News Verwirrung um AMD Athlon 3000G - "Picasso" oder "Raven Ridge" ?

pipin

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Neben den Ankündigungen zum Ryzen 9 3950X und den Threadripper 3000 Prozessoren hat AMD noch den Athlon 3000G für den 19. November angekündigt — eine APU mit integrierter Grafik und zwei Kernen sowie einem Takt von 3,5 GHz (unlocked) für die unverbindliche Preisempfehlung von 49 US-Dollar. Während mehrere Newsseiten und auch CPU-Supportseiten bei den Mainboardherstellern von einem in 12-nm gefertigten “Picasso”-Chip sprechen, gibt AMD an, dass es sich um eine 14-nm-CPU handelt.
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MagicEye04

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"damit für den unbedarften Anwender nicht der Eindruck entsteht ein veraltetes Modell zu kaufen."

Aber der informierte Anwender darf sich total verarscht fühlen durch den umgelabelten 240GE ?
 

eratte

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Der informierte Anwender weiß das er ein veraltetes Modell (Technik) gekauft hat. ;)
 

Impergator

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Ausgehend der OPN 3000G (YD3000C6M2OFH) ist es ein Picasso; Raven wäre FB am Ende
 

pipin

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Laut Asrock ein Picasso (Rev B1), RR is B0
https://www.asrock.com/MB/AMD/X470 Taichi/index.asp#CPU

OPN ist YD3000C6M2OFH, FH = Picasso

Gigabyte auch:

https://www.gigabyte.com/Motherboard/X470-AORUS-GAMING-7-WIFI-50-rev-11/support#support-cpu



Dann werfe ich doch mal die Theorie in den Raum, dass es sich hierbei weder um Raven Ridge, noch um Picasso handelt, sondern vielmehr um den Chip des R1000, der auch als Ryzen 3 3200U in Notebooks landet.

https://www.amd.com/en/products/embedded-ryzen-r1000-series
https://www.amd.com/en/products/apu/amd-ryzen-3-3200u
https://imgur.com/a/tiwYOCa

Raven 2? Die koennen imo aber nur 2.400 MHz Speicher.
 

derDruide

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Pipin, gewöhn dich doch mal daran, dass die aktuelle Generation Ryzen 3000 heißt, und fertig!

Dieses ständige Maulen gegenüber Selbstverständlichkeiten ist doch müßig. Man bekommt hier für 49 $ (das läuft wie beim 200GE auf 44 € hinaus!) eine APU mit nunmehr 3,5 GHz Takt, das sind 300 MHz mehr als vorher. Jeder CPU-Käufer hat vorher entweder die Daten nachgeguckt (es gibt eine ganz neue Erfindung namens www.google.de), oder einen Test gelesen, oder es war ihm schlichtweg völlig egal.
 
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Santas Little Helper

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Der Eindruck, dass veraltete Technik gekauft wird, soll nicht entstehen. Aber veraltete Technik unter aktuellem Produktnamen verkaufen, das ist ganz toll und fair gegenüber dem Kunden, ja?

Gerade AMD, die eh schon nicht das beste Image bei der Masse der Käufer haben, sollte sich solchen Scheissdreck eigentlich nicht erlauben. Warum stellt man solch ein Produkt überhaupt her, wenn man die Kapazitäten doch viel besser für aktuellere Produkte nutzen kann?

Gerade den unbedarften Laien interessiert doch der Name einen Scheissdreck und es geht ihm nur darum, ein gutes P/L Verhältnis zu bekommen.
 

derDruide

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Da klingt aber jemand richtig frustriert.

Ich wiederhole mich:
Jeder CPU-Käufer hat vorher entweder die Daten nachgeguckt (es gibt eine ganz neue Erfindung namens www.google.de!), oder einen Test gelesen, oder es war ihm schlichtweg völlig egal.
Nach einer Bezeichnung alleine kann man sowieso KEIN Technik-Produkt kaufen. Sonst kauft er einen Athlon 64 3000+ für ein EPYC-Board.
 
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amdfanuwe

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Pipin kritisiert das zu recht (auch immer wieder und wie so gut alle anderen Techseiten auch). Diese Namenswahl die eine andere CPU Generation suggerieren als wirklich drin steckt sollten nicht sein und sind für Verbraucher unfreundlich. Egal bei welchem Hersteller.

Ich würde mir wünschen AMD würde darauf verzichten, ebenso wie Featurebeschneidungen wie z.B. SMT deaktivieren etc.
 

derDruide

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die eine andere CPU Generation suggerieren
Es ist die aktuelle APU-Generation. Und wenn sie es anders machen würden, heulen danach auch wieder alle rum, weil ja niemand auf der Welt wissen konnte, dass der Athlon 2000G das aktuelle Modell ist.
Dann heißt es: "Wann erscheint denn endlich die 3000er Generation?"
Und wenn sie da ist: "Wann erscheint denn endlich die 4000er Generation?"

So oder so kann man es nicht "richtig" machen (da die APUs halt nicht zeitgleich mit den großen CPUs erscheinen können).

Fakt ist auch, dass die OEMs aktuelle Modellnummern verlangen.
 
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MagicEye04

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So lange die CPU nur für OEMs erhältlich ist, würde es mich nicht ganz so stark stören.
Wer einen Aldi-PC kauft, guckt selten unter die Haube. Hauptsache das Ding läuft.
 

eratte

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Es ist die aktuelle APU-Generation.

Ich rede wie DEUTLICH zu erkennen ist von der Technik der CPU intern, und da ist es NICHT aktuell und die 3000er Bezeichnung falsch.

Die Bezeichnung ist an das Erscheinungsjahr zu binden ist halt aus dieser Sicht verwirrend.

Fakt ist auch, dass die OEMs aktuelle Modellnummern verlangen.

Das ist mir als Kunde/Verbraucher so etwas von egal was die OEMs verlangen.
 

eratte

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Das Spielchen wird mit 4000 weiter gehen und noch mehr für Verwirrung sorgen:

Hardware- und Nachrichten-Links des 5. November 2019 (3D Center)

Davon abgesehen hat diese Meldung zum Erscheinungstermin der Renoir-APU natürlich bei den üblich verdächtigen Internet-Gazetten den Drang dazu ausgelöst, das ganze größer zu machen als es ist – und so betiteln WCCF Tech dies mit dem (angeblichen) "Ryzen 4000 Launch", wobei die von WCCF Tech abschreibenden Magazine dem wohl größtenteils folgen werden. Technisch gesehen ist dies nicht gänzlich falsch, aber sinngemäß handelt es sich natürlich nicht um die eigentliche "Ryzen 4000" Prozessoren-Serie, welche auf Basis von Zen 3 erst im dritten Quartal 2020 ansteht. Mehr oder weniger unbewusst legen WCCF Tech hierbei allerdings ganz gut den Finger in die Wunde – denn die Namensgebung von AMD ist natürlich arg mißverständlich und fordert solcherart halber Falsch-Meldungen geradezu heraus (Renoir kommt trotz Zen-2-Unterbau in Form der Modell-Serien "Radeon 4000U", "Ryzen 4000H" und Ryzen 4000G"). AMD sollte an dieser Stelle anfangen einkalkulieren, das man mit fortschreitendem Markterfolg gerade in solcherart Disziplinen zukünftig nicht mehr mit den bisherigen Samthandschuhen angefasst werden, sondern genauso hart wie Intel & nVidia beurteilt werden wird.
 

derDruide

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egal was die OEMs verlangen.

AMD ist das alles andere als egal.

Kommt doch mal ein bisschen runter. Der Kunde bekommt jetzt 300 MHz mehr für 44 €. Für diesen Preis kann man keine 4,7 GHz-APU im teuren 7 nm-Prozess erwarten! Ferner kann man nicht erwarten, dass AMD die teuren und (relativ) kostbaren 7 nm-Ressourcen mit einer Billig-APU verstopft, mit der sie dann womöglich Verlust machen würden.

Den Kunden interessiert am Ende, was hinten raus kommt: Wer leistet im Test mehr: Athlon 3000G vs. Pentium (zum gleichen Preis)

Das wird in jedem Test zu lesen sein, und danach wird gekauft.
 
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eratte

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Am Ende kommt das Geld was AMD verdient vom Kunden und nicht von den OEMs, daher sollte bei der Produktbezeichung auch der Kunde im Fokus stehen.

Runter kommen muss hier keiner, Kritik daran ist legitim.
 

derDruide

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das Geld kommt nicht von den OEMs
Wie teuer wären die Produkte wohl für den Endkunden, wenn die Einnahmen aus dem OEM-Geschäft wegbrechen?

Der "angeblich-so-unfähige-Kunde" (der sich blind an irgendwelchen Nummern orientiert) stünde außerdem gleich vor dem nächsten Rätsel: "Was ist eigentlich ein Athlon? Und der FX ist doch bestimmt viel besser als der Ryzen! Schließlich ist 9590 höher als ein popeliger Ryzen 3600! Und 8 Kerne hat er auch noch! Und sogar 5 GHz! Gleich mal in den Warenkorb legen!"

So funktioniert das mit Technik-Produkten halt nicht.
 
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pipin

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Mit den B550A Chipsätzen hat AMD das ja auch schon so kommuniziert, dass die OEMs das so wünschen, wobei ich mich frage, wer guckt auf den Chipsatz bei Komplett-PCs? Vor allem wenn der dann eh kein PCI-Express 4.0 kann?

Ich kann das Bedürfnis bei den Prozessoren mit der Benennung ja teilweise verstehen, ich frage mich aber gleichzeitig, ob man das nicht geschickter lösen könnte. Ich schreibe bei News ja immer schon Ryzen 3000 in 7 nm, weil unter Ryzen 3000 dann auch andere CPUs/APUs mit anderen Spezifikationen verstehen könnte.

Idealerweise hätte AMD einfach keinen Versatz bei den Produkten oder würde mit den Mobile APUs beginnen. Wenn also so weiter läuft, wie bisher kommt ja 2021 dann nochmal ne 5000er APU für AM4, während die anderen 5000er dann schon für AM5 sind.
 

Cmdr_Zod

Commander
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Wie teuer wären die Produkte wohl für den Endkunden, wenn die Einnahmen aus dem OEM-Geschäft wegbrechen?

Wenn man denn von den OEMs was anständiges mit AMD kaufen könnte. Mein Arbeitgeber hat gerade wieder ein halbes Dutzend HP-Desktops mit Intel-CPU gekauft (die letzten Windows 7-Rechner fliegen raus), weil es von HP (und anderen gut beleumundeten Herstellern) echt NICHTS anständiges gibt, das man mit den Intels vergleichen kann (eine SSD die nicht idiotisch klein ist, ausreichend RAM, zwei digitale Grafikausgänge [NEIN, NICHT das Board mit abgedecktem VGA + DP-Port, darauf eine APU UND eine gesteckte Grafikkarte wegen der digitalen Ausgänge zu einem Preis der mal eben massiv über dem Intel mit Onboard-Grafik liegt]).
Wir haben bei beiden Hoflieferanten (die beiden grössten Anbieter von Hardware in der Schweiz) gesucht und uns gewundert ab dem "Angebot" das von lachhaft über mässig bis "sieht anständig aus, aber Liefertermin unbekannt weit in der Zukunft" reicht.
Es ist tragisch, mein Chef würde sofort AMD-Desktops kaufen (bei den Servern haben wir schon die zweite Generation Epyc bestellt), aber ich verstehe auch, dass man als Firma keine Lust hat, halbgare Lösungen zu kaufen, bei denen man dann erst noch die SSD ersetzen und RAM aufrüsten muss. Und soll jetzt auch keiner sagen, dass man das ganz easy bei Polski komputer premium bestellen könne, das ist jetzt auch nichts worauf man als Firma Lust hat (Nichts gegen polnische Computer-Assemblierer, war nur als Beispiel gemeint).

Man könnte natürlich selber bauen, aber das kostet auch Geld (Komponenten auswählen, zusammenbauen, falls was nicht tut den Fehler suchen, Aufpreis für Windows, weil nicht die OEM-Lizenz für fast kein Geld beiliegt).

Bekannte von mir brauchen einen neuen Rechner, da ist meine Zeit gewissermassen gratis, und ich werde da wohl wieder selber zusammenstellen, wie schon für meine Schwester. Aber ist halt doof, falls dann was kaputt geht wird die Garantieabwicklung mühsamer.
 

derDruide

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auch schon so kommuniziert, dass die OEMs das so wünschen
Das ist schon seit vielen Jahren so, beide GPU-Hersteller machen keinen Hehl daraus. Und beide erfüllen die Wünsche ihrer Kunden. Wenn AMD sich "bockig" anstellt, freut sich halt nVidia!

Weil da ein leichter Zweifel deinerseits anklingt: bei OEM-Produkten gäbe es für AMD gar keinen Grund, den Namen zu ändern, außer, dass der OEM es so will. Er bekommt halt das, was er bestellt hat.

Ich sehe keine "bessere" Lösung, und wie ich oben schon schrieb: bei einem "alten" Namen würde (deiner Logik folgend) jeder Käufer auf "die neuen 3000er APUs" warten, die nie kommen werden.

Idealerweise hätte AMD einfach keinen Versatz bei den Produkten
Wenn du die Firmengröße von AMD bedenkst, und die Abfolge der tatsächlichen Launches, wird wohl ziemlich klar, dass das nicht geht. Sicherlich hätten sie ihre alten Grafikkarten am liebsten schon gestern komplett auf RDNA umgestellt, aber es ist halt nicht drin.

In anderen Teilen der Welt werden die APUs auch deutlich häufiger verkauft als bei uns, da stecken durchaus Stückzahlen hinter. Außerdem hat man so weiteres Volumen für Global Foundries.

Und alternativ die neuen Ryzen-CPUs über Monate künstlich zurückzuhalten, nur damit man alles gleichzeitig auf den Markt werfen kann, während man seinen Vorteil gegenüber Intel verspielt und der mehrfache Marketing-Effekt verloren ginge!), ist ja auch keine Lösung.
 
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Complicated

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Am Ende kommt das Geld was AMD verdient vom Kunden und nicht von den OEMs, daher sollte bei der Produktbezeichung auch der Kunde im Fokus stehen.
14% des Marktes macht der Endkunde aus. Der Rest kommt von den OEMs. Zumal es eine völlig sinnlose Verwirrungs-Disussion ist, denn nur diejenigen die nicht verwirt sind diskutieren darüber in den Enthusiasten-Foren. Für alle die bei OEMs kaufen ist es ein Non-Issue. Wer im Mediamarkt kauft der kauft entweder die Vorgänger-Generation mit 2xxx oder eben die aktuellste mit 3xxx. Wem das nicht reicht der informiert sich und weiss ebenso was er kauft.

Zumal hier doch einge wohl vergessen, dass Zen nur die Kern-Bezeichnung ist und nicht die der CPU. Ich habe noch nie gehört, dass irgendein Kunde wissen muss ob in einer von Intels erster Core2Duo-Generation ein Conroe-CL, Conroe-XE oder dann doch ein Allendale stecken. Verkauft wurden die dann als


Na Weltklasse! 3- oder 4-stellige Nummer mit E oder X davor, 4 verschiedene Namen und von 1xxx bis 6xxxx alles dabei. Und dann auch noch mit mit Sockeln LGA 775 und LGA 771.
Ich finde es heute sogar deutlich übersichtlicher und das bei einer deutlich größeren Produktpalette zusätzlich mit den APUs. Die sind seit Llano immer eine Kern-Architektur später ausgestattet. Dies wird sich erst ändern lassen, wenn GPU ebenfalls als Chiplet kommt, da dann keine Portierung mehr nötig ist der CPU und GPU Architektur auf die Fertigung der APU-Linie.

Und wenn AMD dann dieses zusätzlich Jahr Arbeit zum Release der 3000er APU-Serie benötigt, dann ist es völlig legitim IMHO dies als zusamengehöriges Lineup zu bezeichnen, auch wenn die Technik dadurch eben schon durch die nächsten CPU oder GPU überholt wurde. Würde AMD einen 2-Jahres Refresh-Zyklus fahren, gäbe es dieses Thema gar nicht. So ist das halt mit der schnelleren Execution, man kommt plötzlich zu schnell mit den neuen Generationen bevor das alte Lineup vollständig ist. Also hält man jetzt die Produktion an und lässt den älteren Produkten jetzt Ihre benötigte Zeit im Markt, nur weil man die Bezeichnung nicht ändern möchte?

Oder ein anderes Extrem-Beispiel ist Intel derzeit. Es erwartet doch keiner bei diesen 10nm-Problemen und 14nm++++ Fertigungen, dass hier in den Endprodukte abzulesen sein wird ob da jetzt Comet, Canon, Whiskey, Ice, Tiger oder irgendein anderer "Lake" verbaut ist. Wer will denn im Markt wissen was hinter dem i3, i5 oder i7 steckt?
Cannon Lake ist eine i3-8121U und Coffee Lake ist die restliche ix-8xxx Modellreihe und zusätzlich G4xxx und G5xxx.

Hier wird ein Anspruch erhoben der noch nie existiert hat. Mein erster AMD war ein 486DX4-100. Dem hat auch keiner abgelesen, dass er in 0,5 µm gerfertigt wurde und nicht mehr in 0,7 µm wie der 486DX2-66 oder andere Architektur-Fortschritte.
 
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pipin

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Mir ist die Problematik bewusst. Ich glaub mit dem Palomino hat AMD zuletzt Mobile zuerst gebracht.

Eigentlich ärgere ich mich bei dem aktuellen "Launch" auch mehr, dass die Informationen halt nicht komplett sind. In den Folien sind ja sogar noch Endnotes gewesen, die mit dem Inhalt nichts zu tun hatten. Bischen schlampig das Ganze.
 
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