Günstiges Board für sparsamen Server

Cmdr_Zod

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Hallo zusammen

Mein kleiner Linux-Server mit AM1 Athlon hat jetzt zum zigten mal nicht sauber gebootet (Einfach keine Netzwerkverbindung nach dem Booten, passiert aber nicht immer, sondern nur manchmal). Da der Rechner beim Bruder steht, ab USB bootet (weil nur 2x SATA vorhanden ist) und auch schon etwas älter, bin ich zum Schluss gekommen, dass es günstiger (und nervenschonender) ist, einfach n neues Board, CPU und RAM zu besorgen, statt da viel Zeit zu investieren.
Bevor ich mir da lange den Kopf zerbreche, hat gerade jemand eine Empfehlung für ein stromsparendes Board, mit Grafik, und evt. gar mit ECC? Leistung ist nicht wirklich ein Thema (eher die Leistungsaufnahmen), aber da hängen halt zwei Festplatten dran für Backups, sonst würde ich einfach einen Thin-Client nehmen.
Das Board muss Anschlüsse für zwei SATA-Festplatten und eine SSD (SATA oder M.2) haben, ein PCIe-Slot für eine zweite NIC wäre schön.
Gerne AMD, zur Not geht auch Intel.
 
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Gibt es Formfaktorbeschränkungen?
Wie aktuell soll es denn sein?
Was spricht gegen ein NAS?
Preisrahmen?

Ansonsten, geh auf Geizhals und setz die Filter auf das was du gerne möchtes und schon siehst du was es kostet ...


*ECC UDIMM 1Rx8/2Rx8 supported
Das Board kann es zwar aber du benötigst laut Gigabyte eine dieser CPUs
Ob das stimmt oder ob es auch mit nem normalen Ryzen geht kp, habe ich nie gebraucht und daher nie probiert ...



ICH würde tatsächlich einfach nen NAS kaufen ... ist wesentlich günstiger, ausser du benötigst unbedingt x86 für was auch immer
Doppelposting wurde automatisch zusammengeführt:

 
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Gibt es Formfaktorbeschränkungen?
Ist ein alter NEC VL360 Desktop (Gut, ausser dem Gehäuse ist da nix mehr original), genaue Masse weiss ich grad nicht, aber hatte ursprünglich afair 4 PCI-Slots, also nicht ganz so eng vom Platz her. Das Gehäuse ist angenehmen flach, da ich vom Platz her etwas begrenzt bin.

Wie aktuell soll es denn sein?
Ich würde sagen, so ab DDR4, da liegt hier noch etwas ECC-RAM rum. Leistung ist echt kein Thema, aktuell dreht da ein AMD Athlon 5350 auf einem Asus AM1M-A.

Was spricht gegen ein NAS?
Dass ich keinen proprietären Schrott mag, bei dem der Hersteller irgendwann den Support einstellt, und bei dem ich gar nichts reparieren kann.
Zudem mag ich die Flexibilität von einem Debian-Linux.

200 EUR/CHF sind absolut ok, dürfen auch 300 werden, wenn es für 200 nichts gibt.

Ansonsten, geh auf Geizhals und setz die Filter auf das was du gerne möchtes und schon siehst du was es kostet ...

Klingt spannend, muss mir schauen ob mir das jemand in die/der Schweiz liefert.

*ECC UDIMM 1Rx8/2Rx8 supported
Das Board kann es zwar aber du benötigst laut Gigabyte eine dieser CPUs
Ob das stimmt oder ob es auch mit nem normalen Ryzen geht kp, habe ich nie gebraucht und daher nie probiert ...
Ja, da fängt der Spass an, wenn die APU dann mehr kostet als Board und RAM zusammen.

Der hat keine Grafik, das ist etwas unpraktisch wenn man zum debuggen einen Bildschirm anschliessen muss. Zur Not hätte ich zwar lowprofile-Grafikkarten rumfliegen, aber die treiben dann auch wieder den Stromverbrauch nach oben (Ich zahle den Strom zwar nicht, aber die Kiste hängt an einer USV).
 
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Das Mainboard hat eine Onboard Grafik da es ein "Server"-Board ist ;)
Das Problem ist eben einfach, das was du suchst wird eigentlich so nicht mehr angeboten und vor allem nicht für den von dir geplanten Preis.

Da müsstest dir halt hier was aussuchen ... sparsam aber eben immer mit irgendwelchen Einschränkungen *noahnung*

Doppelposting wurde automatisch zusammengeführt:


Das wäre was gewesen aber eben das BD770i ... das BD790i ist totaler Overkill ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Mainboard hat eine Onboard Grafik da es ein "Server"-Board ist
Ah, habe erst übersehen dass das BMC hat.
Grad so ein Board via Ebay bestellt, CPU schau ich dann später, muss gemäss meinem Verständnis einfach eine "Pro"-CPU sein. Mit den non-Pro soll es angeblich auch gehen, bei den non-Pro APUs evt. aber wieder um nicht. Es ist ein Spass :-)

Das Problem ist eben einfach, das was du suchst wird eigentlich so nicht mehr angeboten und vor allem nicht für den von dir geplanten Preis.
Eigentlich ist auch noch eine neue Workstation bei mir fällig, da wird es dann noch übler. Der Markt für Workstation-Boards ist recht geschrumpft, wenn ich dem Kollegen glauben darf, der gerade das gleiche Problem hat. Am Schluss kaufe ich mir dann irgend was fertiges oder so.
 
Etwas fertiges bei einer WS zu kaufen ist vermutlich nicht das dümmste aber es gibt schon WS Boards aber der Bereich wurde durch den hohen CoreCount im normalen Desktop halt fast komplett überflüssig.
Wer nicht auf viele PCIe Lanes angewiesen ist, Quadchannel SI und ECC RAM der wird halt auf dem normalen Desktop happy mit Ryzen *noahnung*

Zudem sind die Preise im Threadripper Bereich auch so extrem hoch gegangen das man das als normalo der da keine Kohle mit verdient nicht mehr sinnvoll erklären kann :D
 
Wenn Du wirklich nur CPU + RAM + Board + (NVMe)-SSD für's OS brauchst, dann ist die Selbstbaukiste doch günstiger als das o.g. NAS? *kopfkratz
Da kommst Du mit den genannten Komponenten bei so ca. 250€ raus.
Ich würde Selbstbau auch immer dem NAS vorziehen - allein schon wegen der Flexibilität...
Und ECC seh' ich im Privatbereich als eher unnötig (hatte ich bei meinen Home-Servern auch nie - und nie Probleme gehabt).
 
Das ist eben immer alles Ansichtssache ... allein wegen dem Platz im 19" Schrank bei mir würde ich eben eher das NAS nehmen und was genau soll ich denn mit Flexibilität wenn es nur um eine Datensicherung geht?
Daher ist das immer ein, was will ich und was bin ich bereit dafür auszugeben ...
 
Ich würde ein einfaches A520 Board nehmen, dazu einen Ryzen 4350 GE .
ECC-RAM und Platten waren vorhanden, oder? Dann kommt man auch mit den 200,- € Budget aus.
 
Etwas fertiges bei einer WS zu kaufen ist vermutlich nicht das dümmste aber es gibt schon WS Boards aber der Bereich wurde durch den hohen CoreCount im normalen Desktop halt fast komplett überflüssig.
Wer nicht auf viele PCIe Lanes angewiesen ist, Quadchannel SI und ECC RAM der wird halt auf dem normalen Desktop happy mit Ryzen *noahnung*
Ich erwarte im wesentlichen ECC, etwas PCI-Slots und M.2 und sonst ausreichend Schnittstellen bei vernünftiger TDP (Also ein Ryzen Pro oder Epyc 4004, ohne RGB-Disco). Bei den Herstellern stösst das auf wenig Angebote, auch nicht bei den fertigen Systemen. Früher gabs das tonnenweise, Workstations mit gemässigter TDP, auch mit AMD (Opteron), aktuell sah ich da bei einer kurzen Suche nichts. Im Moment habe ich nen Xeon E3-1245 v5 (HP Z240), der reicht noch für Bildbearbeitung, aber seit ich das RAM auf 64GB upgraded habe, kann ich ihn nicht mehr schlafen legen, weil er bei jedem zweiten Boot-Vorgang erst mal über das RAM motzt und dann nochmals neu startet. Gestern ist die Kiste spontan gecrasht, da hört die Liebe dann auf. Memtest findet aber keine Probleme, da wird wohl HP irgendwie heikel tun beim RAM (ich habe generisches gekauft).
Entweder ich stecke wieder die alten 32GB rein, oder ich schaue was mein bevorzugter refurbisher an gebrauchten Xeon-Workstations im Angebot hat.
Und sonst muss ich in den sauren Apfel beissen und richtig Zeit in die Evaluation stecken.

Absurderweise wird mein Server für die Backups MEHR CPU-Leistung haben als meine jetztige Workstation :-)

Zudem sind die Preise im Threadripper Bereich auch so extrem hoch gegangen das man das als normalo der da keine Kohle mit verdient nicht mehr sinnvoll erklären kann :D
Mich stört da schon die TDP, ich möchte damit weder die Wohnung beheizen noch im Sommer in den eigenen vier Wänden saunieren :p

Wenn Du wirklich nur CPU + RAM + Board + (NVMe)-SSD für's OS brauchst, dann ist die Selbstbaukiste doch günstiger als das o.g. NAS? *kopfkratz
Da kommst Du mit den genannten Komponenten bei so ca. 250€ raus.
Absolut, etwas RAM habe ich noch von einem Upgrade meiner Workstation rumliegen, NVMe liegt auch noch eine rum.

Und ECC seh' ich im Privatbereich als eher unnötig (hatte ich bei meinen Home-Servern auch nie - und nie Probleme gehabt).
Ich habe schon genug kaputtes RAM gesehen (auch im Server-Bereich, wo das dann gemeldet wird), bei den Platten habe ich ein RAID, ECC ist bei mir seit ca. Athlon MP die Mindestanforderung auf dem Desktop.
 
Raid nutze ich schon seit > 15 Jahren nicht mehr :)
Teuer, laut, stromdurstig, oft nur falsch verstandene Datensicherheit (gerade wenn die Platten schon älter sind, wird ein Rebuild gefährlich!)... > Wichtig sind (offline) Backups - und "regelmäßiger" Plattentausch, damit diese nicht zu alt werden. Damit fahre ich seither wirklich gut...
Im Server-Bereich ist ECC eine andere Nummer, da geb' ich Dir Recht - aber da steigt die Wahrscheinlichkeit für defekte Module allein schon durch eine meist deutlich höhere Anzahl (und meist auch deutlich intensivere Nutzung) massiv an.
Die AM4-Plattform bietet aber wohl zumindest die Möglichkeit zu ECC - bei günstigen NAS-Systemen gibt's das afaik nicht...
 
Teuer, laut, stromdurstig,
Wenn man das in Software macht, mit normalen Platten, dann hält sich der zusätzliche Lärm und der Strombedarf in Grenzen (die RAID-Controller sind bequem weil sie sich um alles kümmern, aber teilweise reichen sie nicht mal alle SMART-Werte durch). Spätestens mit NVMe sind RAID-Controller eh witzlos (Es gibt so Beschleuniger-Karten für NVMe, da braucht man aber IMHO sehr exotische Anwendungen dass sich das lohnt).

oft nur falsch verstandene Datensicherheit (gerade wenn die Platten schon älter sind, wird ein Rebuild gefährlich!)... > Wichtig sind (offline) Backups - und "regelmäßiger" Plattentausch, damit diese nicht zu alt werden. Damit fahre ich seither wirklich gut...
Backup zusätzlich ist klar, das RAID schützt nur vor Hardware-Ausfall, aber nicht vor Fehlmanipulation. Ob es sinnvoll ist, Platten regelmässig zu tauschen, da habe ich meine Zweifel, ich habe DOA gesehen (da schreibt man immerhin keine Daten drauf), ich hatte Platten die früh sterben (Seagate "recertified" nach 2 Tagen als ganz schlechtes Beispiel, da fragt man sich was genau "rezertifiziert" wurde) und ganz viele Platte, die unauffällig alt werden ohne zu sterben. Wenn man Pech hat erwischt man so was wie damals die Seagate X12 aus der faulen Serie, da haben sehr viele Platten die Garantiezeit nicht überstanden.

Im Server-Bereich ist ECC eine andere Nummer, da geb' ich Dir Recht - aber da steigt die Wahrscheinlichkeit für defekte Module allein schon durch eine meist deutlich höhere Anzahl (und meist auch deutlich intensivere Nutzung) massiv an.
Die AM4-Plattform bietet aber wohl zumindest die Möglichkeit zu ECC - bei günstigen NAS-Systemen gibt's das afaik nicht...
Ich habe zwischenzeitlich bei Asus eine Liste mit dem ECC-Support für AM4 gefunden gefunden, falls sich noch jemand anderes fragt, welche Ryzen es denn nun unterstützen: www.asus.com/support/faq/1045186/
 
Das Mainboard hat eine Onboard Grafik da es ein "Server"-Board ist
Ah, habe erst übersehen dass das BMC hat.
Grad so ein Board via Ebay bestellt, CPU schau ich dann später, muss gemäss meinem Verständnis einfach eine "Pro"-CPU sein. Mit den non-Pro soll es angeblich auch gehen, bei den non-Pro APUs evt. aber wieder um nicht. Es ist ein Spass :-)

Bei Hardwareluxx gibt es zu dem Mainboard einen sehr umfangreichen Thread:

 
scheint echt nett zu sein das Board und das ür den Preis aber vllt berichtet Cmd_Zod ja wenn er es hat :)
 
Wenn man nicht die allerneuesten Platten haben muss, dann kann man sich hier ein sehr gutes Bild machen, welche Festplattenserien besonders zuverlässig arbeiten (DOAs sind ja noch kein Problem - nur wenn sie im Betrieb ausfallen wird's bitter):
 
Sockel AM4 hat nichts mit sparsam zu tun, die ziehen alleine schon 30w Idle und die Rechenpower ist für ein NAS überdimensioniert. Da wäre ein N100 passender gewesen.
 
Man kann schlecht eine CPU ohne Board betreiben. Bei minimaler Last wirds sogar noch schlimmer. AMD kann zwar effiziente CPUs bei voller Last bauen aber bei Idle/niedriger Last liegen die Vorteile bei Intel.
 
Glückwunsch @ghostadmin
Das haben wir weiter oben zum einen schon festgestellt das AMD im Bereich eines N100 wenig bietet aber das ist nunmal nicht gewünscht gewesen.
Es ist wie es ist und er wird sich denke ich dazu äussern was das Ding nachher an Strom verbraucht und die Frage die man auch stellen muss ... was genau alles mit dem "Server" gemacht wird ... da er die Antworten dazu aber nicht wirklich gegeben hat wird er schon wissen was er gerne verbauen will ... ich würde mir allerdings auch keinen N100 hinstellen weil P/L für mich da nicht stimmt für das was ICH damit machen würde ...
 
Also mein Server (siehe SIG) zieht im Idle 29w (gesamt) - also so schlimm ist das auch nicht. APU sollte noch einiges weniger gehen.
 
Sockel AM4 hat nichts mit sparsam zu tun, die ziehen alleine schon 30w Idle
Mein 3200G auf einem Board mit 320er Chipsatz kommt im idle mit 20W aus.
Aber ein wenig neidisch schaue ich schon auf die N100 oder embedded/mobile ryzen, die auch mal mit 10W auskommen.
 
Vom N100 mal abgesehen kosten die aber eben rauch derbe Geld ...
Ich bin mal gespannt wie der 6900HX so läuft wenn er denn dann endlich aus HongKong hier ankommt ^^
 
Sockel AM4 hat nichts mit sparsam zu tun, die ziehen alleine schon 30w Idle
Mein 3200G auf einem Board mit 320er Chipsatz kommt im idle mit 20W aus.
Aber ein wenig neidisch schaue ich schon auf die N100 oder embedded/mobile ryzen, die auch mal mit 10W auskommen.
10w hatte ich schon mit Kaby Lake und Fujitsu D3400. Mein jetziger M710q braucht eher so 5... auch N100 liegt da irgendwo
 
Ein N100 hätte absolut gereicht für die aktuelle Nutzung der Kiste (Backups draufblasen per rsync oder scp), der aktuell genutzte Athlon 5350 ist auch total gelangweilt. Fernwartung ist aber echt praktisch (auch wenn man es idealerweise nie braucht), die zweite Netzwerkkarte kommt mir auch gelegen um darüber den Switch zu verwalten (der hängt in seinem separate VLAN), und es hilft wenn man zur Not noch "etwas" Rechenleistung hat, um auch was komplexeres zu betreiben (Die Kiste hängt hinter einer statischen IP).
Mit Fernwartung kriegt man vermutlich auch keinen N100 zum guten Preis, ich hatte früher viele M11SDV von Supermicro verwaltet, sehr nette Boards mit einem 55W Epyc, aber da siehst einmal den Preis und brauchst dann einen Schnaps um die Nerven zu beruhigen ;-)
 
Ich habe mit das GIGABYTE MC12-LE0 im Angebot für 40€ gekauft (auf Empfehlung hier im Forum)..

Dazu ein Pro 4650G von ebay mit Versand für 85€
Dazu 2x16BGB 2666 ECC von ebay für 42€
Systemplatte ist eine alte 256er M.2...
Das Ganze an einem ATXC DC-DC Netzteil, die teuerste Komponente ""be quiet! Pure Power 12 M 550 BN341" von Cyberport (weil sie es da hatten) für 85€

Verbrauch "aus" mit belegten BMC Port 2,5 Watt (Stromverbrauchmessgerät)
Verbrauch im Windows nur mit M.2 SSD Idle 15-16 Watt.

2xGigbite Port und eine HDD und drei Lüfter dazu, sind es dann Idle eher 20 Watt, wohlgemerkt aus der Streckdose, dass Netzteil dürft einen Wirkungsgrad zwischen 70-80% haben...

Wenn ich die APU mit Grafik und CPU Aufgaben und BOINC vollauslaste, komme ich auf 90Watt aus der Dose...

Entscheidet ist hier im niedrigen Wattbereich wirklich das Netzteil, wenn ich ein altes Noname anschließe bin ich bei über 32 Watt aus der Steckdose, nur mit der M.2 SSD im System oder eben bei 16 Watt mit dem DC-DC Netzteil... ;)
 
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