Studentenverbindungen (wie steht ihr dazu)

Hampel

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Nun folgende Frage dringt sich mir auf, wie steht das P3dnowforum zu studentenverbindungen?
Ich bin jetzt in eine Pflichtschlagende Turnerschaft eingetreten und muß sagen, dass dies seine Vorteile hat. Ich erwarte nur eine simple Antwort.
 

OBrian

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Möglich, daß ich das falsch verstehe, aber soll das ein Trollpost sein? Immerhin BIST Du offenbar bereits drin, also wirst Du Dich wohl informiert und selbst abgewogen haben, welche Vor- und Nachteile es hat und hast Deine Entscheidung getroffen. Suchst Du jetzt jemanden, der sich anders entschieden hätte und willst Dich mit dem dann streiten? Finde ich irgendwie unnötig.

Also von mir aus kannst Du machen, was Du willst, es geht mich ja nichts an.
 

Redphil

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gruenmuckel

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Ich halte Sudentenverbindungen für etwas dubios. Viele deutschtümeln mir ein wenig zu sehr in Richtung einer gewissen dunklen Zeit Deutschlands.
Auch das man dort über Vitamin B und ältere Mitglieder viele Vorteile genießt finde ich für den einzelnen zwar nützlich, für die Allgemeinheit aber eher unfair bis schädlich.

Wenn sich Verbindungsstudenten einen Schmiss ins Gesicht schnitzen und behaupten das müsse so sein da es Brauch ist, dann kann ich nur bitter lachen. So ein Brauch ist auch nicht mehr wert als die alte Hausmeistergewohnheit "Das gab's noch nie, das ham wa noch nie so gemacht!"

Meiner Meinung nach muss man ein klein wenig A-Loch Mentalität in sich tragen um einer Verbindung beitreten und dieses Leben dann toll finden zu können.

Aber man kann mich gerne vom Gegenteil überzeugen.
 

larsbo

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Und meist billiger Wohnraum in schicker Gegend......


Mich hätten allein schon die quasi-Zwangsgelage, die bei vielen Verbindungen dauernd ablaufen, abgeschreckt. Ich trink ja auch gerne mal einen, aber doch lieber wann und wo ich will. Das, was ich so im Studium aus einigen Verbindungen mitgekriegt habe, war doch eher abstoßend. Eine schlagende Verbindung wäre für mich gleich garnicht in Frage gekommen, aber da gibt es ja genug alternativen, die das nicht machen.
 

Hampel

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Soll schon kein Trollpost sein, ich habe es wegen des günstigen Zimmers und der netten Leute gemacht, das Pflichtschlagend nervt zwar nen bissl aber sonst ists schon in Ordnung.
Was Deutschtümelei angeht wird diese im Rahmen der "Freiheitlichen Demokratischen Grundordnung" praktiziert. Gibt ja auch Burschenschaften die Teilweise Deutschnationales Gedankengut verbreiten, aber mit denen haben wir zumindest vor Ort kein Verhältnis. Ich wollte eher mehr so Fragen ob diesem viel zu Oft mit Vorurteilen bedachten Thema hier im Forum etwas Akzeptanz endgegengebracht wird. Streiten will ich auf keinen Fall. Was Schmisse angeht, die sind bei uns eigentlich nicht so beliebt, weil sie technische Fehler wärend des Fechtens offenbaren. Nen Schmiss ist bei uns mittlerweile alles andere als hoch angesehen. Die gelage mögen ab und an leicht zwanghaft rüberkommen, aber bei uns ist das weniger der Fall, dass Studium hat Vorrang daher wird unter der Woche auch nicht großartig Gebechert. Die Turnerschaft in der ich bin ist Mitglied im Coburger Convent und Praktiziert eigentlich ein Bedingungsloses Toleranzprinzip was Mitglieder angeht, einer unserer alten Herren ist beispielsweise aus Finnland, und beim Verbandstreffen in Bad Blankenburg waren auch ein Tscheche und ein eher asiatischer Herr zugegen mit denen ich ein paar Worte wechselte. Beider Mitglieder einer Landsmannschaft des selben Dachverbandes. Das mit den Seilschaften ist wirklich ein wenig unfair, dass gebe ich schon zu, wobei es nicht so ist das automatisch mit der verbindung auch die Kariere kommt, dafür ist schon ein gutes Examen vonnöten.
 
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gruenmuckel

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Man bekommt eben vermutlich (wie überall) viel mehr von den Negativbeispielen mit als von den Verbindungen die einfach nur im stillen vernünftig arbeiten. Gegen sowas kann man ja vermutlich nicht viel mehr haben als Ressentiments gegen Vitamin B.
 

Leo Trotzki

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da ich bis eben mit dem begriff "pflichtschlagende turnerschaft" nix anfangen konnte, musste ich mal ein wenig das inet bemühen.

ist es denn bezeichnend, das auf wikipedia der erste eintrag einer pflichtschlagenden verbindung auf eine dem rechtsextremen spektrum zuzuordnende verbindung verweist? (wobei dieses problem, wie gruenmuckl ja schon erwähnte, in vielen verbindungen zu stecken scheint)
 

Laz-Y

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Ich halte Sudentenverbindungen für etwas dubios. Viele deutschtümeln mir ein wenig zu sehr in Richtung einer gewissen dunklen Zeit Deutschlands.
Auch das man dort über Vitamin B und ältere Mitglieder viele Vorteile genießt finde ich für den einzelnen zwar nützlich, für die Allgemeinheit aber eher unfair bis schädlich.

Wenn sich Verbindungsstudenten einen Schmiss ins Gesicht schnitzen und behaupten das müsse so sein da es Brauch ist, dann kann ich nur bitter lachen. So ein Brauch ist auch nicht mehr wert als die alte Hausmeistergewohnheit "Das gab's noch nie, das ham wa noch nie so gemacht!"

Meiner Meinung nach muss man ein klein wenig A-Loch Mentalität in sich tragen um einer Verbindung beitreten und dieses Leben dann toll finden zu können.

Aber man kann mich gerne vom Gegenteil überzeugen.

Häts nicht besser sagen können. Stand in meinem Studium auch vor der Frage sowas beizutreten. Aber alleine die PFLICHT, sich schlagen zu MÜSSEN läßt das ganze in einem sehr dubiosen licht erscheinen (gibts aber nicht überall). Dazu dann bei den meisten Verbindungen noch die ungeschriebene pflicht, Saufgelage abzuhalten - sowas muss ich mir nicht geben. Was die rechte Ausrichtung angeht hab ich aber noch nichts mitbekommen, aber die konservativen Verbindungen sind auf jedenfall oft nationaler eingestellt als der normale Student.

Wenn ich saufen geh dann wann und wo ich will und nicht wenn man es von mir erwartet. Und wenn ich zum schlagen gezwungen werde hörts bei mir gleich auf.

Da verzicht ich lieber auf Vitamin B (der wohl größte Vorteil von Verbindungen und der Hauptgrund soetwas beizutreten) und erarbeite mir meine Erfolge lieber selber. Das mag vielleicht härter sein aber ich muss mich nicht für Dinge hergeben von denen ich nichts halte.

Achja, dein Satz "Deutschtümelei angeht wird diese im Rahmen der 'Freiheitlichen Demokratischen Grundordnung' praktiziert." ist auch mehr als zweideutig. Die NPD kann gleiches von sich behaupten, schließlich ist sie sogar als Partei anerkannt.

Aber sowas muss jeder für sich selber entscheiden. Dem einem gefällts und dem anderen nicht.
 

Campari

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Das mit den Seilschaften ist wirklich ein wenig unfair, dass gebe ich schon zu, wobei es nicht so ist das automatisch mit der verbindung auch die Kariere kommt, dafür ist schon ein gutes Examen vonnöten.

Wen interessiert ob das fair ist? Jeder sucht nach Möglichkeiten seinen Lebensweg von Steinen befreien zu können, schon das Netzwerkargument ist, so finde ich, absolut schlüssig und nicht zu beanstanden, weil es jedem frei steht, eine Entscheidung um eine Mitgliedschaft zu treffen. Hier an der Uni trachtet jeder normal Denkende danach seinen Lebenslauf aufzuwerten und sich damit einen Vorteil zu verschaffen, daran ist nichts auszusetzen. Ein Semester Erasmus-Saufen im Ausland mit einem Alibischein hat doch auch nur den Zweck "Auslandserfahrung" in den CV schreiben zu können. Der Mitgliedschaft in einer Burschenschaft, so diese denn auf den Werten unseres Grundgesetzes fußt (was die allermeisten sicher tun) musst du nicht nicht schämen oder dich dessen rechtfertigen. All die negativen Vorurteile resultieren aus der Abgeschiedenheit dieser Vereinigungen, man weiß tatsächlich nur sehr wenig darüber, sodass das das Überwiegen skeptischer Gefühle klar seine Ursache in dem wenigen Wissen über Vereinigungen dieser Art hat.

:)
 

eden

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Interessantes Thema. Hätte nicht gedacht das mal hier zu finden. ;)
Ich möchte anfangs mal davor warnen alles über einen Kamm zu scheren. Burschenschaft ist nicht gleich Studentenverbindung, sondern ein Typ von Verbindung.
Auch sind die wenigsten Verbindungen schlagen.
Ich selbst bin Mitglied einer nicht schlagenden, nicht farbentragender (also keine Mütze und kein Band) und konfessionell ungebundenen Verbindung.

@Hampel
Soll schon kein Trollpost sein, ich habe es wegen des günstigen Zimmers und der netten Leute gemacht, das Pflichtschlagend nervt zwar nen bissl aber sonst ists schon in Ordnung.
Hmm... interessant. Ich denke so lange dir die Leute zusagen und du mit den dortigen Traditionen klar kommst, ist es doch ok. Oder?

Was Schmisse angeht, die sind bei uns eigentlich nicht so beliebt, weil sie technische Fehler wärend des Fechtens offenbaren. Nen Schmiss ist bei uns mittlerweile alles andere als hoch angesehen.

Wenn ich mich nicht irre ist das mitlerweile bei allen schlagenden Verbindungen der Fall. Leute ala der Untertan sieht man hier nunr noch sehr sehr selten rumlaufen.

@Laz-Y
Aber alleine die PFLICHT, sich schlagen zu MÜSSEN läßt das ganze in einem sehr dubiosen licht erscheinen (gibts aber nicht überall). Dazu dann bei den meisten Verbindungen noch die ungeschriebene pflicht, Saufgelage abzuhalten - sowas muss ich mir nicht geben.

Wie ich oben schon schrieb gibt es heute sehr viele Verbindungen die nicht mehr schlagen oder es ihren Mitglieder freistellen. Aber du hast recht, für mich wäre das auch nichts. Ist aber denke ich auch Geschmackssache. Was die "Saufgelage" angeht: das wird in der Regel stark übertrieben. Außerdem ist man nur einmal jung und sollte die Feste feiern wie sie fallen, oder? Eine Pflicht dazu gibt es eher selten.

Grüße,
eden
 

Ultradetermin

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Ehrliche Antwort:

Ich lehne Burschenschaften aus diversen Gründen ab. Scharf formuliert brachte es ein Spruch auf einem Stuttgarter Uni-Gebäude auf den Punkt:
Lieber ein Geschwür am After, als ein deutscher Burschenschaftler !

Nimms mir nicht übel, fällt mir einfach dazu ein.

Warum bin ich negativ eingestellt:
1. Deutschtümelei
2. allgemeine Nähe zur rechten Szene
3. das sogenannte Netzwerk ist ein Euphemismus für eklatanten Eigennutz
4. Gruppenzwang
5. Verhalten gegenüber Frauen
6. Alkoholismus

All dies kann natürlich im Einzelfall abweichen.
Global betrachtet beschreibe ich aber so meine ad hoc Gefühle.
 

kuppi

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Hatte damit ja irgendwie nie zu tun, demenstprechend kann ich auch nicht aus Erfahrung sprechen.

Da ich aber allgemein jemand bin, der auch Vereinen, Parteien und co. gegenüber eher negativ gegenübersteht, denke ich nicht, dass ich bei sowas Dabei wäre.

Mich stört an solchen Geschichten, dass durch sowas an sich unsinnige Dinge oftmals aufgrund von Vitamin B, des lieben Friedens innerhalb des Vereins oder auch offizielle Meinungen, denen sich der einzelne unterzuordnen hat zugelassen oder gefördert werden.

Nee, Nee dazu bin ich viel zu sehr Individualist.

Das heißt aber nicht, dass es nicht jeder ganz persönlich festmachen muss, ob das sein Fall ist oder nicht. Jeder hat halt andere Interessen.

@ist doch alles nur da um die Karriere anzuschieben:

Sicherlich denken viele so. Allerdings ist das Vorurteil wohl auch besonders unter denen weit verbreitet die eben nicht bei der jeweiligen Sache dabei sind, egal ob Verbindung, Auslandsjahr, zusätzliche Praktika etc.
Für mich ist das auch ein Mitgrund, allerdings nie der wichtigste. Wer die Möglichkeiten nicht sieht, sein Bewusstsein zu erweitern, interessante Leute zu treffen und Erfahrungen zu sammeln die man eben nicht hätte, wenn man immer nur das macht, was nötig ist, der ist m.E. arm dran.

Ich will in meinem Leben sagen können "Ich hab meine Träume im Rahmen meiner Möglichkeiten gelebt." und nicht "Ich hab alles getan um weit auf der Karriereleiter zu kommen und viel Geld zu verdienen."

Und wenn man halt Spaß an einer Studentenverbindung hat, dann soll man das machen.

Sog. Burschenschaften lehne ich allerdings auch ab. Irgendwie sind deren Ideale irgendwie komplett entgegen dem Sinn eines Studiums. Wenn ich mich künstlich beschränken, dusselig quatschen und den Macho raushängen lassen will, kann ich auch ne Maurerlehre machen.
 
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Hampel

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Lieber ein Geschwür am After als ein Deutscher Burschenschafter ist eigenlich auch die einstellung der Mehrzahl der Turnerschafter.
Wir haben mit dem Dachverband Deutsche Burschenschaft nichts zu tun, da wir im COburger Convent der Landsmannschaften und Turnerschaften zugegen sind. Was praktizierte Deutschtümelei angeht, bezog ich mich nur auf das Singen alter meist lustiger Weisen auf dem Commers im Rahmen einer Kneipe dies erfolgt nunmal auf Deutsch und Latein.
 

Laz-Y

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Naja, wem es Spass macht, "alte lustige Weisen in Latein" zu singen ist in so nem Verein eben gut aufgehoben. Das muss jeder für sich entscheiden und niemand braucht sich dafür rechtfertigen.
Für mich und wohl auch die meisten anderen wär das halt nichts.
 

eden

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Servus!

@Ultradetermin:
Nimms mir nicht übel, fällt mir einfach dazu ein.
Tu ich nicht, keine Sorge.

Warum bin ich negativ eingestellt:
1. Deutschtümelei
2. allgemeine Nähe zur rechten Szene
3. das sogenannte Netzwerk ist ein Euphemismus für eklatanten Eigennutz
4. Gruppenzwang
5. Verhalten gegenüber Frauen
6. Alkoholismus

All dies kann natürlich im Einzelfall abweichen.
Global betrachtet beschreibe ich aber so meine ad hoc Gefühle.

Zu 1.: Was genau verstehst du unter Deutschtümelei?
Zu 2.: Das ist ein weit verbreitetes Gerücht. Wenn das stimmen sollte was uns Kritiker vorwerfen müssten hier die NPD Parteibonzen ja ein und aus gehen. Tun sie aber nicht. Im gegenteil. Hier wo ich wohne gab es im Sommer eine NPD Demo gegen die alle Studentenverbindungen gemeinsam stellung bezogen. Klar gibt es grade unter den Burschenschaften ein paar schwarze Schafe. Aber auch die sind dort in der Minderzahl (wobei ich die in keinster Weise verteidigen will oder kann).
zu 3.: Der Netzwerkgedanke. Das hört man immer wieder, als ob ein verbindungsmitglied automatisch einen super Job bekommt da ja der Bundesbruder sich für ihn einsetzt. Sowas ist quatsch. Klar lernst du Leute kennen die schon im Berufsleben stehen. Aber einen schlechten Abschluß werden auch die nicht übersehen.
zu 4.: Was meinst du mit Gruppenzwang?
zu 5.: Verhalten gegenüber Frauen... Ich denke du ziehlst darauf ab das die meisten Verbindungen keine Frauen aufnehmen, oder?
zu 6.: Nun ja, ich kenne Leute die meinen das wenn man mehr als ein Bier an nem Abend trinkt, automatisch zum Alkoholiker wird. Aber auch das ist ein Extremfall. Klar ist es so das auf einem Verbindungshaus sicher öfter gefeiert wird als der "normal" Student das tut. Aber Alkoholismus ist was Anderes.

@Hampel:
Wir haben mit dem Dachverband Deutsche Burschenschaft nichts zu tun, da wir im COburger Convent der Landsmannschaften und Turnerschaften zugegen sind.
Schon richtig, aber in der Öffentlichkeit kommt dieser Unterschied eher selten an. Merke: da rennen genauso uniformierte Burschis rum, also müssen die doch was mit der DB zu tun haben. Ist leider nicht einfach jemanden vom gegenteil zu überzeugen.

Grüße,
eden
 

Noerknhar

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Begrifflichkeit hin oder her, aber wenn ich hier von "schlagen müssen" lese, dann nimmt das dem gesamten Thread irgendwie jegliche Ernsthaftigkeit ;D
 

Hampel

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Begrifflichkeit hin oder her, aber wenn ich hier von "schlagen müssen" lese, dann nimmt das dem gesamten Thread irgendwie jegliche Ernsthaftigkeit ;D

pflichtschlagend oder fakultativ schlagend meint, dass ein Angehöriger der Verbindung dazu gezwungen(pflichtschlagend) oder es ihm freigestellt ist(fakultativ Schlagend) eine gewisse Anzahl von Partien zu fechten.
 

Psychodead

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Ich bin auch Mitglied in einer nichtschagenden, nichtfarbentragenden akademischen Studentenverbindung! Wir sind sowohl politisch als auch konfessionell ungebunden. In unseren Reihen sind überwiegend deutsche, männliche Studenten, aber wir zählen auch einige Studentinnen und Student/innen aus dem europäischen Ausland, sowie aus dem Iran, Kanada, Asien, Afrika zu unseren Mitgliedern.
Bei uns steht das Studium klar im Vordergrund. Durch Fachvorträge, Seminare und Exkursionen bietet die Verbindung weitere Möglichkeiten sich weiterzubilden. Gerade durch unsere ausländischen Mitglieder kommt es immer wieder zu interessanten Themenabenden an dennen sie uns ihr Land oder ihre Kultur vorstellen. Das möchte ich nicht missen!
Die meisten Verbindungen haben ein eigenes Haus, hier werden nicht nur Saufgelage abgehalten sondern man kann sich hier auch mit Lerngruppen treffen wenn die Lernräume der Uni wieder total überfüllt sind. Durch den Kontakt zu älteren Semestern gibt es natürlich auch Tips fürs Studium und zu den Prüfungen, oft haben die Verbindungen eigene Klausursammlungen und viele Fachbücher.

Diese Vorteile gibt es bei fast allen Verbindungen, die klischeehaften negativen Aspekte gibt es nur bei einer Minderheit der Verbindungen.

Daher sollte man nicht pauschal über die Verbindungen urteilen sondern sich von jeder Verbindung über die man urteilt ein eigenes Bild machen.
 
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