News AMD kündigt BIOS-Update für Boost-Takt des Ryzen 3000 an (Update)

pipin

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Nachdem zuletzt der bekannte Overclocker Roman “der8auer” Hartung Ergebnisse einer von ihm initiierten Umfrage zum Boost-Verhalten von AMDs Ryzen Prozessoren der dritten Generation “Matisse” veröffentlicht und dabei festgestellt hatte, dass zum Beispiel beim Ryzen 9 3900X nur bei 5,6 Prozent der 647 ausgewerteten Ergebnisse der von AMD angegebene maximale Boost-Takt erreicht wird, hat AMD nun ein BIOS-Update angekündigt, dass das Problem beheben soll.
(…)

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Würde mich nicht Wundern wenn AMD hier falsche Daten rein schreibt um auch das letzte Schrott Mainboard zum Boosten zu überreden.
 
Oh man.

AGESA 1.0.0.3abcdefghijklmnopqrstuvwxyz

incoming... *noahnung*
 
Trotzdem frage ich mich, ob die jemals die 1.0.0 hochzählen werden?
Das geht doch mit jeder Generation wieder von vorn los.
 
@MagicEye04
Wenn du meinst das es schlecht ist wie es gemacht wir dann hast du recht. Das nicht nur bei AMD sondern auch bei den Boardherstellern.

@alle
Ich blicke da langsam nicht mehr durch bei dem was AMD da macht. Wieso nicht mal Sinnvolle Benennung der AGESA so das ich weiß nach dem Lesen was ich nun für was Updaten muss damit welche CPU mit welchen Bugfixen läuft oder welche CPU ab wann richtig läuft inklusive welchem RAM oder ob ab XYZ die RAM Unterstützung allgemein besser geworden ist und was nun besser gehen soll als davor.
Die Boardherstller schreiben leider oft auch nicht Sinnvolles auf ihre HPs als Info. Manchmal kann man erahnen was gemeint ist aber nicht immer. Wenn nun etwas nicht geht oder so wie eigentlich zu erwarten steht man dumm da und kann nur versuchen ob ein anderes BIOS/UEFI das Problem löst oder ob generell was an der HW nicht OK ist.
 
Es hat sich bei den ersten beiden Ryzen Generationen abgezeichnet, nun ist es überdeutlich.
Diese neuen SoCs sehen im Produktlebenszyklus nicht nur - wie einst bei CPUs üblich - den einen oder anderen Microcode Fix für Errata im Design. Die AGESA Software für die BIOS-Entwickler enthält auch komplexe Software für den PSP und SMU welche das Verhalten des SoC und Zusammenspiel mit dem Mainboards wesentlich beeinflussen. Nicht nur die Speicherkompatibilität, auch Boostverhalten und I/O Funktionen des SoCs unterliegen dem Geschick und den Produktstrategieen von AMD.
Das ist nicht mehr nur ein Spielfeld unter Ingenieuren schnell Probleme im Rahmen gesetzter Standards zu beseitigen. Hier geht es auch um Produkt-Marketing das zwischen AMD und den Boardpartnern bei der Produktpflege ausgefochten wird. Sicherlich darf man nicht von Bananenware sprechen, aber mit der Abwärtskompatibilität im AM4 Sockel zu diesen Software gesteuerten SoCs ist das Spielfeld ungleich grösser als bei früheren Produkten oder als es bei Intel jemals war. AMD wird trotz des strengen Gallopp in der Zen-Entwicklung hier mehr Engagement zeigen müssen um professioneller aufzutreten. Beruhigend ist allein, dass das bei EPYC nicht so ausarten kann wie im Consumer-Umfeld in dem Overclocking über JEDEC Kompatibilität steht.
 
@E555user
Danke für deinen Beitrag nun ist mir einiges noch klarer als davor. Auch danke dich fürs Verlinken zu pipins interessanten Beitrag auf der HP und daher auch danke an ihn.

@ganz allgemein und an niemanden direkt gerichtet
Das ist alles so unübersichtlich und wird nicht besser und selbst ITler blicken da langsam nicht mehr durch habe ich das Gefühl und Tests kann man wohl bald zu 80 - 90 % in die Tonne kloppen und das so gut wie von allen Quellen. Einzig um zu sehen ob das Produkt überhaupt noch was taugt sind die gut und das auch dank AMD deren fast 0 Info zu AGESA (AMD Generic Encapsulated Software Architecture). Auch die Boardhersteller so scheint mir versuchen dem Fehlen von Infos kaum entgegenzuwirken.
Wieso kann man die Test in die Tonne kloppen ist einfach gesagt, weil man oft keine Info hat mit welchem AGESA getestet wurde und was z.B. ein neueres AGESA wirklich bringt und ob das mehr oder weniger an Leistung was beim Test raus kommt wirklich an AGESA liegt oder doch an anderen beteiligten Dingen wie dem Board, RAM, Windows 10 Updatestand oder doch an irgend einem Treiber der leider nicht der richtige war um noch hier und da mehr an Leistung zu zeigen.

Ich finde die Entwicklung in letzter Zeit schon allgemein in vielen Bereichen nicht so gut aber hier bei AMD ZEN und AGESA wird dem Ganzen echt fast noch eine Krone aufgesetzt. Muss das echt sein?
 
Ein paar Bilder von meinem Ryzen 5 3600, MSI X570-A Pro, Bios H.20 AGESA Combo-AM4 1.0.0.3 von Juli

1.PNG
2.PNG
3.PNG

Hatte ich schon mal geschrieben, Kühlung ist alles bei den 3000. Ich hab als erstes den BOX-Kühler 65 Watt verwendet die Bilder zeig ich lieber keinen, zur zeit ist ein AMD Wraith Max auf der CPU und verrichtet seine Arbeit.
Plan war mal ein Ryzen 2400G durch den 3600 zu ersetzen war ein B450 Board aber da war der Speicher zu zickig, als Fehlermeldungen von Windows.
 
...
Wieso kann man die Test in die Tonne kloppen ist einfach gesagt, weil man oft keine Info hat mit welchem AGESA getestet wurde und was z.B. ein neueres AGESA wirklich bringt...

Ich sehe das aktuell nicht ganz so dramatisch. Soweit ich das verfolgt habe ergeben sich aktuell nur Unterschiede bei den neuen Ryzen bei sehr wenigen Threads bei Maximal-Boosts und bis etwa 5% Takt in der Spitze, der ohnehin nur jeweils in kurzen Peaks anlag. Problematisch ist das nur wenn die Spezifikation auf dem Papier kaum eingehalten wird. Ich würde aber überrascht werden wenn der All-Core-Boost jetzt von den neuesten Entwicklungen auch profitiert. Von Nachtests mit Anwendungssoftware und Spielen würde ich mir keinerlei nennenswerte Unterschiede erhoffen.

Anders ist es bei der Speicherkompatibilität zur Einführung der jeweiligen Ryzen-Generation. Dort können alle Kerne von einem höheren Durchsatz oder kürzerer Latenz profitieren. Der grosse L3 Cache von Ryzen 3000 federt dort aber auch vieles wiederum ab. Hier wird man hauptsächlich bei Spielen verbesserte Frameverläufe sehen, bzw. weniger negative Spikes.

Bleibt eigentlich nur die Bewertung von Mutterplatinen untereinander. Hier kann man allerdings die Performance nicht als stabiles Bewertungskriterium heranziehen solange die BIOS für die jeweilige Ryzen-Generation noch allgemein optimiert werden. Da gebe ich dir Recht.

Bei AMD muss aber zumindest das Versions-Chaos um AGESA besser werden. Dass für einzelne Mainboards je Ryzen-Generation vielleicht ein optimales BIOS empfohlen wird empfinde ich nicht tragisch, aber der Kunde sollte einfach das jeweils neueste nehmen können für eine CPU-Serie und nicht über Details nachdenken müssen, z.B. weil wieder nur ein HotFix ein Problem löst und dabei neue Baustellen öffnet. Das kann mit komplexen AGESA/PSP/SMU Code bei dem mehrere Entwickler beteiligt sind aber schon mal eher passieren als früher mit simplen Microcode-Updates.
 
1usmus noch mal zum Update:

Derbaur loves pulling a blanket over himself.
:D

ROG Crosshair VII overclocking thread - Page 920 (Overclock.net)

Everything is solved, there are no hardware defects.

Zu den 95°, ab da regelt Ryzen 3000 ab kannst du auch im Ryzen Master sehen.

The Stilt:

Setting the thermal limits below stock (95°C) make no difference, since the boost algorithm already uses lower limits.

The original limits for Ryzen 3000 SKUs were:

- 3600 = 4100MHz (80-95°C) / 4200MHz (< 80°C)
- 3600X = 4200MHz (80-95°C) / 4400MHz (< 80°C)
- 3700X = 4200MHz (80-95°C) / 4400MHz (< 80°C)
- 3800X = 4300MHz (80-95°C) / 4550MHz (< 80°C)
- 3900X = 4400MHz (80-95°C) / 4650MHz (< 80°C)

Since then, it appears that the HighTemperature limit has been reduced further to 75°C (from 80°C).
New SMUs also have introduced "MiddleTemperature" limit, but that gets disabled when PBO is enabled.

HWInfo is also able to display these limits (fused values).
 
Zuletzt bearbeitet:
Kann man ja mal ein "Bugreport" Richtung AMD schicken. Was ist eine "Begrenzing 95°C"? *buck*
Zumal die "Limit" auch gut mit Limit hätten übersetzen können :D
Über solche Übersetzungsfehler musste ich schon öfters schmunzeln, da wird selbst in so einem Megakonzern nicht ein Native Speaker gefunden der da mal kurz drüber schaut auch wenn er sonst was anderes macht. So viel GUI hat AMD jetzt auch nicht im Markt gemessen an der MA Anzahl...
 
AMD hätte sich ein gefallen getan, wenn sie einen größeren BOX-Kühler beigelegt hätten. Der BOX-Kühler hält die CPU auf den Base-Takt mehr aber nicht, selbst ein Kühler der 95 Watt TDP zugelassen ist schafft nicht die CPU zu Kühlen.

Im Spaß jetzt AMD muss von den DSL-Anbietern lernen bis zu 4,2 Ghz und dann Sternchen und alles im Kleingedruckten verstecken.:P*baeh*
 
Der BOX-Kühler hält die CPU auf den Base-Takt mehr aber nicht, selbst ein Kühler der 95 Watt TDP zugelassen ist schafft nicht die CPU zu Kühlen.

Den Faktor Lautstärke nicht vergessen. Wenns leise sein soll, hast du sicher Recht. Dreht man den Lüfter auf 110% (*buck*) und nutzt Ohrenschützer, schafft der Boxed das bestimmt.
 
@MagicEye04
Wenn du meinst das es schlecht ist wie es gemacht wir dann hast du recht. Das nicht nur bei AMD sondern auch bei den Boardherstellern.
Echt? Asus hat zum Glück noch eine normale Zählweise der Bios-Versionen.
 
Guten Abend,
ich finde die Überschrift etwas irreführend.
AMD Versorgt nicht die Endkunden mit dem UEFI Update für das Mainboard.
Sondern AMD liefert einen neuen AGESA Code, welcher von den Mainboard Herstellern ins "Bios/UEFI" implementiert wird.

Gab es bei der Befragung von der8auer auch irgend welche Hardware Angaben bzw. Bios und OS/Software Versionen?
Ich hab es zeitlich nicht verfolgen können. ;)
 
AMD kündigt ja nur an. Machen tun es natürlich die Mainboardhersteller.
 
AMD kündigt ja nur an. Machen tun es natürlich die Mainboardhersteller.
AMD kündigt, ja?
Das ist jetzt nicht der beste Start, ich wechsle nur ungern mein Team.

Aber ok, Einwand gestattet, weiter im Programm.
 
Es geht doch um ein SMU-Update und das wird vom Mainboardhersteller ins UEFI kopiert.
Für die Mainboardhersteler ist das eine Blackbox.

Diese wiederum wird von der “AMD Generic Encapsulated Software Architecture” (AGESA) gesteuert und ist fest verbauter Bestandteil jedes Prozessors.
Also das solte man überarbeiten.
 
Echt? Asus hat zum Glück noch eine normale Zählweise der Bios-Versionen.
Das Hochzählen der BIOSe an sich meinte ich nicht. Das macht Gigabyte zum Beispiel auch aber oft sind da die Infos an sich nicht so aussagekräftig. Bei Asus scheinen sie besser zu sein aber allgemein ist es da vieles nicht wirklich gut erklärt. Leider schreibt AMD zu den AGESA auch nicht viel und die Infos bei einigen Einträgen helfen leider nicht immer weiter wenn man sich überlegt entweder das Board zu kaufen oder ein Update zu machen.

Mit einem Bestimmten Prozessor weiß man nicht immer 100 % ob beim Update auf Version XY der BIOSe einen Vorteil bringt, nicht mehr rund läuft oder noch läuft auch wenn da dazu nichts dazu steht, ob da noch der Security Fix mit dabei ist oder ob alles beim Alten bleibt und es sich nicht lohnt wenn man nicht auch die CPU wechselt.
Was ich blöde finde ist, dass hin und wieder irgendwo so was steht wie bitte erst das Updaten bevor man das neuste BIOS/UEFI installiert. Das kann man schnell übersehen und im Gigabyte Forum habe ich noch so einiges gelesen wo irgendwas stand von wegen Update das um Probleme zu vermeiden. Als Endkunde der zwar viel ließt ist das alles nicht immer wirklich leicht zu überschauen und man kann schneller per Update mehr Probleme ins System holen als man denkt.

Also ich finde die ganze Situation bezogen auf die BIOS/UEFI Updates leider nicht so super. Hier und da ein paar mehr Infos wären echt nicht schlecht und wenn man etwas vorher machen sollte dann sollte das auch an prominenter Stelle stehen. Auch wenn man bestimmte Treiberupdates zu erst machen sollte. Auch Windows Updates die mach vorher mindestens drauf haben sollte sollten das so da stehen das man es nicht übersehen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
@MagicEye04
Im Beitrag 5 hast du die Frage gestellt ob die jemals 1.0.0 hoch zählen werden und ich dachte du findest die aktuelle Zählweise schlecht. Daraus ergab sich bei mir dann die Annahme das du es auch verwirrend findest da nach z.B. AGESA 1.0.0.4 nicht zwingend 1.0.0.4a oder 1.0.0.5 kommt muss sondern wieder 1.0.0.1 kommen kann sollte es eine neu Ryzen CPU mit etwas anderem Innenleben geben.

Ich habe dann weiter gedacht und dann kam mir da in den Sinn, dass ich mich auch wunderte damals als auf Einmal die AGESA Nummer wieder kleiner war als davor. Ich habe dann hier im Forum dazu was gelesen aber so klar war mir das damals nicht, dass sie öfter die Zahlen zurücksetzen wenn eine neue CPU Type erscheint. Damals hatte ich dann wegen der AGESA und einem anderen Problem es gelassen das BIOS/UEFI nochmal auf eine neuere Version zu bringen.
Das und die echt manchmal zu wenigen Infos der Boardhersteller nahm ich als Anlass genau das zu schreiben was hier im Thema steht.

Ich hoffe es nun etwas verständlicher was ich meinte.
 
Achso. Ich hatte es eben so verstanden, das die Mainboardhersteller auch irgendwas komisch zählen.
 
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