Ryzen 5 für Backupserver?

ghostadmin

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Ich bin grad am überlegen einen Ryzen5 5600G für einen Backup Server zu verwenden.

Requirements:
Windows 2019
Möglichst wenig Abwärme
RAID1 für OS (SSD)
Software RAID1 für Daten
Passmark Score ~20tsd würde zutreffen

Geeignet?

Board dachte ich an Asus Pro B550M-C/CSM wegen der 2x m.2
 
ECC Speicher hast du nicht vor einzusetzen?
 
Ist die Frage obs das braucht. Bei Intel waren da immer Xeon Boards benötigt, wie ist das bei AMD?
Ich hab sonst mit Intel Erfahrung.
 
Bei AMD braucht es eine CPU die das unterstützt und ein Board - bei AM4 können das z.B. die Boards von ASUS.
Bei meinem Server (siehe SIG) geht das z.B. einwandfrei.

Ich habe gefragt weil der 5600G es nicht unterstützt, da bräuchte es eine Pro Version der APU oder einen normalen Ryzen 3000 oder 5000.

Ob du die höhere Sicherheit bei der Datenintegrität haben möchtes muss du selber entscheiden.
 
Frage: läuft ein Backup-Server quasi immer im Hintergrund und gleicht kontinuierlich die Daten ab, oder nur kurz für ein Backup und ist danach wieder aus?

Gruß
Ritschie
 
Zuletzt bearbeitet:
Also bei Ryzen 5 5500 oder 5600 könnte man dann ECC nehmen aber bräuchte dann noch irgendeine externe Grafikkarte.
Gibts da beim RAM Einschränkungen? Unbuffered? 1 Modul mit 32GB würde auch gehen?

Normalerweise sichert es nur abends, läuft tagsüber Idle.
 
Der R5 5500 nicht weil basiert auf Cezanne - also APU mit abgeschalteter Grafikeinheit.

Am besten bei Geizhals oder AMD dirrekt nachschauen ob ECC untestützt wird.

Beim R5 5600 und alle CPUs darüber die auf Vermeer basieren ist das der Fall - die haben dann auch PCIe 4.0 dabei - die APUs PCIe 3.0.

Unterstützt wird normaler ECC UDIMM - nicht regstriert. Klar geht auch nur 1 Modul.

Liste:

Willst du dir die Grafikkarte sparen dann müsste es ein Ryzen 7 Pro 4750G oder kleiner sein.

 
Der 7 Pro 4750G kommt wohl fast auf das selbe wie 5500/5600 + GPU weil man für Grafikkarten auch fast 50€ hinlegen kann.

Was ich mich grad frage ob ein "Hardware" RAID1 Controller (also eigentlich Software) die Daten so ablegt das man die Disk auch an einem normalen PC lesen kann.
Man hat ja die Wahl bei den Daten ob RAID1 im Bios oder später im Windows.
 
Der PRO 4650G dürfte für einen Backup-Server doch reichen? Der Chip kann ECC, ist billiger und spart auch noch ein bisschen Strom im Vergleich zum 5600G.
 
Normalerweise sichert es nur abends, läuft tagsüber Idle.
Wenn der quasi den ganzen Tag durchläuft, würde ich mir aus Sicht der Effizienz eher die GE-Modelle ansehen.

Macht denn bei nem Backup-System ECC wirklich so viel Sinn? Brauch ich doch eh nur, wenn es auf dem Hauptsystem Probleme gibt. Kommt eh schon sehr selten vor. Der Fall, dass dann das Backup-System gleichzeitig fehlerhaft ist, sollte doch minimal sein?! Denkfehler meinerseits? *noahnung*

Only my 5 Cent
Ritschie
 
würde ich mir aus Sicht der Effizienz eher die GE-Modelle ansehen.
Er läuft zwar, aber er hat nichts zu tun. Im idle gibt es keinen Unterschied zwischen den APUs. Nur ZEN2 ist mit weniger Cache etwas sparsamer als ZEN3.

Besser ist natürlich, den Rechner zeitgesteuert hochzufahren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sehe heutzutage überhaupt keinen Sinn darin, im privaten Umfeld auf ECC-Speicher zu setzen - macht alles nur unnötig kompliziert und teuer.
Braucht es auch wirklich ein (SW)-Raid für einen Backup-Server?? Macht auch alles nur komplex und teurer...
Welche Backup-SW soll denn eingesetzt werden?
 
Im idle gibt es keinen Unterschied zwischen den APUs.
Wenn dem so ist, dann will ich nichts gesagt haben. Die GEs sind meiner Meinung nach zwar von der Leistung her für nen Backup-Server völlig ausreichend, sind aber schwierig und eher überteuert zu bekommen - bieten aber zumindest die vom TE gewünschte möglichst geringe Abwärme (was kleinste CPU-Kühler oder evtl. sogar passiven Betrieb ermöglichen würde).

Gruß
Ritschie
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sehe heutzutage überhaupt keinen Sinn darin, im privaten Umfeld auf ECC-Speicher zu setzen - macht alles nur unnötig kompliziert und teuer.
Das kann ja jeder sehen wir er mag aber das es keinen Sinn macht ist schon aus technischer Sicht Unsinn, und komplizierter ist da auch nichts dran.
Im Gegenteil, die Module kommen meist mit jedecvorgaben das heißt man muss nicht mal XMP im BIOS einstellen und sie laufen mit 1,2v.
Timings sind natürlich höher als beim Speicher für Gameing Systeme mit XMP und 1,35v oder höher.

Es macht überall da Sinn wo einem Daten wirklich wichtig sind egal ob privat oder beruflich. Bei AMD kann man das ohne große Mehrkosten gerade bei dem gedachten Einsatz mitnehmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Normalerweise sichert es nur abends, läuft tagsüber Idle.
Wenn der quasi den ganzen Tag durchläuft, würde ich mir aus Sicht der Effizienz eher die GE-Modelle ansehen.

Macht denn bei nem Backup-System ECC wirklich so viel Sinn? Brauch ich doch eh nur, wenn es auf dem Hauptsystem Probleme gibt. Kommt eh schon sehr selten vor. Der Fall, dass dann das Backup-System gleichzeitig fehlerhaft ist, sollte doch minimal sein?! Denkfehler meinerseits? *noahnung*

Only my 5 Cent
Ritschie
Laut einer Studie sind in einer Woche mit 8 GByte RAM bis zu 4 Fehler Möglich.
Privat wirken sich solche Fehler nicht Dramatisch aus, aber wenn es mal Schiefläuft ist es besser zu haben als es zu brauchen.

Wer seine Daten auf längere Sicht, also auch in 10 Jahren unverändert auf dem Datenträger wiederfinden möchte, bleibt leider kein weg an unbuffered ECC vorbei.

Alle Desktop AMD CPUs können es auch die 7000 welche mit DDR5 schon on-DIE ECC haben, lassen sich mit unbuffered ECC bestücken.
Kaum mehr Kosten, aber die Sicherheit, das ein Sonnen Sturm nicht meine Daten zerschießt so lange ich sie bearbeite. ;)
 

wie siehts denn da mit Verbrauch unter Last aus?
Die CPU Last ist teilweise schon hoch weil Veeam Backup 365 und Backup&Replication jeweils als Community Version läuft, offiziell bräuchte man 8 Kerne aber laut Forum würden wohl 4 auch reichen.
Meiner Erfahrung nach kommt unbuffered ECC mit weniger Spannung aus.
Mein DDR4-3200 CL22 (Dual Rank) begnügt sich mit 1,192V (2x 16GByte)
 
Der Verbrauch hängt vom Board ab, kaum von der CPU. Wobei der niedrig taktende ECC Speicher auch weniger verbraucht.
 
wie siehts denn da mit Verbrauch unter Last aus?
Bei dem meisten Boards kann man das PPT im UEFI manuell einstellen. ich hab den 3600 in meinem Server auch auf 65w eingestellt - weniger würde auch noch gehen. Wenn nichts aktiv ist verbraucht der laut USV 41w insgesamt.
 
Also ich betreibe seit ca. 25 Jahren PCs. Zum Teil für BOINC bis zu 9 Stück gleichzeitig - alle ohne ECC-RAM.

Abseits vom User (also von mir) gab es in dieser Zeit niemals einen Datenverlust!
Daher halte ich im privaten Bereich den Sinn von ECC-RAM zumindest für fraglich.

Gruß
Ritschie
 
Der Verbrauch hängt vom Board ab, kaum von der CPU. Wobei der niedrig taktende ECC Speicher auch weniger verbraucht.
Falls man schnellen unbuffered ECC möchte muss man noch ein wenig Warten bis die Zen4 EPYC anlaufen.
Dann wird auch höhere Takt mit DDR5 Möglich, aber mit weniger Spannung. :)
Doppelposting wurde automatisch zusammengeführt:

Also ich betreibe seit ca. 25 Jahren PCs. Zum Teil für BOINC bis zu 9 Stück gleichzeitig - alle ohne ECC-RAM.

Abseits vom User (also von mir) gab es in dieser Zeit niemals einen Datenverlust!
Daher halte ich im privaten Bereich den Sinn von ECC-RAM zumindest für fraglich.

Gruß
Ritschie
Das liegt daran, weil die Kommunikation zwischen deinem PC und dem BOINC Server via LAN geschieht.
Da wird dann das CRC Protokoll genutzt um Pakete zu verwerfen, neu laden kostet auch wieder Strom. ;)
 
Also ich betreibe seit ca. 25 Jahren PCs. Zum Teil für BOINC bis zu 9 Stück gleichzeitig - alle ohne ECC-RAM.
Nun das ist aber auch was anderes, wenn da mal ein Bit kippt dann ist die WU halt nicht ok. Bei gespeicherten Daten sind die dann beschädigt und wenn es nicht auffällt dann verteilt sich das auch über die Backups. Ob einem das wichtig ist muss das jeder selber wissen.
 


Any Questions ?
 
Sinnvoll ist das auf jeden Fall, und die PRO APU (4650G) kostet ja keine 200, sondern 9 € mehr als der normale 4600G. Machen!

Wenn dem so ist, dann will ich nichts gesagt haben.
Diese Fettschrift klingt zweifelnd. Dabei ist das leicht heraus zu finden. Entweder du überlegst selbst, was im idle passiert (moderne APUs schalten ganze Kerne ab!), oder du liest einen der zahlreichen Tests. Wenn es dir um Stromverbrauch geht, solltest du vernünftige Tests dazu lesen, also die c't statt ZensurBase und Co. Die c't-Builds sind hier realistischer, denn wer hat schon im Office- oder Backup-Rechner eine Monster-Grafikkarte, Monster-Netzteil und Edel-Mainboard?
 
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