Photos auf BD-R sichern?

sharptooth

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Hallo,

ich überlege, meine Photos und Videos zusätzlich zu mehreren Festplatten auch noch auf BD-R zu sichern.
Es sind aktuell ca. 750 GB, Tendenz stark steigend.

Ich hatte früher mit M-Disc geliebäugelt, aber die Preise sind viel zu hoch für meine Datenmenge. BD-R sollen bis zu 50 Jahre halten, also länger als DVDs und DVD-RAMs. Ob nun 50 oder 1000 Jahre ist gehupft wie gelupft :) Na ja, nicht ganz. Wer weiss, ob man die Scheiben in 50 Jahren noch mit irgendwas lesen kann (also ob es noch Lesegeräte gibt), geschweige denn in 1000 Jahren.

Was meint Ihr dazu? Ich würde dann die Verbatim Datalife BD-R nehmen, also die mit 25 GB. Ich weiss nämlich von DVD DL, dass es da mit der Zeit Schwierigkeiten beim Auslesen des 2. Layers geben kann, daher würde ich auch bei den Blurays auf single Layer setzen. Was meint ihr?

Würde Verbatim nehmen, da ich seit vielen Jahren die DVD+R von Verbatim einsetze, null Probleme und sind immer noch lesbar. Dann können ja die BD-Rs von denen nicht sooo schlecht sein.

Bei Blurays gibt es ja nur BR-R, kein BD+R, oder? Ich hab gelesen, dass man die am besten in einem eigenen Jewelcase lagert und zwar waagerecht. Letzteres wundert mich etwas, da es ja der Scheibe egal sein dürfte, ob sie waagerecht oder senkrecht steht, oder? Meine DVD+Rs lagere ich seit Jahren senkrecht und zwar in den DVD-Taschen, also nicht in Jewelcases. Hab aber gelesen, dass diese DVD-Taschen eher bei Blurays Probleme bereiten können (die Folie klebt sich an die Scheiben dran), von DVDs habe ich dies nicht gelesen.

Weitere Frage: bei den DVDs bin ich immer gut damit gefahren, diese mit der Hälfte der maximal möglichen Geschwindigkeit zu brennen (war irgendwann mal ein Tipp diesbezüglich), also die DVD+R 16x mit 8x (hab sie in den letzten Jahren eh mit einem externen slimline Brenner gebrannt, der max 8x konnte, aber auch sonst hätte ich 8x ausgewählt). Soll man auch BD-Rs mit der Hälfte der maximalen Geschwindigkeit brennen? Oder halt BD-R 6x mit 4x statt 6x.

Und last but not least: welchen externen USB 3.0 Brenner würdet ihr empfehlen? Kann auch ein großer sein, ich bevorzuge aber die slimline (also die im Notebookformat sozusagen).

Sharpy
 
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tom1tom

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tendiere da mehr zum Usb-Stick .

1x beschreiben und wegpacken.
 

sharptooth

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Hält aber nicht so lange wie Blurays.

Sharpy
 

PT428

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tendiere da mehr zum Usb-Stick .1x beschreiben und wegpacken.
Also wenn ich mir die Menge an defekten USB-Stick bei mir anschaue, dann halte ich das für keine gute Idee.
Meine mühevoll erst mit einem DIA-Scanner eingescannten und dann nachbearbeiteten DIA werden auch bei mir auf BR gespeichert. Und diese gebrannten BR lagere ich dunkel und möglichst nicht über 20 Grad, in CD-Hüllen - nicht in Taschen. Wobei selbst meine ca. 1996 selbst gebrannten CD heute noch ohne Probleme lesbar sind. Aber die lagen auch nie ohne Abdeckung in der Sonne oder in einem von der Sonne heftig aufgeheiztem Auto.
 

MagicEye04

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USB-Sticks sind als Datenarchiv völlig ungeeignet.
Das ist doch in der Regel der Abfall, der nicht mehr als SSD oder Speicherkarte getaugt hat.
Und bei den winzigen Strukturen sind die Ladungsträger schneller entfleucht als man ein Backup davon anfertigen könnte.

Generell gilt für alle Medien: regelmäßig kontrollieren und alle paar Jahre auf den Nachfolger umkopieren.
Ich habe sogar noch Daten auf Disketten herumliegen, muss ich demnächst mal wieder schauen, ob die noch lesbar sind - wenn ich noch einen passenden Rechner mit Floppy-Anschluss finde.
 

Riddler82

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Die Haltbarkeit von allen optischen Datenträgern ist stark von der verwendeten Trägerschicht abhängig. Organische Trägermaterialien halten deutlich weniger lang als Anorganische, darum sind auch viele alte CD-R heute noch lesbar aber viele neuere DVD+/-R nicht mehr.

Das selbe gilt auch für BD-R, hier gibt es auch organische Träger und anorganisch, hier muss man sich im einzelnen informieren. Bei der vorhandenen Datenmenge wäre ggf. trotzdem eine mehrlagige Sicherung angebracht, vielleicht dann sogar doppelt auf zwei verschiedenen Rohlingherstellern. Die BDXL bieten ja bis zu 128GB Kapazität. Neue Daten kann man dann ja auf 25GB BD-R speichern.
 

Maverick-F1

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Was spricht gegen "mehrere" (externe) Festplatten?
So mach ich das - bei der Datenmenge ist das imho die beste Methode - und per USB auch lange anschließbar. Mind. 2 Kopien auf unterschiedliche Medien und alle paar Jahre umkopieren. Also BD würde ich mir da komplett sparen...
 

ShadowHunter_d

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Würde auch eher HDDs nehmen.
Am besten 3 im Raid-Z1 Verbund und nur anstecken wenn du was brauchst oder raufspielen willst. (also auch extern)
Dann hast du wesentlich mehr Sicherheit als wenn du die auf BDs sicherst.
Und wenn eine eingeht, einfach austauschen und auf eine neue resilvern.
Und Kostengünstiger ist auch, je nachdem wie groß das mal wird.
 

sharptooth

Admiral Special
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Hallo,

hab die Daten schon auf mehreren Festplatten. Wollte daher zusätzlich noch auf BD-R sichern, wegen der relativ langen Haltbarkeit.

Sharpy
 

MagicEye04

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Bei Angriffen mit EMP-Bomben sind optische Datenträger wohl besser als Festplatten oder Flash-Speicher.
Über die Haltbarkeit der optischen Datenträger wird man erst dann zuverlässige Angaben haben, wenn diese längst überholt sind.
An sich ist aber aber schon sinnvoll, auch nicht löschbare Datenträger zusätzlich einzusetzen. Die sind immun gegen Verschlüsslelungstrojaner.
 

sharptooth

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Ja, guter Hinweis. Ich würde die Photos auf BD-Rs brennen und alle paar Jahre überprüfen.
Von Riddler kamn der Hinweis zu BDXL. Wie sieht es aber dazu mit der Frage aus meinem 1. Post aus? Also ob die weiteren Layer mit der Zeit noch ausgelesen werden können?
Ich hab mir überlegt, einen Brenner zu holen (welchen am besten?) und eine 50er Spindel Verbatim BD-R Datalife Single Layer (für ca 30 Euro). Es wird zwar eine Zeitlang dauern, die 750 GB auf über 30 Rohlinge zu brennen, aber hab's ja nicht eilig.

Sharpy
 

WindHund

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Ja, guter Hinweis. Ich würde die Photos auf BD-Rs brennen und alle paar Jahre überprüfen.
Von Riddler kamn der Hinweis zu BDXL. Wie sieht es aber dazu mit der Frage aus meinem 1. Post aus? Also ob die weiteren Layer mit der Zeit noch ausgelesen werden können?
Ich hab mir überlegt, einen Brenner zu holen (welchen am besten?) und eine 50er Spindel Verbatim BD-R Datalife Single Layer (für ca 30 Euro). Es wird zwar eine Zeitlang dauern, die 750 GB auf über 30 Rohlinge zu brennen, aber hab's ja nicht eilig.

Sharpy
Wenn du die Bilder zippen kannst, am besten mit 7-zip da dieses Prüfsummen dem Archive hinzufügt, sind sie so recht schnell überprüft.
Netter neben Effekt, die Bilder werden kleiner auch wenn nicht viel, brauchst unter Umständen eine BD-R weniger.

Ich habe meine Bilder auf BD-R Double Layer mit 50GByte gepackt, bisher ist alle noch Lesbar. (Verbatim Longlife DL)

An sich sind die Blue-Ray Laufwerke deutlich besser bei der Fehlerkorrektur, wenn mein altes DVD LW die DVD nicht mehr lesen konnte oder Stunden dafür gebraucht hat, liest der BD-Brenner alles in Normaler Geschwindigkeit ein.
Somit konnte ich auch nicht mehr Lesbare DVD durch Kratzer, wiederbeleben mit dem BD-Brenner: Von kaputter DVD auf neue DVD.


Edit: Ja, es sind wirklich Prüfsummen gemeint, die Mehrzahl von einer Prüfsumme:



Dadurch ist auch die Daten Wiederherstellung einfacher.
 
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sharptooth

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Wie stellt man das mit den Prüfsummen ein und wie überprüft man sie später? Ich hätte die Bilder normal gebrannt, ohne 7zip und hätte dann alle paar Jahre cdcheck o.ä. drüberlaufen lassen, einfach nur mit Überprüfung der Lesbarkeit, ohne Prüfsummen / hashes etc.
7zip hat aber den Charme, dass ich nicht vorher die Ordner hin und her schieben muss, bis jeweils die Größe einer bdr erreicht ist, sondern könnte alle 750 GB markieren und in Archive a 25 GB (25 Mrd bytes) aufteilen.
Nachteil der Archive: wenn auch nur ein bit kippt, ist das ganze Archiv unlesbar, oder? Beim normalen Brennen ohne 7zip hingegen wären nur einzelne Bilder, oder gar nur Teile der Bilder, kaputt.
Weiterer Vorteil der Einzelspeicherung: man könnte sich die Photos am Bluray-Player am TV anschauen.

Was meint Ihr?

Sharpy
 

WindHund

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Wie stellt man das mit den Prüfsummen ein und wie überprüft man sie später? Ich hätte die Bilder normal gebrannt, ohne 7zip und hätte dann alle paar Jahre cdcheck o.ä. drüberlaufen lassen, einfach nur mit Überprüfung der Lesbarkeit, ohne Prüfsummen / hashes etc.
7zip hat aber den Charme, dass ich nicht vorher die Ordner hin und her schieben muss, bis jeweils die Größe einer bdr erreicht ist, sondern könnte alle 750 GB markieren und in Archive a 25 GB (25 Mrd bytes) aufteilen.
Nachteil der Archive: wenn auch nur ein bit kippt, ist das ganze Archiv unlesbar, oder? Beim normalen Brennen ohne 7zip hingegen wären nur einzelne Bilder, oder gar nur Teile der Bilder, kaputt.
Weiterer Vorteil der Einzelspeicherung: man könnte sich die Photos am Bluray-Player am TV anschauen.

Was meint Ihr?

Sharpy
Wenn ein Bit kippt, wird es in der Prüfsumme Sichtbar, dann greift die Archive Reparatur.
Bei 7-zip brauchst du auch keine Lizenz und es werden open source Features genutzt. Das Archive lässt sich mit eine rechts Klick auf das Archive prüfen, genauso wie die Prüfsummen auslesen.
Beim use-net wird genauso mit Prüfsummen gearbeitet, die Mehrzahl davon gibt dann auch eine gewisse Sicherheit Fehler in Form von einzel Bits zu erkennen.

Das Lesen aus dem Archive ist zumindest für Windows kein Problem, ein Blue-Ray Player kann das u.U. nicht das stimmt.
Aber da du es eh als zusätzliche Sicherheit willst, spricht ja nichts gegen maximale Sicherheit und dann wieder günstige DVDs für Wohnzimmer zu erstellen. ;)
 

sharptooth

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Alternativ könnte ich bei meiner vorgeschlagenen Methode, also Ordner vorbereiten a max 25 GB ohne zippen, eine Checksumme berechnen pro Ordner und die auch mitbrennen, dann beim späteren Prüfen der BD-Rs würde ich diese Checksummen prüfen.

Was meint Ihr dazu? Kenne mich mit Checksummen nicht so aus, aber könnte mich da einlesen ins Thema.
 

WindHund

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Alternativ könnte ich bei meiner vorgeschlagenen Methode, also Ordner vorbereiten a max 25 GB ohne zippen, eine Checksumme berechnen pro Ordner und die auch mitbrennen, dann beim späteren Prüfen der BD-Rs würde ich diese Checksummen prüfen.

Was meint Ihr dazu? Kenne mich mit Checksummen nicht so aus, aber könnte mich da einlesen ins Thema.
Das würde auch Funktionieren, einfach "Speichern" auswählen bei der Kompression fügt folgende Prüfsummen hinzu:

CRC32
CRC64
SHA256
SHA1
BLAKE2sp

Die Quersumme ermöglicht dann auch Multi-Bit Fehler zu erkennen. ;)
 

sharptooth

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Wie ist das aber, wenn einige KB oder MB nicht mehr lesbar wären? Bei Einzelspeicherung ohne Archiv wäre das nicht sooo schlimm, dann ist halt ein oder zwei Bilder futsch, der Rest aber nicht.

Meine Frage mit den Checksummen aus meinem letzten Post bezog sich aber auf die Einzelspeicherung der Bilder, nicht als Archiv (egal ob komprimiert oder "nur speichern"). Ich fühle mich nämlich unwohl bei dem Gedanken, ein einziges großes Archiv pro BD-R zu haben.

Sharpy
 

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Wie ist das aber, wenn einige KB oder MB nicht mehr lesbar wären? Bei Einzelspeicherung ohne Archiv wäre das nicht sooo schlimm, dann ist halt ein oder zwei Bilder futsch, der Rest aber nicht.

Meine Frage mit den Checksummen aus meinem letzten Post bezog sich aber auf die Einzelspeicherung der Bilder, nicht als Archiv (egal ob komprimiert oder "nur speichern"). Ich fühle mich nämlich unwohl bei dem Gedanken, ein einziges großes Archiv pro BD-R zu haben.

Sharpy
Ein Bit reicht um 4GByte zu versauen, je mehr Bit die Prüfsumme hat, umso mehr lässt sich Rekonstruieren.
Daher ja auch gleich 5 Prüfsummen die sich zueinander auch nochmal Mathematisch Unterscheiden.

96% Sicherheit werden Multi-Bit ECC Speicher zugesprochen, ist vor allem auch beim schreiben wichtig, daher gehen manche auch auf einfach Geschwindigkeit herunter.
Aber bei mehr als 4GByte sollte es einfach schneller gehen, 750GByte sind Verteilt sicherere als ein große Archive am Stück.

Bilder sind eh relativ einfach zum Wieder Herstellen, da sind Text oder Office Dateien schwieriger, weil ein Zeichen nur 8-Bit hat. :)
 

sharptooth

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"Ein Bit reicht um 4GByte zu versauen, je mehr Bit die Prüfsumme hat, umso mehr lässt sich Rekonstruieren.
Daher ja auch gleich 5 Prüfsummen die sich zueinander auch nochmal Mathematisch Unterscheiden"

Daher würde ich die Photos lieber einzeln speichern, auch wenn das etwas länger dauert in der Aufteilung der Ordner. Man kann ja auch bei Einzeldateien Checksummen pro Ordner berechnem, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Das meinte ich weiter oben. Ich teile die Ordner auf (Bilder einzeln, nicht archiviert), so das 1 Ordner auf eine BD-R passt, dann berechne ich die Checksumme dieser einzelnen Ordner, brenne alles auf BD-R (also Einzelbilder und Checksumme) und später, wenn ich die Scheiben alle paar Jahre überprüfe, berechne ich die Checksummen der gebrannten Bilder neu und prüfe, ob diese mit den gebrannten Checksummen übereinstimmen.

Das müsste doch so klappen, oder?

Sharpy
 

ShadowHunter_d

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Fürs wiederherstellen wäre par2 (multipar) auch cool. Da ist es so, solange die kaputte Blockanzahl und die größe dem vom erstellten nicht überschreitet, ist egal was kaputt ist, selbst die par2 Dateien können weiterbenutzt werden, nur halt eine geringere Blockanzahl.

Erstellen geht auch recht schnell, da GPU Unterstützung.

par2 ist rein fürs wiederherstellen, also sollange du nicht 100% par kreierst darfst du die Bilder/zip/.. nicht löschen!

Wenn du dich mal damit spielen willst und nicht suchen möchtest :) :
https://github.com/Yutaka-Sawada/MultiPar

Achja, noch ein Zusatz: Zumindest der Windows Explorer bricht bei Fehlerhaften Sektoren beim kopieren immer ab. Solltest du mal Fehler haben, brauchst du ein Nonstop Copy Programm und dann die Blöcke mit Par2 Reparieren.
 
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Riddler82

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Ja, guter Hinweis. Ich würde die Photos auf BD-Rs brennen und alle paar Jahre überprüfen.
Von Riddler kamn der Hinweis zu BDXL. Wie sieht es aber dazu mit der Frage aus meinem 1. Post aus? Also ob die weiteren Layer mit der Zeit noch ausgelesen werden können?
Ich hab mir überlegt, einen Brenner zu holen (welchen am besten?) und eine 50er Spindel Verbatim BD-R Datalife Single Layer (für ca 30 Euro). Es wird zwar eine Zeitlang dauern, die 750 GB auf über 30 Rohlinge zu brennen, aber hab's ja nicht eilig.

Sharpy
Das Problem der Verschlechterung kommt in erster Linie durch das verwendete Trägermaterial, darum: Wenns geht metallische Trägermaterialien, das hat sich wie gesagt bei DVD und CD schon erwiesen, dass die organischen Materialien nicht so haltbar sind.
Brenner dürfte die Marke relativ egal so sein, solangs kein direktes Noname teil ist. Wobei bei BDXL QL die Auswahl von externen Geräten eher klein ist. Ich würde da zu Pioneer greifen.
 

sharptooth

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"Achja, noch ein Zusatz: Zumindest der Windows Explorer bricht bei Fehlerhaften Sektoren beim kopieren immer ab. Solltest du mal Fehler haben, brauchst du ein Nonstop Copy Programm und dann die Blöcke mit Par2 Reparieren."

Das wäre noch ein Argument gegen grosse Archive. Nicht nur, dass sie repariert werden müssen, wenn was defekt ist, sie müssen ja überhaupt ausgelesen werden können. Daher bin ich nach wie vor der Meinung, die Bilder einzeln zu brennen, so dass bei defekten Sektoren nur einzelne Bilder unlesbar sind und nicht gleich 25 GB (falls das Auslesen fehl schlägt).

@Riddler: danke für den Hinweis, werd ich beachten, solange ich an diese Info herankomme.

Was anderes: welches Brennprogramm ist empfehlenswert? DVDs brenne ich seit Jahren mit ImgBurn. Viele Brenner haben ein Nero beigelegt (Burn & Archiv o.ä.). Ist das gut? Hab seit gefühlten 15 Jahren nicht mehr mit Nero gebrannt.

Wie schon gefragt: ist auch bei BD-Rs das Brennen mit niedrigerer als der max Geschwindigkeit empfehlenswert

Und wie ebenfalls gefragt: muss man Blurays unbedingt waagerecht lagern? Das man sie nicht in DVD Taschen lagern soll ist verständlich (siehe mein 1. Thread), aber wieso waagerecht?

Sharpy

--- Update ---

@ Riddler: die von mir favorisierten Verbatim Datalife scheinen HTL Rohlinge zu sein, also mit anorganischer Trägerschicht.
 

Riddler82

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Waagrecht würde Sinn machen, wenn man unterstellt, dass sich durch Schwerkrafteinwirkung die Scheibe verformt.

Windows kann eigentlich mittlerweile selber recht gut brennen, vor allem, wens nur relativ Stumpf darum geht einzelne Ordner mit Inhalt auf einen Rohling zu brennen. Ich hab zwar nen BD-Brenner, der wurde aber nur selten benutzt, ich weiß garnicht mehr, ob z.B. InfraRecorder - war unter Windows lange mein Standardprogramm - überhaupt BD-R brennen könnte.
CDBurnerXP gibt es zwar auch immer noch und das kann auch BD brennen, allerdings hatte die Installer-Variante mal nen Adware-Installer eingebunden, darum hab ich das ewig nicht mehr genutzt. Die Portableversion ist wohl ohne Adware.

Das Brenngeschwindigkeitsproblem weiß ich nicht, ich hab zum Schluss eigentlich immer alles genutzt, was die Hardware hergegeben hat.

@ Riddler: die von mir favorisierten Verbatim Datalife scheinen HTL Rohlinge zu sein, also mit anorganischer Trägerschicht.
Ja, das würde auch Sinn machen, wenn sie als Longlife beworden werden. :D

Verbatim hat wohl auch externe BD-Brenner, da weiß ich aber nicht, bis welcher Kapazität der genutzt werden kann, zumindest einer geht wohl bis 100GB.
 
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sharptooth

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Die LTH mit organischer Trägerschicht haben wohl ift den Zusatz AZO. Wenn ich überlege, ich gab hunderte Verbatim DVD+R mit der Aufschrift AdvancedAZO gebrannt und nie Probleme gehabt. Und einige wurden vor über 10 Jahren gebrannt. Vielleicht mache ich mir mal den Spass und teste diese alten Verbatims mit Nero Disc Speed auf Fehler.

--- Update ---

Haben wohl zeitgleich geschrieben. Dies mit LTH bezog sich auf den letzten Absatz meines vorigen Posts.

Können sich DVDs / BD-Rs einfach so verbiegen? Wie gesagt, ich lager meine DVDs senkrecht in DVD Taschen, da hat sich noch keine verbogen, auch nicht trotz diesem Gummi, mit dem man die Taschen verschließt.

--- Update ---

Ich bin jetzt immer mehr der Meinung, bzw hab meine ursprüngliche Meinung gestärkt, dass ich keine Mehrfachlayer-BD-Rs nutzen werde, sondern die erwähnten Verbatim Datalife SL.

--- Update ---

Als Brenner liebäugele ich mit dem LG BP55EB40. Ist zwar USB 2.0, aber die höchste Geschwindigkeit 6x benötigt 27 MB/s, ist also noch möglich mit USB 2.0.
 

Scour

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Verschiedenes
So, sollte für eine Weile reichen :)
LTH BD-R sind mittlerweile sehr selten, kann sein dass man bei Ebay noch was findet aber ansonsten ist die Gefahr gering.

Der Azo-Zusatz hat in diesem Fall nix zu bedeuten; das Logo haben CD-R und DVD+-R auch (beides sind sozusagen LTH, in dem Bereich gibt es nix anderes) , sind sogar meist die höherwertigen Verbatims.

Ist eine gute Entscheidung keine BD-R DL zu nehmen. Zwar gibt es für sehr viel Geld noch bei Ebay sehr hochwertige Dinger von Panasonic, aber die Haltbarkeit wird mit Sicherheit schlechter sein als bei SL, zudem ist Letzteres billiger. Dazu sind manche Brenner nicht wirklich gut mit DL.

Habe bisher keiner verbogenen CDs/DVDs, lagere in Mappen, Spindeln und auch ein bisserl was in Jewel-/Slimcases.

Aber beachten: BD-R NICHT in Mappen lagern, die Schreibschicht reagiert allergisch auf das Vlies dieser Mappen.

https://club.myce.com/t/experiment-storing-bd-r-binder-vs-jewel-case/400579

Von der Haltbarkeit her sind optische Medien,sofern man gute Qualität und brauchbaren Brenner verwendet sowie richtig lagert, Festplatten und USB-Sticks deutlich überlegen. Ich hab hier CD-Rs aus 2000, die noch super lesbar sind.

Zu diesem LG-Brenner kann ich nix sagen, ich habe unter anderem den BU40N, das ist ein Top-Gerät wenn es um Brennqualität geht. Viel besser als der Half Height BH16NS55
 
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