit bestimmter Interessengruppen hat nun mal Spuren hinterlassen. Das spiegelt sich dann leider nicht nur in der Politik wider, sondern eben auch in der Bevölkerung.
Und gerade beim Auto, da ist der Deutsche sehr eigen.

Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht!
 
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MagicEye04

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Also ich habe in letzter Zeit auch mal zunehmend beobachtet, dass alle Ladesäulen an manchen Raststätten bereits voll mit BEAs belegt sind.
Die spanndende Frage wird also für mich sein - findet mit zunehmender Verbreitung auch ein weiterer rasanter Ausbau der Lademöglichkeiten statt oder muss man seine Ladesäule in Zukunft gar vorbestellen?
Witzigerweise waren das meist Tesla-Stationen, wo ja ohnehin schon 5 BEAs hinpassen.
 

Riddler82

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Hallo Iscaran,

faktisch hast du mit vielen Punkten recht, allerdings wirkt dein Rundumschlag und Wortwahl teils recht "butthurt" wie der Engländer so schön sagt. Du wirfst hier pauschal fast allen Teilnehmern vor unsachlich zu sein oder irgendwelchen Mythen auf den Leim gegangen zu sein und zu lügen. Das schwächt die Aussage deines Beitrags leider ab, so gut er auch sein mag.

Um mal auf ein paar Punkte einzugehen:

9.: Keiner hier hat behauptet, dass die Ölförderung sauber ist, oder? Es muss allerdings erlaubt sein, auch auf die hässlichen Seiten dieser neuen Technologie hinzuweisen.

10.: Auch hier, hat niemand hier behauptet, dass die Ölindustrie toll oder gar sauber ist, oder? Siehe 9., es muss erlaubt sein, die hässliche Seite anzusprechen, auch wenn es den Jüngern der BEVs nicht passt.

11.: Sagt wer? Die Hersteller? Quelle?

13.: "Die Netzbetreiber sehen hier keine massiven Probleme:" Ok, wir reden hier größtenteils von Menschen die auch mit Atomkraft kein Problem haben und ernsthaft als Zukunftstechnologie sehen, das nur nebenbei. Als vor nicht allzulanger Zeit die Blackouts in Nord- und Südamerika passiert sind, hat man hier auch von vielen Seiten gewarnt, dass wir näher an der Gefahr sind, als viele Leute glauben.
https://www.manager-magazin.de/unte...stromnetz-am-rand-von-blackout-a-1248733.html Noch gar nicht so lange her.
20% mehr Last auf ein System das nach Ansicht von verschiedenen Experten schon nahe an der Grenze läuft? Also ich wäre da skeptisch. Wie es nun wirklich aussieht, kann von uns keiner ernsthaft beurteilen.

14.: Ja, die Effizienz ist toll. Hat auch hier niemand ernsthaft bestritten, so weit ich sehe. Allerdings ist so eine Effizienz fürn Popo, wenn ich dann unterwegs mindestens 3x-4x so lange Laden muss als ich mit Flüssigkraftstoff (dies schließt eventuellen Kraftsstoff aus Power2Gas ein) brauche. Das überschneidet sich mit 6. und 8., es muss erlaubt sein, auf die Schwachstellen und Nachteile hinzuweisen, genau wie man die Schwachstellen und Nachteile von konventionellen Fahrzeugen benennt.
 

tomturbo

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Iscaran

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9.) Nein. Ich hab das nur schon mal erwähnt weil es bestimmt noch kommt.
Wenn Umweltschäden durch Rohstoffabbau so ein Problem sind. Warum sollte dann ein weniger davon wegen BEVs ein Problem sein daß GEGEN dies Art Mobilität spricht, wo doch die aktuelle Art der Mobilität noch wesentlich größere Umweltschäden zur Beschaffung von Treibstoff verursacht ?
Es muss allerdings erlaubt sein, auch auf die hässlichen Seiten dieser neuen Technologie hinzuweisen.
Kein Ding. Gern. Aber das wird oft als Grund angeführt warum BEV-Mobilität NICHT BESSER ist als Verbrennermobilität. Und damit stellt sich mir die Frage nach dem "besser"...= weniger schädlich usw...

11.) Ein Akku moderner Art schafft ca 1.000 Ladevorgänge (und hat dann noch >80% Kapazität).
E-Auto Batterien sind KEINE Handys/Notebooks oder sonstige "kleingeräte" deren Akkus auf 3 Jahre Haltbarkeit ausgelegt sind. 1.000 zyklen bei einer Reichweite von 300 km sind ? 300.000km...und das hält so ein Ding.
Die meisten Hersteller von BEVs gebe 8 Jahre Garantie (und zwar EGAL was du mit dem Ding anstellst) UND eine Garantie auf >>150.000km (je nach hersteller 150-200.000)

Das machen die, weil sie Wissen daß hier keine 100% Umtauschorgien stattfinden werden. Das es bei so Massenprodukte den einen oder anderen Akku gibt der das nicht packt ist normal...es gibt auch CPUs die ab Lieferung nicht richtig funktionieren.

zu 13.) Und dieser Blackout hat nichts mit der "Ladesituation" zu tun die durch BEVs erzeugt wird. Lies die gelinkten Studien. Es gibt noch weitere von EnBW etc.
Der Bedarf fürs Laden von BEVs ist in etwas vergleichbar mit dem Fußballspiel => schnell noch die Pizza in den Ofen Peak. Der führt bekanntermaßen auch seit Jahrzenten nicht zu Stromausfällen.
Alle Betreiber sind sich einig daß die zusätzliche Last pro Jahr (wenige zehntel% bis %-Punkte) mit dem "bisherigen" sowieso laufenden Netzausbau zu stemmen ist.

Wie es nun wirklich aussieht, kann von uns keiner ernsthaft beurteilen.

Die Links von mir sind von Experten die das "beurteilen" können. Ich kanns nicht, du womöglich auch nicht. Die Jungs von NRG, EnBw, Eon etc....dürften aber durchaus Grob wissen von was sie reden.
Ist ja nicht so daß wir von heute auf Morgen dann 5 Mio BEVs haben - Stand heute sind ca 80.000 in D zugelassen.

Nur als Gegenbeispiel. Das norwegische Stromnetz hält das auch aus und ist mitnichten "besser" als unseres. Und dort ist mittlerweile jedes zweite Neufahrzeug voll-elektrisch.
Die Norweger scheinen auch kein Problem mit "Winter", "Reichweite" und "Lange Fahrten gehen nicht mit BEVs" zu haben...schau dir mal Norwegen auf einer Karte an ;).

Womit wir direkt wieder bei 14.) sind.
Allerdings ist so eine Effizienz fürn Popo, wenn ich dann unterwegs mindestens 3x-4x so lange Laden muss als ich mit Flüssigkraftstoff (dies schließt eventuellen Kraftsstoff aus Power2Gas ein) brauche.

3-4x Laden bei sagen wir dem neuen ID3 mit 550km Reichweite = 4-5*550 km Fahrtstrecke. Da machst du keine Pause zum Essen dazwischen ?
In 30 -40 min (also nach dem Essen) ist am "Schnellader" (75 kW) der Akku wieder voll. Du bringst also genau wieder so ein beinah konstruiertes Beispiel das ich ebenfalls schon gebracht habe. Die Fahrt von Hamburg nach München UND Zurück. und das OHNE halt und Rast.

Bitte sich selbst mal ernsthaft mit seinen Fahrten (insbesondere denen die man fast immer hat und denen die man fast NIE hat) auseinaderzusetzen.

Außerdem gibt es mittlerweile zig Apps fürs Smartphone - da kann man das mal einfach "Testen". App aufs Handy. Ins Auto klemmen und bei Fahrtbeginn starten und mitlaufen lassen.

Am Ende der Fahrt dann den e-Auto Verbrauch betrachten und überlegen ob man die Fahrt nun wirklich nicht hätte schaffen können.
https://www.enbw.com/elektromobilitaet/produkte/mobilityplus-app/uebersicht

Einfach mal App installieren und mal 1 Jahr lang damit "rumfahren" jeden Tag...und auch das Laden simulieren. (bzw. eben dran denken, daß man halt ggf. eine Steckdose braucht und ein paar Stunden Standzeit)

Btw. 1 Steckdose liefert 3.7 kW Ladeleistung. Bei 15 kWh/100 km Verbrauch heisst das du kannst 100 km in 4h laden. => ca 95% der Ladevorgänge finden am Parkplatz oder zuhause statt.
Wenn man MAL Langstrecke fährt, gibt es mittlerweile auf fast jeder Raststation entsprechende Schnellader.
Die Batterien der BEVs brauchen in der Regel 30-40 min für 80% ihrer Kapazität zum Nachladen. Der Rest bist 100% ist das was dann "lange" dauert. Teslas laden in 20 minuten oder weniger oft schon 60% nach...Hyundai Ioniq 2017 brauchte 13 min für 80% (allerdings war der Akku klein (28 kWh = 150 km Autobahn Vollgas oder eben >250 km Bundesstraße).

Das "Laden" ist zu 90% ein "Psychologisches Problem". Deswegen App runterladen und mal e-Auto simulieren selber.
 
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MagicEye04

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Riddler82

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9.)
3-4x Laden bei sagen wir dem neuen ID3 mit 550km Reichweite = 4-5*550 km Fahrtstrecke. Da machst du keine Pause zum Essen dazwischen ?
In 30 -40 min (also nach dem Essen) ist am "Schnellader" (75 kW) der Akku wieder voll. Du bringst also genau wieder so ein beinah konstruiertes Beispiel das ich ebenfalls schon gebracht habe. Die Fahrt von Hamburg nach München UND Zurück. und das OHNE halt und Rast.

Bitte sich selbst mal ernsthaft mit seinen Fahrten (insbesondere denen die man fast immer hat und denen die man fast NIE hat) auseinaderzusetzen.

Ok. Die letzten 4,5 Jahre hatte ich folgende Situation:

140km von unserem Haus in die Arbeit. In der Arbeit keine Lademöglichkeit. Von der Arbeit ~40km in meine Unterkunft, einfach. Auch keine Lademöglichkeit. Nach der Arbeitswoche 140km wieder nach Hause. Überhaupt sind mir bewusst nur 2-3 Ladestationen auf meinem Arbeitsweg aufgefallen, die waren bei Supermärkten.

Mit meinen konventionellen Fahrzeugen konnte ich das meistens mit einmal tanken überbrücken und hatte noch was übrig, mit einem BEV, wenn ich von 200km reeller Reichweite ausgehe, wären das 2-3 mal nachladen. Also 10 Minuten tanken gegenüber 60 bis 90 Minuten irgendwo zusätzlich noch vor oder nach der Arbeit herumstehen, sofern die Ladesäule auch frei ist? Das ist nicht nur ein psychologisches Problem, das ist ein harter Fakt und darum wäre ein BEV für mich absolut nutzlos gewesen. Und damit bin ich sicher nicht der Einzige.

Da ich jetzt wieder in meiner Heimat arbeite könnte ich allerdings Zuhause laden, wobei Langstrecken immer noch oft genug vorkommen um mir ein BEV zu vergrätzen.


*edit: Die Reichweite vom ID3 muss sich erstmal in der Praxis beweisen, derzeit gehe ich davon aus, dass hier die reale Reichweite deutlich niedriger ist. Aber selbst mit 300km oder gar 400km Reichweite hätte das für mich nicht wirklich funktioniert.
 
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trethupe

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diese e-kärren sind alles andere als umweltfreundlich.
informiert euch mal über die gewinnung der stoffe, die für akkus gebraucht werden.
von der stromerzeugung ganz abgesehen.
solange der überwiegend aus braunkohledreckschleudern kommt, ist ganze eine übelste farce.
aber diese industrieroboter blubbern brav nach, was die autoindustrie diesen politdeppen vorsagt.
die bevölkerung ist schon so verblödet und eingelullt von diesem schwachsinn und glaubts auch noch.
 

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@ trethupe: Lies doch mal, was ich gepostet habe. Da steht alles haarklein erklärt...incl. Quellen ;)

Polemik bringt uns nicht weiter!
 

hoschi_tux

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Ok, wir reden hier größtenteils von Menschen die auch mit Atomkraft kein Problem haben und ernsthaft als Zukunftstechnologie sehen, das nur nebenbei.

Sehe ich für meinen Teil auch so. Mal ehrlich, ist es dir lieber, dass das Zeug unter deinen Füßen zerfällt? Und ganz unabhängig davon zerfällt es sowieso, da kann man das auch nutzen. Nur weil alle paar Jahre irgendwelche Säue durchs Dorf getrieben werden (Atomkraft, NOx, Feinstaub, CO2, Bio... und das waren nur grob 5 Jahre, bin gespannt was als nächstes kommt), sollte man keine sinnvollen Konzepte voreilig einmotten. Aber bei einer Wendehalskanzlerin ohne Rückrat ist ja nichts anderes zu erwarten. Die führt nicht, die sitzt nur aus. Und das als Physikerin *nein*
 

bschicht86

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Für mich als vielfahrer + Langstrecke werden E-Autos dann interessant, wenn sie 400, evtl. sogar 500km Reichweite haben und das auch im tiefsten Winter beis 130-140 km/h schaffen. (Also tiefe Temperaturen aber trockene Straßen) Dort wo ich derzeit arbeite habe ich noch keine Möglichkeit zum Laden ausgemacht.

Zum Akku: Die 300.000km Haltbarkeit finde ich etwas zu schön gerechnet. Ich werde wohl kaum zu 100% die Möglichkeit haben, die Reichweite voll auszufahren und dann noch auf den letzten Kilometer die passende Ladestation zu finden. Eher wird schon nach 200km nachgeladen, oder wenn man am nächsten Tag was längeres vor hat, evtl. schon nach 100km oder weniger. Wenn also der Akku nicht unter schöngerechneten Werten so lange hält sondern auch unter den ungünstigen (realen) "Nachladebesingungen", dann gut.

Desweiteren ist bei mir der Vorteil, dass mein derzeitger Verbrenner kaum die Werkstatt von innen sieht, weil ich anfallendes selbst reparieren kann.
 

Iscaran

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Für mich als vielfahrer + Langstrecke werden E-Autos dann interessant, wenn sie 400, evtl. sogar 500km Reichweite haben und das auch im tiefsten Winter beis 130-140 km/h schaffen. (Also tiefe Temperaturen aber trockene Straßen) Dort wo ich derzeit arbeite habe ich noch keine Möglichkeit zum Laden ausgemacht.

Selbst eine simple Steckdose gibt es nicht ? Auch nicht bei dir in der Garage ?


Naja gut. Die Situation ist halt für jeden verschieden - aber z.B. die meisten Eigenheimbesitzer (und auch andere) die eine Garage haben - können ihre tägliche Pendelstrecker locker zuhause nachladen. Mit der Steckdose, ganz ohne Schnelllader.

Nur mal zur Einordnung mein Beispiel:
Tägliche Pendelstrecke 2x31km = 62 km bei 15 kWh/100km = 9 kWh die ich nachladen muss. = 9/3.7 = nicht mal 3h Steckdose in der Garage.

Solche Menschen gibt es in Deutschland Millionenfach und für die ist Elektromobilität schon jetzt möglich und ideal. Ich sag ja nicht daß es für alle zutrifft. Dazu müsste der Gesetzgeber vor allem noch das Laden auf "Arbeitsparkplatz" oder in Wohnungsgaragen etc. besser fördern und ermöglichen.

Aber wie gesagt. Für DICH als Vielfahrer mag ein BEV aktuell noch keine Option sein. Kann ich verstehen. D.h. aber nicht, daß es schlecht ist nicht die Zukunft im e-Auto zu sehen.

Zum Akku: Die 300.000km Haltbarkeit finde ich etwas zu schön gerechnet. Ich werde wohl kaum zu 100% die Möglichkeit haben, die Reichweite voll auszufahren und dann noch auf den letzten Kilometer die passende Ladestation zu finden. Eher wird schon nach 200km nachgeladen, oder wenn man am nächsten Tag was längeres vor hat, evtl. schon nach 100km oder weniger. Wenn also der Akku nicht unter schöngerechneten Werten so lange hält sondern auch unter den ungünstigen (realen) "Nachladebesingungen", dann gut.

Die 1.000 Zyklen bezieht sich auf sogenannte Äquivalente Vollzyklen. Lädst du nur 50% nach, entspricht das dann ca 2.000 solchen "Halbzyklen". Dem akku tut das nichts, wenn er nur 50% geladen wird. Im Gegenteil - das Optimum zur Vermeidung von starker Alterung ist Laden von 20-80...rat mal was man bei e-Autos macht ?

Desweiteren ist bei mir der Vorteil, dass mein derzeitger Verbrenner kaum die Werkstatt von innen sieht, weil ich anfallendes selbst reparieren kann.

Respekt. Du kannst noch Kolbendichtungen selber Tauschen ? Getriebe etc. ? Wow. Cool. Ich kann nichtmal den Fehlerspeicher meines Autos auslesen ohne zertifizierte Fachwerkstatt die ein entsprechendes Kommunikationsgerät mit der Autoelektronik hat.

Beim BEV übrigens entfallen solch lästige Dinge wie Ölwechsel, Zündkerzen tauschen etc. komplett.

Ok. Die letzten 4,5 Jahre hatte ich folgende Situation:

140km von unserem Haus in die Arbeit. In der Arbeit keine Lademöglichkeit. Von der Arbeit ~40km in meine Unterkunft, einfach. Auch keine Lademöglichkeit. Nach der Arbeitswoche 140km wieder nach Hause. Überhaupt sind mir bewusst nur 2-3 Ladestationen auf meinem Arbeitsweg aufgefallen, die waren bei Supermärkten.
Keine simple Steckdose in der Arbeit - OK. Kann sein, aber auch in deiner "Unterkunft" nicht ? Kann sein erscheint mir aber ehrlich gesagt unrealistisch. Beim einkaufen am Supermarkt mal schnell nachladen ist keine Option ? 2x einkaufen die Woche a 30min ? = 2x volltanken. Klar ist keine Option, ich verplemper die Zeit lieber an der Tankstelle und fülle mein Flüssigsprit nach....

Aber gut deine Situation ist ja fast schon extrem - die durchschnittliche Fahrstrecke eines PKW in Deutschland beträgt 34 km am TAG. Natürlich gibt es dann eine gewisse Zahl Menschen die deutlich mehr fahren (so wie du) und einige die nochmal deutlich weniger fahren. Aber für die große Masse - ich sag mal jetzt ~80% reichen 300km Reichweite für eine GANZE Woche.
Wiederum eine große Zahl (~50% Stand heute) haben Zugang zu einer Steckdose oder tanken (splash-and-dash) beim Einkaufen.

Mit meinen konventionellen Fahrzeugen konnte ich das meistens mit einmal tanken überbrücken und hatte noch was übrig, mit einem BEV, wenn ich von 200km reeller Reichweite ausgehe, wären das 2-3 mal nachladen. Also 10 Minuten tanken gegenüber 60 bis 90 Minuten irgendwo zusätzlich noch vor oder nach der Arbeit herumstehen, sofern die Ladesäule auch frei ist? Das ist nicht nur ein psychologisches Problem, das ist ein harter Fakt und darum wäre ein BEV für mich absolut nutzlos gewesen. Und damit bin ich sicher nicht der Einzige.
Wie gesagt - wenn du z.B. am Supermarkt unter Woche Tankst sind die Strecken doch "machbar".

Da ich jetzt wieder in meiner Heimat arbeite könnte ich allerdings Zuhause laden, wobei Langstrecken immer noch oft genug vorkommen um mir ein BEV zu vergrätzen.

Was ist eine Langstrecke ? Und wie sieht dein Fahrprofil aus...probier einfach mal die mobility+ App und Teste das doch. Hab ich auch gemacht 1 Jahr lang. Es gab genau 1 Fahrt bei der ich tatsächlich nachtanken hätte müssen, direkt unterwegs. Das war bei 530 km Fahrstrecke...das e-Tanken hätte ich in dem Fall mit einer Mittagspause kombiniert bei 5h Fahrtzeit + 30 min Pause ziemlich vernünfig

*edit: Die Reichweite vom ID3 muss sich erstmal in der Praxis beweisen, derzeit gehe ich davon aus, dass hier die reale Reichweite deutlich niedriger ist. Aber selbst mit 300km oder gar 400km Reichweite hätte das für mich nicht wirklich funktioniert.
Stimmt die Reichweiten des ID3 müssen sich erst noch zeigen. Aber ich wollte halte nicht gleich mit nem Tesla Model 3 ankommen für 50k€.
Man könnte auch aktuell einen e-Niro nehmen mit 64 kWh Akku, bei ca 40 k€ kosten (Neupreis).

Hier gibt es einen sehr simplen Calculator der relativ realistische Ergebnisse liefert wenn man die Einstellung "vorrausschauend" nimmt. (d.H. man fährt nicht ständig mit Vollgas um dann wieder mit Vollbremsung zu bremsen).
Die "mittlere Geschwindigkeit" der zu fahrenden Strecke kann man auch einstellen (bis max. 130 km vobei einen Schnitt von 130km/h ist selbst auf Autobahnen fast nicht zu schaffen).

Und man bekommt sofort eine ziemlich gute Abschätzung wie weit das Auto kommt.
https://efahrer.chip.de/reichweitenrechner
Model 3 mit 75 kWh akku z.B. kommt bei 130km/h mittlere Fahrgeschwindigkeit auf 440km Reichweite.
Kia e-Niro mit 64 kWh akku kommt bei 110 km/h auf 400 km Reichweite.

Nur als Abschluß

Jemand der schon seit Jahren gegen diese Vorurteile ankämpft hat das mal ein wenig länger ausgebreitet - allerdings ein wenig "Tesla" lastig.
http://www.mythbuster.ch/Mythbuster-Elektroauto-Rotta.pdf

@_Semmel_ Danke für die Links zum Cobaltabbau. Das zeigt ja nur wieder wie hier gezielt Kampagne gemacht wird und die eigene Schmutzerzeugung des Benzins wird gekonnt ausgeblendet.

Es geht ja darum was "besser" ist als das heute. (bzgl. Mobilität)
Ein Eauto ist besser als Benzin/Diesel aus Umwelt/Kosten/ und anderen Sichten heraus. Die persönliche Mobilitätseignung ist aber aktuell noch ein wenig vom Umfeld und den eigenen Fahrprofilen (Wegstrecke Arbeit etc.) abhängig. Aber das wird noch. Denn das zu ändern ist alles kein Hexenwerk.

Nur zum Schluss mein Beispiel nochmal:

Berufspendler 2x31km täglich. Steckdose in Garage. Das (bestellte) e-Auto wird mir Spritkosten in Höhe von 160 € im Monat und Wartungskosten von ~300€ im Jahr sparen.

Klar so eine Situation gilt nicht für jeden aktuell in Deutschland, hier muss noch was getan werden, speziell für viele die "nur" zur Miete wohnen und einen bockigen Vermieter haben der keine Steckdose "in die Garage/zum Stellplatz" legen lassen will. Aber grundsätzlich ist das e-Auto ein Segen um mal den Topic-Titel aufzugreifen.
 
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tomturbo

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Super Schönrechnerei!!

80% Ladung bedeutet zufälligerweise auch <80% Reichweite.
15 kWh/100 km ist die meiste Zeit, außer es hat 20 Grad Außentemperatur, ein Wunschtraum.

3 Stunden Laden für so wenige resultierende km: einfach lächerlich

Geschweige denn von den 75 oder 100 kW Ladestationen, die es erstens äußerst selten gibt und zweitens sofort drosseln wenn mehr als Einer an der Station hängt.
Wird sicher lustig wenn viele diesen Unsinn mitmachen und sich wundern warum das Laden dann doch stundenlang dauert.
Eine 75 od 100 kW Station bekommt man zudem privat nicht.
Toll wie das dann in einer Stadt funktionieren soll wo die Leute in Miethäusern ohne Garage wohnen.
Oder in den Garagen nur 2 oder weniger Ladestationen errichtet werden können, da die Anspeisung zu schwach ist.

Summa summarum: Unsinn und Wunschtraum
Energiedichte: fail
Gefährlichkeit: fail
Umweltfreundlichkeit: fail
Seltene Erden: fail
Leitungskapazitäten: fail
Kupfer vorhanden: fail
Reichweite bei anderen Temps als 20: fail
Tankzeit: fail
Tankstellennetz: fail
Fahrten ins Ausland/Urlaub: fail
Energiedichte/Gewicht: fail

Habe ich noch was vergessen?
 

Iscaran

Fleet Captain Special
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Summa summarum: Unsinn und Wunschtraum
Energiedichte: fail
Gefährlichkeit: fail
Umweltfreundlichkeit: fail
Seltene Erden: fail
Leitungskapazitäten: fail
Kupfer vorhanden: fail
Reichweite bei anderen Temps als 20: fail
Tankzeit: fail
Tankstellennetz: fail
Fahrten ins Ausland/Urlaub: fail
Energiedichte/Gewicht: fail

Habe ich noch was vergessen?

Den Beitrag kannst dir sparen oder kommt noch was substantielles zu deinen "Gründen" für fail ? Etwas das man diskutieren kann vielleicht ?


Genau das meine ich mit Vorurteil. Nie ein BEV von innen gesehen. Nie ausprobiert. Glaubt allen anderen die das schon gemacht haben nicht. Die Angaben aller anderen die sowas testen und messen sind falsch.

--- Update ---

80% Ladung bedeutet zufälligerweise auch <80% Reichweite.
15 kWh/100 km ist die meiste Zeit, außer es hat 20 Grad Außentemperatur, ein Wunschtraum.

3 Stunden Laden für so wenige resultierende km: einfach lächerlich
Ja stimmt 80% = 80% Reichweite.
2.) 15 kWh ist inkl. Ladeverluste. Ein Ioniq hat 13.0 kWh/100 km Verbrauch nach WLTP. Willst du realistischen Autobahnverbrauch nimmt +35% (dann hast du 130km/h Schnitt Autobahn Verbrauch).
3.) Das Auto steht die ganze Nacht - was juckt es mich ? Wenn ich schneller laden will fahre ich an den Schnell-Lader an der Autobahntanke und lade unterwegs dort voll in 30minuten...

WTF ist DEIN persönliches Problem ?
 
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